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Rheintaler, 10. August 2012, 01:34 Uhr

Gemeinde hilft Fussgängern

Bannaustrasse Weinfelden Zoom

Die Bannaustrasse in Weinfelden befindet sich in der Nähe von Altersheim und Kindergarten. (Bild: Reto Martin)

Die Bannaustrasse in Weinfelden ist zwar nur 170 Meter lang. Aber als Verbindungsweg ins Zentrum wird sie immer wichtiger. Die Gemeinde plant deshalb einen Trottoirneubau.

ESTHER SIMON

WEINFELDEN. Die Bannaustrasse ist eine typische Quartierstrasse. Zwischen der Storchen- und der Gaswerkstrasse gelegen, hat sie nur wenig Durchgangsverkehr aufzuweisen. Zudem liegt sie in einer Tempo-30-Zone. Nach Ansicht des Gemeinderates besteht auf der 170 Meter langen Bannaustrasse jetzt trotzdem Handlungsbedarf. «Die Bannaustrasse wird wegen der neuen Überbauungen immer wichtiger, auch als Verbindung zum Zentrum», sagt Bruno Mästinger, Stellvertretender Chef des Weinfelder Bauamtes und Leiter Tiefbau.

Alte und junge Fussgänger

Vor allem aber die Tatsache, dass es sich bei den Fussgängern meist um ältere Leute aus dem Altersheim Bannau an der Gaswerkstrasse und um Kinder aus dem Chinderhuus und dem Kindergarten an der Bankstrasse handelt, hat das Interesse der Gemeinde an der Situation geweckt. «Diese Verkehrsteilnehmer gilt es besonders zu schützen», sagt Mästinger. Für eine bessere Verkehrsübersicht wurden zwar kürzlich Parkfelder markiert. «Ein Sicherheitsdefizit besteht aber nach wie vor.»

Parkierfelder bleiben

Die Gemeinde will deshalb längs dem südlichen Fahrbahnrand ein Trottoir bauen und gleichzeitig die nördliche Fahrbahnhälfte vollständig sanieren. Auf den restlichen Flächen erfolgt ein Belagsersatz. Das Trottoir soll 1,8 Meter breit, die Fahrbahnbreite auf fünf Meter verschmälert werden. Die Anordnung der Parkierfelder hat sich bewährt, weshalb sie wieder am gleichen Ort markiert werden. Über den notwendigen Kredit von 380 000 Franken befindet das Weinfelder Gemeindeparlament an seiner Sitzung vom 23. August (siehe Kasten). Inbegriffen in diesem Betrag sind die Kosten für den Landerwerb von angrenzenden Grundstücken. Es handelt sich dabei um etwa 120 Quadratmeter zu 150 Franken. Der Landerwerb wird notwendig, weil der neue Strassenquerschnitt mit Trottoir breiter sein wird als die bestehende Strassenparzelle, wie es in der Botschaft des Gemeinderates an das Gemeindeparlament heisst.

«Augenfälliges Problem»

Die Verbreiterung soll grundsätzlich auf der Nordseite erfolgen, damit der südliche, nun vollständig überbaute Teil mit Parkplätzen und Zufahrten nicht angepasst werden muss. Es sei nicht üblich, in verkehrsberuhigten Zonen ein Trottoir zu bauen, räumt Mästinger ein. «Aber bei der Überprüfung der Tempo-30-Zone wurde das Problem augenfällig.»



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