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Rheintaler, 9. Juli 2012, 16:24 Uhr

Ein Traum wird wahr

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Tranquillo Barnetta schenkte Roger Bischof ein Trikot, das er während der EM-Qualifikationen getragen hatte. (Bild: pd)

Ein Besuch von Tranquillo Barnetta, Geld für das Saisonabo des FCSG und das OpenAir St. Gallen – nach dem Nein der Stimmbürger zu den Kürzungen der Ergänzungsleistungen erreicht Fussballfan Roger Bischof eine Solidaritätswelle.

JEANETTE HERZOG

Der Sommer 2012 verhiess für Roger Bischof zunächst nichts Gutes. Kantonsparlament, Regierung, SVP und FDP wollten ihm und weiteren 4500 Heimbewohnern die Ergänzungsleistungen für persönliche Auslagen kürzen, um die Staatskasse zu entlasten. Er hätte monatlich 66 Franken einsparen müssen. Angesichts des knappen Budgets von 530 Franken für Pflegeprodukte, Transportmittel oder Hobbies ein einschneidender Betrag. Vielen Senioren und Behinderten hatte dies Sorge bereitet, bis das St. Galler Stimmvolk am 17. Juni die Kürzungen mit einem wuchtigen Nein bachab schickte. Dazu beigetragen hat wohl nicht zuletzt, dass einzelne Betroffene den Schritt an die Öffentlichkeit wagten. Roger Bischof erzählte in unserer Zeitung, was die Kürzung für ihn persönlich bedeuten würde (Ausgabe vom 6. Juni). Dem öffentlichen Auftritt folgte eine Woge der Solidarität. Tranquillo Barnetta besuchte ihn im Quimby- Huus, eine Frau sicherte ihm die Finanzierung des Saisonabos für den FCSG zu. Für Roger Bischof ist ein Traum wahr geworden.

Mehr zum Thema in der gedruckten Ausgabe und im E-Paper vom 10. Juli.



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