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Rheintaler, 11. September 2012, 10:32 Uhr

Region erhält neuen Kunstraum

Galerie imRrank,Sirnach Zoom

Galerie im Rank: Galeristin Dora Koller, Besitzer Andreas Schmidt und Mitorganisator Peter Würmli. (Bild: Barbara Fatzer)

In Sirnach gibt es eine neue Möglichkeit für Kunstschaffende, sich mit ihren Werken vorzustellen. Mit der Eröffnung ihrer ersten Ausstellung zeigt die Galerie im Rank, wie sie sich in der hiesigen Kunstszene positionieren will.

BARBARA FATZER

SIRNACH. Ganz neu ist die «Galerie im Rank» nicht, was ihren Ort und ihre Ausstellungstradition betrifft. Bereits vor zwölf Jahren ist hier der «Arttreff» gegründet worden, damit auch im Hinterthurgau Kunstschaffende eine Plattform hätten, denn so viele Möglichkeiten gibt es sonst in dieser Region nicht für diese Art Kunstbetrieb. Die Räume stellt seit jeher Andreas Schmidt zur Verfügung, der interessiert ist, dass an seinem Wohnort Kulturvermittlung einen festen Platz hat. Nun haben sich drei Kunstinteressierte zusammengetan – und erst noch im freiwilligen Einsatz –, um der Galerie ein neues Profil zu geben. Sie sind auch bereit, sich auf Experimente einzulassen, indem auch noch nicht bekannte Kunstschaffende hier zum Zug kommen können.

Auftakt mit «kunst thurgau»

Für die erste Ausstellung – und damit die Eröffnung der Galerie im Rank – haben sie auf Bewährtes und Bekanntes gesetzt. Sie haben die Künstlervereinigung «kunst thurgau» eingeladen, die Reihe der neuen Kunstereignisse in Sirnach zu eröffnen. Vorgegeben war, dass Kleinformatiges in den vier Räumen auf drei Stockwerken gezeigt wird. Elf Künstlerinnen und Künstler waren bereit, hier mitzumachen und sich so auch einem neuen Publikum vorzustellen.

Bei der Eröffnung am letzten Samstag betonte denn auch Gemeindeammann Kurt Baumann, wie wichtig der Beitrag von Kunstschaffenden sei. Dank ihnen werde unser Alltag nicht öde und trist. Von der Gemeinde her ist man den neuen Organisatoren offenbar dankbar, dass sie den Kunstbetrieb in neuer Form weiterführen wollen.

Helle Räume

Die Räume sind hell, zum Teil mit grossen Fensterfronten versehen. Mit Fingerspitzengefühl sind jetzt die eher niedrigen Wände so bespielt, dass die Gemälde auf Augenhöhe präsentiert sind und zugleich genug Raum zwischen den einzelnen Vierergruppen gelassen wurde, um die Vielfalt der Bilder hervorzuheben. Dafür gibt es auch Platz für Dreidimensionales, wo jetzt Ursula Fehr oder Betty Kuhn ihre Bronzeplastiken ins rechte Licht gerückt haben. Auch von Ursula Bollack – erst seit kurzem bei «kunst thurgau» mit dabei – kommen ihre keramischen Objekte aus dem Rakubrand zur Geltung.

Mit Sonntagsapéro

Mit viel Engagement für die Kunst sind Dora Koller, Regula Wendel und Peter Würmli daran, der Kunstgalerie ein eigenes Gesicht zu verleihen. Vier bis fünf Ausstellungen pro Jahr möchten sie anbieten mit Kunstschaffenden, die sich ernsthaft mit ihrem Metier auseinandersetzen. Dazu gehört jeweils auch ein Sonntagsapéro (diesmal am 2. September), Gelegenheit für einen weiteren Austausch mit Galeristinnen und Künstlern. Die Provision von verkauften Werken ist bescheiden, was den Ausstellungsort zusätzlich attraktiv macht gerade auch für noch nicht arrivierte Künstler.

Ursula Bollack, Giancarlo Bolzan, Ursula Fehr, Elsbeth Harling, Walter Fröhlich, Betty Kuhn, Philipp Mahler, Rose-Marie Maron, Verena Wanner, Helmut Wenczel. Galerie im Rank, Wilerstrasse 4, Sirnach. Fr 18–20, Sa 14–18 Uhr; bis 15.9. So, 2.9., 11–13 Uhr: Apéro. www.galerieimrank.ch


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