<?xml version="1.0" encoding='ISO-8859-15'?>
<rss version="2.0" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:admin="http://webns.net/mvcb/" xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
   <channel>
      <title>Lokales - Toggenburg - Alttoggenburg </title>
      <link>http://www.tagblatt.ch/</link>
      <description>St.Galler Tagblatt Nachrichten</description>
      <language>de-DE</language>
      <pubDate>Tue, 07 Sep 2010 01:54:08 +0000</pubDate>
      <lastBuildDate>Tue, 07 Sep 2010 01:54:08 +0000</lastBuildDate>      <item>
         <pubDate>Fri, 03 Sep 2010 01:02:58 +0000</pubDate>
         <category>Alttoggenburg</category>
         <title><![CDATA[Das versteckte Gesicht der Armut ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1600429</link>
         <description><![CDATA[  MOSNANG. Im Mosnanger Pfarreiheim diskutierten Betroffene, Interessierte, Vertreter von Gemeinden und Kirchen auf Initiative der Caritas &uuml;ber Armut. Soziologe Franz Schultheis von der Universit&auml;t St. Gallen hielt einen Vortrag zum Thema.   ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>MOSNANG. Im Mosnanger Pfarreiheim diskutierten Betroffene, Interessierte, Vertreter von Gemeinden und Kirchen auf Initiative der Caritas &uuml;ber Armut. Soziologe Franz Schultheis von der Universit&auml;t St. Gallen hielt einen Vortrag zum Thema. </b><br><br><p>
  In der K&uuml;che von armen Leuten, irgendwo im Toggenburg: Es
  ist Ende Monat und die Mutter &uuml;berlegt, welche Rechnungen
  sie bezahlen kann und wo sie anrufen muss, dass es nicht geht.
  Ihre Tochter im Teenageralter sagt zum dritten Mal: &laquo;Hilf
  mir bei meiner Bewerbung.&raquo; Der Sohn fordert neue
  Turnschuhe. An der Haust&uuml;re klingelt es. &laquo;Hoffentlich
  nicht der Postbote&raquo;, fl&uuml;stert die Mutter. Es ist eine
  Frau aus der Nachbarschaft. Sie macht sich am Tisch breit und
  setzt zur Moralpredigt an. &laquo;Schmutzige Kleider haben deine
  Kinder an.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Sie sind total verwahrlost.&raquo; Die Beschuldigte stammelt
  leise, dass Kinder beim Spielen halt mal dreckig werden. Schon
  kommt der n&auml;chste Vorwurf. Der j&uuml;ngere Sohn wurde mit
  Designerklamotten gesehen. Auch wenn sie ihm der Onkel geschenkt
  hat, schickt es sich nicht, wenn das arme Kind mit teuren
  Kleidern in die Schule geht. &laquo;Da musst du jetzt wirklich
  besser schauen&raquo;. Die Mutter st&ouml;hnt. Wie soll sie es
  Recht machen? Pl&ouml;tzlich schreien alle. Die J&uuml;ngste hat
  ein Strichm&auml;nnchen auf die Wand geschmiert.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Mit welchem Geld die verschmutzte Tapete ersetzen?
  Mehrh&auml;ndig reissen die Familienmitglieder Zeichnung und
  Tapete herunter. Alle schreien gleichzeitig: &laquo;Auch wir
  brauchen einmal einen Tapetenwechsel!&raquo;
</p>
<h4>
  Aus dem Leben gegriffen
</h4>
<p>
  Der Sketch, den die Flawiler Selbsthilfegruppe f&uuml;r
  Armutsbetroffene &laquo;Stutz ufw&auml;rts&raquo; in Mosnang
  auff&uuml;hrte, ist aus dem Leben der Darsteller gegriffen.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Armut sei allerdings ein Problem der Gesellschaft, erkl&auml;rt
  der Soziologe Franz Schultheis von der Universit&auml;t St.
  Gallen in einem Vortrag. Wollen wir sie hinnehmen oder etwas
  dagegen tun? Noch im Mittelalter waren die Armen geachtet. Sie
  hatten sogar eine eigene Zunft. Armut wurde als Pr&uuml;fung
  Gottes angesehen, die jeden treffen kann. Sp&auml;ter erst
  steckte man sie in Armen- und Zuchth&auml;user. Von allen
  verachtet mussten die &Auml;rmsten auswandern.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen mit dem Wirtschaftsaufschwung
  die Sozialwerke und das Versprechen von Wohlstand f&uuml;r alle.
</p>
<h4>
  Armut grenzt aus
</h4>
<p>
  &laquo;Heute versteckt sich das Gesicht der Armut hinter
  Gardinen&raquo;, sagt Schultheis. Arme schleichen leise und
  unscheinbar zwischen Lebensmittelausgabe, Sozialbeh&ouml;rde und
  Fernsehcouch hin und her. F&uuml;r Kino, Theater oder den
  Sportverein haben sie kein Geld. Oft sind sie krank. Man sieht
  sie nicht und will sie nicht sehen.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Immer zu wenig Geld haben, lasse sich noch aushalten. Es sei die
  Ausgrenzung, die ihr zu schaffen mache, berichtete eine
  Betroffene von &laquo;Stutz ufw&auml;rts&raquo;. Sch&auml;tzungen
  lassen vermuten, dass in der Schweiz jede zehnte Person unter der
  Armutsgrenze lebt. Besonders h&auml;ufig betroffen sind Frauen,
  Kinder und junge Menschen. Bernhard Graf, Gemeindepr&auml;sident
  von Mosnang, kann es sich nicht vorstellen, dass diese
  statistische Aussage f&uuml;r seine Gemeinde zutrifft (siehe
  Kasten).
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Aber wer fragt denn bei &laquo;Stutz ufw&auml;rts&raquo; um Hilfe
  an? Es seien Alleinerziehende, chronisch Kranke, Leute mit
  Suchtproblemen, aber auch Bauern, sagt ein Vertreter der
  Selbsthilfeorganisation.
</p>
<h4>
  Schnell rutscht man wieder ab
</h4>
<p>
  Schultheis, der in Deutschland und in den Banlieues von Paris
  geforscht hat, erkl&auml;rt die Armut mit einem Bild
  konzentrischer Kreise. &laquo;Die schwarze Mitte, das ist die
  H&ouml;lle&raquo;, erkl&auml;rt er. Es ist eine H&ouml;lle mit
  vielen Eingangst&uuml;ren, in der verschiedene Sorten von
  Verdammte schmachten.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Ist man einmal drin, kommt man kaum heraus. H&ouml;chstens bis in
  den n&auml;chst liegenden, im Diagramm grau gezeichneten Kreis.
  Von dort rutscht man schnell wieder ab. Arme haben keine
  Ressourcen. Wer von der Hand in den Mund lebt, kommt nicht dazu
  zu sparen, sich weiter zu bilden. Ein Betroffener schildert
  seinen Lebensweg: &laquo;Ich wuchs schon in armen
  Verh&auml;ltnissen auf.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Immer wieder habe ich mich aufgerappelt und bin dann doch wieder
  hineingerutscht in die schwarze Mitte.&raquo; Inzwischen hilft er
  anderen, k&uuml;mmert sich um obdachlos Gewordene.
