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Rheintaler, 7. Juli 2012, 14:14 Uhr

Wikileaks veröffentlicht Syrien-Dokumente

Die Wikileaks-Website mit den nun lancierten Dokumenten. Zoom

Die Wikileaks-Website mit den nun lancierten Dokumenten. (Bild: Wikileaks.org)

Wikileaks macht erneut Dokumente publik. Dieses Mal sind es mehr als zwei Millionen E-Mails aus dem Bürgerkriegsland Syrien.


Die Internetplattform Wikileaks hat am Donnerstagmittag damit begonnen, die sogenannten «Syria Files» zu veröffentlichen . Dabei handelt es sich um mehr als zwei Millionen E-Mails von syrischen Politikern, Ministerien und assoziierten Firmen aus dem Zeitraum zwischen August 2006 und März 2012.

Wikileaks-Gründer Julian Assange, der sich noch immer in der ecuadorianischen Botschaft in London befindet, liess mitteilen, die Dokumente würden nicht nur Syrien, sondern auch seine Gegner entblössen. Die Datenbank besteht aus 2'434'899 E-Mails von 680 Domains mit Bezug zu Syrien, unter anderem aus den Ministerien. Sie seien in mehreren Sprachen verfasst, so etwa auch in Russisch.

Wie auch bei der ersten Veröffentlichung arbeitet Wikileaks mit verschiedenen Medienpartnern zusammen, die einen exklusiven Zugriff auf die Datenbank erhalten. Darunter sind etwa die ARD (Deutschland), Associated Press (Vereinigte Staaten), «L'Espresso» (Italien), «Owni» (Frankreich), «Público.es» (Spanien), «Al-Akhbar» (Libanon) und «Al-Masri al-Yaum» (Ägypten).



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Leser-Kommentare:
1 Beitrag
werinheri (07. Juli 2012, 14:25)
Finde ich gut.

Aber warum veröffentlicht das Tagblatt nicht das neuste Video auf LiveLeak. Wo ein US-Soldat singend unschuldige Zivilisten ermordet. Seid Ihr nicht objektiv?

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