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      <title>Aktuell - Ostschweiz</title>
      <link>http://www.tagblatt.ch/</link>
      <description>St. Galler Tagblatt News</description>
      <language>de-DE</language>
      <pubDate>Fri, 10 Feb 2012 19:33:08 +0100</pubDate>
      <lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 19:33:08 +0100</lastBuildDate>      <item>
         <pubDate>Fri, 10 Feb 2012 19:16:44 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Götz von Weinfelden  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2861204</link>
         <description><![CDATA[  &laquo;Erg&ouml;tzliches am Donnerstag&raquo; heisst Thomas G&ouml;tz' neues Programm. Doch was so beschaulich klingt, hat sich als bisweilen bissige Satire erwiesen. Bekannte G&auml;ste und selbst die Kantonspolizei Thurgau haben mitgewirkt - n&auml;chstes Mal ist die f&uuml;nfk&ouml;pfige Regierung dran.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>&laquo;Erg&ouml;tzliches am Donnerstag&raquo; heisst Thomas G&ouml;tz' neues Programm. Doch was so beschaulich klingt, hat sich als bisweilen bissige Satire erwiesen. Bekannte G&auml;ste und selbst die Kantonspolizei Thurgau haben mitgewirkt - n&auml;chstes Mal ist die f&uuml;nfk&ouml;pfige Regierung dran.</b><br /><br /><p>WEINFELDEN. Alle waren sie da im restlos ausverkauften Theaterhaus Thurgau und haben sich erg&ouml;tzt. Gut, heisse er nicht Bauer, sonst h&auml;tte er Erbauliches geboten; gut, heisse er nicht Brecht, sonst h&auml;tte es Erbrochenes gegeben. Also hat Thomas G&ouml;tz sein Programm &laquo;Erg&ouml;tzliches am Donnerstag&raquo; getauft. Nicht jeden Donnerstag bietet es die &laquo;b&uuml;hni wyfelde&raquo; dar, sondern am ersten Donnerstag des Monats (obwohl's beim ersten Mal der zweite war).</p> <p>Aber dieses erste Mal hatte es in sich. Satire war versprochen, aber weit mehr steckte drin im Abend: Wortwitz und Wahlkampfkommentare, Filme und Flapsigkeiten, Zeitreisen und Zauberkunstst&uuml;cke. Dazu &Uuml;berraschungen und zwei G&auml;ste.</p> <h4>Ein Fuss im Gef&auml;ngnis</h4> <p>Er sei nerv&ouml;s, bekennt Thomas G&ouml;tz, der Abend eine Herausforderung &laquo;f&uuml;r Sie und mich&raquo; und eine Mutprobe. Etwas verhalten wirkt der Beginn, dann nimmt das Programm Fahrt auf. Jeden zweiten im Publikum (er)kennt G&ouml;tz, und einige kn&ouml;pft er sich vor - solches l&auml;sst sich nicht vorbereiten, hier beweist G&ouml;tz Esprit und Improvisationstalent. Etwa an Kulturamtschef Ren&eacute; Munz gewandt (&laquo;ich schaffe schnell und g&uuml;nstig&raquo;), wenn's um F&ouml;rdergelder geht (G&ouml;tz verzichtet darauf); oder Max V&ouml;geli, Weinfeldens Gemeindeammann und Kulturf&ouml;rderer &laquo;unter Zwang&raquo;; oder Regierungsrat Jakob Stark, einen der G&auml;ste am 1. M&auml;rz. Thomas G&ouml;tz holt tats&auml;chlich den Regierungsrat in corpore ins Theaterhaus.</p> <p>Geschickt macht er aus der Not eine Tugend und baut das B&uuml;hnenbild des Theaters Bilitz f&uuml;r &laquo;Das Herz eines Boxers&raquo; in sein Programm ein: den Drahtk&auml;fig, der &laquo;Freiheit f&uuml;r uns draussen&raquo; bedeute. Aber manche h&auml;tten einen Fuss schon im Gef&auml;ngnis: &laquo;Jetzt sehen Sie, wie es aussieht, wenn ein Thurgauer Nationalrat hinter Gittern sitzt&raquo;, bringt ihm den ersten Szenenapplaus ein.</p> <h4>Unterhose im Jacket</h4> <p>Und schon ist der Steilpass da f&uuml;r Philipp Hildebrand und Hermann Lei und den &laquo;Chef&raquo;. Doch zuvor l&auml;sst Christian Stern Thomas G&ouml;tz eine Zeitreise machen und zaubert ihn als parteilosen Nationalratskandidaten Arnold Schnyder zur&uuml;ck auf die B&uuml;hne - ebenso gelungen wie sein Dreifachtrick mit einer Zuschauerin zum Ausklang des Abends.</p> <p>Als Schnyder &uuml;berzeugt G&ouml;tz mehr als G&ouml;tz, da bekommt jede Partei ihr Fett weg. Er tr&auml;gt Max N&auml;gelis Werbeunterhose als Poschettli und nutzt sie als Br&uuml;cke zu Hermann Lei. G&ouml;tz' Pointen sitzen, das Publikum grinst. Und als nach dem ersten Video (Produktion: Daniel Felix) &uuml;ber den 111 111. Autofahrer, der im Autoscanner h&auml;ngenbleibt und einen Wunsch frei hat, das Spiel der Kantonspolizei Thurgau zur T&uuml;r hereinspaziert, hat G&ouml;tz das Publikum ganz auf seiner Seite. Und die Lacher auf sicher mit dem eingespielten Buchtip zu Hilde Brandstifters W&auml;lzer &laquo;Der Chef&raquo;.</p> <p>Nun geht's in den K&auml;fig. Thomas G&ouml;tz befragt seine G&auml;ste, TZ-Redaktor und Tele-D-Moderator Marc Haltiner und Anwalt Robert F&uuml;rer, &laquo;die selbst&auml;ndig weiterreden k&ouml;nnen&raquo;. Denn G&ouml;tz betritt als Gespr&auml;chsleiter Neuland, und seine Fragen kommen zahm daher. Ob Hildebrand vorbei sei, wo die Ber&uuml;hrungspunkte zwischen Jurist und Journalist l&auml;gen, wie das angebrochene Jahr werde. F&uuml;rer und Haltiner geben sich gelassen und jovial und plaudern keine Geheimnisse aus. Der Abend endete mit Christian Sterns zauberhafter &laquo;Reise in die Zukunft und also deren Bew&auml;ltigung&raquo;. Das k&ouml;nnte man auch auf den Thurgau m&uuml;nzen und auf G&ouml;tz' kunterbuntes Programm, das begeistert hat, wo es aktuell war, aber durchaus an Pr&auml;gnanz zulegen darf.</p> <div class="mpnl_hinweis">Do, 1.3., 20.15, Bar ab 19.30, Theaterhaus Thurgau, Weinfelden. <a class="more" href="http://www.buehniwyfelde.ch">www.buehniwyfelde.ch</a></div>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2861204</guid>
      </item>
      <item>
         <pubDate>Fri, 10 Feb 2012 19:11:46 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Putzfimmel, gepaart mit Ehrgeiz  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2861200</link>
         <description><![CDATA[  Ungef&auml;hr zwei Millionen Schweizerinnen kennen den &laquo;Migros-Magazin&raquo;-Kolumnisten B&auml;nz Friedli. Er nennt sich gerne Hausfrau und hat trotzdem kein Problem mit seiner M&auml;nnlichkeit. Am Donnerstag war er zu Gast im Quimby-Huus.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Ungef&auml;hr zwei Millionen Schweizerinnen kennen den &laquo;Migros-Magazin&raquo;-Kolumnisten B&auml;nz Friedli. Er nennt sich gerne Hausfrau und hat trotzdem kein Problem mit seiner M&auml;nnlichkeit. Am Donnerstag war er zu Gast im Quimby-Huus.</b><br /><br /><p>Er ist nett, ein Guter. Schwer, ihn nicht zu m&ouml;gen. Vermutlich war er schon als Bub so. Nett, offen, nicht auf den Mund gefallen. In seiner w&ouml;chentlichen Kolumne im &laquo;Migros-Magazin&raquo; verk&ouml;rpert B&auml;nz Friedli seit vielen Jahren den Mann, wie ihn sich viele Schweizer Frauen w&uuml;nschen. Einer, der nicht nur jene Arbeit macht, die global gesehen mehrheitlich die Frauen erledigen: Putzen, kochen, waschen, mit den Kindern Hausaufgaben machen. Er verdient dazu noch Geld als Autor und behauptet, im Bett besser zu sein als ein Pilot. Und kein Problem mit seiner M&auml;nnlichkeit zu haben. Er lobt die Frau als solche &uuml;ber den gr&uuml;nen Klee. Kurz: Welten liegen zwischen ihm und dem Geschlechterkampf der Mario Barths, die in Deutschland Hallen und Fernsehschirme f&uuml;llen.</p> <h4>*</h4> <p>Nie w&uuml;rde Friedli einen Ratgeber f&uuml;r verunsicherte M&auml;nner schreiben. &laquo;Ich empfinde &uuml;berhaupt kein Mitleid mit M&auml;nnern, die ein Rollenproblem haben. Ich muss mir eher M&uuml;he geben, sie nicht auszulachen&raquo;, sagt der &laquo;Hausmann der Nation&raquo; vor seinem &ouml;ffentlichen Auftritt im Quimby-Huus in Winkeln vor rund 50 Personen. &laquo;Seit Urzeiten schaffen die Frauen das, wor&uuml;ber M&auml;nner und ein Teil der Genderforschung jetzt jammern: den Rollenspagat zwischen Kindern, Haushalt, Partner und Geldverdienen.&raquo; Wen so viel Putzfimmel gepaart mit Ehrgeiz etwas unruhig macht, dem versichert der 46j&auml;hrige Berner: &laquo;Ja, klar, ich habe einen Tick mit dem Polieren. Aber ich bin im Fall auch nicht perfekt im Haushalt.