</p>
<p>
  &laquo;Meist bekomme ich einen Telefonanruf&raquo;, sagt Thomas
  Heiniger, Diakon bei der Heilsarmee Wattwil. Da klagt dann
  jemand, er habe kein Geld, keine Bleibe. Die Heilsarmee gibt
  Essensgutscheine, Geld f&uuml;r das N&ouml;tigste und eine
  Unterkunft. Das sei aber nur f&uuml;rs Erste, erkl&auml;rt
  Heiniger. Langfristig braucht es Arbeit.
</p>
<h4>
  Radikale Forderungen
</h4>
<p>
  Verschiedene Projekte im Toggenburg wurden bereits lanciert und
  an der Veranstaltung in Mosnang vorgestellt, zum Beispiel der
  M&auml;ntigsmarkt in Brunnadern, &uuml;ber den unsere Zeitung
  bereits berichtete. Die Betroffenen von &laquo;Stutz
  ufw&auml;rts&raquo; fordern: Diejenigen, die ganz viel verdienen,
  sollen abgeben, damit der untersten Schicht geholfen werden kann.
  &laquo;Jeder sollte eine Arbeit bekommen, bei der er mindestens
  4000 Franken im Monat verdient&raquo;, sagt ein Mann. Die Punkte
  in der Erkl&auml;rung der Caritas muten kaum weniger radikal an.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Zum Beispiel sollen Bund und Kantone garantieren, dass alle einen
  Berufsabschluss machen k&ouml;nnen. Denn Bildung sch&uuml;tzt
  davor, arm zu werden.
</p>
<div class="mpnl_hinweis">
  <a href="http://www.armut-halbieren.ch" class=
  "more">www.armut-halbieren.ch</a>
</div>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1600429</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Fri, 03 Sep 2010 01:02:58 +0000</pubDate>
         <category>Alttoggenburg</category>
         <title><![CDATA[Wie definiert sich Armut? ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1600432</link>
         <description><![CDATA[   Arm ist in der Schweiz, wer zu wenig Einkommen hat, um seinen Grundbedarf, die Wohnkosten und die Kosten f&uuml;r die Krankenkasse zu decken. Die offiziellen Armutsgrenzen liegen f&uuml;r Alleinstehende bei 2200 Franken, f&uuml;r Alleinerziehende mit zwei Kindern bei 3800 Franken.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br><br><p>
  Arm ist in der Schweiz, wer zu wenig Einkommen hat, um seinen
  Grundbedarf, die Wohnkosten und die Kosten f&uuml;r die
  Krankenkasse zu decken. Die offiziellen Armutsgrenzen liegen
  f&uuml;r Alleinstehende bei 2200 Franken, f&uuml;r
  Alleinerziehende mit zwei Kindern bei 3800 Franken. Ein Paar mit
  zwei Kindern braucht 4600 Franken. Man spricht dabei von
  relativer Armut, gemessen am Lebensstandard der gesamten
  Bev&ouml;lkerung. Absolute Armut gibt es in der Schweiz nur in
  Ausnahmef&auml;llen. Die absolute Armutsgrenze liegt bei 1.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  25 Dollar am Tag. Aussteiger, die freiwillig mit wenig leben und
  Menschen, die in einer zeitlich begrenzten Lebensphase knapp
  haushalten m&uuml;ssen, z&auml;hlen nicht zu den
  Armutsbetroffenen. Die Armutsquote, die in der Schweiz offiziell
  bei neun Prozent liegt, wird statistisch gemessen anhand von
  Einkommen, Armutsgrenzen und Sozialhilfe. Armut ist aber
  abh&auml;ngig von den Lebensverh&auml;ltnissen und vom Wohnort.
  Besteuerung und Sozialhilfes&auml;tze sind unterschiedlich von
  Ort zu Ort. (tra)
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1600432</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Fri, 27 Aug 2010 08:07:00 +0000</pubDate>
         <category>Alttoggenburg</category>
         <title><![CDATA[Sport, Spass und Zigarette ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1596487</link>
         <description><![CDATA[  B&Uuml;TSCHWIL. Am Mittwoch hat der FC B&uuml;tschwil seine Mitglieder im Rahmen des &laquo;Sport-verein-t&raquo; Labels zu einer Informationsveranstaltung der Lungenliga Thurgau eingeladen. Die beiden Vertreterinnen der Lungenliga Thurgau, Elisabeth Hefti und Erika Zimmermann haben nicht schlecht gestaunt.   ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>B&Uuml;TSCHWIL. Am Mittwoch hat der FC B&uuml;tschwil seine Mitglieder im Rahmen des &laquo;Sport-verein-t&raquo; Labels zu einer Informationsveranstaltung der Lungenliga Thurgau eingeladen. Die beiden Vertreterinnen der Lungenliga Thurgau, Elisabeth Hefti und Erika Zimmermann haben nicht schlecht gestaunt. </b><br><br><p>
  Der FC B&uuml;tschwil hat mit dem Label
  &laquo;Sport-verein-t&raquo; auch Pr&auml;ventions-Pflichten
  erhalten. Um die Tabakpr&auml;vention ist es am Mittwochabend
  gegangen. Auf Einladung des FC B&uuml;tschwil unterhielten sich
  Elisabeth Hefti und Erika Zimmermann von der Lungenliga Thurgau
  mit rund 40 Mitgliedern des Fussballclubs &uuml;bers Rauchen und
  die Gefahren von Tabakrauch. Mittels Quiz konnten die
  Clubmitglieder ihr eigenes Wissen rund ums Rauchen
  &uuml;berpr&uuml;fen. Sie erfuhren, dass die Kinder meist aus
  Neugierde mit dem Rauchen beginnen.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Rund 20-30 Prozent der erwachsenen Bev&ouml;lkerung (ab 15
  Jahren) in der Schweiz raucht. In 10 Sekunden erreicht Nikotin
  das Gehirn. Ausserdem lernten sie, dass Nikotin je nach
  St&auml;rke der Inhalation anregend oder beruhigend wirkt,
  Zigarettenrauch etwa 4000 verschiedene Stoffe enth&auml;lt, wovon
  60 als krebserregend gelten und es rund zwei Tage dauert, bis man
  nach dem Aufh&ouml;ren wieder besser riechen und schmecken kann.
</p>
<h4>
  Kondition leidet bei Rauchern
</h4>
<p>
  Erika Zimmermann ist seit zwei Jahren bei der Lungenliga. Sie
  habe seit ihrem 15. Lebensjahr, insgesamt 48 Jahre lang,
  geraucht. Vor zwei Jahren hat sie damit aufgeh&ouml;rt -
  nachdem sie einen Herzinfarkt hatte. Man spreche immer nur vom
  Lungenkrebs. &laquo;Viele wissen aber nicht, dass Nikotin auch
  unsere anderen Organe sch&auml;digt&raquo;, betonte ihre Kollegin
  Elisabeth Hefti.
