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Tagblatt Online, 24. Februar 2012 01:05:00

Wasserspiel im Schmidheiny-Park

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Die Animation zeigt, wie der Schmidheiny-Park bei seiner Fertigstellung aussehen wird. (Bild: pd)

HEERBRUGG. Die Zentrumsgestaltung Am Markt in Heerbrugg ist weitgehend abgeschlossen. Was noch fehlt, sind die Abschlüsse der Flaniermeile zwischen Coop und Post. Ein lebendiges Wasserspiel wird dem Schmidheiny-Park ein neues Gesicht geben.

BEA SUTTER

An das urbane Gesicht des Heerbrugger Zentrums hat sich die Bevölkerung längst gewöhnt. Die Flaniermeile zwischen Coop und Post wird immer mehr belebt. Die Leute schätzen es, ihre Besorgungen auf relativ kleinem Raum zu tätigen. Auch locken Anlässe wie der Markt, Konzerte und ähnliche Veranstaltungen viele Menschen ins Zentrum. Nun fehlen nur noch die beiden Abschlüsse der Flaniermeile. Auf Balgacher Seite, bei Aldi und Coop, wurden die Bäume ausgeholzt. Ernst Metzler, Gemeindepräsident in Balgach, erläuterte, dass in Zusammenarbeit mit dem Revierförster im «Entenbad» neu aufgeforstet worden sei. «Wir möchten gezielt die Bäume so heranwachsen lassen, damit ein schöner Parkwald entsteht.»

Ein offener, schöner Park

Auf der Auer Seite liegt ein zur Ausführung bereites Projekt vor. Der seit fast 40 Jahren in dieser Art bestehende Schmidheiny-Park – das ist die Parkanlage bei der Kantonalbank Heerbrugg – wird komplett neu gestaltet. Walter Grob, Gemeindepräsident in Au, erklärte, dieser Tage werden die Ausschreibungen für die Arbeiten erfolgen. Sobald es die Temperaturen erlauben, könne mit Bauen begonnen werden. Auf der Fläche von 1800 Quadratmetern, begrenzt durch das Postgebäude, die Kantonalbank und das Kaufhaus Manor, entsteht eine offene Parkanlage mit modernen Elementen.

Der Blickfang wird das Wasserspiel im Zentrum des Parks sein. Die sieben Kometdüsen erzeugen feine Fontänen. Das Wasser versickert durch den Belag und rinnt teilweise durch die Gitter, aus denen die Fontänen hochschiessen. Das Wasser wird zurückgeführt, aufbereitet und wiederverwendet. Attraktiv fügen sich die ovalen Sitzkörper, die mit Kunstrasen überzogen sind, in die Anlage ein. In andere ovale Elemente wird als Kontrast zum Grün violetter Lavendel eingepflanzt. Natürlich gibt es auch Spielelemente wie eine Rutschbahn für die Kinder.

Breit abgestütztes Projekt

Die Kosten werden mit 980 000 Franken beziffert. Sie werden auf verschiedene Korporationen aufgeteilt. Die Politische Gemeinde Au hat für die Neugestaltung der Anlage 500 000 Franken im Budget 2011 eingesetzt. Die Stiftung Marktplatz wird sich mit 300 000 Franken beteiligen. Die Ortsgemeinde Au hat für das Wasserspiel 150 000 Franken ins Budget 2012 aufgenommen. An der Bürgerversammlung stimmten die Auer Ortsbürger dem Budget zu. Präsident Arthur Messmer verlieh der Freude Ausdruck, dass die Ortsgemeinde mit der Finanzierung des Wasserspiels erneut einen schönen Beitrag für die Allgemeinheit leisten kann. Auch Gemeindepräsident Walter Grob freute sich über den positiven Entscheid der Ortsbürger. Er hofft, dass der Park als Ort der Begegnung wahrgenommen und viele Menschen erfreuen wird.





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