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Rheintaler, 7. Juli 2012, 09:17 Uhr

Fördern und aufbauen

Nationalratswahlen 2011 Zoom

Claudia Martin Präsidentin SVP-Kreispartei

Ist es eine politische Passivität der Mitglieder, die es der SVP derzeit schwer macht, geeignete Leute für die Wahlen zu finden?


 

Ist es eine politische Passivität der Mitglieder, die es der SVP derzeit schwer macht, geeignete Leute für die Wahlen zu finden?

Die SVP wäre die letzten Jahre nicht so erfolgreich gewesen, wenn sie nicht aktiv politisiert hätte. Unsere Mitglieder engagieren sich in Familien, Vereinen und Beruf stark, weshalb ein politisches Mandat oft eine zusätzliche Belastung darstellt, die sich mit der beruflichen Tätigkeit nicht vereinbaren lässt. Es ist generell schwierig, Leute für die politische Arbeit zu begeistern.

Ein Problem, das viele Parteien kennen. Woran liegt es bei der SVP explizit?

Unsere Partei ist schnell gewachsen. Wir sind immer noch erfolgreich bei Wahlen in die Legislative. In der Exekutive gibt's Nachholbedarf.

 

Der SVP-Wähleranteil ist in den Gemeinden noch ziemlich hoch. Weshalb schafft die Partei es dennoch oft nicht in die Exekutive?

Unsere Kandidaten haben ein klares politisches Profil, sind gradlinig und berechenbar. Das passt nicht immer allen. Deshalb ist es für unsere Vertreter schwieriger, Mehrheiten für sich zu gewinnen.

 

Was muss sich künftig ändern?

Die Förderung geeigneter Mitgliedern für die Exekutive muss stärker gewichtet werden. Kandidaten müssen rekrutiert und aufgebaut werden, um zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. (lom)



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Leser-Kommentare:
1 Beitrag
deich (07. Juli 2012, 19:53)
Den Bach hinab

Die Probleme von Claudia Martin könnten auch damit zusammenhängen, dass ihre Partei sich in vergangener Zeit geradezu profiliert hat, stets die falschen, dadurch selten mehrheitsfähigen Themen zu besetzen. "Gradlinig und berechenbar" reicht eben für einmal nicht aus. Politik ist zum guten Teil auch ein Miteinander. Scheinbar verstehen das in der Partei noch längst nicht alle. Und wenn diese "Eisernen" dann noch Wortführer sein sollten, so geht halt manch guter Ansatz "den Bach hinab", wie man so treffend sagt.

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