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      <title>Aktuell - Kultur</title>
      <link>http://www.tagblatt.ch/</link>
      <description>St.Galler Tagblatt Nachrichten</description>
      <language>de-DE</language>
      <pubDate>Fri, 10 Sep 2010 22:48:51 +0000</pubDate>
      <lastBuildDate>Fri, 10 Sep 2010 22:48:51 +0000</lastBuildDate>      <item>
         <pubDate>Fri, 10 Sep 2010 17:25:30 +0000</pubDate>
         <category>Kultur</category>
         <title><![CDATA[U2 im Zürcher Letzigrund: 125 Sattelschlepper voller Material]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1605266</link>
         <description><![CDATA[  Z&Uuml;RICH. Der Tourneetross der irischen Rockband U2 ist in Z&uuml;rich angekommen. Seit vier Tagen sind die Aufbauarbeiten f&uuml;r die beiden Konzerte vom Samstag und Sonntag im Letzigrund-Stadion im Gang. Herzst&uuml;ck des Spektakels ist die 50 Meter hohe B&uuml;hne in Form einer Riesenspinne.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Z&Uuml;RICH. Der Tourneetross der irischen Rockband U2 ist in Z&uuml;rich angekommen. Seit vier Tagen sind die Aufbauarbeiten f&uuml;r die beiden Konzerte vom Samstag und Sonntag im Letzigrund-Stadion im Gang. Herzst&uuml;ck des Spektakels ist die 50 Meter hohe B&uuml;hne in Form einer Riesenspinne.</b><br><br><p>
  125 Sattelschlepper sind n&ouml;tig, um das ganze Material von
  einem Konzertort zum n&auml;chsten zu transportieren. Die Spinne,
  die gegenw&auml;rtig in Z&uuml;rich von weither zu sehen ist,
  stand bis vor wenigen Tagen in Moskau.
</p>
<p>
  Weil die Band mehrmals pro Woche auftritt, gibt es die 30
  Millionen Franken teure B&uuml;hne in dreifacher Ausf&uuml;hrung.
  Die anderen beiden sind momentan gerade in Istanbul, wo die Band
  am 6. September spielte, und in M&uuml;nchen, wo die Band am
  kommenden Donnerstag auftreten wird.
</p>
<p>
  Bei der 360-Grad-Tour von U2 ist der Name Programm: Die
  B&uuml;hne ist rund und steht in der Mitte des Stadions. Die
  Zuschauer sehen die Band mit ihrem Frontmann Bono Vox somit von
  allen Seiten. &Uuml;ber der B&uuml;hne h&auml;ngt zudem ein 400
  Quadratmeter grosser Leinwand-Zylinder, auf dem die Show in
  360&eth;-Grad-Ansicht gezeigt wird.
</p><strong>N&auml;her beim Publikum</strong>
<p>
  Obwohl der Aufwand f&uuml;r die beiden Konzerte riesig ist,
  sollen die Abende im Letzigrund intim werden. Der Band sei es
  wichtig, auf ihrer 360-Grad-Tour in kleineren Stadien wie diesem
  in Z&uuml;rich zu spielen, sagte Produktionsleiter Jake Berry am
  Freitag vor den Medien. Dass die B&uuml;hne in der Mitte stehe
  und das Publikum darum herum, helfe mit, einen vertrauten Rahmen
  zu schaffen.
</p>
<p>
  Beide Vorstellungen waren innerhalb k&uuml;rzester Zeit
  ausverkauft. Am Freitag wurden jedoch f&uuml;r Samstag und
  Sonntag je zus&auml;tzliche 250 Tickets auf den Markt gebracht.
  M&ouml;glich wurde dies, weil zus&auml;tzliche Sektoren im
  Zuschauerraum freigegeben wurden.
</p><strong>Erstes Konzert im neuen Letzigrund</strong>
<p>
  Die beiden U2-Konzerte vom Samstag und Sonntag mit je 45'000 Fans
  sind die ersten Konzerte, die im neuen Letzigrund
  durchgef&uuml;hrt werden. Bisher wurde das Stadion
  ausschliesslich f&uuml;r Sportveranstaltungen verwendet.
</p>
<p>
  Stadionmanager Peter Landolt wird am Sonntag ein erstes Fazit
  ziehen, wie gut sich das Leichtathletik-Stadion als Konzertarena
  eignet. U2 spielten vor f&uuml;nf Jahren bereits einmal in
  Z&uuml;rich, damals noch im &laquo;alten&raquo; Letzigrund.
  <span class="autor">(sda)</span>
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1605266</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Fri, 10 Sep 2010 17:15:25 +0000</pubDate>
         <category>Kultur</category>
         <title><![CDATA[Australischer Erzbischof verbietet Popsongs auf Beerdigungen]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1605259</link>
         <description><![CDATA[  MELBOURNE. In mehr als 200 australischen Kirchen d&uuml;rfen k&uuml;nftig bei Beerdigungen keine Vereinshymnen und Poplieder mehr gespielt werden. Diese Lieder seien schliesslich nicht f&uuml;r Trauerfeiern geschrieben worden.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>MELBOURNE. In mehr als 200 australischen Kirchen d&uuml;rfen k&uuml;nftig bei Beerdigungen keine Vereinshymnen und Poplieder mehr gespielt werden. Diese Lieder seien schliesslich nicht f&uuml;r Trauerfeiern geschrieben worden.</b><br><br><p>
  Mit seinem Verbot reagierte der Erzbischof von Melbourne, Denis
  Hart, auf eine Studie, wonach die Hymne der
  Football-Nationalmannschaft, Bette Midlers &laquo;The Wind
  Beneath My Wings&raquo; und Frank Sinatras &laquo;My Way&raquo;
  zu den am h&auml;ufigsten gew&uuml;nschten Musikst&uuml;cken bei
  Trauerzeremonien in Melbourne geh&ouml;ren.
</p>
<p>
  Sportges&auml;nge, romantische Balladen und Popsongs seien dem
  Anlass nicht angemessen, schrieb Erzbischof Hart in seiner
  Anordnung.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  &laquo;S&auml;kulares Liedgut darf bei einer katholischen
  Beerdigung nicht gespielt oder gesungen werden&raquo;, forderte
  Hart. Dieses sei schliesslich nicht f&uuml;r Trauerfeiern
  geschrieben worden.
</p>
<p>
  Zwar m&uuml;ssten die W&uuml;nsche der Angeh&ouml;rigen
  ber&uuml;cksichtigt werden, eine katholische Beerdigung sei
  jedoch ein heiliger Ritus und m&uuml;sse entsprechend begangen
  werden.
</p>
<p>
  Die Anweisung stiess nicht nur auf Zuspruch: Gemeindepfarrer Bob
  Maguire sagte der Zeitung &laquo;Herald Sun&raquo;, Beerdigungen
  seien in seinen Augen eine "Familienangelegenheit, der Geistliche
  beiwohnen und keine Kirchenangelegenheit, der die Familie
  beiwohnt". <span class="autor">(sda/afd)</span>
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1605259</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Fri, 10 Sep 2010 01:03:18 +0000</pubDate>
         <category>Kultur</category>
         <title><![CDATA[Fluchen mit Fricker ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1604544</link>
         <description><![CDATA[  H.R. Fricker zeigt, wo Visionen in Marken stecken. So kommt Walenstadt zu einer Ausstellung kongenialer Pers&ouml;nlichkeiten: Fricker mit Bickel.   ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>H.R. Fricker zeigt, wo Visionen in Marken stecken. So kommt Walenstadt zu einer Ausstellung kongenialer Pers&ouml;nlichkeiten: Fricker mit Bickel. </b><br><br><p>
  &laquo;Darf ich dir meine Markensammlung zeigen?&raquo; Nichts
  ist so verheissungsvoll, nichts ist so abgedroschen wie dieses
  Angebot. Wenn H. R. Fricker es &auml;ussert, geht es um mehr als
  blosse Anmache. Hinter dem Satz steht ein Werk. Ein Lebenswerk.
</p>
<p>
  Viel ist nicht zu sehen, wenn man das Museum Bickel in Walenstadt
  betritt. Der Konzeptk&uuml;nstler aus Trogen verzichtet auf
  ausufernde Rauminstallationen in der 400 m2 grossen Halle der
  ehemaligen Zettelei.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Einzige Farbakzente sind einige Email-Tafeln; sie k&ouml;nnen gut
  auch E-Mail-Tafeln heissen: Schilder mit Charakter und ein Block
  &laquo;Place of Places&raquo;, f&uuml;r wenig Geld zu haben und
  hinauszutragen.
</p>
<h4>
  Visionen in Markenarchitektur
</h4>
<p>
  Zentral im Raum steht eine weisse Skulptur. Aus den bestehenden
  Stellw&auml;nden hat H. R. Fricker eine dreidimensionale Marke
  gebaut. Die Perforierungen sind begehbare G&auml;nge, die Marken
  sind Kammern, an den W&auml;nden h&auml;ngen Marken.
</p>
<p>
  Ohne vorgegebene Chronologie taucht man ein, fischt im
  Tr&uuml;ben - und findet viel. Etwa PANAMA. Das Wort steht
  f&uuml;r &laquo;postanarchische Mailart&raquo;. Dazu geh&ouml;rt
  die Einladung zu k&uuml;nstlerischen Umtrieben auf dem Land von
  1982, gespickt mit Witz und Schalk und dem Bild des quer
  liegenden nackten K&uuml;nstlers. &laquo;Auf der Suche nach
  Edelweiss zu Tode gest&uuml;rzt&raquo;, behauptet die Legende.
  Die Rettungskolonne vom S&auml;ntis steht bereit. Auch das sind
  Aktivit&auml;ten auf dem Land.