&raquo; Der Unterschied sei halt, dass er alles - wirklich alles - gerne mache. Er sieht im W&auml;scheaufh&auml;ngen die meditative Komponente und im Rausbringen des Kartons f&uuml;r die Abfuhr das sichtbare Resultat einer sinnvollen Tat. &laquo;Gestern habe ich einen Sugo gemacht. Das glaubst du nicht. So fein und sch&ouml;n.&raquo;</p> <h4>*</h4> <p>Kunstst&uuml;ck, gehen den Frauen da reihenweise die Herzen auf. Mittlerweile sind seine &ouml;ffentlichen Auftritte keine Lesungen mehr, sondern eher Kabarett. Da m&ouml;chte er auch hin. Noch immer feiert er den Alltag als unersch&ouml;pfliche Quelle von Abenteuern, erz&auml;hlt begeistert von seinen 13- und 11j&auml;hrigen Kindern Anna Luna und Hans (der heisst wirklich so). Von Jemako-Putzt&uuml;chern und Szenen in der Z&uuml;rcher S-Bahn. Und von seiner Frau, die beim Schweizer Fernsehen arbeitet. Was gut sei, weil es dort eh keine richtigen M&auml;nner gebe. Grosser Lacher. Immer &ouml;fter mischt er auch politische Satire darunter. Schweizer Politiker werden parodiert und kritisiert - vorzugsweise SVP-Pr&auml;sident Toni Brunner. Auch SP-Ikonen wie Pascale Bruderer oder die &laquo;Gammly-Rey&raquo;, wie Hans sie nennt, werden nicht verschont. Obschon Friedlis Sympathien im &uuml;brigen offenkundig links der Mitte liegen. Und Hans werde &uuml;brigens nicht geh&auml;nselt.</p> <h4>*</h4> <p>&laquo;Ich w&auml;re gerne ein Kabarettist&raquo;, sagt Friedli. Gar nicht gern hat er, wenn er in die Comedy-Ecke gestellt wird. Am liebsten trete er in der Kellerb&uuml;hne auf. &laquo;Dort hatte ich bis jetzt meinen sch&ouml;nsten Auftritt &uuml;berhaupt. Da stimmte einfach alles. Der Ort, das Publikum, die Stimmung.&raquo; Deshalb freut er sich, im Mai f&uuml;r zwei Abende dahin zur&uuml;ckzukehren. Den Anteil des Berner Dialekts an seinem B&uuml;hnenerfolg sch&auml;tzt er auf circa 80 Prozent. Das sei schon fast gemein f&uuml;r die anderen Dialekte. &laquo;Der B&uuml;ndner und der Berner k&ouml;nnen auf die B&uuml;hne stehen und &lt;Guten Abend&gt; sagen, und dann biegen sie sich in Sarnen und Sirnach schon vor Lachen.&raquo; Der Vorteil sei auch, dass immer alle denken, man sei nett.</p> <p>Odilia Hiller</p> <div class="mpnl_hinweis">N&auml;chste Auftritte in der Region: 3.3. Casino Herisau, 7./8.5. Kellerb&uuml;hne St. Gallen.</div>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2861200</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Fri, 10 Feb 2012 19:01:42 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  TAGBLATT  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2861198</link>
         <description><![CDATA[  Ausgabe f&uuml;r die Stadt St. Gallen, Gossau und Umgebung Redaktion St. Gallen-Gossau Andreas Nagel (an, Leitung) Reto Voneschen (vre, Stv., St. Gallen) Corinne Allenspach (cor, Stv., Gossau/Region) Roger Berhalter (rbe, Kultur) Beda Hanimann (Hn, Kultur)  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>Ausgabe f&uuml;r die Stadt St. Gallen, Gossau und Umgebung</p> <p>Redaktion St. Gallen-Gossau</p> <p>Andreas Nagel (an, Leitung)</p> <p>Reto Voneschen (vre, Stv., St. Gallen)</p> <p>Corinne Allenspach (cor, Stv., Gossau/Region)</p> <p>Roger Berhalter (rbe, Kultur)</p> <p>Beda Hanimann (Hn, Kultur)</p> <p>Odilia Hiller (oh, Stadt)</p> <p>Martina Kaiser (kam, Region)</p> <p>Malolo Kessler (mke, Stadt) Daniel Klingenberg (kl, Stadt)</p> <p>Fredi Kurth (th, Stadt) Marion Loher (lom, Region)</p> <p>Martin Preisser (map, Kultur) Brigitte Schmid-Gugler (B.S.G., Kultur) Ralf Streule (rst, Stadt)</p> <p>Adrian V&ouml;gele (av, Region)</p> <p>Christina Weder Bruderer (cw, Stadt)</p> <p>Urs-Peter Zwingli (upz, Stadt)</p> <p>St&auml;ndige Mitarbeit:</p> <p>Josef Osterwalder (J.O.)</p> <p>Oberer Graben 8, 9001 St. Gallen Telefon 071 227 69 00 Fax 071 227 69 29 E-Mail: stadtredaktion@tagblatt.ch redaktiongo@tagblatt.ch</p> <p>Tagblatt Medien-Center &Ouml;ffnungszeiten: Montag:13.00 bis 17.30 Uhr, Dienstag bis Freitag: 9.00 bis 12.00 und 13.00 bis 17.30 Uhr. Samstag geschlossen.</p> <p>Inserate Publicitas AG F&uuml;rstenlandstrasse 122, 9001 St. Gallen Telefon 071 221 00 21 Fax 071 221 03 30 E-Mail: tagblatt@publicitas.ch</p> <p>Digitaler Inseratemarkt: <a class="more" href="http://www.tagblatt.ch/inserate">www.tagblatt.ch/inserate</a> <a class="more" href="http://www.ostjob.ch">www.ostjob.ch</a>, <a class="more" href="http://www.osthome.ch">www.osthome.ch</a> <a class="more" href="http://www.ostcar.ch">www.ostcar.ch</a></p> <p>Die Weiterverwendung von redaktionellen Beitr&auml;gen und Inseraten oder Teilen davon, namentlich deren unbefugte Einspeisung in einen Online-Dienst, ist untersagt. Verst&ouml;sse werden gerichtlich verfolgt.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2861198</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Fri, 10 Feb 2012 19:01:42 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  JSVP spielt Sozialdetektiv  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2861197</link>
         <description><![CDATA[  Ein Komitee um den St. Galler SVP-Jungpolitiker Mike Egger sagt dem Sozialmissbrauch den Kampf an: Egger ruft die Bev&ouml;lkerung dazu auf, ihm Missbrauchsf&auml;lle zu melden. Mit diesen Informationen will er nun der Regierung Druck machen.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Ein Komitee um den St. Galler SVP-Jungpolitiker Mike Egger sagt dem Sozialmissbrauch den Kampf an: Egger ruft die Bev&ouml;lkerung dazu auf, ihm Missbrauchsf&auml;lle zu melden. Mit diesen Informationen will er nun der Regierung Druck machen.</b><br /><br /><p>ST. GALLEN. H&auml;rtere Strafen f&uuml;r Betr&uuml;ger fordert das Komitee &laquo;Junge Ostschweizer gegen den Sozialen Missbrauch&raquo; - bek&auml;mpfen will es den Sozialmissbrauch. Wie hoch die Strafen ausfallen sollten, konnten die Jungpolitiker an der gestrigen Medienkonferenz nicht sagen. &laquo;Das Komitee ist sich noch nicht einig&raquo;, sagt Michael Bernasconi, Vorstandsmitglied der JSVP Ausserrhoden, &laquo;einer fordert mehrere Jahre Gef&auml;ngnis.&raquo; Ob diesem Vorschlag lacht selbst SVP-Nationalrat Lukas Reimann, der gekommen ist, um den SVP-Nachwuchs in seinem Anliegen zu unterst&uuml;tzen. Da relativiert Bernasconi: &laquo;Die Verh&auml;ltnism&auml;ssigkeit muss schon gegeben sein.&raquo;</p> <h4>30 Missbr&auml;uche geschildert</h4> <p>Initiant des Komitees ist Kantonsratskandidat und JSVP-Vorstandsmitglied Mike Egger. Er rief die Bev&ouml;lkerung vor Monatsfrist dazu auf, ihm Missbrauchsf&auml;lle telefonisch zu melden. Daf&uuml;r betrieb er eigens eine Hotline, die inzwischen 50 Mal gew&auml;hlt wurde. &laquo;Die Anzahl der Anrufe zeigt, wie gross der Handlungsbedarf ist&raquo;, sagt Egger. 20 Anrufer h&auml;tten ihn f&uuml;r sein Engagement gelobt oder ger&uuml;gt; beides habe sich in etwa die Waage gehalten. 30 Anrufer schilderten ihm Missbrauchsf&auml;lle.</p> <p>Die Anrufer erz&auml;hlten von M&auml;nnern, die eine Vollrente der Invalidenversicherung beziehen, gleichzeitig aber im Vollpensum arbeiteten. &laquo;Ein Mann mit Familie bezieht Sozialhilfe, f&auml;hrt aber einen getunten BMW, obwohl dies laut Gesetz nicht erlaubt w&auml;re&raquo;, erz&auml;hlt Egger. Und eine Frau lebe von der IV-Rente, k&ouml;nne sich aber im Dorfrestaurant &laquo;gem&uuml;tlich mit Jassen vergn&uuml;gen und nebenbei als Reinigungskraft t&auml;tig sein&raquo;. Solche F&auml;lle m&uuml;ssten aufgedeckt werden, sagt er, damit jenen, die wirklich Unterst&uuml;tzung brauchen, geholfen werden kann. Die Mutter eines schwer behinderten Kindes teilte ihm mit, dass sie um jeden Franken, den sie f&uuml;r ihr Kind brauche, k&auml;mpfen m&uuml;sse. &laquo;Auch das darf nicht sein.&raquo;</p> <h4>&laquo;Erinnert an Stasi&raquo;</h4> <p>Die Aktion mit der Hotline hat im Internet viele Reaktionen hervorgerufen. Einige Kommentatoren schreiben auf <a class="more" href="http://www.20minuten.ch">www.20minuten.ch</a> &laquo;Bravo&raquo;, auf <a class="more" href="http://www.politnetz.ch">www.politnetz.ch</a> liest man &laquo;erinnert an Stasi&raquo;. Den Vorwurf des Denunziantentums will sich Mike Egger aber nicht gefallen lassen. &laquo;Ich rufe nicht dazu auf, die Nachbarn zu bespitzeln&raquo;, sagt Egger, &laquo;es geht mir darum, den Puls der Bev&ouml;lkerung zu sp&uuml;ren.