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Rheintaler, 4. August 2012, 18:16 Uhr

Grossrazzien gegen Einwanderer

Die griechische Polizei ist im Zentrum von Athen massiv gegen Einwanderer ohne gültige Papiere vorgegangen. Bei Razzien wurden in den letzten Tagen 500 Personen festgenommen und 1500 überprüft.


((sda/afp))

Wie ein griechischer Polizeisprecher am Samstag mitteilte, waren an der Operation in der griechischen Hauptstadt 2000 Polizisten beteiligt. Bei einer ähnlichen Grossrazzia in der Region Evros an der Grenze zur Türkei waren 2500 Beamte im Einsatz.

«Nationales Überleben»

Ziel der Razzien sei es, «die Einwanderer in ihre Herkunftsländer zurückzubringen, die Grenzen zu schliessen und Athen wieder zu einer rechtsstaatlichen Metropole mit Lebensqualität zu machen», erklärte die Polizei. Es gehe um das «nationale Überleben».

Der konservative griechische Regierungschef Antonis Samaras hatte sich vor der jüngsten Parlamentswahl für die «Rückeroberung der Städte» und den «Stopp des Zustroms illegaler Migranten» starkgemacht. Am Mittwoch hatte Griechenland die Verdreifachung seiner derzeit 600 Grenzbeamten in Evros auf 1800 bekanntgegeben.

Anti-Migranten-Partei im Parlament

Laut amtlichen Zahlen gibt es in Griechenland etwa 800 000 legal registrierte Migranten. Die Zahl der Einwanderer ohne gültige Papiere wird auf mehr als 350 000 geschätzt. Die Neonazi-Partei Chryssi Avgi (Goldene Morgenröte) ist seit der Wahl vom 17. Juni mit 18 Abgeordneten im Parlament vertreten. Sie tritt für die «Säuberung Griechenlands von illegalen Migranten» ein.



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Leser-Kommentare:
2 Beiträge
adolf31 (05. August 2012, 15:43)
Die Schweiz gilt wieder einmal als Wegweiser !

Demnach sollen sich ALLE im öffentlichen Dienst angestellten Personen bereit erklärt haben, je eine Flüchtlingsfamilie auf Ihre Kosten zu übernehmen. In der UNO wird daher eine mittels „Jodel Klängen summende Gedenkminute“ vorbereitet.

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zombie1969 (05. August 2012, 15:20)
Die...

Die schwindenen Ressourcen scheinen enormen Druck auf die Menschen und die Regierung in GR zu machen. Masseneinwanderung, illegale wie legale, ist und bleibt langfristig ein enormes Minusgeschäft. Das wird man auch in der CH bald merken.

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