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UBS-Affäre, 10. März 2010 19:26:00

Neuer Versuch von SP, SVP und Grünen für eine PUK zur UBS

UBS-Affäre

Forderung: eine UBS soll sich mit der UBS befassen Zoom

Forderung: eine UBS soll sich mit der UBS befassen. (Bild: Bild: Keystone)

BERN. SP, SVP und Grüne geben in Sachen PUK nicht auf. Mit einer Motion versuchen sie doch noch in dieser Session einen Entscheid zur Einsetzung einer Parlamentarischen Untersuchungskommission (PUK) über die UBS-Affäre herbeizuführen.

SP-Fraktionspräsidentin Ursula Wyss (BE) habe am eine entsprechende Motion eingereicht, bestätigten die Parlamentsdienste verschiedene Medienberichte.

Mit dem von SVP-Fraktionspräsident Caspar Baader (BL) und der Fraktionspräsidentin der Grünen, Maya Graf (BL), miunterzeichneten Vorstoss soll das Büro des Nationalrats beauftragt werden, einen Bundesbeschluss zur Einsetzung einer PUK auszuarbeiten und dem Nationalrat vorzulegen.

Wie der Sprecher der Parlamentsdienste, Mark Stucki, auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA sagte, liegt der Entscheid über das weitere Vorgehen in Bezug auf diese Motion nun beim Nationalratsbüro.

Damit der Nationalrat noch diese Session über die Motion und damit über die PUK entscheiden kann, muss das Büro die Motion nun rasch behandeln und dann sofort traktandieren. Das Nationalratsbüro hatte sich wiederholt für die Einsetzung einer PUK ausgesprochen.

Die Irrungen und Wirrungen rund um eine eventuelle UBS-Finma-Finanzkrisen-PUK rühren daher, dass vor allem FDP und CVP keine PUK wünschen. Aus ihrer Sicht soll zuerst der Schlussbericht zur laufenden Untersuchung der Geschäftsprüfungskommission (GPK) abgewartet werden. Er ist für Ende Mai angekündigt.

Da FDP und CVP im Ständerat stark vertreten sind, hat das Ständeratsbüro den Entscheid für oder gegen eine PUK bis Anfang Juni aufgeschoben. Damit blockierte das Büro die weitere Entscheidfindung der Räte. Der Nationalrat darf aufgrund des Parlamentsgesetzes erst entscheiden, wenn das Ständeratsbüro den Antrag abgelehnt oder gutgeheissen hat. (sda)





Leser-Kommentare:
1 Beitrag

Kommentar lesen

ResZaugg (29. April 2010, 07:22)
Politik und Wirtschaft

Irgendwie seltsam. Da wollen ausgerechnet Politiker den Banken Leitplanken setzen. Politiker, die immerhin unserer Volkswirtschaft über 100 Milliarden Schulden verursachten und eine SBB mit jährlich meheren Milliarden quersubventionieren. Das kann nicht gut komen.

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