&raquo; Nun will das Komitee der Regierung mit den anonymisierten F&auml;llen Druck machen und ihr zeigen: &laquo;Ihr verschlaft da was.&raquo; Das Komitee plant hierzu einen offenen Brief. Mithilfe von Lukas Reimann wollen sie ihrem Anliegen auch in Bern Geh&ouml;r verschaffen. Zudem m&ouml;chten sie das Komitee weiter ausbauen und st&auml;rker partei&uuml;bergreifend verankern; bisher verst&auml;rkt einzig Vincenz Rentsch, Pr&auml;sident der Jungfreisinnigen, die SVP-Kerngruppe.</p> <h4>Mehr Personal f&uuml;r die &Auml;mter</h4> <p>Wie viele der angeblichen Missbrauchsf&auml;lle, die via Hotline gemeldet wurden, wirklich Hand und Fuss haben, ist schwierig einzusch&auml;tzen. &laquo;Von den 30 Tips beruhen bestimmt einige auf Neid oder einem Bauchgef&uuml;hl&raquo;, relativiert Michael Bernasconi.</p> <p>Als Vergleich: Bei der Sozialversicherungsanstalt St. Gallen gehen j&auml;hrlich 400 Verdachtsmeldungen auf Missbrauch ein; nur ein kleiner Prozentsatz stellt sich nach eingehender Pr&uuml;fung tats&auml;chlich als Betrugsfall heraus.</p> <p>Dennoch fordert das Komitee neben h&auml;rteren Strafen auch mehr Kontrollen bei Sozialhilfebez&uuml;gern, mehr Personal und Kompetenzen f&uuml;r die zust&auml;ndigen &Auml;mter sowie transparente Informationen &uuml;ber durchgef&uuml;hrte Kontrollen, die Anzahl der Missbrauchsf&auml;lle und die Einsparungen, die durch das Aufdecken von Betrugsf&auml;llen gemacht werden konnten.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2861197</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Fri, 10 Feb 2012 18:51:39 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Erste Schritte zum Feuerwehrler  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2861196</link>
         <description><![CDATA[  Der dreit&auml;gige Feuerwehrkurs f&uuml;r Neu-Eingeteilte endet heute Nachmittag mit praktischen Einsatz&uuml;bungen. 56 junge Feuerwehrleute der Verb&auml;nde Unterrheintal und Rheintal erhielten eine Grundausbildung in Retten und L&ouml;schen.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Der dreit&auml;gige Feuerwehrkurs f&uuml;r Neu-Eingeteilte endet heute Nachmittag mit praktischen Einsatz&uuml;bungen. 56 junge Feuerwehrleute der Verb&auml;nde Unterrheintal und Rheintal erhielten eine Grundausbildung in Retten und L&ouml;schen.</b><br /><br /><p>RHEINECK. Zu Beginn eines Jahres steht bei den Feuerwehrverb&auml;nden Unterrheintal und Rheintal die Grundausbildung f&uuml;r die Neu-Eingeteilten aus dem Verbandsgebiet. Dieses Jahr sind es 52 M&auml;nner und vier Frauen, die sich f&uuml;r den Beitritt zur Feuerwehr in ihrer Wohngemeinde entscheiden haben. Diese jungen Leute fanden sich am Donnerstagmorgen im Feuerwehrdepot Rheineck ein, um das Grundlegendste &uuml;ber die Arbeit eines Feuerwehrlers zu erfahren und zu lernen.</p> <h4>Vom Zivilisten zum Feuerwehrler</h4> <p>Kurskommandantin Corinne Epple und der Technische Leiter Walter Seglias leiteten den drei Tage dauernden Einf&uuml;hrungskurs f&uuml;r Neu-Eingeteilte. &laquo;Wir machen aus Zivilisten in drei Tagen Feuerwehrleute&raquo;, erl&auml;uterte Corinne Epple das Ziel des Kurses.</p> <p>Entsprechend vollgepackt ist denn auch das Kursprogramm. Wenn man den jungen Leuten beim &Uuml;ben an den verschiedenen Posten zuschaut, dann stellt man eine grosse Motivation unter den Kursabsolventen fest. &laquo;Die Leute arbeiten sehr engagiert&raquo;, stellte Walter Seglias erfreut fest. Dass es wieder vier junge Frauen bei den Neuen hat, findet Corinne Epple erfreulich. Sie weiss aus Erfahrung: &laquo;Diejenigen Frauen, die sich f&uuml;r die Feuerwehr entscheiden, sind zielstrebig und bleiben dann auch dabei.&raquo; Seitens der Verb&auml;nde wird der Grundausbildung und der Weiterbildung viel Bedeutung beigemessen.</p> <h4>Lektionen in L&ouml;schen und Retten</h4> <p>Das Elementarste im Feuerwehrwesen sei das Retten von Personen und das L&ouml;schen von Br&auml;nden, erkl&auml;rte Walter Seglias. &laquo;Kenntnisse &uuml;ber Brand-Physik sind sehr wichtig, um sich f&uuml;r das richtige Mittel wie Wasser, Schaum, Pulver oder Kohlens&auml;ure zu entscheiden.&raquo; Die Leute lernten anhand praktischer &Uuml;bungen, wie und wann welches L&ouml;schmittel eingesetzt wird. Auch der Umgang mit den Atemschutzger&auml;ten geh&ouml;rte zum Ausbildungsprogramm. Das zweite grosse Thema war der Rettungsdienst. Den Kursteilnehmenden wurde das Arbeiten mit der Handschiebeleiter beigebracht. Auch erhielten sie Lektionen &uuml;ber lebensrettende Sofortmassnahmen (Lesoma). Sie lernten zudem, wie man Personen aus der H&ouml;he und aus der Tiefe birgt. Nach der Grundausbildung von gestern und vorgestern m&uuml;ssen die Kursteilnehmer heute das Gelernte in die Praxis umsetzen. Kurskommandantin Corinne Epple war sehr zufrieden mit dem Verlauf des Kurses.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2861196</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Fri, 10 Feb 2012 18:46:30 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Forum fälscht Mitteilungsblatt  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2861195</link>
         <description><![CDATA[  Die Eggersrieter und Gruber mussten zweimal hinschauen, als sie diese Woche das Mitteilungsblatt in den H&auml;nden hielten. Obwohl es aussieht wie echt, werden auf acht Seiten &laquo;Fehlleistungen&raquo; der Beh&ouml;rden angeprangert.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Die Eggersrieter und Gruber mussten zweimal hinschauen, als sie diese Woche das Mitteilungsblatt in den H&auml;nden hielten. Obwohl es aussieht wie echt, werden auf acht Seiten &laquo;Fehlleistungen&raquo; der Beh&ouml;rden angeprangert.</b><br /><br /><p>EGGERSRIET. Gemeindepr&auml;sident Markus Peter war ebenso ahnungslos wie die anderen Dorfbewohner. Ein Mitteilungsblatt, das dem offiziellen der Gemeinde t&auml;uschend &auml;hnlich sieht, war am Dienstag auch in seinen Briefkasten geflattert. Wie in alle Haushaltungen in Eggersriet und Grub SG. Doch der Inhalt unterscheidet sich massgeblich von dem, was &uuml;blicherweise im Mitteilungsblatt der Gemeinde steht. &laquo;W&auml;hrend fortschrittliche Gemeinwesen in unserem Kanton versuchen, die Einwohner aktiv ins &ouml;ffentliche Leben einzubinden, schl&auml;ft man bei uns den Schlaf der Gerechten&raquo;, heisst es etwa auf der Aufschlagseite. Oder &laquo;der Gemeinderat hat mehrmals verpasst, mit innovativen Beschl&uuml;ssen das Standortmarketing der Gemeinde zu verbessern&raquo; auf der Seite 2.</p> <h4>Gegen Schl&auml;frigkeit k&auml;mpfen</h4> <p>Verfasserin des &laquo;neuen Mitteilungsblatts&raquo; ist die links-gr&uuml;ne Stimme im Dorf, das Forum Eggersriet-Grub SG, das im Juni 2003 gegr&uuml;ndet wurde. Das Forum versteht sich laut eigenen Aussagen als Alternative zu den b&uuml;rgerlichen Parteien und orientiert sich an sozial-&ouml;kologischen Zielsetzungen. In den vergangenen Jahren habe man mit verschiedenen Veranstaltungen wie &ouml;kologischen Abendspazierg&auml;ngen, dem Politstamm oder der Guerilla-G&auml;rtneraktion &laquo;gegen die Schl&auml;frigkeit&raquo; im Dorf angek&auml;mpft und M&ouml;glichkeiten aufgezeigt, &laquo;wie Eggersriet sich aus dem Gemeinde-Einheitsbrei abheben k&ouml;nnte&raquo;, schreibt das Forum. Man habe auch immer wieder Vorst&ouml;sse gemacht bei der Gemeinde, damit das Mitteilungsblatt ge&ouml;ffnet werde. So dass Einwohner, Parteien und Politische Vereine ihre Anliegen, Sorgen und Freuden kundtun k&ouml;nnten. &laquo;Aber unsere Anregung wurde nie aufgenommen&raquo;, sagt Michael Higi, Vorstandsmitglied des Forums.</p> <h4>Zum Denken anregen</h4> <p>An der letzten Mitgliederversammlung des Forums habe man dann entschieden, selber ein Mitteilungsblatt zu machen, so wie das Forum sich das vorstelle - mit Meinungen und Leserbriefen. &laquo;Das ist eine humorvolle Idee, tut niemandem weh und soll zum Denken anregen&raquo;, sagt Higi.