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Tagblatt Online, 08. Februar 2012 10:07:00

Aufbau einer Sozialdemokratischen Partei in Appenzell Innerrhoden

APPENZELL. In Appenzell Innerrhoden soll eine SP- Kantonalpartei aufgebaut werden. Dieses Ziel hat sich Martin Pfister (57) gesetzt, der im Juni wegen Meinungsverschiedenheiten als Präsident der Gruppe für Innerrhoden (GfI) zurücktreten wird, wie er am Mittwoch mitteilte.

Martin Pfister lebt in Gonten und arbeitet als schulischer Sozialarbeiter in Herisau. Er kandidierte im Herbst vergangenen Jahres für den Nationalrat. Pfister, der aus dem Züricher Unterland stammt, wurde 2004 Präsident der Gruppe für Innerrhoden. Er ist Mitglied der SP und der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA).
Im Sommer tritt Pfister nach acht Jahren als Präsident der GfI zurück. Innerhalb der Gruppe habe es Meinungsverschiedenheiten über die Kompetenzen des Vorstands gegeben, heisst es in Pfisters Communiqué.

Nach seinem Rücktritt will Pfister zusammen mit Gleichgesinnten eine SP-Kantonalsektion aufbauen.
Er sei sich bewusst, schreibt Pfister, dass dies ein anspruchsvolles Unterfangen sei. Rückmeldungen aus der Bevölkerung bestärkten ihn indes, diesen Schritt zu wagen. Innerrhoden brauche eine breitere parteipolitische Auswahl. Die Gruppe für Innerrhoden und die SP Schweiz kooperieren schon seit einiger Zeit. (sda)



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