</p>
<p>
  Nikotin wirkt allerdings nur, wenn es &uuml;ber die Nasen- oder
  Mundschleimhaut ins Blut ger&auml;t, was auch bei Schnupf- oder
  Kautabak der Fall ist. Als Medikament eingenommen, kann es ohne
  Wirkung auf die Blutbahnen bei der Raucherentw&ouml;hnung gute
  Dienste leisten, wie es in der Brosch&uuml;re Tabakrauch unter
  dem Mikroskop der Arbeitsgemeinschaft Tabakpr&auml;vention
  heisst.
</p>
<p>
  Wie stark die Auswirkung sei, wenn er vor dem Match eine
  Zigarette rauche, wollte ein junges Clubmitglied wissen. Erika
  Hefti meinte, dass dies das Gemeine am Rauchen sei. Der
  K&ouml;rper reagiere nicht unmittelbar auf den Zigarettenrauch.
  Regelm&auml;ssige Raucher h&auml;tten aber eine schlechtere
  Kondition. Das Kohlenmonoxid, welches der K&ouml;rper durch den
  Zigarettenrauch aufnehme, setze sich an den roten
  Blutk&ouml;rperchen fest und verdr&auml;nge den Sauerstoff. In
  der Folge kommt ein Raucher schneller ausser Atem, worunter seine
  Kondition leidet.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Hefti meinte weiter: &laquo;Lungenerkrankungen kommen
  schleichend.&raquo; Man bekomme die Auswirkungen erst ab einem
  gewissen Alter zu sp&uuml;ren. Regelm&auml;ssigen Rauchern
  empfiehlt die Lungenliga daher einen Lungenfunktionstest zu
  machen (siehe Kasten).
</p>
<p>
  Auf der Internetseite der Lungenliga findet sich unter
  Krankheiten-COPD ein Risikotest. Die Telefonnummer der Lungenliga
  St. Gallen lautet 071 228 47 47. Dort erh&auml;lt man weitere
  ausf&uuml;hrliche Informationen.
</p>
<h4>
  Kein Versuchskaninchen
</h4>
<p>
  Nicht schlecht staunten Erika Zimmermann und Elisabeth Hefti als
  sie einen Kohlenmonoxid-Test durchf&uuml;hren wollten. Denn unter
  den 40 interessierten Mitgliedern des FC B&uuml;tschwil fand sich
  kein einziger Raucher und keine einzige Raucherin -
  zumindest keine, die innerhalb der letzten sechs Stunden eine
  Zigarette geraucht haben. Das freute die beiden Vertreterinnen
  der Lungenliga nat&uuml;rlich, auch wenn sie den CO-Test nicht
  durchf&uuml;hren konnten.
</p>
<p>
  Des Interesses halber fragte Erika Zimmermann: &laquo;Wer hier im
  Saal hat denn innerhalb der letzten drei Tage eine Zigarette
  geraucht?&raquo; Ganze vier M&auml;nner - &uuml;brigens
  alle &auml;lteren Semesters und unter ihnen auch der
  Clubpr&auml;sident - gingen mit schlechtem Beispiel voraus.
  Damit best&auml;tigte sich aber auch, dass Rauchen bei den
  Jugendlichen nicht mehr so angesagt ist und zudem, dass
  Sportvereine durchaus auch die Hemmschwelle, mit dem Rauchen zu
  beginnen, erh&ouml;hen.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Ob sich in den Reihen der Aktiven von Sportvereinen
  grunds&auml;tzlich nur wenige regelm&auml;ssige Raucher finde,
  konnte Erika Zimmermann nicht sagen. &laquo;Ich war bisher nur
  bei Schulklassen&raquo;, sagte sie.
</p>
<p>
  Nach dem Vortrag konnte, wer wollte, noch die eigene
  Lungenfunktion auf Herz und Nieren pr&uuml;fen lassen. Der
  Andrang war gross. Den Jugendlichen schien ihre k&ouml;rperliche
  Leistungsf&auml;higkeit und Gesundheit alles andere als egal zu
  sein. Dies zeigte sich auch daran, dass die Schrittz&auml;hler
  der Lungenliga wie warme Semmeln weg gingen.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Auch mit Informationsmaterial, das Erika Zimmermann und Elisabeth
  Hefti mitgebracht hatten, deckten sich die Vereinsmitglieder ein.
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1596487</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Fri, 27 Aug 2010 01:04:48 +0000</pubDate>
         <category>Alttoggenburg</category>
         <title><![CDATA[Lungenfunktionstest ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1596492</link>
         <description><![CDATA[   Bei einem Test der Lungenfunktionen wird die Fitness der Lunge anhand von vier Messwerten &uuml;berpr&uuml;ft. Die Erstsekundenkapazit&auml;t ist die Luftmenge, die nach maximaler Einatmung in der ersten Sekunde so kraftvoll wie m&ouml;glich ausgestossen werden kann.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br><br><p>
  Bei einem Test der Lungenfunktionen wird die Fitness der Lunge
  anhand von vier Messwerten &uuml;berpr&uuml;ft. Die
  Erstsekundenkapazit&auml;t ist die Luftmenge, die nach maximaler
  Einatmung in der ersten Sekunde so kraftvoll wie m&ouml;glich
  ausgestossen werden kann. Diese wird mit jener Luftmenge
  verglichen, die w&auml;hrend der ganzen Testphase ausgeatmet
  werden kann. Das Lungenvolumen ist die Luftmenge, die so
  kr&auml;ftig und so lange wie m&ouml;glich - mindestens
  sechs Sekunden - ausgeatmet werden kann. Der
  Atemspitzenstoss misst die h&ouml;chste
  Str&ouml;mungsgeschwindigkeit.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Die Atemkurve dokumentiert eine allf&auml;llige Verengung der
  verschiedenen, mehr peripheren Bronchialabschnitte. (mgi/pd)
</p>
<p>
  <a class="more" href=
  "http://www.lungenliga-sg.ch">www.lungenliga-sg.ch</a>
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1596492</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Wed, 25 Aug 2010 15:02:10 +0000</pubDate>
         <category>Alttoggenburg</category>
         <title><![CDATA[Drei Grad für warmes Duschen ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1595671</link>
         <description><![CDATA[  Seit einem Monat ist die neue Grundwasserheizungsanlage der Dorfkorporation B&uuml;tschwil im Hallenbad in Betrieb. Mit der aus dem Trinkwasser gewonnenen W&auml;rme werden das Hallenbad, die Turnhalle und die Zivilschutzanlage versorgt.   ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Seit einem Monat ist die neue Grundwasserheizungsanlage der Dorfkorporation B&uuml;tschwil im Hallenbad in Betrieb. Mit der aus dem Trinkwasser gewonnenen W&auml;rme werden das Hallenbad, die Turnhalle und die Zivilschutzanlage versorgt. </b><br><br><p>
  B&uuml;tschwil. Seit einem Monat wird die Energie f&uuml;r die
  Beheizung des Hallenbads aus dem B&uuml;tschwiler Trinkwasser
  gewonnen. Ebenso versorgt es die Turnhalle und die
  Zivilschutzanlage mit W&auml;rme. Dazu hat die Dorfkorporation
  eine neue Pumpe im Pumpwerk Aufeld installiert, welche das
  Grundwasser in den Heizungskeller im Hallenbad transportiert.
