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Rheintaler, 5. Mai 2012, 21:21 Uhr

FC St.Gallen vergibt Sieg in Chiasso

Fussball Challenge Leagues - FC Chiasso - FC St. Gallen Zoom

Manuel Sutter, Oscar Scarione, Martin Stocklasa, Philipp Muntwiler und Pa Modou vom FC St.Gallen jubeln nach dem Tor zum 1:0. (Bild: Daniela Frutiger/Freshfocus)

FUSSBALL. In der Challenge League musste die Aufstiegs-Entscheidung vertagt werden. Leader St.Gallen erreichte in Chiasso nur ein 1:1. Dafür steht mit Kriens ein weiterer Absteiger fest. Nach einer 0:1-Führung gegen Chiasso vergibt der FC St.Gallen den Sieg in den Schlussminuten.


St. Gallens erster Verfolger Bellinzona gewann das Tessiner Derby gegen Lugano 2:0 und rückte damit bis auf sechs Zähler zum Spitzenreiter auf. Auch der Barrage-Platz ist den Ostschweizern nach dem Remis in der Südschweiz noch nicht definitiv sicher. Das drittplatzierte Aarau könnte die St.Galler theoretisch in den letzten drei Runden ebenfalls noch ein- und überholen.

Sekunden fehlten zum Sieg
Ein paar wenige Sekunden fehlte St.Gallen in Chiasso zum Sieg. Manuel Sutter hatte die Gäste unmittelbar vor der Pause mit dem Kopf in Führung gebracht. Fulvio Sulmoni schaffte in der 93. Minute mittels Foulpenalty noch der Ausgleich für das Team von Raimondo Ponte. Zwei Minuten später wurde Chiasso-Verteidiger Daniele Russo vom Platz gestellt.
Die St.Galler benötigen nun aus den letzten drei Spielen gegen Locarno (a), Aarau (h) und in Vaduz noch maximal vier Punkte, um den Wiederaufstieg zu realisieren. Mit zwei weiteren Zählern wäre zumindest die Barrage-Teilnahme gesichert.

Strömender Regen
Das Tessiner Derby zwischen Bellinzona und Lugano bewegte sich gestern an der Grenze der Regularität. Strömender Regen hatte das Spielfeld zusehends in einen See verwandelt. Der Ball war in der zweiten Halbzeit kaum mehr führbar. Bereits die 1:0-Führung des Gastgebers kam zum Teil dank diesen speziellen Bedingungen zustande. Ein weiter Ball in den Strafraum blieb im Sumpf hängen, Bellinzona-Verteidiger Christophe Lambert konnte den Ball noch erlaufen und lupfte ihn gekonnt über den herausstürzenden Lugano-Goalie hinweg ins Netz. Alles klar machte Markus Neumayr in der 53. Minute mittels Foulpenalty, nachdem Gaston Magnetti zuvor die Latte getroffen hatte und Antonio Marchesano danach im Strafraum umgerissen worden war. Während das Team von Trainer Martin Andermatt mit diesem Sieg gar noch mit dem direkten Aufstiegsplatz liebäugeln darf, muss Lugano seine Promotions-Träume allmählich vergessen. Die Tessiner liegen zehn Punkte hinter St.Gallen zurück und können die Ostschweizer nicht mehr bedrängen. Der Rückstand auf das zweitplatzierte Bellinzona beträgt nun vier Zähler.

Brühl steht als Absteiger fest
Grössere Hoffnungen zumindest auf den Barrage-Platz hegt der FC Aarau, der zwar acht Zähler hinter St.Gallen, aber weiterhin nur zwei hinter Bellinzona zurückliegt. Die Aargauer gewannen in Biel hochverdient 3:0. Alle drei Treffer von Shkelzen Gashi, Remo Staubli und Artur Ionita fielen bereits in der ersten Halbzeit. Mehr Klarheit herrscht dagegen im Abstiegsbereich. Schlusslicht Brühl St.Gallen, das bereits als Abstieger feststeht, landete gegen Kriens seinen dritten Saisonsieg (2:0) und verdammt damit auch die Innerschweizer zum Abstieg in die neue 1. Liga Promotion. (sda)



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