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Tagblatt Online, 20. Oktober 2011 07:07:00

Am Spital Heiden mehr Platz schaffen

Am Sonntag befinden die Ausserrhoderinnen und Ausserrhoder über den 2-Mio.-Kredit zur Verbesserung des Spitals Heiden. Die Vorlage ist unbestritten.

DAVID SCARANO

HEIDEN. Der Kauf- und Ausführungskredit in Höhe von 2,15 Mio. Franken zur Verbesserung des Spitals Heiden ist unbestritten. In den beiden Lesungen sprachen sich die Kantonsräte ohne Gegenstimme für die Vorlage aus.

Im Spital Heiden herrscht seit längerer Zeit Platzmangel, weil unter anderem die Anzahl der Patienten in der Chirurgie zugenommen und die Notfallabteilung an Bedeutung gewonnen haben. Im 2007 verabschiedeten Finanzplan, gültig für die Jahre 2009 bis 2011, wurden 3 Mio. Franken für die Verbesserung des Bereichs Ambulatorium aufgenommen. Im Januar 2009 bewilligte der Regierungsrat einen 200 000-Franken-Kredit für ein Konzept und eine Machbarkeitsstudie, woraufhin das Kantonale Hochbauamt verschiedene Varianten prüfte.

Es stellte sich gemäss Abstimmungs-Edikt heraus, dass ein Anbau, gemessen an der gewonnenen Fläche, teuer würde. Dem Kanton bot sich die Möglichkeit zum Kauf der angrenzenden Liegenschaft an der Asylstrasse 4, das Restaurant Brauerei.

Der Kauf der Liegenschaft würde eine grössere Raum-Rochade auslösen, mit der sich die diversen Bedürfnisse stillen liessen. Unter anderem kann in den drei Wohnungen im ersten Obergeschoss der gesamte Bürobedarf für die Spitalleitung, Hotellerie, Pflegedienstleitung und Buchhaltung untergebracht werden. Die Arbeitsplätze der Medizin und die Chefarztbüros werden vom Erdgeschoss im Spital ins benachbarte Dunant-Haus verlegt.

Im Erdgeschoss des Spitals können dadurch der Notfall und das Röntgen neu angeordnet werden, womit sich die Abläufe verbessern.

Das Dunant-Haus soll die neue Anlaufstelle für die Patienten für die Sprechstunden mit den Chefärzten werden. (dsc)





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