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Tagblatt Online, 04. September 2010 01:01:21

Stall im Faziloo stand Flammen

«Brand im Faziloo bei Familie Rupp. Alarmstufe 2», so eröffnete Übungsleiter Armin Langenegger gestern Abend seine letzte Hauptübung als Feuerwehrkommandant. Nicole Casterra, seine Nachfolgerin, rückte mit der Feuerwehr Rema aus.

Max Pflüger

Rebstein/Marbach. Zum letzten Mal leitete Feuerwehrkommandant Armin Langenegger die sogenannte «Schüblig-Übung». Die Herbstübung der Feuerwehr Rebstein-Marbach Rema schliesst das Jahr der Feuerwehr auch dieses Jahr wieder mit dem traditionellen Schüblig-Essen ab. Es war dieses Jahr aber ein ganz besonderes Schüblig-Essen: Nicole Casterra stellte sich im Verlauf des Abends der Mannschaft als neue Kommandantin, als erste weibliche Kommandantin im Kanton St. Gallen vor.

50 AdF im Einsatz

Vor dem gemütlichen Zusammensitzen aber hiess es, noch einmal vor Armin Langenegger die Einsatzbereitschaft der Rema unter Beweis zu stellen. Rund 50 Angehörige der Feuerwehr standen im Faziloo ob Marbach im Einsatz. Im Vollbrand stand ein Anbau des Stalles von Familie Rupp. Die Flammen drohten auf den Viehstall und die Siloanlagen überzugreifen. Die Rettung der Tiere hatte erste Priorität. Halten, das heisst die Ausdehnung des Brandes verhindern, war zweite Priorität.

Das Löschen des Stalles erschien jedoch nicht möglich. Er musste aufgegeben werden.

Lob für die Mannschaft

Unter den Augen zahlreicher Gäste, des Präsidenten der Feuerschutzkommission Mark Schärz sowie Vertretern des Gemeinderates Rebstein arbeitete die Mannschaft der Rema-Feuerwehr effizient und schnell. «Es war ein super Einsatz, ruhig und hoch motiviert», lobte Armin Langenegger im Anschluss an die Übung. Und «Weiter so!», schloss sich auch Mark Schärz diesem Lob an.

Gute Führungsarbeit

Eine Ursache für die hervorragende Leistung sah der abtretende Kommandant in der guten Führung durch die Offiziere und Unteroffiziere. Die Vorgesetzten hätten sich auch selber an den Arbeiten aktiv beteiligt. Sie hätten Fehler der Mannschaft früh erkannt und sofort korrigierend eingegriffen.

Insbesondere seien auch die Fahrzeuge gut platziert worden.

so dass sie im engen Brandgebiet die Löscharbeiten nicht behinderten und die Wasserleitungen vom Weinstein herauf schnell einsatzbereit war.





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