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Tagblatt Online, 03. Februar 2012 08:01:00

«Snowland» bereit mit neuem Chef

WILDHAUS. Morgen Samstag findet im Obertoggenburger «Snowland.ch» der erste Contest der Saison statt. Für den Betrieb des Funparks auf der Freienalp ist neu ein vierköpfiges Team zuständig. Leiter des Schneelandes ist Fabian Gschwend.

OLIVIA HUG

Schanzen, Rails und Boxen sind bereit, wenn morgen der erste Contest im Funpark von «Snowland.ch» stattfindet. Dank der erfreulichen Schneelage im oberen Toggenburg konnten die Verantwortlichen des Funparks sämtliche Hindernisse sowohl für Beginner als auch für Fortgeschrittene aufstellen. «Wir hatten noch nie einen so grossen Park wie dieses Jahr», schwärmt der Leiter von «Snowland», Fabian Gschwend.

Chef und Anhänger

Der Grabser ist seit Beginn der Saison 2011/12 der Hauptverantwortliche des neuformierten, vierköpfigen Teams. Nebst ihm betreuen der Wildhauser Sandro Bleiker (Barchef) sowie die Grabser Tobias Locher (Headshaper) und Philipp Merki (Headshaper-Stellvertreter und Fotograf) den Funpark auf der Freienalp. Letzterer war bereits Teil des Teams, das in der vergangenen Saison für den Park der Bergbahnen Wildhaus besorgt war.

Fabian Gschwend betritt mit seiner 100-Prozent-Stelle dennoch kein Neuland. «Ich kenne Snowland schon seit Beginn. Jeden Winter verbrachte ich so viel Zeit wie möglich in Wildhaus», erzählt der 24jährige Snowboarder. Zudem habe er als langjähriger Helfer Erfahrungen gesammelt und während einer Saison als Barchef gearbeitet. «Den Park-Betrieb kenne ich insofern gut. Nur die Büroarbeit und das Organisieren sind neu für mich.» Auf sich alleine gestellt ist der Grabser dabei allerdings nicht: Unterstützung erhält er durch den Marketingverantwortlichen Jürg Schustereit. Und: «Wir können jederzeit auf Andy Roth und Marco Bleiker zurückgreifen», sagt der neue Leiter. Letzterer organisiert auch die «Après Soleil»-Parties nach den Contests im Funpark einschliesslich der Bandverpflichtungen.

Fanatiker und Kreateur

Fabian Gschwend ist gelernter Kunststofftechnologe und leidenschaftlicher Freerider. Die «Snowland»-Leitung möchte er mindestens die nächsten zwei Jahre innehaben. Zum Boarden kommt er trotz der Arbeit oft genug. «Wenn frischer Schnee liegt, kann ich es mir natürlich nicht verkneifen, am Morgen kurz auf die Piste zu gehen», erzählt der Snowboarder. Dieser Tage hatte er sich primär jedoch dem ersten Contest dieser Saison, dem «Snowländer Springät», zu widmen. Der Team-Contest, der morgen Samstag stattfindet, ist in Anlehnung an die langjährige «Burton Three Session» entstanden. Den Wettkampf hat man allerdings unter ein Motto gestellt. «Wir erwarten von den Ridern, dass sie sich in einen urchigen Toggenburger Look schmeissen», erläutert Fabian Gschwend. Will heissen: Mindestens ein Edelweisshemd sollte Pflicht sein. Auch die Umgebung des Funparks wird entsprechend aufgepeppt, damit der Event auch speziell wird. «Heute, da das Angebot an Funparks gross ist und dort den Fahrern immer mehr geboten wird, müssen sich die Organisatoren etwas Spezielles einfallen lassen», begründet Fabian Gschwend, «so dass die Leute immer wieder überrascht sind und sich nicht langweilen.»





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