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Rheintaler, 9. Juli 2012, 01:33 Uhr

Seenachtfest als Jugendevent

NACHGEFRAGT

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Peter Klöckler, Event-Manager des Verkehrsvereins. (Bild: me)


Seenachtfest als Jugendevent

Verdrängen Jugendliche die traditionellen Familien-Seenachtfestbesucher? Budenbetreiber stellen diesen Trend, auch hin zu mehr Bars, fest. OK-Chef Peter Klöckler zieht eine positive Bilanz.

Herr Klöckler, ein lauer Sommerabend, Wetterglück. Zufrieden?

Ja, das bin ich. Nach einigen doch durchzogenen Jahren hatten wir jetzt endlich wieder einmal super Wetter.

Das heisst, dass mit den Besuchern auch die Kasse stimmt?

Wir werden in die schwarzen Zahlen kommen und einen kleinen Gewinn machen – aber sicher keinen grossen. Das ist nach den vorläufigen Zahlen absehbar.

Wie viele kamen ans Seenachtfest?

Zahlende Besucher dürften wir um die 8500 gehabt haben im Gelände am See. Die Zuschauerbilanz ist aber noch nicht definitiv erstellt. Hinzu kommen rund 1200 bis 1500 Personen, die bereits vor 16 Uhr im Areal waren und keinen Eintritt zu zahlen hatten. Dazuzurechnen sind ebenfalls die Jugendlichen und Kinder unter 14 Jahren sowie eine rechte Anzahl von Personen, die zum Beispiel am Aufbau der Infrastruktur beteiligt waren, und Angehörige, die mit einem Gratisbillett am Fest waren. Alles in allem hatten wir rund 14 000 Besucher.

Entspricht das Ihren Zielvorstellungen?

Bei den zahlenden Besuchern hätte ich mir bei diesem tollen Wetter doch noch etwas mehr Zulauf erwartet, muss sich sagen. Vielleicht gibt es einfach eine gewisse Übersättigung von Veranstaltungen und Events. Weil auffallend viele Junge kommen, um gemeinsam den Plausch zu haben, hält das möglicherweise Familien ab, an solche Feste zu kommen. Das jedenfalls mutmassen Budenbetreiber als Insider. Man sieht das auch an den Bars, die immer mehr ziehen.

Nennenswerte Zwischenfälle waren bis 23.30 Uhr nicht gemeldet worden. Blieb es so?

Ja, das Fest verlief, wie man so sagt, in geordneten Bahnen. Zu Ausschreitungen war es nicht gekommen. Die Sicherheitskräfte waren nicht gefordert. Die Sanität hatte ausserhalb des Festgeländes mehr zu tun als im Areal selber. In einem Fall musste eine Person vom Städtli ins Spital überführt werden.

Wie kam das Feuerwerk bei Ihnen an?

Gut, wir wollten ja einmal etwas anderes, andere Bilder. Auch das Feedback war so: Die Leute fanden das Feuerwerk ebenbürtig. (me)



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