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Rheintaler, 3. August 2012, 07:46 Uhr

«Das Miteinander in den Vordergrund stellen»

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Redner Fritz Huber (Bild: clg)

HOHENTANNEN. Der Heldswiler Fritz Huber hielt die Rede zum 1. August. Er forderte auf, sich gegenseitig zu achten und das Dorfleben mitzugestalten.

CLAUDIA GERRITS

Mit mächtigen Glockenklängen läuteten die Treichler Klein Rigi die Bundesfeier auf dem Hirschenplatz ein. Das Geläute unterbrach die Gespräche an den gutbesetzten Tischen. Erstmals hatte sich ein siebenköpfiges OK mit Einwohnerinnen und Einwohnern um die Gestaltung der Feier gekümmert, die abwechselnd in den Gemeindeteilen Hohentannen und Heldswil stattfindet. Zur Atmosphäre trug auch das Alphorntrio Egnach bei. Im Wechsel, dann im Zusammenspiel, manchmal aus verschiedenen Ecken des Platzes liessen die Musikanten ihre Instrumente erklingen.

Wertvolle Wertschätzung

Wasser war für Fritz Huber aus Heldswil der Ausgangspunkte für die Gedanken in seiner Festrede, in denen es vor allem ums Zusammenleben ging. «Wir schätzen das Wasser, doch wie sieht es mit der gegenseitigen Wertschätzung aus?», stellte er die Frage. Gegenseitige Achtung sei gerade in einer Dörfergemeinschaft wichtig, ungeachtet unterschiedlicher Meinungen und Interessen.

Immer vorwärts wie das Wasser

Der Redner forderte dazu auf, wie das Abwasser in der Kläranlage, immer wieder die eigenen Gedanken zu klären und klärende Gespräche zu führen. «Nicht übereinander, sondern miteinander reden.» Fritz Huber wies darauf hin, dass Wasserläufe bis zum Meer sich zwar ständig veränderten, doch fliesse das Wasser niemals rückwärts. So plädierte er dafür, sich Veränderungen zu stellen und mitzugestalten. «Dabei soll nicht das Ich, sondern das Wir, das Miteinander im Vordergrund stehen.»



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