</p>
<p>
  Geschickt kombiniert mit Marken von K&uuml;nstler Karl Bickel
  (1886-1982), die in vision&auml;rer Manier Landschaft und
  Technik verbinden, werden in den neun Kojen N&auml;hen der beiden
  K&uuml;nstler sichtbar. Wie Bickel hat auch Fricker in vielem
  vorgegriffen; beide haben nicht nur Lob bekommen. Da passt auch
  der Bogen mit den Fluchw&ouml;rtern von Arsehole &uuml;ber Bitch
  bis Fricker.
</p>
<p>
  Es sind keine offiziellen Helden, denen Fricker seine Marken
  widmet und die er mit subversiven Mitteilungen seit dreissig
  Jahren in die Welt verschickt. Es sind der Anarchist, die
  Zornige, der Gr&uuml;bler. &laquo;Das bin auch ich&raquo;, sagt
  der K&uuml;nstler.
</p>
<h4>
  Zur Kur mit Kunst
</h4>
<p>
  Zu den Parallelit&auml;ten zwischen Fricker und Bickel im
  Schaffen kommen biographische &Uuml;berschneidungen. Eine
  Tuberkulose zwang Karl Bickel zu einer Kur in Walenstadtberg. So
  entstand hoch oben das Paxmal. Nun ist H. R.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Fricker zur Rehabilitation in der Klinik am Berg gezwungen; und
  mit etwas Gl&uuml;ck in der Ausstellung in Walenstadt
  anzutreffen. Dann zeigt er seine und Bickels Marken
  pers&ouml;nlich.
</p>
<div class="mpnl_hinweis">
  Bis 19. Sept., Fr 17-20, Sa/So 14- 17 Uhr; Museum
  Bickel, Zettlereistr. 9, Walenstadt; Matinee: So 12. Sept. 11.15
  Uhr mit H. R. Fricker, Stefan M. Seidel, Hubert Matt, Ueli Schenk
</div>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1604544</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Fri, 10 Sep 2010 01:03:15 +0000</pubDate>
         <category>Kultur</category>
         <title><![CDATA[ Der Klangmystiker wird 75  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1604633</link>
         <description><![CDATA[   Das Zauberwort t&ouml;nt f&uuml;r sich genommen schon wie Musik.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br><br><p>
  Das Zauberwort t&ouml;nt f&uuml;r sich genommen schon wie Musik.
  Tintinnabuli, Arvo P&auml;rts Sph&auml;re des reinen Dreiklangs,
  sein Gl&ouml;ckchen-Stil: Gefunden hat ihn der estnische
  Komponist auf der Flucht in die freiwillige Armut, wie er in
  einer seiner seltenen Selbstausk&uuml;nfte mitteilt.
  Vorausgegangen war eine lange Pilgerreise durch die musikalische
  Moderne, auf der er mit Zw&ouml;lftontechnik, Collage, serieller
  Musik experimentierte. Die heiligen M&auml;nner liessen all ihren
  Reichtum zur&uuml;ck und gingen in die Ein&ouml;de.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  So m&ouml;chte auch der Komponist das ganze Arsenal
  zur&uuml;cklassen und sich durch die nackte Einstimmigkeit
  retten.
</p>
<p>
  Ein Satz, der das Bild vom komponierenden Einsiedler, vom
  m&ouml;nchisch lebenden und schaffenden K&uuml;nstler zementiert
  hat; P&auml;rts mediale Scheu und seine &auml;ussere Erscheinung
  tun ein &uuml;briges - Rauschebart und Denkerstirn, eine
  biblische Figur, die sich im Jahrtausend verirrt hat, so treffend
  portr&auml;tierte ihn &laquo;Das Magazin&raquo; des
  &laquo;Tages-Anzeigers&raquo; im vergangenen Jahr anl&auml;sslich
  von Aufnahmen zu seinem Chorwerk &laquo;In Principio&raquo;.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  So klingt auch seine Musik, und doch spricht sie heutige
  H&ouml;rer unmittelbar an - sie will nicht verstanden und
  analysiert, fachm&auml;nnisch kommentiert und beschrieben werden,
  sondern geh&ouml;rt.
</p>
<p>
  Seine Kritiker sehen in ihm einen Scharlatan, unterstellen ihm
  Banalit&auml;t und bloss zeitgeistige Spiritualit&auml;t.
  Gleichwohl: Kein anderer lebender Komponist wird gegenw&auml;rtig
  so h&auml;ufig gespielt wie Arvo P&auml;rt, der morgen seinen 75.
  Geburtstag feiert.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  In der damaligen Sowjetrepublik Estland galt er wechselweise als
  dekadent oder als religi&ouml;ser Schw&auml;rmer - beides
  war nicht opportun; 1980 emigrierte P&auml;rt nach Wien, seit
  1981 lebt er in Berlin.
</p>
<p>
  Manfred Eicher, Chef des M&uuml;nchner Schallplatten-Labels ECM,
  machte ihn zum Star. Es gibt Arvo-P&auml;rt-Blogs im Internet,
  die CD-Aufnahmen von &laquo;Silouans Song&raquo;, &laquo;Tabula
  rasa&raquo;, &laquo;F&uuml;r Alina&raquo; oder
  &laquo;Fratres&raquo; sind Longseller.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  P&auml;rts Musik untermalt Filme, passt ins klassische
  Abo-Konzert, eignet sich f&uuml;r Gedenkfeiern - etwa
  &laquo;Da Pacem Domine&raquo;, komponiert nach den
  Bombenanschl&auml;gen von Madrid 2004.
</p>
<p>
  Archaisch karg und zugleich &laquo;sch&ouml;n&raquo; ist sie,
  wohlklingend, von mystischem Licht durchflutet. Auf den ersten
  Blick simpel, kinderleicht, tats&auml;chlich jedoch
  hochkompliziert, kommt es doch auf jeden Ton an - und
  dar&uuml;ber hinaus auf das Ungreifbare zwischen den T&ouml;nen,
  das sich nicht notieren l&auml;sst.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Ihr Geheimnis liegt im Klang. &laquo;Ein Strich auf der Geige,
  der nicht in einem Zug gespielt wird, kann schon eine Katastrophe
  sein&raquo;, sagt P&auml;rts Frau Nora, die oft f&uuml;r den
  schweigsamen Meister spricht. Er selbst w&uuml;rde es positiv
  formulieren. &laquo;Ich habe entdeckt, dass es gen&uuml;gt, wenn
  ein einziger Ton sch&ouml;n gespielt wird.&raquo;
</p>
<p>
  Ergriffenheit ist dazu n&ouml;tig, beim H&ouml;rer wie bei den
  Interpreten. P&auml;rts &laquo;Magnificat&raquo;, um ein Beispiel
  aus dem Programm des St.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Galler Dom-Konzerts in der kommenden Woche zu nehmen, ohne die
  Ahnung von jenem Geist, der darin in ruhiger Versenkung besungen
  wird, bleibt so leer wie die wenigen Noten auf dem Blatt Papier.
  (bk.)
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1604633</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Thu, 09 Sep 2010 15:56:16 +0000</pubDate>
         <category>Kultur</category>
         <title><![CDATA[Weniger Aussteller bei Buchmesse]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1604495</link>
         <description><![CDATA[  FRANKFURT. Die Frankfurter Buchmesse rechnet in diesem Jahr mit knapp 7000 Ausstellern. Das ist ein R&uuml;ckgang von fast f&uuml;nf Prozent im Vergleich zu 2009. Auch die Zahl der ausgestellten Titel ist um fast ein Viertel r&uuml;ckl&auml;ufig.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>FRANKFURT. Die Frankfurter Buchmesse rechnet in diesem Jahr mit knapp 7000 Ausstellern. Das ist ein R&uuml;ckgang von fast f&uuml;nf Prozent im Vergleich zu 2009. Auch die Zahl der ausgestellten Titel ist um fast ein Viertel r&uuml;ckl&auml;ufig.</b><br><br><p>
  Als Gr&uuml;nde nannte Buchmessen-Direktor Juergen Boos am
  Donnerstag die Wirtschaftskrise in Osteuropa sowie die reduzierte
  Pr&auml;senz des letztj&auml;hrigen Gastlandes China. Unter den
  114 L&auml;ndern sind daf&uuml;r wieder mehr Anbieter aus den USA
  und Grossbritannien vertreten.
</p>
<p>
  Die vermietete Fl&auml;che (172'000 Quadratmeter) ist so gross
  wie im Vorjahr. Als internationale Stars werden auf der
  weltgr&ouml;ssten B&uuml;cherschau vom 6. bis am 10. Oktober die
  Schriftsteller Jonathan Franzen, Bret Easton Ellis und Ken
  Follett erwartet.
</p>
<p>
  Unter den deutschen Autoren sind G&uuml;nter Grass, Richard David
  Precht, Martin Mosebach oder Franz Sch&auml;tzing. Auch
  Prominente wie Franz Beckenbauer, Til Schweiger oder Maximilian
  Schell haben sich angesagt. Insgesamt wird es 2500
  Veranstaltungen geben.
</p>
<p>
  Gastland ist in diesem Jahr Argentinien, das 60 Autoren nach
  Frankfurt schickt. Rund 200 argentinische B&uuml;cher - mehr als
  bei jedem Gastland zuvor - erscheinen zur Messe auf Deutsch.
  <span class="autor">(sda/dpa)</span>
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1604495</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Thu, 09 Sep 2010 14:55:55 +0000</pubDate>
         <category>Kultur</category>
         <title><![CDATA[Schweizer Kulturförderung entdeckt Computerspiele]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1604440</link>
         <description><![CDATA[  Computerspiele der neusten Generation mit einem k&uuml;nstlerischem Anspruch haben ab sofort Chancen auf F&ouml;rdergeld. Die Kulturstiftung Pro Helvetia, das Bundesamt f&uuml;r Kultur (BAK) sowie die SUISA-Stiftung f&uuml;r Musik haben das F&ouml;rderprogramm lanciert.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Computerspiele der neusten Generation mit einem k&uuml;nstlerischem Anspruch haben ab sofort Chancen auf F&ouml;rdergeld. Die Kulturstiftung Pro Helvetia, das Bundesamt f&uuml;r Kultur (BAK) sowie die SUISA-Stiftung f&uuml;r Musik haben das F&ouml;rderprogramm lanciert.</b><br><br><p>
  <span class="location">Baden AG.</span> "Die Computerspiele sind
  die erste popul&auml;re Kunstform, die komplett digital und
  interaktiv angelegt ist", sagte Pius Kn&uuml;sel, Direktor von
  Pro Helvetia am Donnerstag an einer Medienkonferenz am
  Animationsfilm-Festival Fantoche in Baden AG.