</p> <p>Der Eggersrieter Gemeindepr&auml;sident Markus Peter findet die Idee allerdings alles andere als lustig. &laquo;Ich finde es nicht in Ordnung, dass man f&uuml;r eine solche Aktion das offizielle Logo der Gemeinde verwendet&raquo;, sagt er. Ebenso wenig finde er es in Ordnung, dass das Forum an seiner Guerilla-G&auml;rtneraktion im Mai 2011 Sonnenblumen in Verkehrsinseln gepflanzt habe. Weiter m&ouml;chte sich Peter zum gef&auml;lschten Mitteilungsblatt nicht &auml;ussern. &laquo;Weil ich nicht will, dass solche Aktionen eine Plattform erhalten.&raquo; Wird die Gemeinde rechtliche Schritte gegen das Forum ergreifen? &laquo;Auch dazu will ich mich nicht &auml;ussern.&raquo;</p> <h4>Rubrik Leserbriefe aufnehmen</h4> <p>&laquo;Witzigerweise&raquo;, so Peter aber, habe sich der Gemeinderat an seiner letzten Sitzung - just einen Tag vor Erscheinen des Forum-Blatts - nach &laquo;l&auml;ngerer, kontroverser Diskussion&raquo; daf&uuml;r ausgesprochen, k&uuml;nftig eine Leserbrief-Rubrik ins Mitteilungsblatt aufzunehmen. Peter betont: &laquo;Dies hat nichts mit der Aktion des Forums zu tun.&raquo; Bevor die Leserbrief-Rubrik eingef&uuml;hrt werden k&ouml;nne, m&uuml;ssten aber noch die Rahmenbedingungen festgelegt werden. &laquo;Und dann w&auml;ren wir ziemlich die einzige Gemeinde der Region, die Leserbriefe druckt&raquo;, so Peter.</p> <h4>Dringend Vorstand gesucht</h4> <p>Dass k&uuml;nftig Leserbriefe im Mitteilungsblatt ver&ouml;ffentlicht werden k&ouml;nnen, ist nicht der einzige Wunsch des 28 Mitglieder z&auml;hlenden Forums Eggersriet-Grub SG. Nach dem angek&uuml;ndigten R&uuml;cktritt von Michael Higi aus dem Vorstand brauche man dringend einen Nachfolger. Ziel sei es, dank der &laquo;Aktion Mitteilungsblatt&raquo; neue Mitglieder zu rekrutieren und vor allem ein Vorstandsmitglied zu finden, das sich an der Hauptversammlung des Forums am 2. M&auml;rz w&auml;hlen l&auml;sst. &laquo;Und falls wir niemanden finden, dann war dies der abschliessende Auftritt des Forums.&raquo; Sollte es wirklich das Ende des Forums sein, so werde man der Tatsache mit einem lachenden Auge entgegensehen, so Higi. &laquo;Wir haben immerhin neun Jahre &lt;dur&auml;ghebet&gt;.&raquo;</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2861195</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Fri, 10 Feb 2012 18:31:25 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Gedächtnistraining für Senioren  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2861191</link>
         <description><![CDATA[  DIESSENHOFEN. Im ganzheitlichen Ged&auml;chtnistraining von Pro Senectute Thurgau werden alle Hirnfunktionen wie etwa konzentriertes Denken und aufmerksames Wahrnehmen vermittelt. Ged&auml;chtnistraining verleiht Sicherheit und Selbstvertrauen und h&auml;lt jung.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>DIESSENHOFEN. Im ganzheitlichen Ged&auml;chtnistraining von Pro Senectute Thurgau werden alle Hirnfunktionen wie etwa konzentriertes Denken und aufmerksames Wahrnehmen vermittelt. Ged&auml;chtnistraining verleiht Sicherheit und Selbstvertrauen und h&auml;lt jung. Die Kursteilnehmer erfahren, wie sie mit ihrem Gehirn umgehen m&uuml;ssen, damit es optimal arbeitet. Es gibt Strategien, die den Alltag erleichtern. Die ausgebildete Ged&auml;chtnistrainerin motiviert, alte Denkstrukturen zu verlassen und neue Lernm&ouml;glichkeiten zu entdecken.</p> <p>Der Kurs findet vom 16. Februar bis 29. M&auml;rz donnerstags von 9 bis 10.30 Uhr statt, ausser am 15. M&auml;rz. Kursort ist das Begegnungszentrum Leuehof, Diessenhofen. Anmelden kann man sich bei der Pro Senectute Thurgau (Telefon 071 626 10 83). (pd)</p>   ]]></content:encoded>
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      </item><item>
         <pubDate>Fri, 10 Feb 2012 18:56:39 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Spurensuche im Andwiler Moos  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2861189</link>
         <description><![CDATA[  Der Tannenberg ist bei Wintersportlern beliebt. Hier gibt es einen Skilift und Loipen. Allerdings kommt es immer wieder vor, dass Schneeschuhl&auml;ufer quer durch das Naturschutzgebiet Andwiler Moos laufen - eine Gefahr f&uuml;r das Rehwild.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Der Tannenberg ist bei Wintersportlern beliebt. Hier gibt es einen Skilift und Loipen. Allerdings kommt es immer wieder vor, dass Schneeschuhl&auml;ufer quer durch das Naturschutzgebiet Andwiler Moos laufen - eine Gefahr f&uuml;r das Rehwild.</b><br /><br /><p>ANDWIL. Viel Schnee und viel Sonne - von beidem gibt es auf dem 800 Meter &uuml;ber Meer gelegenen Tannenberg derzeit genug. Deshalb zieht es t&auml;glich viele Wintersportler hierher. Haupts&auml;chlich Langl&auml;ufer sowie Spazierg&auml;nger und seit drei Jahren - wie Revierf&ouml;rster Erwin Keller sch&auml;tzt - auch immer h&auml;ufiger Schneeschuhl&auml;ufer. Diese Sportart ist es auch, die Keller Sorgen bereitet.</p> <h4>Stress f&uuml;r das Rehwild</h4> <p>Was viele Schneeschuhl&auml;ufer nicht wissen ist, dass die Langlaufstrecke um das Naturschutzgebiet Andwiler Moos herum f&uuml;hrt. &laquo;Es kommt daher immer wieder vor, dass einige Personen eine Abk&uuml;rzung quer &uuml;ber das Andwiler Moos nehmen, anstatt neben den Loipen zu laufen&raquo;, sagt Keller. B&ouml;swilligkeit will der Revierf&ouml;rster den Sportlern aber nicht unterstellen. Vielmehr glaubt er, dass Unwissenheit der Grund ist.</p> <p>Die Pflanzen sind zwar durch die Schneedecke gesch&uuml;tzt. Sie sind aber nicht das Hauptproblem, sondern das Rehwild und die V&ouml;gel, die aufgeschreckt werden. &laquo;Im Winter verstecken sich viele Rehe in den Hecken und im Geb&uuml;sch. Durch die Schneeschuhl&auml;ufer werden sie gest&ouml;rt und fl&uuml;chten&raquo;, sagt Keller. Die Tiere, die sich in einer Ruhephase befinden, verbrauchen durch die pl&ouml;tzliche Flucht viel mehr Energie. &laquo;Das bedeutet f&uuml;r ihren K&ouml;rper Stress pur und ist deshalb f&uuml;r die Tiere sehr gef&auml;hrlich&raquo;, sagt er. Hinzu kommt, dass ein aufgeschrecktes Reh wegen des angestiegenen Energieverbrauchs auch mehr fressen muss. Das wiederum verursacht ein weiteres Problem. &laquo;Die Rehe beissen, wenn sie einen gr&ouml;sseren Hunger haben, viel h&auml;ufiger die Knospen und Triebe der Jungb&auml;ume ab&raquo;, sagt er. Diese B&auml;ume w&uuml;rden dann nicht gleich sch&ouml;n wachsen. F&uuml;r eine gesunde Natur sei aber beides wichtig, ein ausgeglichener Wildtier- genauso wie der Baumbestand.</p> <h4>Nach der Eiszeit entstanden</h4> <p>Nicht nur wegen der Tiere ist das Andwiler Moos ein Schutzgebiet. Auf dem zehn Hektar grossen Landst&uuml;ck gibt es verschiedene Pflanzen wie Sumpfgr&auml;ser, Seggen, Binsen, Str&auml;ucher und mehrere Arten von Orchideen. Als Flachmoor sei es zudem ein Zeuge der letzten Eiszeit, wie Keller erkl&auml;rt. Nachdem das letzte Eis geschmolzen sei, habe sich durch das viele Grundwasser, den geringen Sauerstoffgehalt und durch die sich langsam zersetzenden Pflanzen Torf gebildet. Auf diese Weise sei ein Hochmoor entstanden. &laquo;Leider wurde dann zu Beginn des 20. Jahrhunderts sehr viel Torf zu Brennzwecken abgetragen. Heute w&uuml;rde man daf&uuml;r keine Bewilligung mehr bekommen&raquo;, sagt er. Langsam entwickle sich das Flach- wieder zum Hochmoor zur&uuml;ck. &laquo;Wenn wir Gl&uuml;ck haben, ist es in 500 Jahren soweit, wenn wir Pech haben, in 1000.&raquo;</p> <h4>Mit Infotafeln warnen</h4> <p>Rund um das Andwiler Moos stehen Hinweistafeln, die auf das Naturschutzgebiet aufmerksam machen. Zus&auml;tzliche Warntafeln anbringen m&ouml;chte Keller nicht. &laquo;Der Tannenberg ist vor allem ein Erholungs- und Freizeitgebiet. Das soll auch so bleiben und zu viele Warntafeln verderben nur die Freude&raquo;, sagt er. Keller m&ouml;chte auch keine Busse verteilen, wenn er einmal einen Schneeschuhl&auml;ufer auf frischer Tat ertappt. In einem solchen Fall werde er die Person zur Rede stellen und aufkl&auml;ren. Er sagt: &laquo;Am wichtigsten ist es, die Leute f&uuml;r das Thema zu sensibilisieren.&raquo;</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2861189</guid>