  Dort wird dem Wasser drei Grad der Temperatur entzogen, welche
  mittels W&auml;rmepumpe als Nutzw&auml;rme auf die Heizungen
  &uuml;bertragen wird.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Das abgek&uuml;hlte Wasser fliesst &uuml;ber eine
  R&uuml;ckf&uuml;hrleitung in die Versickerungsanlage, die auch
  das Wasser, das auf den Fussballpl&auml;tzen abfliesst, sammelt.
  Von dort fliesst es zur&uuml;ck ins Pumpwerk. &laquo;Dadurch,
  dass das Grundwasser letztlich dorthin fliesst, wo es gewonnen
  wurde, ist die Trinkwasserversorgung nicht gef&auml;hrdet&raquo;,
  erkl&auml;rt Ren&eacute; R&uuml;ttimann, Betriebsleiter der
  Dorfkorporation.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Erste Priorit&auml;t hat im Falle eines Engpasses - etwa in
  einem Hitzesommer - aber immer noch das Trinkwasser.
  F&uuml;r die Sicherstellung der W&auml;rmeversorgung von
  Hallenbad, Turnhalle und Zivilschutzanlage kommt dann die
  Gasheizung im Heizungskeller auf.
</p>
<h4>
  Mehr zum Thema in der gedruckten Ausgabe und im E-Paper vom 26.
  August.
</h4>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1595671</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Wed, 25 Aug 2010 08:39:00 +0000</pubDate>
         <category>Alttoggenburg</category>
         <title><![CDATA[Ü++: Bebauung gut vorstellbar ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1595181</link>
         <description><![CDATA[  NESSLAU. An einer Informationsveranstaltung im B&uuml;elensaal in Nesslau kl&auml;rte der Gemeinderat Nesslau-Krummenau &uuml;ber die Gesamt-Revision der Ortsplanung auf. Die Ortsplanung zeigt auf: Wer wo bauen darf und wer aus welchem Grund nicht.   ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>An einer Informationsveranstaltung im B&uuml;elensaal in Nesslau kl&auml;rte der Gemeinderat Nesslau-Krummenau &uuml;ber die Gesamt-Revision der Ortsplanung auf. Die Ortsplanung zeigt auf: Wer wo bauen darf und wer aus welchem Grund nicht. </b><br><br><p>
  &laquo;Heute wird noch nichts in Stein gemeisselt&raquo;,
  erkl&auml;rte Nesslaus Gemeindepr&auml;sident Rolf Huber zu
  Beginn der Informationsveranstaltung seines Gemeinderates zur
  k&uuml;nftigen Ortsplanung. Aber rund 70 B&uuml;rgerinnen und
  B&uuml;rger wollten im B&uuml;elensaal durchaus wissen, wer in
  den kommenden Jahren wo bauen darf und wer nicht, wo die
  landwirtschaftliche Nutzung Priorit&auml;t hat und an welcher
  Stelle des Gemeindegebiets vielleicht eine Deponie errichtet
  werden kann.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  &laquo;Die Ortsplanung ist ein Leitinstrument f&uuml;r die
  Beh&ouml;rden&raquo;, so Huber: &laquo;Die wollen wissen, wie
  sich eine Gemeinde entwickeln will.&raquo; Und um Bundes- und
  Kantonsrecht gerecht zu werden, habe man ein
  Raumplanungsb&uuml;ro in Wil mit der Entwicklung von ersten
  Vorschl&auml;gen, Ideen und Strategien beauftragt. &laquo;Grosse
  W&uuml;rfe sind noch nicht zu erwarten&raquo;, d&auml;mpfte der
  Gemeindepr&auml;sident die Erwartungen.
</p>
<h4>
  Mit gutem Grund nicht bebaut
</h4>
<p>
  Raumplaner Kurt Strub n&auml;herte sich denn der Thematik auch
  sehr behutsam, erkl&auml;rte seine Intentionen (&laquo;wir
  m&uuml;ssen dem Kanton Zahlen liefern&raquo;), ging auf die
  Abnahme der Bev&ouml;lkerungszahl von Nesslau ein (&laquo;von
  3550 auf 3300&raquo;) und pr&auml;sentierte Ortspl&auml;ne mit
  Eintr&auml;gen wie &laquo;&Uuml;++&raquo; (&laquo;Bebauung gut
  vorstellbar&raquo;) oder &laquo;&Uuml;-&raquo;
  (&laquo;weniger geeignet&raquo;). &laquo;76 Prozent der Bauzonen
  im Gemeindebereich Nesslau sind &uuml;berbaut&raquo;, sagte
  Strub, &laquo;24 Prozent noch nicht, ein Grossteil davon auch mit
  gutem Grund.&raquo;
</p>
<p>
  Denn Ziel einer optimalen Ortsplanung sei es, gute
  Landwirtschaftsb&ouml;den zu erhalten, aber auch Naturgefahren zu
  ber&uuml;cksichtigen - der Planer nannte vor allem
  Ennetb&uuml;hl und hier in erster Linie Rietbad mit seinen vielen
  Zweitwohnsitzen, Verkehrs- und L&auml;rmimmissionen wie von der
  Staatsstrasse einzubeziehen und beispielsweise ausserdem Raum
  f&uuml;r eine Deponie zu finden, in der Aushub eingelagert werden
  k&ouml;nne. Wie etwa an der Strasse zur Schw&auml;galp, vis-a-vis
  vom &laquo;Ochsen&raquo;.
</p>
<h4>
  Auf 15 Jahre ausgelegt
</h4>
<p>
  &laquo;So eine Ortsplanung&raquo;, erkl&auml;rte Kurt Strub,
  &laquo;ist auf die n&auml;chsten f&uuml;nfzehn Jahre
  ausgelegt.&raquo; Sie zeige einem Grundbesitzer, wo er ein
  Mehrfamilienhaus bauen k&ouml;nnte, &laquo;aber nicht
  muss&raquo;. Wo eine landwirtschaftliche oder betriebliche
  Nutzung sinnvoll w&auml;re, ohne sie vorzuschreiben. Und das
  Wichtigste: Jeder darf und soll an dieser Planung mitarbeiten.
  Bis zum 15.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Oktober k&ouml;nnen die Nesslauer die Pl&auml;ne im Gemeindehaus
  einsehen und konstruktive Eingaben an die Gemeindekanzlei
  einreichen. Gemeinderat und Ortsplanungskommission freuen sich
  auf die Beteiligung der Bev&ouml;lkerung, sagte
  Gemeindepr&auml;sident Rolf Huber, der aber gleichzeitig davor
  warnte, bei Kritik und Anregungen &laquo;zu sehr ins
  Detail&raquo; zu gehen.