</p>
<p>
  Das Fantoche ist einer der Partner von "Game Culture". F&uuml;r
  den Animationsfilm seien Computerspiele eine "sehr interessante
  Schnittstelle", sagte Duscha Kistler, k&uuml;nstlerische Leiterin
  des Festivals.
</p>
<p>
  Es gebe zahlreiche Gemeinsamkeiten wie Szenarien zu schaffen,
  Figuren zu entwickeln oder beispielsweise das Storytelling.
  Computerspiele seien "der kleine Bruder des Films", sagte Nicolas
  Bideau, Chef der Sektion Film des Bundesamts f&uuml;r Kultur.
</p>Wettbewerb l&auml;uft bis im Fr&uuml;hling
<p>
  F&uuml;r die erste Runde stehen insgesamt 300'000 Franken zur
  Verf&uuml;gung. Das Geld wird je zur H&auml;lfte von Pro Helvetia
  und dem BAK aufgewendet.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Ein Projekt erh&auml;lt maximal 50'000 Franken, wobei das
  Gesamtbudget des Spiels nicht &uuml;ber 250'000 Franken liegen
  darf.
</p>
<p>
  Schweizer Entwickler k&ouml;nnen bis im im Fr&uuml;hjahr 2011
  einen spielbaren Prototyp einreichen. Eine Jury unter der Leitung
  von Guillaume de Fondaumi&egrave;re, der bei einer
  franz&ouml;sischen Produktionsfirma Computerspiele produziert,
  vergibt die Beitr&auml;ge.
</p>
<p>
  Einen Preis von 15'000 Franken vergibt die SUISA-Stiftung
  f&uuml;r Musik f&uuml;r die beste originale Sound-Komposition.
  Der Klang von Computerspielen soll "nicht mehr nerven", sagte Urs
  Schnell, Direktor der SUISA-Stiftung f&uuml;r Musik.
</p>
<p>
  Keine Chance auf F&ouml;rdergelder haben Spiele mit
  p&auml;dagogischer oder therapeutischer Zielsetzung,
  Werbeproduktionen und Spiele, die die Gewalt verherrlichen oder
  verharmlosen oder einen pornografischen Charakter haben.
</p>
<p>
  Man suche gezielt den k&uuml;nstlerischen und kulturellen Aspekt,
  sagte Duscha Kistler vom Fantoche zu den Kriterien. "Game
  Culture" ist in den kommenden zwei Jahren ein Schwerpunkt von Pro
  Helvetia. <span class="autor">(sda)</span>
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1604440</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Thu, 09 Sep 2010 14:55:54 +0000</pubDate>
         <category>Kultur</category>
         <title><![CDATA[Rekord-Präsenz des Schweizer Filmschaffens am Zurich Film Festival]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1604381</link>
         <description><![CDATA[  Das Zurich Film Festival (ZFF), das im Vorjahr wegen der Polanski-Aff&auml;re international f&uuml;r Schlagzeilen sorgte, setzt dieses Jahr einen klaren Schwerpunkt beim Schweizer Film: Nicht weniger als f&uuml;nf heimische Werke feiern am 6. ZFF Weltpremiere.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Das Zurich Film Festival (ZFF), das im Vorjahr wegen der Polanski-Aff&auml;re international f&uuml;r Schlagzeilen sorgte, setzt dieses Jahr einen klaren Schwerpunkt beim Schweizer Film: Nicht weniger als f&uuml;nf heimische Werke feiern am 6. ZFF Weltpremiere.</b><br><br><p>
  <span class="location">Z&uuml;rich.</span> Neben dem
  langerwarteten "Sennentuntschi", das die Veranstaltung am 23.
  September er&ouml;ffnet, werden in Z&uuml;rich bis am 3. Oktober
  drei neue Schweizer Spielfilme und der Dokumentarfilm "The Rising
  Sun" von Fabian Kimoto &uuml;ber eine Breakdance-Truppe gezeigt.
</p>
<p>
  Bei den Spielfilmen handelt es sich um den Episodenfilm
  "180&eth;" von Cihan Inan, die schwarze Kom&ouml;die
  "Stationspiraten" von Mike Schaerer und das Ehedrama "Zu Zweit"
  von Barbara Kulsar. Dies teilte das Festival in einem
  Communiqu&eacute; vom Donnerstag mit.
</p>
<p>
  Wie bis anhin organisiert das ZFF die drei Wettbewerbe
  "Internationaler Spielfilm", "Deutschsprachiger Spielfilm" und
  "Internationaler Dokumentarfilm". Insgesamt zeigt das Festival
  rund 70 Kinofilme sowie zahlreiche Kurzfilme. Das Budget stieg im
  Vergleich zum Vorjahr leicht von 3,8 auf 4,1 Millionen Franken.
</p>
<p>
  Bereits im Vorfeld wurden die Starg&auml;ste bekanntgegeben:
  Regisseur Milos Forman erh&auml;lt den Ehrenpreis "A Tribute to
  ...", der Schauspieler Danny DeVito nimmt f&uuml;r seinen an
  Krebs erkrankten Freund Michael Douglas den "Golden Icon"-Award
  entgegen.
</p>
<p>
  Die Jury des internationalen Spielfilm-Wettbewerbs
  pr&auml;sidiert der US-Schauspieler Frank Langella
  ("Frost/Nixon"). Mit Moritz Leuenberger, der am
  Er&ouml;ffnungsabend erwartet wird, macht zudem erstmals ein
  Mitglied des Bundesrates dem ZFF seine Aufwartung. <span class=
  "autor">(sda)</span>
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1604381</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Wed, 08 Sep 2010 13:37:30 +0000</pubDate>
         <category>Kultur</category>
         <title><![CDATA[Schweizer Autorin auf Shortlist für Buchpreis]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1603687</link>
         <description><![CDATA[  BERN. Grosserfolg f&uuml;r die Z&uuml;rcherin Melinda Nadj Abonji: Mit ihrem Werk &laquo;Tauben fliegen auf&raquo; hat sie es auf die Shortlist f&uuml;r den Deutschen Buchpreis 2010 geschafft. Die Jury nannte am Mittwoch die sechs Titel, die weiterhin im Wettbewerb um den Preis stehen.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>BERN. Grosserfolg f&uuml;r die Z&uuml;rcherin Melinda Nadj Abonji: Mit ihrem Werk &laquo;Tauben fliegen auf&raquo; hat sie es auf die Shortlist f&uuml;r den Deutschen Buchpreis 2010 geschafft. Die Jury nannte am Mittwoch die sechs Titel, die weiterhin im Wettbewerb um den Preis stehen.</b><br><br><p>
  &laquo;Poetisch, komisch, experimentell&raquo; - das teilen nach
  den Worten von Jury-Sprecherin Julia Encke die sehr
  unterschiedlichen B&uuml;cher der Finalisten. &laquo;Es sind
  Romane, deren Gemeinsamkeit wohl vor allem in ihrer
  Welthaltigkeit zu finden ist&raquo;, erkl&auml;rte die
  Literaturkritikerin der &laquo;Frankfurter Allgemeinen
  Sonntagszeitung&raquo;.
</p>
<p>
  Die weiteren Anw&auml;rter auf die prestigetr&auml;chtige
  Auszeichnung sind: &laquo;Georgs Sorgen um die Vergangenheit oder
  im Reich des heiligen Hodensack-Bimbams von Prag&raquo; von Jan
  Faktor, &laquo;September&raquo; von Thomas Lehr,
  &laquo;Andernorts&raquo; von Doron Rabinovici,
  &laquo;Rabenliebe&raquo; von Peter Wawerzinek sowie &laquo;Dinge,
  die wir heute sagten&raquo; von Judith Zander.
</p>
<p>
  Einen Tag lang habe die siebenk&ouml;pfige Jury &uuml;ber die
  Kandidaten f&uuml;r die Shortlist diskutiert, sagte
  Jurysprecherin Encke: &laquo;Nicht immer, das geh&ouml;rt dazu,
  waren wir uns einig.&raquo;
</p>
<p>
  <strong>Prominente auf Longlist</strong>
</p>
<p>
  Die Jury traf eine Auswahl aus den 20 Titeln der Longlist. Darauf
  fanden sich auch Werke von Kristof Magnusson (&laquo;Das war ich
  nicht&raquo;), der 2005 Stadtschreiber in Langenthal war, sowie
  von Thomas Hettche (&laquo;Die Liebe der V&auml;ter&raquo;), der
  in Erschmatt VS und in Berlin lebt.
</p>
<p>
  Zu den prominentesten Autoren auf der Longlist z&auml;hlten der
  B&uuml;chner-Preistr&auml;ger Martin Mosebach und Hans-Joachim
  Sch&auml;dlich, die mit &laquo;Was davor geschah&raquo;
  beziehungsweise &laquo;Kokoschkins Reise&raquo; antraten.
  Urspr&uuml;nglich waren 148 Titel im Rennen um den Preis.
</p>
<p>
  Der Gewinner der mit insgesamt 37'500 Euro (50'300 Franken)
  dotierten Auszeichnung wird am 4. Oktober, am Vorabend der
  Frankfurter Buchmesse bekanntgegeben.
</p>
<p>
  <strong>Bereits Verkaufsschlager</strong>
</p>
<p>
  Abonji erz&auml;hlt in &laquo;Tauben fliegen auf&raquo; die
  Geschichte einer ungarischen Familie aus der serbischen Provinz
  Vojvodina. Die Eltern dislozieren in die Schweiz und holen
  sp&auml;ter, in den 1970er Jahren, ihre T&ouml;chter nach.