      </item>      <item>
         <pubDate>Fri, 10 Feb 2012 18:22:00 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Spannungseinbrüche in der Ostschweiz  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2861187</link>
         <description><![CDATA[  Gleich zwei Mal ist es auf einer Stromleitung zwischen Herisau und Urn&auml;sch zu Spannungseinbr&uuml;chen gekommen. Betroffen von der St&ouml;rung d&uuml;rften einige 100'000 Kunden sein.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Gleich zwei Mal ist es auf einer Stromleitung zwischen Herisau und Urn&auml;sch zu Spannungseinbr&uuml;chen gekommen. Betroffen von der St&ouml;rung d&uuml;rften einige 100'000 Kunden sein.</b><br /><br />Um 13.05 und um 15.05 Uhr kam es zu den Spannungseinbr&uuml;chen. Daniela Biedermann, Mediensprecherin der Axpo, schreibt auf Anfrage: &laquo;Der Kurzschluss ereignete sich auf der 110-Kilovolt-Leitung Herisau-Urn&auml;sch. Betroffen sind davon Kunden im Umkreis um den St&ouml;rungsort.&raquo;<br /> <br /> Seit 15.09 Uhr ist diese Leitung definitiv spannungslos. &laquo;Dies bedeutet aber keinen Versorgungsausfall&raquo;, meint Biedermann. Die Kunden h&auml;tten nur ein Flackern des Lichts registriert und bei sensiblen Industriekunden schalteten sich Elektromotoren automatisch ab.<br /> <br /> Ursache der St&ouml;rung war vermutlich der Schnee auf der Leitung, der dazu f&uuml;hrte, dass die Leiterseile sich in der Luft ber&uuml;hrten und so einen Kurzschluss erzeugten. (rr)  ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2861187</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Fri, 10 Feb 2012 18:21:20 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Der «Heisse Ofe» ist kalt geworden  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2861186</link>
         <description><![CDATA[  Der &laquo;Heisse Ofe&raquo; ist geschlossen. Was mit der Liegenschaft passiert, ist ungewiss. Sowieso gab's in der Gastrolandschaft von Politisch-Gachnang in j&uuml;ngster Vergangenheit einige Ver&auml;nderungen.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Der &laquo;Heisse Ofe&raquo; ist geschlossen. Was mit der Liegenschaft passiert, ist ungewiss. Sowieso gab's in der Gastrolandschaft von Politisch-Gachnang in j&uuml;ngster Vergangenheit einige Ver&auml;nderungen.</b><br /><br /><p>ISLIKON. Wie eh und je h&auml;ngt an der Liegenschaft Hauptstrasse 56 ein Ofen am Dach. Die roten Leuchtr&ouml;hren, die &laquo;Heisse Ofe&raquo; bilden an der Stirnseite des Hauses, sind aber schon seit letztem Herbst ausser Betrieb. &laquo;Ussufete&raquo; unter der letzten Wirtin Yasmin Dobler war Anfang Oktober. Im Dezember erwarb die im Immobilien-, Versicherungs- und Kreditgesch&auml;ft t&auml;tige Shala Group aus Winterthur die Liegenschaft in einer Konkursversteigerung.</p> <h4>Vielleicht Wohnungen?</h4> <p>Auf die Frage, ob es auch in Zukunft einen Gastrobetrieb geben werde in den R&auml;umlichkeiten, will Bashkim Shala keine Stellung nehmen. Die letzte &laquo;Ofe&raquo;-P&auml;chterin gibt sich ebenfalls wortkarg. F&uuml;r sie habe es gepasst, dass der Mietvertrag aufgel&ouml;st worden sei, sagt Yasmin Dobler. Was mit der Liegenschaft geplant ist, weiss sie nicht. &laquo;Vielleicht Wohnungen?&raquo;</p> <p>Der &laquo;Heisse Ofe&raquo;, &uuml;ber die Region Frauenfeld hinaus eine beliebte, weil gm&ouml;gige Bar, wo T&ouml;ffler gleichermassen anzutreffen waren wie auch ab und zu der Gemeinderat von Gachnang nach einer Sitzung, wurde von Helene Huber 1977 erstmals eingefeuert. Mit ihrem damaligen Ehemann baute sie das &laquo;Bahnh&ouml;fli&raquo; zum &laquo;Heisse Ofe&raquo; um. Helene Hubers Schwager f&uuml;hrte sp&auml;ter das Lokal. Wirtin Huber verhalf dem &laquo;Ofe&raquo; von 1995 bis 2004 zu weiteren Hitze-Hochzeiten, zusammen mit ihren zwei T&ouml;chtern. Wegen eines R&uuml;ckenleidens musste Huber aber den &laquo;Ofe&raquo; aufgeben. Auf Huber folgten Monika Blum und im Fr&uuml;hling 2010 Yasmin Dobler.</p> <h4>Es tut schon weh</h4> <p>Sie habe mit dem &laquo;Heisse Ofe&raquo; abgeschlossen, sagt Helene Huber. &laquo;Es tut mir schon weh, dass das Lokal jetzt geschlossen ist. Wir hatten es gut dort. Aber Wirten ist ein Krampf, vor allem wenn man k&ouml;rperlich angeschlagen ist.&raquo; Auch wenn die neuen Besitzer das Restaurant wieder ausschreiben w&uuml;rden: F&uuml;r sie komme es nicht in Frage, dass sie den &laquo;Ofe&raquo; abermals &uuml;bernehme, sagt Helene Huber.</p> <p>Der &laquo;Heisse Ofe&raquo; sei &uuml;ber Jahrzehnte ein Traditionslokal gewesen, bedauert Gachnangs Gemeindeammann Matthias M&uuml;ller die Schliessung. F&uuml;r die T&ouml;ffler gebe es mit dem &laquo;Burn-out&raquo; zwar immer noch ein Lokal auf Gemeindegebiet. In Islikon d&uuml;rfte es M&uuml;llers Meinung nach aber auch wieder eine Bar geben.</p> <p>&laquo;F&uuml;r uns ist es wichtig, dass es in jedem Dorfteil ein funktionierendes Lokal gibt&raquo;, sagt M&uuml;ller. Deshalb freut es ihn auch, dass das &laquo;Wiesental&raquo; in Niederwil wieder offen ist. Im letzten Jahr habe es in Sachen Restaurants ja einige Ver&auml;nderungen gegeben auf Gemeindegebiet. &laquo;Der &lt;L&ouml;wen&gt; in Islikon hat einen neuen Koch, zudem entstehen Wohnungen anstelle des &lt;L&ouml;wen&gt;-Saals&raquo;, so M&uuml;ller. Der Gachnanger &laquo;Raben&raquo; habe nur noch drei Wochentage offen, w&auml;hrend der &laquo;Freihof&raquo; in Kefikon nun wieder reduziert in Betrieb sei. In Gachnang sei die &laquo;Son- ne&raquo; zu, in Islikon soll das gleichnamige Lokal im Herbst 2012 jedoch Wiederer&ouml;ffnung feiern.</p> <h4>Es stirbt etwas in einem Dorf</h4> <p>Hans Oertle, Pr&auml;sident von Gastro Region Frauenfeld, sagt, Gastronomie sei Knochenarbeit. &laquo;Viele sch&auml;tzen das falsch ein. Anderen geht die fachliche Ausbildung oder das unternehmerische Flair ab.&raquo; Zudem m&uuml;sse man umgehen k&ouml;nnen mit dem sich ver&auml;ndernden Ausgeh- und Konsumverhalten. &laquo;Leistung soll honoriert werden. Man verlangt als Wirt besser ein paar Rappen mehr f&uuml;r den Kaffee, der daf&uuml;r auch gut ist&raquo;, sagt Oertle. Nichtsdestotrotz: Es sterbe etwas in einem Dorf, wenn ein Restaurant schliesse.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2861186</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Fri, 10 Feb 2012 18:21:20 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Lokalfernsehen zeigt die Schönsten der Schweiz  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2861185</link>
         <description><![CDATA[  STECKBORN. Das Lokalfernsehen zeigt den &laquo;Talk im Storchen&raquo;, in dem sich Edi Minder mit Mister Schweiz Luca Ruch und der Vize-Miss-Schweiz Julia Fl&uuml;ckiger unterh&auml;lt. Die Sendung wird am 14. und 15. Februar ab 12 Uhr gezeigt und bis ca. 2 Uhr wiederholt. (red.)  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>STECKBORN. Das Lokalfernsehen zeigt den &laquo;Talk im Storchen&raquo;, in dem sich Edi Minder mit Mister Schweiz Luca Ruch und der Vize-Miss-Schweiz Julia Fl&uuml;ckiger unterh&auml;lt. Die Sendung wird am 14. und 15. Februar ab 12 Uhr gezeigt und bis ca. 2 Uhr wiederholt. (red.)</p> <h3>Elterninfo &uuml;ber Chatten, Gamen und Surfen</h3> <p>SCHLATT. Der Elternrat Schlatt l&auml;dt alle Eltern der Volksschulgemeinde Region Diessenhofen zu einer Infoveranstaltung am 14. Februar um 19.30 Uhr ins Gemeindehaus Schlatt ein. Es geht um &laquo;Chatten, Gamen, Surfen - Glotzen?&raquo; Denn Kinder und Jugendliche nutzen die neuen Medien intensiv. Sie bewegen sich virtuos im Internet, verbringen viel Zeit beim Gamen, kommunizieren mit dem Handy und &uuml;ber soziale Netzwerke. Die Fachstelle Perspektive Thurgau und das Medien- und Didaktikzentrum der P&auml;dagogischen Hochschule Thurgau informieren &uuml;ber medienp&auml;dagogische, technische, pr&auml;ventive und suchtspezifische Aspekte der neuen Medien. (red.)</p> <h3>M&auml;rchenerz&auml;hler kommt zum Jubil&auml;um</h3> <p>DIESSENHOFEN. Im Februar hat das Atelier am Rhy von Peter Br&uuml;gger an der Schiffl&auml;nde Diessenhofen anl&auml;sslich des 10-Jahr-Jubil&auml;ums jeden Samstag und Sonntag von 15 bis 18 Uhr offen. N&auml;chsten Sonntag, 12. Februar, treten um 14 Uhr M&auml;rchenerz&auml;hler Sanzibar und Andr&eacute; auf. (red.)</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2861185</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Fri, 10 Feb 2012 18:21:20 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Ein erfreulicher Steuerabschluss  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2861184</link>
