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Rheintaler, 6. September 2012, 13:01 Uhr

Sofortiges Aus für AKW Mühleberg gefordert

Blick aufs AKW Mühleberg (Archiv) Zoom

Blick aufs AKW Mühleberg. (Bild: Keystone)

Wenn im Atomkraftwerk Mühleberg eine Katastrophe wie im japanischen Fukushima passieren würde, müssten bei einer typischen Westwindlage 185'000 Menschen ihre Häuser für immer verlassen. Das ist das Fazit einer am Donnerstag in Bern präsentierten Studie.


Laut der von drei Organisationen in Auftrag gegebenen Studie des Öko-Instituts Darmstadt in Deutschland würde auch ein Viertel der Fläche der Schweiz von Radioaktivität kontaminiert. Und in Bern und Umgebung müssten innert einer Stunde 90'000 Menschen evakuiert werden.

Die drei Organisationen Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz, Ärzte für soziale Verantwortung und Greenpeace ziehen aus der Studie den Schluss, dass ein wirksamer Katastrophenschutz im Fall eines Ereignisses der Art von Fukushima in Mühleberg gar nicht möglich ist. Deshalb gehöre das AKW Mühleberg sofort abgeschaltet, sagten Vertreter vor den Medien in Bern.

Das AKW Mühleberg liessen die drei Organisationen mit Fukushima vergleichen, weil im Kernkraftwerk bei Bern ihren Angaben zufolge ein Reaktor des gleichen Typs im Einsatz steht. Und weil der 40-jährige Reaktor in Mühleberg einer der ältesten der Welt sei. (sda)



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Leser-Kommentare:
2 Beiträge
adolfk31 (06. September 2012, 14:45)
Nach Steuergeld lechzender Nachbar wird noch Böser ...

und man stelle sich vor, unsere Staudämme in den Alpen brechen bei einem wesentlich geringeren Erdbeben ein, dann müssten wir wohl gar noch eine freiwillige Abgabe zum finanzieren von Schwimm- Unterricht in den Norden entsorgen gogen … PS. Ärzte wurden bislang eher im Gesundheitswesen ausgebildet und kaum als Atomphysiker. - Schuster, bleib bei Deinen Listen ...

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Willi1937 (06. September 2012, 14:27)
Ich kann diese Ärzte nicht begreifen

Nicht der Reaktor war schuld an der Katastrophe von Fukushima sondern die fahrlässig angebrachten Kühlpumpen. Daher ist Mühleberg in keiner Art und Weise mit Fukushima vergleichbar und es wird nie eine solche Katastrophe geben. Eigentlich sollten Ärzte wissen, dass Angst der Gesundheit weit mehr schadet als ein gut funktionierendes Schweizer AKW. Neuestes Beispiel Maizena in der Postsortierstelle. Ich kann daher diese Äusserungen von Ärzten nicht begreifen. Sie sollten doch für unsere Gesundheit besorgt sein.
Wenn Greenpeace eine Studie in Auftrag gibt, wird das Resultat g ganz bestimmt nach Ihren Wünschen ausfallen. Man findet immer gleichgesinnte Menschen in allen Schichten.

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