</p>
<p>
  Von &laquo;Tauben fliegen auf&raquo; wurden bislang 6000
  Exemplare verkauft, was sehr viel sei &laquo;f&uuml;r eine
  Schweizer Autorin bei einem kleinen &ouml;sterreichischen
  Verlag&raquo;, wie Regina Rumpold von Jung und Jung in Salzburg
  auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA sagte. <span class=
  "autor">(sda)</span>
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1603687</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Tue, 07 Sep 2010 21:32:22 +0000</pubDate>
         <category>Kultur</category>
         <title><![CDATA[Kennedy Center ehrt Paul McCartney und Oprah Winfrey]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1603290</link>
         <description><![CDATA[  WASHINGTON/LOS ANGELES. Ex-Beatle Paul McCartney und die amerikanische TV-Produzentin und Moderatorin Oprah Winfrey werden dieses Jahr vom renommierten Kennedy Center f&uuml;r ihr Lebenswerk geehrt.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>WASHINGTON/LOS ANGELES. Ex-Beatle Paul McCartney und die amerikanische TV-Produzentin und Moderatorin Oprah Winfrey werden dieses Jahr vom renommierten Kennedy Center f&uuml;r ihr Lebenswerk geehrt.</b><br><br><p>
  Weitere Auszeichnungen gehen demnach an den Country-Musiker Merle
  Haggard, den Komponisten Jerry Herman und den T&auml;nzer Bill T.
  Jones.
</p>
<p>
  "Das Kennedy Center feiert f&uuml;nf K&uuml;nstler, die durch ihr
  Leben die kulturellen Schwingungen in unserem Land und in der
  ganzen Welt bereichert, inspiriert und verst&auml;rkt haben",
  erkl&auml;rte Vorstandschef David M. Rubenstein.
</p>
<p>
  Die Auszeichnungen, die zu den begehrtesten Kunstpreisen der USA
  geh&ouml;ren, werden am 4. Dezember bei einer Gala mit
  US-Aussenministerin Hillary Clinton &uuml;bergeben. Tags darauf
  empf&auml;ngt US-Pr&auml;sident Barack Obama die K&uuml;nstler im
  Weissen Haus, anschliessend ist eine grosse Gala im Opernhaus des
  Kennedy-Zentrums geplant.
</p>
<p>
  Das nach dem fr&uuml;heren US-Pr&auml;sidenten John F. Kennedy
  benannte Zentrum ist die gr&ouml;sste Kultureinrichtung im Raum
  Washington. Die Auszeichnungen f&uuml;r herausragende
  K&uuml;nstler werden dieses Jahr zum 33. Mal vergeben.
</p>
<p>
  Im vorigen Jahr wurden unter anderem Hollywoodstar Robert De
  Niro, Regisseur Mel Brooks und US-Rocker Bruce Springsteen
  geehrt. Zu den fr&uuml;heren Preistr&auml;ger z&auml;hlen Clint
  Eastwood, Aretha Franklin, Elton John und Zubin Mehta.
  <span class="autor">(sda/dpa)</span>
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1603290</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Tue, 07 Sep 2010 07:05:00 +0000</pubDate>
         <category>Kultur</category>
         <title><![CDATA[Ein schlechter Witz ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1602543</link>
         <description><![CDATA[  Guns N'Roses spielen heute in Z&uuml;rich - oder besser gesagt das Phantom einer Band, die zu den gr&ouml;ssten Rockgruppen der vergangenen zwanzig Jahre z&auml;hlt. W&auml;hrend die einen Fans aus Nostalgiegr&uuml;nden ans Konzert pilgern, verzichten andere aus demselben Grund darauf.   ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Guns N'Roses spielen heute in Z&uuml;rich - oder besser gesagt das Phantom einer Band, die zu den gr&ouml;ssten Rockgruppen der vergangenen zwanzig Jahre z&auml;hlt. W&auml;hrend die einen Fans aus Nostalgiegr&uuml;nden ans Konzert pilgern, verzichten andere aus demselben Grund darauf. </b><br><br><p>
  Der 16. Juni 1993. Ein kleiner Tag f&uuml;r die Menschheit, der
  bis dahin gr&ouml;sste Tag f&uuml;r mich, einen damals
  13j&auml;hrigen Halbstarken. Auf meiner noch gr&ouml;sstenteils
  vom Zufall bestimmten Entdeckungsreise durch die Musikwelt war
  ich ein knappes Jahr zuvor an einer Band h&auml;ngengeblieben,
  die mein Leben auf den Kopf stellte: Guns N'Roses. An jenem 16.
  Juni spielten meine Helden in Basel.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Das Konzert bedeutete mir die Welt (ein herzliches
  Dankesch&ouml;n an dieser Stelle an meinen Bruder, der mich ans
  Konzert begleitete). Die Erinnerung daran ist bis heute lebhaft
  und so wertvoll wie damals.
</p>
<p>
  Nun kommt die Band - oder das, was von ihr noch &uuml;brig
  ist, n&auml;mlich die nur noch eine Gun namens (Axl) Rose -
  nach Z&uuml;rich. Diesmal bleibe ich der Show fern.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Aber auch, weil mich S&auml;nger Axl Rose nicht mehr dort trifft,
  wo er mich damals getroffen hat: mitten ins Herz.
</p>
<h4>
  Mit Drogen von Tag zu Tag
</h4>
<p>
  Zu der Zeit waren Guns N'Roses nicht nur f&uuml;r mich die
  Gr&ouml;ssten. Ihr 1987 erschienenes D&eacute;but &laquo;Appetite
  For Destruction&raquo; hat bis heute, immerhin 23 Jahre nach
  seiner Ver&ouml;ffentlichung, nichts von seiner Kraft und seiner
  Faszination eingeb&uuml;sst.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Es ist ein dahingerotztes Meisterwerk aus wildem Rock, dreckigem
  Punk und tollw&uuml;tigem Blues, getragen von Axl Roses manischem
  Gesang und Slashs kolossalen Soli und unterlegt mit Izzy
  Stradlins Rhythmusgitarre und dem grossartigen
  Bass-Schlagzeug-Duo Duff McKagan und Steven Adler.
</p>
<p>
  Fesselnd, kompromisslos, sexy. Das Statement einer Band, die sich
  mit Drogen und Alkohol von Tag zu Tag rettete. Es klang wie das
  Letzte, das diese f&uuml;nf kaputten Jungs in ihrem Leben machen
  w&uuml;rden.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Als ich es entdeckte, &uuml;berrollte es mich wie eine
  Dampfwalze.
</p>
<h4>
  Der innere Zerfall
</h4>
<p>
  Als vier Jahre und eine halbe Scheibe sp&auml;ter die beiden
  &laquo;Use Your Illusion&raquo;-Alben ver&ouml;ffentlicht wurden,
  hatten Guns N'Roses den Globus l&auml;ngst erobert. Die Fans
  campierten vor den Plattenl&auml;den, es kam zu Schl&auml;gereien
  - so etwas ist heute, wo jede neue Scheibe bereits Tage
  oder Wochen vor dem offiziellen Release im Internet zu haben ist,
  undenkbar. Guns N'Roses waren in jenem Moment die wichtigste Band
  der Welt.
</p>
<p>
  Doch der innere Zerfall hatte schon damals eingesetzt, Steven
  Adler war 1990 aus der Band geworfen worden. Axl Roses
  egozentrische Eskapaden nahmen immer bizarrere Formen an, seine
  Respektlosigkeiten gegen&uuml;ber Fans - vor allem die
  dauernden Versp&auml;tungen bei Konzerten - sowie Crew- und
  Bandmitgliedern rieben die Gruppe von innen auf.
</p>
<p>
  In den Folgejahren verliess einer nach dem anderen die Band oder
  wurde von Rose, der sich mittlerweile die alleinigen Rechte am
  Namen gesichert hatte, &laquo;entlassen&raquo;, bis dieser als
  einziger der Urformation &uuml;brigblieb.
</p>
<h4>
  Seelenloses Etwas
</h4>
<p>
  Vor zwei Jahren hat es Axl Rose geschafft, die bis anhin letzte
  Platte unter dem Namen Guns N'Roses zu ver&ouml;ffentlichen. Mehr
  als zehn Jahre lang hatte er daran gearbeitet, hatte sie immer
  wieder angek&uuml;ndigt und verschoben.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  &laquo;Chinese Democracy&raquo; wurde zum l&auml;ngsten Witz der
  Musikgeschichte - und ist alles andere als lustig. Es ist
  ein seelenloses, &uuml;berladenes Etwas geworden, das es nicht
  verdient, den Namen dieser Gruppe zu tragen. &laquo;Once there
  was this rock 'n' roll band rollin' on the streets / Time went by
  and it became a joke&raquo;, sang Axl Rose einst im Song
  &laquo;Pretty Tied Up&raquo;. Heute ist er selbst ein Teil dieses
  Witzes, die besungene Band seine eigene.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Und w&auml;hrend er mit seinen Knarren ins Leere schiesst, ist er
  die letzte Rose auf dem Grab jener so grossartigen Band, die Guns
  N'Roses einst waren. Eine l&auml;ngst verwelkte Rose.
</p>
<p>
  Im Gegensatz zur Erinnerung an jenen 16. Juni, die immer noch in
  mir bl&uuml;ht und die ich mir bestimmt nicht durch Herrn Rose
  und seine zweitklassige Coverband kaputtmachen lasse. Deshalb
  bleibe ich diesem Konzert lieber fern.
