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Rheintaler, 19. Juli 2012, 12:24 Uhr

Schuss in der Badi: Polizei tappt im Dunklen

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Die Frau wurde an einem heissen Sommertag vor fast drei Wochen angeschossen. (Bild: Archiv/Keystone)

ST.MARGRETHEN. Wer hat eine 46-jährige Frau im Strandbad von St.Margrethen angeschossen? Nach wie vor gibt es keine Antwort auf diese Frage. Klar ist: Die Schützen aus Höchst sind aus dem Kreis der Verdächtigen ausgeschieden.

Daniel Walt

Fast drei Wochen sind vergangen, seit eine 46-jährige Frau im Strandbad Bruggerhorn angeschossen worden ist. «Im Moment kommen wir in diesem Fall nicht weiter», erklärt Hanspeter Krüsi, Medienchef der Kantonspolizei St.Gallen, auf Anfrage.

Projektil stimmt nicht überein
In den Fokus der Ermittler war auch der Schützenverein Höchst geraten. Dessen Schiessstand befindet sich in unmittelbarer Umgebung des Strandbads, welches direkt an der Grenze zu Österreich liegt. Die Abklärungen haben nun aber ergeben, dass die Schützen aus Höchst nicht für den merkwürdigen Vorfall verantwortlich sind. Hanspeter Krüsi: «Das Projektilteil, welches der Frau aus dem Bein operiert werden musste, stimmt nicht mit der Munition überein, die im Schiessstand Höchst verwendet wird.»

Es war ein Unfall                                              
Die 46-jährige Frau aus St.Margrethen, ein regelmässiger Gast im örtlichen Strandbad, war an einem heissen Samstagnachmittag vom Schuss getroffen worden, als sie auf der Liegewiese am Sonnenbaden war. Schon unmittelbar nach der Tat war die Polizei tendenziell davon ausgegangen, dass es sich nicht um eine gezielte Schussabgabe handelte. Dies hat sich mittlerweile bestätigt: «Das Projektil ist nicht flach, sondern von oben herab ins Bein der Frau eingedrungen, so dass von einem Unfall auszugehen ist», sagt Krüsi.

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