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Rheintaler, 11. August 2012, 09:06 Uhr

Die letzte Schiene wird geschweisst

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(Bild: Michael Hug)


 

Nach fünfwöchiger Stilllegung der Südostbahn-Strecke zwischen Herisau und Lichtensteig rollt seit heute früh wieder der fahrplanmässige Verkehr. Rund die Hälfte des 20 Kilometer langen Abschnitts wurden für 34 Millionen Franken saniert und für S-Bahn St. Gallen 2013 tauglich gemacht. Die «Cluster 2012» genannte Instandstellung umfasste Erneuerungen an den Gleisanlagen in den Bahnhöfen Herisau und Degersheim sowie den Doppelspurausbau im Bahnhof Schachen. Drei Tunnels und ein Drittel des Wasserfluh-Tunnels sind abgesenkt und damit doppelstocktauglich gemacht worden. Dabei sind 8,2 Kilometer Schienen, 7300 Schwellen und knapp 11 000 Tonnen Schotter ersetzt worden. Mehrere hundert Schienenstösse wurden von Spezialisten im Thermit-Schweissverfahren verbunden (siehe Bild).

Für die seit 102 Jahren im Dienst stehende Strecke der ehemaligen Bodensee-Toggenburg-Bahn war «Cluster 2012» eine erste Sanierungsetappe. Für die zweite, welche Ende 2019 abgeschlossen sein muss, prüft die SOB die Verlegung des Bahnhofs Mogelsberg. (mhu)



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