</p>
<div class="mpnl_hinweis">
  Guns N'Roses live: morgen Mittwoch, Hallenstadion, Z&uuml;rich
</div>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1602543</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Tue, 07 Sep 2010 01:01:09 +0000</pubDate>
         <category>Kultur</category>
         <title><![CDATA[Hitchcocks fehlender Bauchnabel ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1602538</link>
         <description><![CDATA[  David Lynch seziert gerne H&uuml;hner, Alfred Hitchcock schockierte seine Crew gerne mit seinem zugen&auml;hten Bauchnabel. Ein Buch versammelt die Marotten der grossen Regisseure.   ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>David Lynch seziert gerne H&uuml;hner, Alfred Hitchcock schockierte seine Crew gerne mit seinem zugen&auml;hten Bauchnabel. Ein Buch versammelt die Marotten der grossen Regisseure. </b><br><br><p>
  Dass sich Woody Allen gerne f&uuml;rchtet, ist bekannt. Aber dass
  er seine Fr&uuml;hst&uuml;cksbanane jeden Morgen in exakt sieben
  Teile schneidet, bevor er sie isst, d&uuml;rften die wenigsten
  wissen. Oder dass auch Steven Spielberg neurotisch ist: Der Gute
  hat Angst vor M&ouml;beln mit F&uuml;ssen. &Auml;hnlich kurios
  die Phobie von Alfred Hitchcock: Er hatte Angst vor Eiern.
</p>
<h4>
  Walt Disney ist skrupellos
</h4>
<p>
  Fast alle grossen Filmemacher benehmen sich offensichtlich
  merkw&uuml;rdig, sobald die Kamera aus ist. Die Lekt&uuml;re von
  &laquo;Die grossen Filmregisseure und ihre Geheimnisse&raquo;
  zeigt eine F&uuml;lle von Anekdoten, Skandalen und
  Kuriosit&auml;ten. Nachdem der Z&uuml;rcher Verlag Walde+Graf im
  vergangenen Fr&uuml;hling schon die &laquo;Grossen
  K&uuml;nstler&raquo; und ihre Marotten versammelte, sind in der
  zweiten Runde nun die Filmemacher dran. Und so erscheint sogar
  Walt Disney, der &laquo;gute Onkel&raquo; unter den Regisseuren,
  in neuem Licht.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Der Comic-Unternehmer war ein miserabler Zeichner, schrubbte sich
  krankhaft oft die H&auml;nde, und er schikanierte seine Zeichner
  so lange, bis sie davonliefen.
</p>
<h4>
  Babynamen f&uuml;r Sci-Fi-Fans
</h4>
<p>
  Alfred Hitchcock kannte als Kind fast alle Fahrpl&auml;ne von
  Englands Zuglinien auswendig, und als Erwachsener entwickelte er
  eine Vorliebe f&uuml;r grausame Streiche. Einmal liess er seine
  Tochter zuoberst auf dem Riesenrad in der Luft h&auml;ngen.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Und seine Filmcrew schockierte er gerne, indem er das Hemd hob
  und seinen seltsam glatten Bauch zeigte (der Nabel war ihm nach
  einer Magenoperation zugen&auml;ht worden).
</p>
<p>
  All diese Anekdoten hat der amerikanische Autor Robert
  Schnakenberg recherchiert. Auch er pflegt seltsame Vorlieben: So
  hat er k&uuml;rzlich ein Buch mit Rezepten f&uuml;r
  &laquo;Alte-M&auml;nner-Drinks&raquo; ver&ouml;ffentlicht, eine
  &laquo;Untergrund-Baseball-Enzyklop&auml;die&raquo; oder einen
  Babynamen-Ratgeber f&uuml;r Science-Fiction-Fans (&laquo;Sci-Fi
  Baby Names&raquo;).
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Seine Filmemacher-Anekdoten hat Grafikdesigner Mario Zucca aus
  Pittsburgh mit Karikaturen erg&auml;nzt.
</p>
<h4>
  George Lucas rast
</h4>
<p>
  Entstanden ist ein zug&auml;ngliches und frech illustriertes
  Werk, eine Fundgrube voller Geschichten f&uuml;r den
  n&auml;chsten Stehparty-Smalltalk. Oder h&auml;tten Sie gewusst,
  dass &laquo;Star Wars&raquo;-Regisseur George Lucas gerne
  Luftwaffen-Offizier geworden w&auml;re, aber wegen zu vieler
  Geschwindigkeitsbussen abgelehnt wurde? Eben.
</p>
<div class="mpnl_hinweis">
  Robert Schnakenberg: Die grossen Filmregisseure und ihre
  Geheimnisse, Walde+Graf, Z&uuml;rich, 2010, Fr. 32.-
</div>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1602538</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Mon, 06 Sep 2010 19:54:18 +0000</pubDate>
         <category>Kultur</category>
         <title><![CDATA[Fast 110'000 Menschen schauten sich die Basquiat-Retrospektive an]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1602557</link>
         <description><![CDATA[  Die am Sonntag zu Ende gegangene Basquiat-Retrospektive hat fast 110'000 Besucherinnen und Besucher in die Fondation Beyeler nach Riehen BS gelockt. Auch viele Prominente schauten sich die Werke des gefragten New Yorker Zeichners und Malers an.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Die am Sonntag zu Ende gegangene Basquiat-Retrospektive hat fast 110'000 Besucherinnen und Besucher in die Fondation Beyeler nach Riehen BS gelockt. Auch viele Prominente schauten sich die Werke des gefragten New Yorker Zeichners und Malers an.</b><br><br><p>
  <span class="location">Basel.</span> Gem&auml;ss Angaben der
  Fondation vom Montag statteten unter anderem der Schauspieler
  Roberto Benigni und der Rockmusiker Adam Clayton von U2 der
  Ausstellung einen Besuch ab. Auch Gerard Basquiat, der Vater von
  Jean-Michel Basquiat, war in Basel zugegen. Die Ausstellung habe
  besonders viele junge Besucher ins Museum gelockt, heisst es in
  der Meldung weiter.
</p>
<p>
  Die grosse Basquiat-Retrospektive zum 50. Geburtstag des 1988
  verstorbenen K&uuml;nstlers war die erste umfassende Ausstellung
  in Europa. Sie zeigte rund 130 Werke aus renommierten Museen,
  Galerien und Privatsammlungen in Europa und Amerika. Die
  Retrospektive wird als zweite Station im Mus&eacute;e d'Art
  Moderne de la Ville de Paris vom 15. Oktober 2010 bis 30. Januar
  2011 pr&auml;sentiert. <span class="autor">(sda)</span>
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1602557</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Mon, 06 Sep 2010 07:21:00 +0000</pubDate>
         <category>Regionkultur</category>
         <title><![CDATA[Spielerische Kreativität ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1601893</link>
         <description><![CDATA[  Der junge St. Galler Game Designer Rolf Fleischmann hat erfolgreich sein erstes Spiel f&uuml;r iPhone und iPad lanciert. Dies zu einem Zeitpunkt, in dem sich langsam die Erkenntnis durchsetzt, dass Game Design Kulturf&ouml;rderung verdient.   ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Der junge St. Galler Game Designer Rolf Fleischmann hat erfolgreich sein erstes Spiel f&uuml;r iPhone und iPad lanciert. Dies zu einem Zeitpunkt, in dem sich langsam die Erkenntnis durchsetzt, dass Game Design Kulturf&ouml;rderung verdient. </b><br><br><p>
  Seit gut zehn Tagen gibt es das Spiel &laquo;No, Human&raquo; im
  App Store von Apple zum Herunterladen. Es ist nur eines von
  Hunderten von neuen Programmen, die jede Woche auf der weltweit
  gr&ouml;ssten Plattform mit Anwendungen f&uuml;r mobile
  Ger&auml;te von Apple dazukommen. &laquo;No, Human&raquo;
  erh&auml;lt viele positive Reaktionen, wurde auf der Apple-Seite
  empfohlen und rangierte zeitweise unter den Top-100-Spielen in
  diversen L&auml;ndern. Entwickler und Erfinder des nun weltweit
  erh&auml;ltlichen Games ist der St.Galler Rolf Fleischmann, der
  damit sein erstes Mobile-Spiel auf den Markt bringt; seine Freude
  &uuml;ber die gelungene Premiere ist entsprechend gross.
</p>
<h4>
  Beginn im Untergrund
</h4>
<p>
  Der gelernte Grafiker hatte w&auml;hrend der Grafik Fachklasse am
  GBS mit Animationen begonnen, wie viele Game Designer vor ihm
  auch. Dieses Medium war ihm aber schnell zu eingeschr&auml;nkt:
  &laquo;Mir hat immer etwas gefehlt&raquo;, sagt der
  Mitbegr&uuml;nder des Vereins Sequenz, welcher seit Jahren eine
  Plattform f&uuml;r kreative K&ouml;pfe im Bereich sequenzieller
  Kunst bietet. &laquo;Spiele waren schon immer eine
  Leidenschaft&raquo;, erz&auml;hlt der geb&uuml;rtige Appenzeller.
  &laquo;Mich hat aber ebenso die Gestaltung und Machart
  interessiert&raquo;. In der Freizeit entstanden erste Versuche
  mit einfachen Spielkonzepten. Vor bald zehn Jahren entstand
  &laquo;Untergrund&raquo; (<a class="more" href=
  "http://www.untergrund.ch">www.untergrund.ch</a>); ein kleines,
  einfaches Internet-Spiel, bei dem man sich durch verschiedene
  R&auml;ume und Ebenen klickt.&nbsp;
</p>
<p>
  Vor ein paar Jahren kamen dann erste bezahlbare,
  benutzerfreundliche Programme auf den Markt, die es
  unabh&auml;ngigen Game Designern erlaubten, ohne
  hochqualifizierte Programmierkenntnisse komplexe Spielwelten zu
  entwickeln. Diese Programme und ein neuer Markt f&uuml;r Games
  auf mobilen Ger&auml;ten l&ouml;sten einen Boom an
  Spielentwicklungen aus, die unabh&auml;ngig von Spielverlagen und
  abseits kommerzieller &laquo;Baller&raquo;-Spiele entstanden.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Diese &laquo;Goldgr&auml;berstimmung&raquo; und einige mobile
  Independent Games spornten den 29-J&auml;hrigen an: Im Januar
  begann er eine berufliche &laquo;Auszeit&raquo;, um sein erstes
  Game zu entwickeln.