         <description><![CDATA[  Die gesamten Steuereing&auml;nge Lutzenbergs betragen 3,657 Mio. Franken. Dies sind 335 000 Franken mehr als budgetiert waren. Am 5. M&auml;rz findet die &ouml;ffentliche W&auml;hlerversammlung statt.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Die gesamten Steuereing&auml;nge Lutzenbergs betragen 3,657 Mio. Franken. Dies sind 335 000 Franken mehr als budgetiert waren. Am 5. M&auml;rz findet die &ouml;ffentliche W&auml;hlerversammlung statt.</b><br /><br /><p>LUTZENBERG. Bei den ordentlichen Steuern resultierte im Jahr 2011 ein Mehrertrag von 185 000 Franken. Total konnten Steuereing&auml;nge von 3,389 Mio. Franken verzeichnet werden. Die Mehrertr&auml;ge fielen mit 181 000 Franken vor allem aus den Nach- und Strafsteuern an, w&auml;hrend f&uuml;r das Jahr 2011 mit 90 000 Franken Mehrertrag eine Punktlandung verzeichnet werden konnte.</p> <p>Bei den ausserordentlichen Steuern konnte gegen&uuml;ber dem Budget ein Mehrertrag von 150 000 Franken verzeichnet werden. Die Grundst&uuml;ckgewinnsteuern liegen 55 000 Franken, die Hand&auml;nderungssteuern 46 000 Franken &uuml;ber dem Budget. Auch bei den Erbschafts- und Schenkungssteuern konnte ein Mehrertrag von 48 000 Franken verbucht werden. Die &uuml;brigen Mehreinnahmen entfallen auf die Hundesteuern. Die gesamten Steuereing&auml;nge betragen somit 3,657 Mio. Franken. Dies entspricht gegen&uuml;ber dem Budget einem Mehrertrag von 335 000 Franken. Der Gemeinderat Lutzenberg dankt allen Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern, die ihre Steuern fristgerecht bezahlt haben.</p> <h4>W&auml;hlerversammlung</h4> <p>Am Montag, 5. M&auml;rz, um 19 Uhr, findet die &ouml;ffentliche W&auml;hlerversammlung im Restaurant Hohe Lust statt. Der Gemeinderat l&auml;dt die Bev&ouml;lkerung ein, teilzunehmen. Infolge des R&uuml;cktritts von Karl Adler als Gemeinderat ist dieses Amt an den Erg&auml;nzungswahlen vom 15. April wieder zu besetzen. Mit der W&auml;hlerversammlung bietet der Gemeinderat der Bev&ouml;lkerung die M&ouml;glichkeit, aktiv Kandidaten zu portieren und nominieren zu lassen. Anschliessend besteht ebenfalls die Gelegenheit, bei der Gemeindekanzlei die nichtamtlichen Wahlzettel zu bestellen. Der Gemeinderat Lutzenberg hofft auf viele interessierte Stimmb&uuml;rgerinnen und Stimmb&uuml;rger an der W&auml;hlerversammlung.</p> <p>Per Ende Amtsjahr 2011/2012 haben Heidi Dreier, Tobelm&uuml;li, als Pr&auml;sidentin der Pflegekinder-Kommission und Mitglied der Sozialhilfe-Kommission sowie Theresia Tobler, Tobel, als Mitglied der Pflegekinder-Kommission ihre R&uuml;cktritte erkl&auml;rt. Beide Demission&auml;rinnen k&ouml;nnen auf viele Jahre aktive und wertvolle Kommissionsarbeit zur&uuml;ckblicken. Der Gemeinderat dankt den beiden f&uuml;r ihre Mitarbeit und ihr Engagement zugunsten der Gemeinde.</p> <h4>Bev&ouml;lkerungsstatistik</h4> <p>Per 31. Dezember 2011 wohnten 1292 Einwohnerinnen und Einwohner in Lutzenberg. Vor Jahresfrist lag die Zahl bei 1268. Im Ortsteil Haufen-Brenden leben 927 Personen und im Ortsteil Wienacht-Tobel 365 Personen. Der Gemeinderat Lutzenberg nimmt vom erfreulichen Bev&ouml;lkerungswachstum Kenntnis. (gk)</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2861184</guid>
      </item>
      <item>
         <pubDate>Fri, 10 Feb 2012 18:31:25 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Film «Boggsen» im Rathaussaal  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2861180</link>
         <description><![CDATA[  DIESSENHOFEN. Am Dienstag, 21. Februar, wird um 19 Uhr der Film &laquo;Boggsen&raquo; im Rathaussaal gezeigt. In der Schweiz k&ouml;nnen rund 800 000 Menschen nicht richtig lesen und schreiben, obwohl sie eine Schule besuchten. Filmemacher J&uuml;rg Neuenschwander portr&auml;tiert zehn dieser Menschen.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>DIESSENHOFEN. Am Dienstag, 21. Februar, wird um 19 Uhr der Film &laquo;Boggsen&raquo; im Rathaussaal gezeigt. In der Schweiz k&ouml;nnen rund 800 000 Menschen nicht richtig lesen und schreiben, obwohl sie eine Schule besuchten. Filmemacher J&uuml;rg Neuenschwander portr&auml;tiert zehn dieser Menschen. In der anschliessenden Diskussion wird auch eine Vertretung der Schule anwesend sein. Parallel zur Filmvorf&uuml;hrung findet in Diessenhofen die Lesenacht der Primarsch&uuml;ler statt. (red.)</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2861180</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Fri, 10 Feb 2012 18:31:25 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Operetten-Hits reissen vom Hocker  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2861179</link>
         <description><![CDATA[  In Diessenhofen begeistert die Operettenb&uuml;hne Schaffhausen 180 Senioren. Der gemeinn&uuml;tzige Frauenverein hat zu diesem grenz&uuml;berschreitenden Anlass eingeladen.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>In Diessenhofen begeistert die Operettenb&uuml;hne Schaffhausen 180 Senioren. Der gemeinn&uuml;tzige Frauenverein hat zu diesem grenz&uuml;berschreitenden Anlass eingeladen.</b><br /><br /><p>DIESSENHOFEN. Herrliche Szenen und Lieder aus dem &laquo;Weissen R&ouml;ssl&raquo; oder der &laquo;Fledermaus&raquo; gingen in Diessenhofen k&uuml;rzlich &uuml;ber die B&uuml;hne. Diese Ausschnitte sind alle schon l&auml;ngst zum Allgemeingut geworden und die wohl den meisten Seniorinnen und Senioren noch immer in den Ohren klingen. Bewunderung riefen auch die farbenpr&auml;chtigen Kost&uuml;me, der auf der B&uuml;hne agierenden Damen und Herren, beim Publikum hervor.</p> <p>Beide Programm-Bl&ouml;cke bildeten musikalisch-szenisch je eine Einheit. Im ersten Bild spielte die Operettenb&uuml;hne eine grosse Touristenschar mit verschiedenen Muttersprachen, die zum erstenmal in ihrem Leben an den Wolfgangsee kam. So war klar, dass nun auch zuerst mal das Lied &laquo;Im Weissen R&ouml;ssl am Wolfgangsee, da steht das Gl&uuml;ck vor der T&uuml;r&hellip;&raquo; von allen mit Inbrunst gesungen wurde. Und schon folgten die Operetten-Hits &laquo;Im Salzkammergut, da kann mer gut lustig sein&raquo; oder herrlich inszeniert &laquo;Was kann der Sigismund daf&uuml;r , dass er so sch&ouml;n ist?&raquo;.</p> <h4>Unverhoffter Besuch</h4> <p>Im zweiten Operettenteil besuchte ein russischer Prinz v&ouml;llig unverhofft das &laquo;Weisse R&ouml;ssl&raquo;. Da kam Oberkellner Leopold auf die Idee - mangels richtiger Adeligen im Haus -, Personal und G&auml;ste zu Adeligen zu schlagen, die nun nach ihrer Umwandlung in standesgerechter Kleidung den russischen Prinz erwarteten.</p> <p>Der Prinz kam, sah und siegte, und das feine adelige Publikum war begeistert. Bei diesen Szenen erklangen die Lieder &laquo;Heute kommen die Engel auf Urlaub nach Wien&raquo;, &laquo;Das Studium der Weiber ist schwer&raquo; oder &laquo;Br&uuml;derlein und Schwesterlein&raquo; und andere Operettenlieder mehr. Das Publikum verlangte st&uuml;rmisch nach einer Zugabe, die mit dem &laquo;Weissen R&ouml;ssl&raquo; gew&auml;hrt wurde.</p> <h4>Fleissige Vorstandsfrauen</h4> <p>Auch Pr&auml;sidentin Erika Widmer dankte, vom Gebotenen total begeistert, f&uuml;r die herrlichen Darbietungen der Operettenb&uuml;hne, und nochmals ging ein riesiger Applaus an Leiterin Evelyne Leutwyler und ihre B&uuml;hne. In der Pause und nach der Auff&uuml;hrung versorgten die fleissigen Vorstandsfrauen das Publikum mit einem Imbiss sowie mit Kaffee und Kuchen. Unter den Anwesenden waren Seniorengruppen aus Diessenhofen, Basadingen, Schlattingen, Schlatt und Gailingen. Die Gailinger wurden sogar begleitet von B&uuml;rgermeister Heinz Brennenstuhl und seiner Ehefrau Antonia.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2861179</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Fri, 10 Feb 2012 18:01:17 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Junge zu Rotgrün oder SVP  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2861178</link>