</p>
<h4>
  Definitiv keine Umfahrung
</h4>
<p>
  Denn erst nach dem Auslegen der Ortsplanung folgt die
  detaillierte Zonenplanung, in der die Grundeigent&uuml;mer ein
  Mitspracherecht haben. Mit ihnen soll bereits im Vorfeld das
  Gespr&auml;ch gesucht werden. Anschliessend hat die
  Bev&ouml;lkerung das Wort. Huber: &laquo;Wir wollen das ganze
  Volk dar&uuml;ber abstimmen lassen.&raquo;
</p>
<p>
  Das wollte man im B&uuml;elensaal schon mal vorab wissen: Ist in
  der neuen Ortsplanung noch eine Umfahrungsstrasse f&uuml;r
  Nesslau und Neu St. Johann vorgesehen? &laquo;Nein&raquo;, sagte
  Rolf Huber.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  &laquo;Dann w&uuml;rde unsere Gemeinde ja aussterben.&raquo; Man
  lebe ganz gut vom Durchgangs- und Fremdenverkehr; die
  kurzfristigen Belastungen zu Berufsverkehrs- und Wochenendzeiten
  seien durchaus auszuhalten. Und anders als in Krummenau -
  &laquo;da war die Umgehung eine Entlastung f&uuml;rs Dorf&raquo;
  - w&uuml;rden heute sowieso die Geldmittel f&uuml;r ein
  solches Projekt fehlen. (rfo)
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1595181</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Tue, 24 Aug 2010 08:38:00 +0000</pubDate>
         <category>Alttoggenburg</category>
         <title><![CDATA[Wärmeverbund geht in neue Runde ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1594427</link>
         <description><![CDATA[  L&Uuml;TISBURG. Die Arbeitsgruppe W&auml;rmeverbund L&uuml;tisburg informiert &uuml;ber die M&ouml;glichkeiten einer zentralen Holzschnitzelheizung. Zu reden gibt die Absicht, nur einen Teil des Dorfes ans Netz anzuh&auml;ngen.   ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>L&Uuml;TISBURG. Die Arbeitsgruppe W&auml;rmeverbund L&uuml;tisburg informiert &uuml;ber die M&ouml;glichkeiten einer zentralen Holzschnitzelheizung. Zu reden gibt die Absicht, nur einen Teil des Dorfes ans Netz anzuh&auml;ngen. </b><br><br><p>
  Anl&auml;sslich einer Informationsveranstaltung im September 2008
  hatte es die Arbeitsgruppe W&auml;rmeverbund L&uuml;tisburg als
  realistisch gesehen, dass die zentrale Holzschnitzelheizung im
  August 2009 den Betrieb aufnehmen k&ouml;nnte. Das blieb eine
  Illusion. Aus verschiedenen Gr&uuml;nden wurde das Projekt
  sozusagen auf Eis gelegt.
</p>
<p>
  Jetzt, ein Jahr nach dem einst festgelegten Termin, nimmt man
  einen neuen Anlauf. Am Freitagabend wurde entsprechend
  informiert.
</p>
<h4>
  Arbeitsgruppe gebildet
</h4>
<p>
  Nachdem das Projekt ins Stocken geraten war, setzte der
  Gemeinderat, noch in der vorherigen Besetzung, Anfang dieses
  Jahres eine interimistische Arbeitsgruppe ein, die in zwei
  Sitzungen die bis dahin erarbeiteten Grundlagen diskutierte. Zu
  einer dritten Sitzung wurde auch die urspr&uuml;ngliche
  Arbeitsgruppe eingeladen, um die Frage der Tr&auml;gerschaft zu
  er&ouml;rtern. Der aktuelle Gemeinderat beschloss danach, eine
  neue Arbeitsgruppe zu bilden.
</p>
<p>
  Dieser geh&ouml;ren aus dem Gemeinderat Pr&auml;sidentin Imelda
  Stadler und Ren&eacute; Ehrbar an, aus dem Schulrat Felix
  Tschirky und Werner Wagner. Von der Dorfkorporation ist Walter
  F&auml;ssler dabei, dazu kommen die W&auml;rmebez&uuml;ger Kilian
  Sch&ouml;nenberger und Marcel B&uuml;chler sowie Ueli B&ouml;sch
  vom Werkhof. Als Tr&auml;gerschaft der Heizung wurde die
  Dorfkorporation L&uuml;tisburg bestimmt, mit welcher die
  Vertr&auml;ge abgeschlossen werden. Bis zum Ende des Projektes
  wird die Arbeitsgruppe aber bestehen bleiben. Kurt Raschle aus
  dem z&uuml;rcherischen Rickenbach begleitet das Projekt in
  L&uuml;tisburg als Energieberater.
</p>
<h4>
  Energie aus der Region
</h4>
<p>
  In seinem &laquo;Pl&auml;doyer&raquo; hielt Raschle fest, dass
  die Holzschnitzelheizung viele Vorteile habe, wie etwa die grosse
  Wertsch&ouml;pfung aus der Region oder die g&uuml;nstigeren
  Energiepreise. &laquo;Holz ist Energie aus der Region. Es birgt
  kein Umweltrisiko und ist CO2 neutral&raquo;. Der Feinstaub sei
  zwar ein Thema, doch mit moderner Technologie werde hier viel
  erreicht.
</p>
<p>
  Vorgesehen ist der W&auml;rmeverbund n&ouml;rdlich der
  Flawilerstrasse. &laquo;Es w&auml;re ein ganz feines Projekt,
  wenn hier alle mitmachten&raquo;, sagte Raschle.
</p>
<p>
  Die einmalige Anschlussgeb&uuml;hr betr&auml;gt 10 000 Franken,
  dazu kommen noch 300 Franken als Leistungsgeb&uuml;hr pro
  Kilowattstunde Anschlussleistung. Mit einigen
  Berechnungsvarianten zeigte Raschle auf, dass der Energiepreis
  aus dem W&auml;rmenetz je nach Anzahl Anschl&uuml;sse
  unterschiedlich sei.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Verbindliche Preise k&ouml;nnten erst genannt werden, wenn man
  wisse, wie viele H&auml;user angeschlossen werden.
</p>
<h4>
  Warum nicht f&uuml;r alle?
</h4>
<p>
  In der anschliessenden Fragerunde wurde deutlich, dass auch
  s&uuml;dlich der Flawilerstrasse Interesse f&uuml;r diese
  Fernw&auml;rme vorhanden ist. Ein Besucher empfand es als
  unbefriedigend, dass ein Mitmachen nicht f&uuml;r alle
  m&ouml;glich sei. Energieberater Kurt Raschle bezweifelte, dass
  ein W&auml;rmeverbund im grossen Stil finanziell tragbare
  w&auml;re.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  F&uuml;r die &laquo;Spange S&uuml;d&raquo; sieht es aber nicht so
  tr&uuml;b aus, weil sich da bereits Leerrohre im Boden befinden,
  die teure Grabarbeiten unn&ouml;tig machen. Die Dorfkorporation
  verteilt nun die Absichtserkl&auml;rungen, die bis 6. September
  zur&uuml;ckerwartet werden.