</p>
<h4>
  Sprachwitz mit &laquo;D-Englisch&raquo;
</h4>
<p>
  &laquo;No, Human&raquo; spielt im Weltall. Aufgabe ist es, mit
  Kometen Raumschiffe abzuschiessen. Dabei gilt es, verschiedene
  Hindernisse zu &uuml;berwinden. Das intuitiv aufgebaute Spiel
  f&uuml;hrt &uuml;ber 50 Levels mit steigendem Schwierigkeitsgrad.
  Mit einigen einfachen Grundregeln werden die Kometen auf dem
  Touchscreen &laquo;abgefeuert&raquo;.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Die reduzierte, doch sch&ouml;n gestaltete grafische Spielebene
  belohnt jeden erfolgreichen Treffer mit einer dreidimensionalen
  Zeitlupe der &laquo;Explosion&raquo; des getroffenen Objekts.
</p>
<p>
  Ein wichtiges Element ist die witzige Textebene. Jeder Level wird
  von einem Spruch eingeleitet, der dem Spieler einen Tip zur
  L&ouml;sung der Aufgabe gibt. Bei Erfolg oder Scheitern folgt
  jeweils ein Kommentar.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Diese Texte sind in einem teils kuriosen &laquo;D-Englisch&raquo;
  verfasst, unter anderem mit Sprichw&ouml;rtern, die es so im
  Englischen gar nicht gibt. &laquo;You aim like a blind
  goat&raquo;, heisst es beispielsweise. &laquo;Der Witz ist ein
  wichtiger Teil des Spiels&raquo;, sagt der junge Spielentwickler.
</p>
<h4>
  Spielkultur ernst nehmen
</h4>
<p>
  Rund vier Monate hat Rolf Fleischmann am Spiel gearbeitet, das
  ein ge&uuml;bterer Gamer in einer Stunde bew&auml;ltigen kann.
  Mit seinem Kollegen Jonas Furrer, mit dem er bereits verschiedene
  Projekte realisierte, sitzt er an einem neuen Spiel. Dies
  w&uuml;rden sie gerne beim ersten &laquo;Swiss Game
  Projekt&raquo; einreichen, das die Schweizer Kulturstiftung Pro
  Helvetia Ende Jahr ausschreiben wird. &laquo;Es k&ouml;nnte
  allerdings ein Zeitproblem werden&raquo;, f&uuml;rchtet der St.
  Galler. Diese Woche reist er nach Baden ans internationale
  Animationsfilm-Festival &laquo;Fantoche&raquo;.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Game Design nimmt dort neu einen wichtigen Raum ein und die Pro
  Helvetia wird ihr Programm &laquo;Game Culture&raquo; vorstellen.
  Rolf Fleischmann freut diese Entwicklung sehr, die Game Design
  langsam als Teil der Alltagskultur und vermehrt als ebenso
  kreativen Zweig wie Trickfilm oder Comic wahrnimmt. Er ist
  gespannt auf die Begegnungen und Gespr&auml;che mit anderen
  unabh&auml;ngigen Game Designern in Baden, zumal es bis jetzt
  kaum eine Vernetzung untereinander gibt.
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1601893</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Mon, 06 Sep 2010 03:27:09 +0000</pubDate>
         <category>Kultur</category>
         <title><![CDATA[Gründungsmitglied von Electric Light Orchestra von Heuballen getötet]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1602210</link>
         <description><![CDATA[  Durch einen riesigen herabst&uuml;rzenden Heuballen ist ein Gr&uuml;ndungsmitglied der britischen Rockband Electric Light Orchestra, der Cellist Mike Edwards, ums Leben gekommen.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Durch einen riesigen herabst&uuml;rzenden Heuballen ist ein Gr&uuml;ndungsmitglied der britischen Rockband Electric Light Orchestra, der Cellist Mike Edwards, ums Leben gekommen.</b><br><br><p>
  <span class="location">London.</span> Der 600 Kilogramm schwere
  Heuballen sei einen Steilhang hinabgerollt, habe ein Hecke
  durchbrochen und sei dann auf eine Strasse gerollt, teilte die
  Polizei mit. Dort sei der Heuballen gegen den Wagen des
  62-j&auml;hrigen Edwards geprallt, der sofort tot gewesen sei.
</p>
<p>
  Der Unfall ereignete sich den Angaben zufolge in Devon im
  S&uuml;dwesten Englands. Die Polizei identifizierte Edwards
  anhand von Fotos und Videos auf dem Internetportal Youtube.
</p>
<p>
  Der Musiker war an den ersten Platten des Electric Light
  Orchestra (ELO) beteiligt, verliess die Rockband dann aber. ELO
  hat weltweit mehr als 50 Millionen Platten verkauft. <span class=
  "autor">(sda/afd)</span>
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1602210</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Mon, 06 Sep 2010 01:04:55 +0000</pubDate>
         <category>Regionkultur</category>
         <title><![CDATA[Vom Spiel zur Kunst ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1601895</link>
         <description><![CDATA[   Games geh&ouml;ren zur Alltagskultur breiter Bev&ouml;lkerungsschichten. Die Spielindustrie ist zum umsatzst&auml;rksten Zweig der Kulturwirtschaft aufgestiegen. Als besonders fruchtbar zeigt sich die Entwicklung der Independent Game Szene.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br><br><p>
  Games geh&ouml;ren zur Alltagskultur breiter
  Bev&ouml;lkerungsschichten. Die Spielindustrie ist zum
  umsatzst&auml;rksten Zweig der Kulturwirtschaft aufgestiegen. Als
  besonders fruchtbar zeigt sich die Entwicklung der Independent
  Game Szene. Nichtkommerzielle Spiele werden vorwiegend &uuml;bers
  Internet verbreitet und bilden die wohl kreativste Schnittstelle
  zwischen Animationsfilmschaffen und Gamedesign; ihre visuelle
  Verwandtschaft ist offensichtlich.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Das Animationsfilm-Festival &laquo;Fantoche&raquo; hat letztes
  Jahr eine Reihe zu &laquo;Games&raquo; lanciert, die erneut am
  Festival in Baden vom vom 7. bis 12. September stattfindet.
</p>
<p>
  In Baden wird Pro Helvetia zudem ihr zweij&auml;hriges Projekt
  &laquo;Game Culture&raquo; vorstellen. Die Schweizer
  Kulturstiftung widmet sich gesellschaftlichen, wirtschaftlichen
  und &auml;sthetischen Fragen rund um Computerspiele und
  beleuchtet sie als neue Kunstform. Es finden Ausstellungen,
  Workshops und Konferenzen statt.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Mit der Seite gameculture.ch wurde erg&auml;nzend eine
  Internetplattform aufgebaut.
</p>
<p>
  Am &laquo;Fantoche&raquo; wird ein Aufruf zu Schweizer
  Spielentwicklungen lanciert, womit hochstehende Spiele
  gef&ouml;rdert und einheimisches Gamedesign bekannt gemacht
  werden soll. (as)
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1601895</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Mon, 06 Sep 2010 01:04:48 +0000</pubDate>
         <category>Kultur</category>
         <title><![CDATA[Chic am Herd ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1601821</link>
         <description><![CDATA[  Trinken im B&uuml;ro, Sex mit der Sekret&auml;rin, Abendessen mit der Ehefrau. Politisch korrekt ist &laquo;Mad Men&raquo; nicht. Doch man kann sich an der 1960er-Jahre-Serie kaum satt sehen.   ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>&laquo;Mad Men&raquo; Trinken im B&uuml;ro, Sex mit der Sekret&auml;rin, Abendessen mit der Ehefrau. Politisch korrekt ist &laquo;Mad Men&raquo; nicht. Doch man kann sich an der 1960er-Jahre-Serie kaum satt sehen. </b><br><br><p>
  Auf dem Sitzungszimmer steht ein Aschenbecher, Rauch vernebelt
  das B&uuml;ro. Sogar der Frauenarzt z&uuml;ndet sich zum
  Untersuch eine Zigarette an. Die M&auml;nner trinken schon am
  Mittag Martini, zum Nachtisch vernaschen sie die Sekret&auml;rin,
  und nach der Arbeit fahren sie nach Hause, wo die Ehefrau schon
  dem&uuml;tig und frisch frisiert mit dem Essen wartet.
</p>
<h4>
  Dreimal hintereinander Emmys
</h4>
<p>
  Nein, politisch korrekt ist &laquo;Mad Men&raquo; nicht.
  Emanzipierte Frauen werden sich &uuml;ber die amerikanische Serie
  nur aufregen. Und M&auml;nner m&uuml;ssen schon Machos sein, um
  diese Welt der fr&uuml;hen 1960er in Ordnung zu finden. Trotzdem
  ist die Serie um eine New Yorker Werbeagentur in den USA ein
  grosser Erfolg und hat bei den Emmy-Awards in Los Angeles zum
  drittenmal in Folge Preise gewonnen. Nicht zuletzt deshalb, weil
  die Welt der &laquo;Mad Men&raquo; einfach zu gut aussieht, um
  wegzuschauen.
</p>
<h4>
  Fast so cool wie Bond
</h4>
<p>
  Schon der Hauptdarsteller, der 38j&auml;hrige Jon Hamm, erinnert
  ein bisschen an James Bond. Sein Seitenscheitel ist mit Pomade
  geb&auml;ndigt, der Anzug schmal geschnitten, die Zigarette
  h&auml;ngt cool im Mundwinkel. Mit seiner Rolle als Don Draper,
  einem erfolgreichen Angestellten einer New Yorker Werbeagentur,
  hat sich der vorher unbekannte Darsteller direkt in die
  internationalen &laquo;Sexiest Man Alive&raquo;-Listen gespielt.