         <description><![CDATA[  Die SP konnte auf nationaler Ebene seit Mitte der 1990er-Jahre bei den Nationalratswahlen einen steigenden W&auml;hleranteil verbuchen. Ab 2007 drehte dieser Trend.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>Die SP konnte auf nationaler Ebene seit Mitte der 1990er-Jahre bei den Nationalratswahlen einen steigenden W&auml;hleranteil verbuchen. Ab 2007 drehte dieser Trend. Grund war nach Auskunft von Claude Longchamps vom Forschungsinstitut GFS Bern unter anderem die Fehleinsch&auml;tzung der Linken bei der Asylrechtsrevision. Zwar l&auml;sst sich lokal bis 2008 eine &auml;hnliche Bewegung bei den SP-W&auml;hleranteilen beobachten. Aber laut Longchamps spielt der nationale Trend eine kleine Rolle: Zu beachten ist die Ver&auml;nderung der Parteienlandschaft. In der Tat verlor die SP die zwei Sitze bei den Stadtparlamentswahlen 2008 an die erstmals selber angetretenen Gr&uuml;nliberalen.</p> <p>In der Kategorie &laquo;mittelgrosse St&auml;dte&raquo;, zu denen St. Gallen z&auml;hlt, ist eine b&uuml;rgerliche Exekutive keine Ausnahme. W&auml;hrend Lugano eine rechte Mehrheit hat, sind f&uuml;r Luzern keine eindeutigen Verh&auml;ltnisse auszumachen. Biel schert in dieser Kategorie nach links aus, wie auch die sechs grossen St&auml;dte von einer linken Mehrheit regiert werden. National ist hingegen der Trend, dass das rotgr&uuml;ne Lager Jungpolitiker anzieht. Auch die SVP vermag national Junge zu mobilisieren, CVP und FDP seltener. (kl)</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2861178</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Fri, 10 Feb 2012 18:01:17 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Die SP im Generationenkonflikt  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2861177</link>
         <description><![CDATA[  Die Juso machen der &auml;lteren SP-Garde schon mal Dampf - so geschehen bei der Parkgarage Schibenertor. Den Kampf &laquo;Realos gegen Fundis&raquo; gebe es aber nicht, heisst es. Trotzdem d&uuml;rften j&uuml;ngere Kr&auml;fte an Gewicht gewinnen.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Die Juso machen der &auml;lteren SP-Garde schon mal Dampf - so geschehen bei der Parkgarage Schibenertor. Den Kampf &laquo;Realos gegen Fundis&raquo; gebe es aber nicht, heisst es. Trotzdem d&uuml;rften j&uuml;ngere Kr&auml;fte an Gewicht gewinnen.</b><br /><br /><p>Weitgehend unbemerkt von der &Ouml;ffentlichkeit hat die Marktplatz-Abstimmung in der SP einen z&uuml;nftigen Hauskrach ausgel&ouml;st. W&auml;hrend die SP ein &laquo;autokritisches&raquo; Ja zur Neugestaltung samt Parkgarage empfahl, wollten die Juso die Schibenertor-&laquo;Kr&ouml;te&raquo; nicht schlucken. Die Haltung der &laquo;reinen Lehre&raquo; anstelle eines ausgekl&uuml;gelten Kompromisses fand auch unter SPlern Anklang, so dass es in mehreren Sitzungen hoch hergegangen sein soll. SP-Pr&auml;sidentin Bettina Surber, bis 2008 f&uuml;r die Juso und heute f&uuml;r die SP im Stadtparlament, best&auml;tigt denn auch &laquo;interne Bewegungen&raquo;.</p> <h4>Der &laquo;Wermuth-Effekt&raquo;</h4> <p>Von einem &laquo;grunds&auml;tzlichen Fl&uuml;gelkampf zwischen Realos und Fundis&raquo; will Fraktionschef Martin Boesch aber nichts wissen. Vielmehr sei die Debatte &laquo;Abbild unterschiedlicher Meinungen in der Partei&raquo; und &laquo;zeuge von einer lebendigen Diskussionskultur&raquo;.</p> <p>Dass die Juso gegen die Parkgarage Dampf machen konnten, liegt an ihrem betr&auml;chtlichen Mobilisierungsverm&ouml;gen. Ihre Zahl hat sich laut Juso-Pr&auml;sident Angelo Zehr in den letzten f&uuml;nf Jahren verdoppelt, rund 75 Mitglieder sind es derzeit. Er schreibt dies vor allem dem &laquo;Cedric-Wermuth-Effekt&raquo; zu: &laquo;Seine frische und forsche Art, Politik zu machen, zieht viele Junge an.&raquo; Wermuth war bis 2011 Pr&auml;sident der Juso Schweiz. Die Stadtsanktgaller SP kann aber nicht damit rechnen, dass dereinst alle Juso bei ihnen Politik machen: &laquo;Weil es hier keine humanistischen F&auml;cher an der Uni gibt, gehen viele nach der Matura weg&raquo;, beobachtet Angelo Zehr.</p> <p>Trotzdem hat die SP damit gute Chancen, starke Polit-Pers&ouml;nlichkeiten f&uuml;r die Zukunft aufzubauen. Eben dies fehlt, auch aufgrund gewichtiger R&uuml;cktritte, in der Generation der heute 35- bis 55-J&auml;hrigen. Das ist daran sp&uuml;rbar, dass weder eine Parlamentarierin noch ein Parlamentarier zur Kandidatur f&uuml;r einen zweiten Stadtratssitz bei den Wahlen im Herbst im Vordergrund steht. Aber es m&uuml;sse auch nicht zwingend jemand aus dem Parlament sein, vielmehr sei man mit verschiedenen SP-Mitgliedern im Gespr&auml;ch, heisst es.</p> <h4>Zweiten Stadtratssitz anvisieren</h4> <p>Dass man Anspruch auf einen zweiten Sitz erhebt, ist klar. &laquo;Mit 28 Prozent Stimmenanteil bei den Nationalratswahlen ist das unbestritten&raquo;, sagt Bettina Surber.</p> <p>Martin Boesch best&auml;tigt, dass die &laquo;Altersverteilung keiner Pyramide&raquo; entspricht. Die SP sei aber gut aufgestellt und ihre Leute im Parlament diejenigen, &laquo;die am solidesten argumentieren&raquo;. Er habe zwar manchmal das Gef&uuml;hl, ein &laquo;Polit-Dinosaurier zu sein&raquo;. Was er nicht auf inhaltliche Differenzen zur&uuml;ckf&uuml;hrt, sondern auf seinen konsensorientierten Stil.</p> <p>Ihren Tiefpunkt erlebte die SP in den 1980er-Jahren. Danach ist die Erstarkung durch die Bewirtschaftung von Gewerkschafts-, &Ouml;kologie- und Frauenthemen gelungen. Seit 1996 pendelt die Sitzzahl im Parlament zwischen 13 und 17. Ihre St&auml;rke ist allerdings auch eine Schw&auml;che der Gr&uuml;nen, denen es nicht gelang, aus dem f&uuml;r sie g&uuml;nstigen politischen Klima wirklichen Nutzen zu ziehen.</p> <h4>Parkplatz-Initiative der Juso?</h4> <p>Zu bearbeitende Themen sieht die SP viele. Bei der Energie habe sie bereits gepunktet, weil die Stadt laut Boesch &laquo;begonnen hat, links-gr&uuml;ne Themen umzusetzen&raquo;. Allerdings: Die geplante Beteiligung am deutschen Kohlekraftwerk Brunsb&uuml;ttel will man laut Bettina Surber verhindern. Wie auch die geplante Privatisierung der VBSG. Im Auge behalten m&uuml;sse man ferner die Umsetzung der Umverkehr-Initiative, bei der sie keinen &laquo;b&uuml;rgerlichen Willen&raquo; feststellt. Die Juso &uuml;berlegen sich zudem eine Initiative zur Parkpl&auml;tze-Plafonierung.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2861177</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Fri, 10 Feb 2012 17:56:10 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Piraten sind abgetaucht  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2861174</link>