</p>
<p>
  Ab 20. September sollen die Geb&auml;ude und Netze aufgenommen
  werden. Die definitive Unterzeichnung der Vertr&auml;ge ist auf
  den 30. November geplant. Mit dem Bau der Heizzentrale
  k&ouml;nnte dann im Januar oder Februar begonnen werden.
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1594427</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Fri, 20 Aug 2010 17:24:21 +0000</pubDate>
         <category>Alttoggenburg</category>
         <title><![CDATA[Spielraum für Individualismus ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1593156</link>
         <description><![CDATA[  Hans Steuble, Gr&uuml;nder der Jungwacht und Blauring (Jubla) in Mosnang und Pr&auml;sidentin Sandra Sch&ouml;nenberger blicken zur&uuml;ck auf die etwas schwierigen Anf&auml;nge der Jubla und ihre erfreuliche Entwicklung bis zum heutigen 30-Jahr-Jubil&auml;um.   ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Hans Steuble, Gr&uuml;nder der Jungwacht und Blauring (Jubla) in Mosnang und Pr&auml;sidentin Sandra Sch&ouml;nenberger blicken zur&uuml;ck auf die etwas schwierigen Anf&auml;nge der Jubla und ihre erfreuliche Entwicklung bis zum heutigen 30-Jahr-Jubil&auml;um. </b><br><br><p>
  Mosnang. Der Treffpunkt ist im &laquo;W&auml;spinescht&raquo;,
  dem Jubla-Lokal im Hinterdorf. Es ist Mittwochabend und alle
  stehen mitten in den Vorbereitungen f&uuml;r das dreit&auml;gige
  Jubil&auml;umsfest der Jubla von diesem Wochenende.
</p>
<p>
  Dass dieses stattfinden kann, ist Hans Steuble zu verdanken. Vor
  dreissig Jahren gab es keine solchen Angebote f&uuml;r Kinder und
  Jugendliche im Dorf. Steuble kannte den Grund.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  &laquo;Jugendliche im Sekundarschulalter blieben in
  B&uuml;tschwil h&auml;ngen, weil ihre Schulkollegen auch dort
  waren. Und sie setzten sich in diversen Vereinen, wie auch
  Jungwacht und Blauring ein&raquo;, so die Erkl&auml;rung
  &uuml;ber die damalige unbefriedigende Situation.
</p>
<h4>
  Mehr zum Thema in der gedruckten Ausgabe und im E-Paper vom 21.
  August.
</h4>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1593156</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Sat, 14 Aug 2010 01:02:06 +0000</pubDate>
         <category>Alttoggenburg</category>
         <title><![CDATA[Mosnang im ScheinwerferLicht - Es isch äfach schö ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1589333</link>
         <description><![CDATA[  MOSNANG. Die Festb&auml;nke sind gut belegt, doch die Kirchenuhr zeigt erst 16 Uhr an. Gespannt schauen die Frauen und M&auml;nner den Mitarbeitenden der Produktionsfirma zu. Ab und zu werfen sie einen beunruhigten Blick gegen den Himmel. H&auml;lt das Wetter?, fragen sie sich immer wieder.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br><br><p>
  Die Festb&auml;nke sind gut belegt, doch die Kirchenuhr zeigt
  erst 16 Uhr an. Gespannt schauen die Frauen und M&auml;nner den
  Mitarbeitenden der Produktionsfirma zu. Ab und zu werfen sie
  einen beunruhigten Blick gegen den Himmel. H&auml;lt das Wetter?,
  fragen sie sich immer wieder. Die Kinder freuen sich &uuml;ber
  den Trubel mitten im Dorf. Sie rennen &uuml;ber den Festplatz,
  der dort eingerichtet ist, wo sonst der Verkehr rollt. Mosnang
  ist Schauplatz der Sendung Donnschtig-Jass des Schweizer
  Fernsehens.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Eine Woche zuvor haben die S&auml;ger und Jasser von Mosnang im
  Berner Oberland den Sieg gegen die &laquo;Konkurrenten&raquo; aus
  Kirchberg geholt und das Recht auf die Austragung gewonnen.
  OK-Pr&auml;sident Max Gm&uuml;r und seinem Team sind sieben Tage
  Zeit geblieben, um das Fest rund um die Sendung auf die Beine zu
  stellen.
</p>
<h4>
  * * *
</h4>
<p>
  Mit einiger Versp&auml;tung beginnt die Generalprobe.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Was der gr&ouml;sste Teil des Mosnanger Publikums mit staunenden
  Augen verfolgt, ist f&uuml;r Moderatorin Monika Fasnacht und
  Schiedsrichter Dani M&uuml;ller schier Alltag. Sicheren Schrittes
  laufen sie durch die Bankreihen und nehmen im Jasszelt Platz. Nur
  wenige Male unterbricht Monika Fasnacht ihren vorbereiteten Text
  und fragt kurz nach, in welche Kamera sie schauen muss. Routine
  f&uuml;r die Fernsehfrau.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Die Rolle von Maria Walliser und Toni Brunner, den G&auml;sten
  der Sendung, &uuml;bernehmen vorerst die Produktionsassistenten.
  Nur Petrus scheint kein Mosnanger zu sein. Mitten in der Probe
  beginnt es zu regnen. Regenschirme versperren die Sicht auf die
  Bildschirme rund um den Festplatz. Der Stimmung tut dies aber
  keinen Abbruch. Im Gegenteil, der Applaus wird immer lauter.
</p>
<h4>
  * * *
</h4>
<p>
  Eine Stunde sp&auml;ter ist die Generalprobe vorbei und es hat
  aufgeh&ouml;rt zu regnen. Die B&auml;nke leeren sich und eifrige
  Helfer wischen die Regentropfen von den Tischen. Nach Feierabend
  ist es endg&uuml;ltig vorbei mit der Ruhe. Immer mehr Menschen
  str&ouml;men ins Dorf. Die Frauen und M&auml;nner r&uuml;cken auf
  den Festb&auml;nken zusammen, damit noch mehr Leute einen Platz
  finden. Das reicht aber nicht, zus&auml;tzliche Festgarnituren
  werden aufgestellt.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Rund 3000 Personen werden es nach Sch&auml;tzungen von Max
  Gm&uuml;r gewesen sein, die auf den Festplatz gekommen sind. Mit
  lautem Schellengebimmel treffen die G&auml;ste aus dem
  Glarnerland ein. Die Fans aus N&auml;fels und aus Glarus werden
  ihre S&auml;ger und Jasser anfeuern, damit der Donnschtig-Jass in
  einer Woche bei ihnen Station macht. Das Publikum schickt nicht
  mehr nur Blicke gegen den Himmel, sondern auch durch die Menge,
  um nach Maria Walliser und Toni Brunner zu suchen.
