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Rheintaler, 18. Juli 2012 01:34:00

Qualität der Schulen verbessern

Oberstufenzentrum Buechenwald Zoom

Auch im OZ Buechenwald soll sich etwas ändern. (Bild: Archivbild: Urs Bucher)

Die PHSG führte vergangenes Jahr eine Zufriedenheitsbefragung über die Schule Gossau durch. Handlungsbedarf besteht etwa bei Gewalt auf dem Pausenplatz.

DANIELA DECURTINS

GOSSAU. Die 543 Eltern, 135 Lehrpersonen und 828 Schülerinnen sind mit der Schule Gossau mehrheitlich zufrieden. Dies zeigte eine Umfrage der Pädagogischen Hochschule des Kantons St. Gallen (PHSG) im vergangenen Jahr. «Trotz sehr gutem Ergebnis hat es auch einige negative Bewertungen gegeben, welche jedoch wertvoll sind», sagt Gossaus Schulpräsident Urs Blaser.

Was soll verbessert werden?

Handlungsbedarf besteht laut dem Schulpräsidenten beispielsweise bei pädagogischen Themen wie Lehrmitteln und Methodik. Anhand der Rückmeldungen wird nun daran gearbeitet, die Qualität an den Gossauer Schulen weiter zu verbessern. Nicht in allen Schulhäusern werden die gleichen Themen diskutiert. In der Oberstufe zum Beispiel befassen sich Schüler und Lehrkräfte mit dem Thema Gewalt. Das wurde zwar von keiner Personengruppe als schwerwiegend dargestellt, trotzdem gibt es Handlungsbedarf, wie einige Rückmeldungen der Eltern zeigen. Ein anderes Schulhaus befasst sich mit Schülern, die den Unterricht stören.

Auch dort bestehe laut Urs Blaser Handlungsbedarf. «Mit thematischen Workshops, Team-Entwicklungsanlässen oder der Überarbeitung von Schulhausordnungen sollen in den nächsten Monaten Verbesserungen vorgenommen werden», sagt Urs Blaser. Ausserdem arbeite man eng mit den Schulsozialarbeitern zusammen und führe regelmässig Teamsitzungen durch.

Jede Bewertung thematisiert

Die Lehrpersonen haben die Ziele und möglichen Massnahmen gemeinsam erarbeitet. «Jede einzelne Bewertung wurde gelesen und darüber diskutiert», sagt der Schulpräsident. Manchmal seien dazu vier bis fünf Sitzungen nötig gewesen.




Leser-Kommentare:
1 Beitrag

Kommentar lesen

swinnetou (21. Juli 2012, 11:29)
Irreführend

Der Einleitungstext zu diesem Artikel ist irreführend. Gewalt am Pausenplatz ist an unserer Schule einfach kein Thema. Ich musste noch nie als Pausenaufsicht wegen überbordernder Gewalt eingreifen. Kleinere Schubsereien, körperliches Geplänkel sind ganz normal und auch Sinn von Pausen. Mit "Gewalt" hat das überhaupt nichts zu tun. Schreiben Sie bitte nicht ein Problem herbei, das es in Wirklichkeit nicht gibt.
Siegfried Schöch-Fitz
OZ Rosenau

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