         <description><![CDATA[  Von der Piratenpartei ist im Thurgau nichts mehr zu h&ouml;ren - ein Pirat segelt auf der Wahlliste der GLP.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Von der Piratenpartei ist im Thurgau nichts mehr zu h&ouml;ren - ein Pirat segelt auf der Wahlliste der GLP.</b><br /><br /><p>FRAUENFELD. Seit Sommer existiert die Sektion Thurgau/Schaffhausen der Piratenpartei. Ausser kryptischen Eintr&auml;gen auf ihrer Homepage haben sich die Thurgauer Piraten seither kaum mehr vernehmen lassen. Vor allem herrscht Funkstille zur Ank&uuml;ndigung, vermehrt f&uuml;r Wahlen zu kandidieren. Bis 20. Februar h&auml;tten die Piraten noch Zeit, eine eigene Liste f&uuml;r die Grossratswahlen einzureichen. Eine Anfrage der TZ hierzu l&auml;sst die Thurgauer Piratenpartei aber unbeantwortet.</p> <p>Mit mindestens einem Kandidaten werden die Piraten aber vertreten sein: Marco Hanhart, Gr&uuml;ndungsmitglied der Thurgauer Piratenpartei, kandidiert auf der Liste der Gr&uuml;nliberalen im Bezirk Frauenfeld. Auch er l&auml;sst eine Anfrage per Mail unbeantwortet. Laut seinem Facebook-Profil liegen seine Interessen neben der GLP nach wie vor bei den Piraten.</p> <p>Die Piratenpartei hat in Deutschland beachtliche Erfolge gefeiert. Sie wendet sich an die Internetgeneration und setzt sich unter anderem f&uuml;r eine Reform des Urheberrechts, besseren Datenschutz und Transparenz in Staat und Wirtschaft ein. (wid)</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2861174</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Fri, 10 Feb 2012 17:56:10 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Polizei warnt: Nicht aufs Untersee-Eis  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2861173</link>
         <description><![CDATA[  REICHENAU/RADOLFZELL. Der Gnadensee ist zwar mit einer Eisschicht bedeckt, aber die Wasserschutzpolizei warnt davor, diese Fl&auml;che zu betreten. Am Mittwoch trafen die Beamte auf circa 300 Personen, die sich auf das Eis des Gnadensees wagten.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>REICHENAU/RADOLFZELL. Der Gnadensee ist zwar mit einer Eisschicht bedeckt, aber die Wasserschutzpolizei warnt davor, diese Fl&auml;che zu betreten. Am Mittwoch trafen die Beamte auf circa 300 Personen, die sich auf das Eis des Gnadensees wagten. Mehrere Personen waren in knietiefem Wasser eingebrochen, hatten sich aber wohl nicht ernsthaft verletzt.</p> <p>&Uuml;berpr&uuml;fungen des Eises ergaben, dass es beim Bruckgraben, der Verbindung zwischen Gnadensee und Untersee, einige nicht zugefrorene Stellen gab und die Konsistenz des Eises br&uuml;chig war. Die Beamten sperrten daraufhin die Gefahrenstellen ab.</p> <p>Durch die tiefen Temperaturen in den letzten Wochen entstanden Eisschichten, die unterschiedlich ausgepr&auml;gt und schlecht einzusch&auml;tzen sind. Die Gefahr, pl&ouml;tzlich auf eine d&uuml;nne, nicht tragf&auml;hige Stelle zu gelangen und einzubrechen, ist sehr hoch. Generell wird das Eis nicht freigegeben, Eisrettungsger&auml;te wurden jedoch bereitgestellt. (red.)</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2861173</guid>
      </item>      <item>
         <pubDate>Fri, 10 Feb 2012 18:16:22 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Ein Pilotprojekt  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2861163</link>
         <description><![CDATA[  Das Vorleseprojekt startete im August 2011. An einer Kick-Off-Veranstaltung lernten sich Sch&uuml;ler des Bruggfeld und Kinderg&auml;rtler des Kindergartens Nord kennen. Die urspr&uuml;ngliche Idee: Sekundarsch&uuml;ler lesen Kinderg&auml;rtlern, deren Eltern nur wenig Deutsch sprechen, aus B&uuml;chern vor.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>Das Vorleseprojekt startete im August 2011. An einer Kick-Off-Veranstaltung lernten sich Sch&uuml;ler des Bruggfeld und Kinderg&auml;rtler des Kindergartens Nord kennen. Die urspr&uuml;ngliche Idee: Sekundarsch&uuml;ler lesen Kinderg&auml;rtlern, deren Eltern nur wenig Deutsch sprechen, aus B&uuml;chern vor. Angesprochen sind aber auch deutschsprachige Familien. Von den neun Duos, die sich bildeten, treffen sich acht noch immer regelm&auml;ssig, einige der Kleinen sind bereits in der 1. Klasse. Das Pilotprojekt l&auml;uft noch bis Sommer. Kinderg&auml;rtnerin Jr&egrave;ne Manser und Deutschlehrerin Magdalena Eggenberger m&ouml;chten es danach gerne weiterf&uuml;hren. (ak)</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2861163</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Fri, 10 Feb 2012 18:16:22 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Zuhören und Deutsch lernen  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2861162</link>
         <description><![CDATA[  Einmal pro Woche besucht Sandra Jud die Familie da Silva. Die Sekundarsch&uuml;lerin liest der f&uuml;nfj&auml;hrigen Soraya da Silva Geschichten vor. Die Ziele: Die Kinderg&auml;rtlerin soll dadurch besser Deutsch lernen und Freude an B&uuml;chern erhalten.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Einmal pro Woche besucht Sandra Jud die Familie da Silva. Die Sekundarsch&uuml;lerin liest der f&uuml;nfj&auml;hrigen Soraya da Silva Geschichten vor. Die Ziele: Die Kinderg&auml;rtlerin soll dadurch besser Deutsch lernen und Freude an B&uuml;chern erhalten.</b><br /><br /><p>BISCHOFSZELL. &laquo;Es ist Fr&uuml;hling im Appenzellerland&raquo;, beginnt Sandra Jud ihre Geschichte. Aufmerksam h&ouml;rt Soraya da Silva zu und schaut w&auml;hrenddessen die Bilder an. Geissen und K&uuml;he weiden auf der Wiese, da und dort ist eine Katze zu sehen. Vom Katzenbaby Tigerli und seinen Geschwistern handelt die Geschichte &laquo;Tigerli kommt heim&raquo;, welche die f&uuml;nfj&auml;hrige Soraya f&uuml;r diesen Nachmittag aus der Bibliothek ausgeliehen hat. &laquo;Ich habe das Buch wegen den K&auml;tzli ausgew&auml;hlt&raquo;, erkl&auml;rt Soraya, die erst im Kindergarten Deutsch gelernt hat.</p> <h4>Durch Zufall entstanden</h4> <p>Seit Herbst ist die 14j&auml;hrige Sekundarsch&uuml;lerin einmal pro Woche bei der Kinderg&auml;rtlerin zu Besuch und liest ihr aus Kinderb&uuml;chern vor. Sandra ist eine von acht Sch&uuml;lern aus dem Bruggfeld, die beim Vorleseprojekt mitmachen. Entstanden sei dieses durch Zufall, sagt Jr&egrave;ne Manser, Kinderg&auml;rtnerin im Kindergarten Nord. &laquo;Ich sagte einem Vater, dass das Vorlesen von Geschichten f&uuml;r Kinder wichtig sei. Daraufhin fragte er mich, ob ich jemanden wisse, der das &uuml;bernehmen w&uuml;rde, da seine Frau nicht so gut Deutsch k&ouml;nne.&raquo;</p> <h4>&laquo;Eine Win-win-Situation&raquo;</h4> <p>F&uuml;ndig geworden ist Jr&egrave;ne Manser bei Magdalena Eggenberger, die im Kindergarten Deutsch als Zweitsprache unterrichtet. Ihr Sohn Elias bildete mit Janshan das erste Duo, woraufhin dank den positiven Erfahrungen das Pilotprojekt entstanden ist (Kasten). &laquo;Das Vorlesen ist eine Win-win-Situation f&uuml;r alle Beteiligten&raquo;, sagt Magdalena Eggenberger. &laquo;Mit Bildergeschichten eine Sprache lernen ist eine der effizientesten Methoden.&raquo; Ausserdem sieht der Sch&uuml;ler in eine andere Familie sowie auch in eine andere Kultur hinein. Dass die Familien den Sch&uuml;lern ihre T&uuml;ren &ouml;ffnen, sei nicht selbstverst&auml;ndlich, f&uuml;gt sie an. Dar&uuml;ber hinaus profitierten beide von der Begegnung und der Beziehung, die sie aufbauen. &laquo;Der Seksch&uuml;ler ist f&uuml;r den Kinderg&auml;rtler ein Vorbild&raquo; erkl&auml;rt Magdalena Eggenberger.</p> <h4>Jeden Monat in die Bibliothek</h4> <p>Jr&egrave;ne Manser besucht mit den Kinderg&auml;rtlern einmal pro Monat die Bibliothek, wo die Kleinen Geschichten h&ouml;ren und B&uuml;cher ausleihen k&ouml;nnen. &laquo;Es geht beim Projekt auch darum, den Zugang zu B&uuml;chern bewusst zu machen.&raquo;</p> <p>Soraya freue sich auf das Vorlesen, sagt ihre Mutter Maria da Silva. &laquo;Sie fragt mich oft, wie viel mal sie noch schlafen m&uuml;sse, bis Sandra kommt.&raquo; Sie sei froh um das Angebot, denn mit der Familie spricht sie portugiesisch. &laquo;Ich m&ouml;chte, dass Soraya beide Sprachen kann.&raquo; Auch Sandra freut sich auf das Vorlesen. &laquo;Ich habe gerne Kinder&raquo;, sagt sie und erz&auml;hlt die Katzengeschichte zu Ende. Die Reise durchs Appenzellerland schliesst mit einem Happy End.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2861162</guid>
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