</p>
<h4>
  H&uuml;fthalter und Bleistiftr&ouml;cke
</h4>
<p>
  Auch die Frauen in der Welt der &laquo;Mad Men&raquo; k&ouml;nnen
  sich sehen lassen. Allen voran Christina Hendricks alias
  Chefsekret&auml;rin Joan Holloway. Sie peppt ihre Kurven gerne
  mit H&uuml;fthaltern und Spitzt&uuml;ten-BHs auf und betont sie
  mit enganliegenden Kleidern. Mit knallbunten Kost&uuml;men
  bringen Holloway und ihre Gehilfinnen Farbe in den
  B&uuml;roalltag.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Sie tragen Bleistiftr&ouml;cke, R&uuml;schenblusen und
  Grace-Kelly-Taschen - aber sicher nie Trainerhosen, nicht
  einmal zu Hause. Selbstverst&auml;ndlich sitzt auch die Frisur
  stets perfekt.
</p>
<p>
  Um diesen &laquo;Mad Men Style&raquo; ist in den USA ein Hype
  entstanden. Wer unter dem Stichwort googelt, wird 2,1 Millionen
  Mal f&uuml;ndig. Janie Bryant, die Kost&uuml;mdesignerin, ist
  inzwischen so bekannt wie die Hauptdarsteller.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Seit der Erstausstrahlung 2007 hat sie ein Buch
  ver&ouml;ffentlicht, eine Modekollektion entworfen, und bald
  bringt sie ihre eigene Nagellack-Serie in die L&auml;den, die
  sich an den Stoffen der Kost&uuml;me orientiert.
</p>
<p>
  F&uuml;r jede &laquo;Mad Men&raquo;-Folge hantiert Bryant mit 200
  Kleidern und Accessoires, die sie in Tr&ouml;dlerl&auml;den
  findet oder n&auml;hen l&auml;sst. Mit ihrer Auswahl hat sie
  viele Designer beeinflusst. Angeblich soll es sogar bei Prada
  heute heissen: &laquo;Bitte mehr wie &lt;Mad Men&gt;!&raquo;,
  wenn ein Entwurf noch nicht gef&auml;llt.
</p>
<h4>
  Auch Frauen machen Karriere
</h4>
<p>
  Hinter der sch&ouml;n geschneiderten Oberfl&auml;che zeigt
  &laquo;Mad Men&raquo; aber auch eine Zeit im Umbruch. Zwar haben
  die M&auml;nner noch das Sagen, doch erste Karrierefrauen
  st&ouml;ckeln durch die B&uuml;ros.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Zwar muss sich die Frau noch eine Predigt anh&ouml;ren, wenn sie
  sich &uuml;ber die Pille informiert, aber das
  Verh&uuml;tungsmittel ist erh&auml;ltlich. Die Emanzipation
  erwacht - und bald wird es wohl kein
  Sekret&auml;rinnen-Dessert mehr geben.
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1601821</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Mon, 06 Sep 2010 01:04:47 +0000</pubDate>
         <category>Kultur</category>
         <title><![CDATA[ Dienstältester Ermittler   ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1601966</link>
         <description><![CDATA[  Sobald er sich die Lederjacke anzieht, verwandelt sich Claus Theo G&auml;rtner in Josef Matula. Seit 1981 und insgesamt in 282 Episoden spielt der geb&uuml;rtige Berliner den rauhbeinigen Privatdetektiv in der Serie &laquo;Ein Fall f&uuml;r zwei&raquo;.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br><br><h3>
  Dienst&auml;ltester Ermittler
</h3>
<p>
  Sobald er sich die Lederjacke anzieht, verwandelt sich Claus Theo
  G&auml;rtner in Josef Matula. Seit 1981 und insgesamt in 282
  Episoden spielt der geb&uuml;rtige Berliner den rauhbeinigen
  Privatdetektiv in der Serie &laquo;Ein Fall f&uuml;r zwei&raquo;.
  Damit ist G&auml;rtner nun der dienst&auml;lteste Ermittler der
  Fernsehgeschichte im deutschsprachigen Raum, noch vor seinen
  ebenso altgedienten Kollegen wie ehemals Horst Tappert als
  &laquo;Derrick&raquo;, Wilfried Klaus als Horst Schickl in
  &laquo;Soko 5113&raquo; oder Rolf Schimpf als Leo Kress in
  &laquo;Der Alte&raquo;.
</p>
<p>
  Eigentlich m&uuml;sste die Sendung &laquo;Ein Fall f&uuml;r
  Matula&raquo; heissen. Denn der schlagfertige Detektiv hat sich
  vom anf&auml;nglichen Laufburschen f&uuml;r den Anwalt Dr. Renz,
  der zweiten Hauptfigur, zum eigentlichen Star der Serie
  gemausert. Kein Wunder, wird doch Matula schon seit je von
  G&auml;rtner gespielt, w&auml;hrend die Figur des Anwalts in
  derselben Zeit bereits von vier verschiedenen Schauspielern
  verk&ouml;rpert wurde.
</p>
<p>
  G&auml;rtner auf die Rolle des Privatdetektivs Matula zu
  beschr&auml;nken, w&uuml;rde dem 67-J&auml;hrigen allerdings
  nicht gerecht werden, auch wenn ihm die Figur auf den Leib
  geschneidert ist. So trat G&auml;rtner in zahlreichen anderen
  Fernsehserien sowie in Theater- und Filmproduktionen auf. Der
  Sohn einer Ballettmeisterin und eines Kaufmanns wuchs im
  Ruhrgebiet auf, wo er schon fr&uuml;h erste
  B&uuml;hnenerfahrungen an einem Kindertheater sammelte.
</p>
<p>
  Seine Jugend verbrachte er in &Ouml;sterreich, in den USA und
  S&uuml;dostasien. W&auml;hrend des Studiums an der Staatlichen
  Hochschule f&uuml;r Musik und Theater in Hannover deb&uuml;tierte
  er als Theaterschauspieler am Deutschen Theater G&ouml;ttingen.
  In dieser Zeit war er auch politisch aktiv - als Mitglied
  des Sozialdemokratischen Studierendenverbandes G&ouml;ttingen. Zu
  diesem kurzen Engagement w&auml;hrend seiner Studienzeit meinte
  G&auml;rtner einst: &laquo;Wir waren teilweise schon sehr
  verblendet.&raquo;
</p>
<p>
  Nach dem Studium arbeitete er als Theaterschauspieler auf
  verschiedenen B&uuml;hnen. Dabei lebte er wochenlang aus dem
  Koffer: &laquo;Da konnte ich im Stehen Gras pfl&uuml;cken vom
  vielen Koffertragen.&raquo; Ab den 1970er-Jahren war er im
  Fernsehen pr&auml;sent und erhielt gleich f&uuml;r seine erste
  Filmrolle im Thriller &laquo;Zoff&raquo; 1972 den deutschen
  Bundesfilmpreis. Bald etablierte er ein Image &laquo;als Typ
  f&uuml;r Krimis&raquo;, spielte schon vor &laquo;Ein Fall
  f&uuml;r zwei&raquo; in verschiedenen Kriminalfilmen und Serien
  mit.
</p>
<p>
  Neben der Schauspielerei sind Autos seine zweite grosse
  Leidenschaft. Seit den 1960er-Jahren f&auml;hrt er Autorennen und
  ist Werksfahrer f&uuml;r Mercedes-Benz. Selbstredend, dass er die
  Autostunts in &laquo;seiner&raquo; Serie selber macht. Beinahe
  h&auml;tte er f&uuml;r eine Profi-Karriere im Rennsport sogar die
  Schauspielerei aufgegeben.
</p>
<p>
  Der Schauspieler, der zurzeit in Winterthur lebt, reist zudem
  gerne. Zuletzt war er mit seiner jungen Frau, der Schweizerin
  Sarah W&uuml;rgler, in Indien unterwegs. &laquo;Das ist mein
  Motor und Antrieb&raquo;, sagt G&auml;rtner.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  &laquo;Im Grunde meines Herzens bin ich ein Weltenbummler.&raquo;
  F&uuml;r die meisten wird er wohl trotzdem stets Matula sein, der
  etwas rauhe, aber herzensgute Privatdetektiv, der im Kampf
  f&uuml;r die Gerechtigkeit &ouml;fters eine blutige Nase in Kauf
  nimmt. (hae)
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1601966</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Sat, 04 Sep 2010 18:45:56 +0000</pubDate>
         <category>Kultur</category>
         <title><![CDATA[Walliser Suonen in die Liste des UNESCO-Kulturerbe aufnehmen]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1601712</link>
         <description><![CDATA[  Die Suonen, die traditionellen Bew&auml;sserungskan&auml;le im trockenen Wallis, sollen in die Liste des UNESCO-Kulturerbes aufgenommen werden. Diese Pl&auml;ne werden nun vorangetrieben. Erste Vorst&ouml;sse sollen noch im Herbst erfolgen.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Die Suonen, die traditionellen Bew&auml;sserungskan&auml;le im trockenen Wallis, sollen in die Liste des UNESCO-Kulturerbes aufgenommen werden. Diese Pl&auml;ne werden nun vorangetrieben. Erste Vorst&ouml;sse sollen noch im Herbst erfolgen.</b><br><br><p>
  <span class="location">Sitten.</span> Auftrieb gab den
  Pl&auml;nen ein Kolloquium, das seit dem Donnerstag in Sitten
  stattfand. An einem Runden Tisch am Freitag erkl&auml;rte die
  Walliser Kantonsregierung sich zu einer energischen
  Unterst&uuml;tzung einer Kandidatur bereit. Auch Bundesvertreter
  signalisierten Zustimmung.
</p>
<p>
  Emmanuel Reynard, Pr&auml;sident des Organisationskomitees und
  Professor f&uuml;r Geografie an der Universit&auml;t Lausanne,
  konstatierte am Samstag, politisch gebe es keine Opposition. Ein
  erster Schritt sei nun die Schaffung einer Suonen-Vereinigung.
  Das geschehe am 15. Oktober.