</p>
<h4>
  * * *
</h4>
<p>
  Nach mehreren Anl&auml;ufen ist die Ank&uuml;ndigung der Sendung,
  die kurz vor 20 Uhr gesendet wird, im Kasten. Die Spannung
  steigt, Monika Fasnacht und Dani M&uuml;ller treffen auf dem
  Einachser auf dem Festplatz ein. Die Sendung verl&auml;uft nach
  Plan. Ein gut gelaunter Toni Brunner plaudert locker mit Monika
  Fasnacht &uuml;ber Politik, Schwingen und seine Heimat, Maria
  Walliser gew&auml;hrt einen Einblick in ihr Fotoalbum. Das
  Ortsportr&auml;t zeigt Mosnang im besten Licht und Petrus hat ein
  Einsehen. Er beh&auml;lt die Regentropfen bei sich und schickt
  sogar ein bisschen Abendsonne.
</p>
<p>
  Rasch nach der Sendung sind die Scheinwerfer ausgel&ouml;scht und
  die Kameras wegger&auml;umt. Das Fest aber geht weiter. &laquo;Es
  chunnt scho guet&raquo;, hat OK-Pr&auml;sident Max Gm&uuml;r eine
  Stunde vor Beginn der Sendung das Publikum und sich beruhigt.
  Seine Prognose hat sich bewahrheitet. Es ist gut gekommen und
  Mosnang hat sich im besten (Scheinwerfer)-Licht gezeigt. Sabine
  Schmid
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1589333</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Thu, 12 Aug 2010 01:01:59 +0000</pubDate>
         <category>Alttoggenburg</category>
         <title><![CDATA[Ein Schild macht noch keine Busse ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1587955</link>
         <description><![CDATA[  DIETFURT. Dietfurter Firmen beklagen sich &uuml;ber Parkpl&auml;tze, die von unberechtigten Automobilisten benutzt werden. An der Oberhelfenschwiler Strasse stehen darum seit kurzem Parkverbot-Schilder, denn es handelt sich um Privatgrund. Die Schilder alleine haben aber noch keine Rechtsg&uuml;ltigkeit.   ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>DIETFURT. Dietfurter Firmen beklagen sich &uuml;ber Parkpl&auml;tze, die von unberechtigten Automobilisten benutzt werden. An der Oberhelfenschwiler Strasse stehen darum seit kurzem Parkverbot-Schilder, denn es handelt sich um Privatgrund. Die Schilder alleine haben aber noch keine Rechtsg&uuml;ltigkeit. </b><br><br><p>
  Seit einiger Zeit stehen bei den gelb markierten Parkpl&auml;tzen
  an der Oberhelfenschwilerstrasse in Dietfurt Schilder, welche die
  Parkpl&auml;tze als Gesch&auml;fts- beziehungsweise
  Privatparkplatz kennzeichnen. Aufgestellt wurden die Schilder von
  der Sch&ouml;nenberger AG, die Grundbesitzerin ist. &laquo;Es
  ging uns darum, der Missachtung des Privatgrundes einen Riegel zu
  schieben&raquo;, sagt Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Andreas
  Freudiger.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Gelb markierte Parkpl&auml;tze bedeuten, dass diese nur f&uuml;r
  einen bestimmten Personenkreis zur Verf&uuml;gung stehen -
  in diesem Fall den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der
  eingemieteten Firmen. Arthur Vogel, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der
  Vogel Holzbau GmbH erz&auml;hlt: &laquo;Wir hatten das Problem,
  dass die Parkpl&auml;tze &ouml;fters von anderen Autos besetzt
  waren. Der Platz unmittelbar vor dem Gesch&auml;ft dient dem
  G&uuml;terumschlag. Daher k&ouml;nnen unsere Mitarbeiter nicht
  hier parkieren.&raquo; Arthur Vogel wandte sich an den Vermieter,
  die Sch&ouml;nenberger AG. Andreas Freudiger habe in der Folge
  mit den Mietern gesprochen und den Bedarf nach Parkpl&auml;tzen
  abgekl&auml;rt. Danach stellte er die Schilder auf.
</p>
<h4>
  Keine rechtliche Bedeutung
</h4>
<p>
  Gem&auml;ss Peter Minikus, Bausekret&auml;r der Gemeinde
  B&uuml;tschwil, darf zwar jeder auf dem eigenen Grundst&uuml;ck
  Tafeln aufstellen, diese h&auml;tten damit allerdings noch keine
  rechtliche Bedeutung. Daf&uuml;r bed&uuml;rfe es des
  privatrechtlichen Besitzesschutzes.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Gem&auml;ss Minikus ist eine solche Massnahme von der
  Sch&ouml;nenberger AG noch nicht in die Wege geleitet worden. Er
  werde aber in den n&auml;chsten Tagen mit dem Grundbesitzer
  sprechen.
</p>
<h4>
  Wildwuchs eind&auml;mmen
</h4>
<p>
  Die Schilder einfach so stehen lassen und allein auf die
  abschreckende Wirkung setzen, k&ouml;nne ein Privater bei
  Parkpl&auml;tzen aber nicht.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Die Gemeinde und der Verkehrstechnische Dienst der Kantonspolizei
  haben ein Interesse daran, den Wildwuchs an Beschilderungen
  einzud&auml;mmen. Wenn sie derartige &laquo;wilde
  Beschilderungen&raquo; bemerken, die mit dem Strassenverkehr zu
  schaffen haben, wird mit den Grundbesitzern Kontakt aufgenommen.
  Gem&auml;ss Georg G&uuml;beli, Chef der Verkehrstechnik der
  Kantonspolizei St.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Gallen, bestehen f&uuml;r die Beschilderungen, gest&uuml;tzt auf
  die Signalisationsverordnung, bestimmte Kriterien, die es
  einzuhalten gilt.
</p>
<h4>
  Selbst zur Anzeige bringen
</h4>
<p>
  Bei fehlbaren Verkehrsteilnehmern, die ihr Auto auf einem
  entsprechend rechtlich gesch&uuml;tzten Parkplatz abstellen,
  m&uuml;sse der Private selbst oder ein von ihm beauftragter
  Dritter Anzeige erstatten. Anders sehe dies bei
  &ouml;ffentlich-rechtlichen Parkverboten aus. Dort greife die
  Polizei selbst ein, sagt Georg G&uuml;beli.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  &laquo;Die Privaten haben dadurch also die M&ouml;glichkeit auch
  keine Anzeige zu erstatten, beispielsweise, wenn sie es jemandem
  erlauben, das Fahrzeug dort zu parkieren&raquo;, so Georg
  G&uuml;beli.
</p>
<h4>
  Wenige &ouml;ffentliche Parkpl&auml;tze
</h4>
<p>
  Ein Anwohner weist daraufhin, dass sich an der Unteren
  Rittbergstrasse noch vor dem Fahrverbot drei Parkpl&auml;tze
  befinden, welche genutzt werden k&ouml;nnen (siehe Karte). Wenn
  die Wiese gem&auml;ht sei, k&ouml;nne man das Auto auch
  schr&auml;g gegen&uuml;ber dieser nicht genutzten privaten
  Parkpl&auml;tze abstellen.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Weiter meint der Anwohner, dass der &auml;usserste der vier
  Parkpl&auml;tze aber einem Nachbarn geh&ouml;re und von diesem
  genutzt wird. Wer das Fahrverbot missachte und bei der Alten
  Fabrik parkiert, kassiert gem&auml;ss dem Anwohner aber eine
  Busse.
