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Rheintaler, 17. April 2012, 01:04 Uhr

Junge mögen Schweizer Literatur

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Buchhändlerin Angela Inauen. (Bild: pd)

Die Frauenfelderin Angela Inauen ist Buchhändlerin und Besitzerin von rund 2000 Büchern. Die 26-Jährige erklärt, was junge Leser derzeit bevorzugen, und stellt eines ihrer Lieblingsbücher vor. Dies tun auch fünf weitere Thurgauer.

STEPHANIE MARTINA

FRAUENFELD. Die Aussage, dass Junge heute kaum noch zum Buch greifen, weil die Auswahl an anderen Unterhaltungsmöglichkeiten derart gross ist, kann Buchhändlerin Angela Inauen nicht unterschreiben. Bei der Arbeit in der Buchhandlung im Volkshaus in Zürich erlebt die Frauenfelderin eine Jugend, die nach wie vor nicht aufs Buch verzichten kann.

Doch was sie lesen, sei sehr unterschiedlich. «Während manche jungen Leser Unterhaltungsliteratur bevorzugen, gibt es auch immer mehr junge Leute, die sich mit Sachliteratur beschäftigen. Besonders beliebt sind zurzeit Graphic Novels, also illustrierte Romane, die mittlerweile eine grosse Bandbreite an Themen behandeln», erklärt die 26-Jährige.

Nachwuchsautoren bevorzugt

Beim Publikum ab etwa 20 Jahren beobachte sie einen Trend zu Schweizer Literatur und zu jungen Autoren. Beim jüngeren Publikum sei derzeit die Romantrilogie «Die Tribute von Panem» gefragt. «Wie auch schon bei <Twilight> wurden diese Bücher verfilmt, und das löst jeweils einen richtigen Hype aus.»

2000 Bücher im Regal

Angela kennt sich in der Welt der Bücher aus und weiss auf alles eine Antwort, nur nicht, wenn man sie fragt, wie viele Bücher sie besitze. Sie überlegt und meint schliesslich: «So um die 2000 dürften es schon sein.» Bei jedem Umzug müsse sie sich eingestehen, dass sie viel zu viele Bücher habe. Erst kürzlich musste sie wieder einmal ein weiteres Regal besorgen.

Ein Buch wegzuwerfen fällt Angela schwer. Und beinahe so schwer tut sie sich mit der Wahl eines Lieblingsbuchs. «Ich mag Werke, die eine mitreissende Geschichte erzählen oder mich sprachlich begeistern.» Eines ihrer meistverschenkten und deswegen liebsten Bücher ist Tino Hanekamps' «So was von da». Dabei handle es sich um ein ziemlich trashiges, aber lustiges Buch.



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