</p>
<p>
  Im Wallis gibt es fast 200 der traditionellen
  Bew&auml;sserungskan&auml;le, die eine L&auml;nge von 1000
  Kilometern aufweisen. Gem&auml;ss Reynard k&ouml;nnten sie in die
  Liste des Kulturerbes aufgenommen oder durch eine Ausweitung der
  UNESCO-Naturerbe-Region Aletsch-Jungfrau dauerhaftem Schutz
  unterstellt werden.
</p>300 Personen in Sitten
<p>
  Eine andere Option w&auml;re die Zusammenarbeit mit anderen
  Alpenregionen.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Dies w&uuml;rde &uuml;ber die Suonen hinausgehen und generell
  Bew&auml;sserungssysteme in trockenen Alpenregionen umfassen. An
  dem Anlass in Sitten nahmen mehr als 300 Personen teil.
</p>
<p>
  Entlang der Suonen oder franz&ouml;sisch Bisses genannten
  Kan&auml;le f&uuml;hren heute oft Wanderwege. Bei den Suonen
  handelt es sich um teilweise spektakul&auml;re Bauten, die in den
  Felsen gehauen oder als Holzkan&auml;le entlang von
  Felsw&auml;nden gebaut wurden.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  So gelang es den alten Wallisern in Gemeinschaftsarbeit, Wasser
  aus Gebirgsb&auml;chen oder von Gletschern zu den trockenen
  Feldern an den Bergflanken zu f&uuml;hren.
</p>
<p>
  Die Suonen bildeten die Grundlage, damit in den
  niederschlagsarmen Gebieten &uuml;berhaupt Landwirtschaft
  betrieben werden konnte und die Menschen ein Auskommen fanden.
  Noch heute werden viele Felder und Weiden auf diese Art
  bew&auml;ssert. Zudem sind sie ein gutes Instrument im Kampf
  gegen Wald- und Flurbr&auml;nde. <span class="autor">(sda)</span>
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1601712</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Sat, 04 Sep 2010 01:01:15 +0000</pubDate>
         <category>Kultur</category>
         <title><![CDATA[Kathy Kelly singt ohne Family ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1601184</link>
         <description><![CDATA[  Kathy Kelly, langj&auml;hrige Fronts&auml;ngerin ihrer Familienband The Kelly Family, tourt solo durch Europa. Am Sonntag singt sie in Gams.   ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Kathy Kelly, langj&auml;hrige Fronts&auml;ngerin ihrer Familienband The Kelly Family, tourt solo durch Europa. Am Sonntag singt sie in Gams. </b><br><br><p>
  Der Gospelchor Gams erwartet Besuch. Kathy Kelly hat das Ensemble
  am Sonntag f&uuml;r ein Konzert gebucht. Um die gemeinsamen
  Lieder zu proben, wurden die S&auml;ngerinnen und S&auml;nger mit
  Noten und einem MP3-File versorgt. &laquo;Kathy Kelly selbst
  sehen wir erst drei Stunden vor Konzertbeginn&raquo;, sagt Franco
  Flisch, S&auml;nger und Organisator. Kennt er Kathy Kelly?
  Pers&ouml;nlich sei er ihr nie begegnet, so Flisch. In Erinnerung
  geblieben sind ihm ein paar CDs, die er vor Jahren kaufte.
</p>
<p>
  Als amerikanisch-irische Grossfamilie im Schlabberlook, die auf
  einem Hausboot wohnt und in einem roten britischen
  Doppeldeckerbus quer durch Europa tourt, ist die The Kelly Family
  in die Musikgeschichte eingegangen. Ihre erfolgreichsten Zeiten
  hatten die Kellys in den 1990er-Jahren. Neun Familienmitglieder
  standen damals auf der B&uuml;hne, nur drei sangen nicht mit.
  Ihre Wege trennten sich.
</p>
<h4>
  Potenzial erkannt
</h4>
<p>
  2000 bestand das Familienunternehmen noch aus sechs Mitgliedern,
  heute sind es noch vier bis f&uuml;nf. 2002 starb Vater Dan
  Kelly. Der ehemalige amerikanische Mathematiker war nicht nur das
  Familienoberhaupt, sondern auch der Kopf des
  Familienunternehmens. Die Idee daf&uuml;r kam ihm, als er sich
  nach Spanien absetzte und sich da seinem Leben als
  Antiquit&auml;tenh&auml;ndler eine neue Richtung zu geben
  versuchte. Er erkannte das Potenzial seiner musikalischen
  Familie, f&ouml;rderte und nutzte es.
</p>
<p>
  Kathy Kelly, die am Konservatorium von Pamplona Violine und
  Klavier studierte und klassischen Ballettunterricht bekam,
  erinnert sich gut an die Anf&auml;nge ihrer Karriere: &laquo;Als
  ich 15 Jahre alt war, entschied der Vater, unseren weiteren
  Lebensweg als Strassenmusiker zu finanzieren. Das private
  Musizieren wurde zu unserer Einnahmequelle, wir spielten fortan
  t&auml;glich auf den Strassen in ganz Europa. Ich wollte Opern
  singen, aber der Erfolg hat meine Pl&auml;ne durcheinander
  gebracht.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  &raquo; Sie wurde nicht nur Produzentin und Songwriterin, sondern
  auch Ersatzmutter f&uuml;r ihre Geschwister, da Mutter Barbara
  Ann Suokko 1982 an Krebs gestorben war.
</p>
<h4>
  &laquo;Ich mag Kontakt zu Menschen&raquo;
</h4>
<p>
  Singen und arbeiten m&uuml;sste die 47j&auml;hrige Kathy Kelly
  l&auml;ngst nicht mehr. Mit 20 Millionen verkaufter
  Tontr&auml;ger, drei Millionen verkaufter Videos und DVDs und
  unz&auml;hliger ausverkaufter Konzerte ist genug Geld in die
  Familienkasse geflossen.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Doch Kathy Kelly sagt: &laquo;Ich mag den Kontakt zu Menschen,
  und eine Zusammenarbeit mit einem Chor ist f&uuml;r alle
  Beteiligten immer wertvoll und lehrreich.&raquo; Und doch ist
  vieles anders als fr&uuml;her: Der Schlabberlook ist l&auml;ngst
  verschwunden.
</p>
<div class="mpnl_hinweis">
  Sonntag, 5. September, 17 Uhr, katholische Kirche Gams
</div>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1601184</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Fri, 03 Sep 2010 16:07:46 +0000</pubDate>
         <category>Kultur</category>
         <title><![CDATA[Die frühen Jahre Andy Warhols im Kunstmuseum Basel]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1601107</link>
         <description><![CDATA[  BASEL. Den Blick auf die fr&uuml;hen, aber entscheidenden Schaffensjahre Andy Warhols richtet das Kunstmuseum Basel in seiner Sonderausstellung. &laquo;Andy Warhol. The Early Sixties&raquo;. Sie zeigt rund 70 Gem&auml;lde und Zeichnungen, darunter Bilder der &laquo;Flowers&raquo;- oder &laquo;Liz&raquo;-Serien.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>BASEL. Den Blick auf die fr&uuml;hen, aber entscheidenden Schaffensjahre Andy Warhols richtet das Kunstmuseum Basel in seiner Sonderausstellung. &laquo;Andy Warhol. The Early Sixties&raquo;. Sie zeigt rund 70 Gem&auml;lde und Zeichnungen, darunter Bilder der &laquo;Flowers&raquo;- oder &laquo;Liz&raquo;-Serien.</b><br><br><p>
  Abstrahierte Hibiskus-Bl&uuml;ten in knalligen Farben, Siebdrucke
  nach Fotos von Evis Presley und Liz Taylor,
  Campbell's-Suppendosen - es sind ein paar &laquo;landmarks&raquo;
  der Kunst der 1960er-Jahre, die die am Freitag vorgestellte Schau
  vereinigt. Sie hatten Andy Warhol (1928-1987) ins Bewusstsein
  auch eines breiteren Publikums gebracht.
</p>
<p>
  Die Ausstellung konzentriert sich auf die Jahre 1961 bis 1964. Es
  waren die Anfangsjahre des Malers und Zeichners Warhol, der schon
  als Werbegrafiker erfolgreich gewesen war und sich zur freien
  k&uuml;nstlerischen T&auml;tigkeit entschlossen hatte. In den
  vier Jahren legte er die Basis zu dem, was ihn sp&auml;ter zur
  Kunst-Ikone werden liess.
</p><strong>Folgenreiche Wende</strong>
<p>
  Und noch mehr: Warhol habe damals eine Wende eingeleitet, die
  sich &laquo;im R&uuml;ckblick als &uuml;beraus folgenreiches
  Element der Kunstgeschichte erweist, ja diese geradezu
  revolutionierte&raquo;, sagte Museumsdirektor Bernhard Mendes
  B&uuml;rgi vor den Medien. Ein &laquo;Umbruchsmoment der
  Kunstgeschichte&raquo; nannte es Kuratorin Nina Zimmer.
</p>
<p>
  Warhol habe die individuelle Bildsprache durch Bildmaterial aus
  Medien und mechanische Bildverfahren ersetzt, f&uuml;hren die
  zwei Co-Ausstellungsmacher im Katalog aus. Mit dem Foto-Siebdruck
  wandte er die Prinzipien von Wiederholung und Serialit&auml;t
  systematisch an. Konsum, Medien und Masse blieben dabei im Fokus
  des Ex-Werbemannes.
</p>
<p>
  Die Ausstellung will diese schrittweise vollzogene Entwicklung
  anschaulich machen. Ausser mit den Bilder aus den
  &laquo;Flowers&raquo;- und Star-Serien sowie den
  &laquo;Campbell's Soup Cans&raquo; werden etwa auch &laquo;Dollar
  Bills&raquo; oder ein Saal mit &laquo;Death &amp;
  Desaster&raquo;-Bildern, basierend auf Aufnahmen von
  Auto-Unf&auml;llen, gezeigt. <span class="autor">(sda)</span>
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1601107</guid>
      </item>
      </channel>
</rss>