</p>
<p>
  &laquo;Das Fahrverbot auf dem hinteren Teil der Unteren
  Rittbergstrasse ist eine &ouml;ffentlich-rechtliche
  Angelegenheit&raquo;, sagt Peter Minikus.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Der Bausekret&auml;r und Ratschreiber der Gemeinde B&uuml;tschwil
  gesteht ein, dass es in Dietfurt nur wenige &ouml;ffentliche
  Parkpl&auml;tze gibt. Eigentlich sind nur jene Parkpl&auml;tze
  beim Bahnhof Dietfurt &ouml;ffentlich. Diese k&ouml;nnen
  kostenfrei genutzt werden. Die SBB behalte sich aber das Recht
  vor, sp&auml;ter einmal vielleicht eine Geb&uuml;hr f&uuml;r die
  Benutzung der Parkpl&auml;tze zu verlangen. Peter Minikus
  empfiehlt, jemanden vor Ort zu fragen, ob und wo man das Auto
  parkieren k&ouml;nne.
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1587955</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Tue, 10 Aug 2010 01:01:34 +0000</pubDate>
         <category>Alttoggenburg</category>
         <title><![CDATA[Alpgottesdienst im Stall ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1587226</link>
         <description><![CDATA[  Manch ein Wanderer konnte den Weg auf die Meiersalp gerade noch im Trockenen unter die F&uuml;sse nehmen. Der Alpgottesdienst musste aber im Stall abgehalten werden.   ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Manch ein Wanderer konnte den Weg auf die Meiersalp gerade noch im Trockenen unter die F&uuml;sse nehmen. Der Alpgottesdienst musste aber im Stall abgehalten werden. </b><br><br><p>
  MEIERSALP. Gem&auml;ss Wetterprognosen h&auml;tte es eigentlich
  ein wenig freundlicher sein sollen, aber Petrus schien an diesem
  Tag mit dem falschen Fuss aufgestanden zu sein und &auml;nderte
  seine Meinung st&auml;ndig. Dies machte aber den knapp hundert
  Alpgottesdienstbesuchern auf der Meiersalp eher wenig aus. Die
  dicken grauen Wolken und einige Regentropfen kurz vor Beginn des
  Gottesdienstes waren daf&uuml;r verantwortlich, dass dieser
  kurzfristig in den Stall verlegt wurde.
</p>
<h4>
  Haltet eure Lampen bereit
</h4>
<p>
  Hier war es zwar etwas d&uuml;ster, aber die Frauen und
  M&auml;nner des Jodelclubs Kirchberg-Bazenheid hatten ihre Lieder
  sowieso im Kopf und zum Singen brauchten sie kein Licht. Einzig
  Pater Walter Strassmann bat zwischendurch die S&auml;nger vor
  einem kleinen Fenster etwas zur Seite zu treten, damit er seine
  Notizen lesen konnte. Die Predigt h&auml;tte passender nicht sein
  k&ouml;nnen, denn es hiess: Haltet euch und eure Lampen bereit,
  denn ihr wisst nicht wann der Herr kommt. Und Lampen h&auml;tte
  man zu diesem Zeitpunkt gut gebrauchen k&ouml;nnen.
</p>
<h4>
  Verweilen auf der Meiersalp
</h4>
<p>
  Mit dem Schacher Sepp - einem Text der perfekt in einen
  Alpgottesdienst passt und mittlerweilen zu jenem auf der
  Meiersalp einfach dazu geh&ouml;rt - wurde der Gottesdienst
  abgeschlossen. Interpretiert wurde dieses sch&ouml;ne und
  bekannte Lied von Rupert Bannwart, der musikalisch von Urban
  Koller begleitet wurde.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Die beiden sorgten auch am Nachmittag noch einige Male f&uuml;r
  gute Stimmung und verhalfen dazu, dass sogar das Tanzbein mit
  Wanderschuhen geschwungen werden konnte. Und nat&uuml;rlich gaben
  auch die Mitglieder des Jodelclubs noch einige Kostproben ihres
  K&ouml;nnens. Unter den provisorischen Abdeckungen liess es sich
  gut verweilen und wenn jeweils eine l&auml;ngere Regenpause
  vermutet wurde, brachen einige auf oder es kamen neue G&auml;ste
  an.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Ruth und Mario Breitenmoser sorgten derweil mit ihrem Team
  daf&uuml;r, dass das Beste aus K&uuml;che und Keller aufgetragen
  wurde und niemand mit Hunger die Meiersalp verlassen musste.
</p>
<p>
  Die Meiersalp wird aber nicht nur f&uuml;r den Alpgottesdienst
  gern besucht, sondern an jedem sch&ouml;nen Tag des Alpsommers.
  Sei es als Zwischenhalt auf einer der sch&ouml;nen Wanderwege
  rund um Libingen oder als Ziel f&uuml;r eine &Uuml;bernachtung im
  Stall.
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1587226</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Mon, 09 Aug 2010 01:04:32 +0000</pubDate>
         <category>Alttoggenburg</category>
         <title><![CDATA[Wespe oder Spinne? ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1586644</link>
         <description><![CDATA[    
 Die Wespenspinne ist mit zwei Zentimetern K&ouml;rperl&auml;nge (ohne Beine) eine sehr grosse Spinnenart. Sie h&auml;ngt kopf&uuml;ber in ihrem speziellen Netz.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br><br><p>
  Die Wespenspinne ist mit zwei Zentimetern K&ouml;rperl&auml;nge
  (ohne Beine) eine sehr grosse Spinnenart. Sie h&auml;ngt
  kopf&uuml;ber in ihrem speziellen Netz. Die Spinnf&auml;den sind
  verst&auml;rkt, damit ihre Hauptnahrung, vor allem Heuschrecken
  und Insekten bis zu Wespen, das Netz mit dem Einflug nicht
  zerreissen. Im Netz wird eine weisse Zickzacklinie eingeflochten.
  Die Spinne kann bei Gefahr das Netz in Schwingungen versetzen und
  somit den Feind irritieren. Das M&auml;nnchen ist schlank und
  klein und ist fast zu verwechseln mit einer anderen Art.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Es wird nach der Paarung vom Weibchen meistens aufgefressen.
  Anschliessend legt sie bis zu 400 Eier in einen Kokon, die dann
  aufgeh&auml;ngt an einer Pflanze &uuml;berwintern. Das Weibchen
  stirbt im Herbst. Im Fr&uuml;hling gibt es wieder junges Leben im
  Naturgarten. Die Wespenspinne war urspr&uuml;nglich am Mittelmeer
  zu Hause, ist in den letzten Jahrzehnten aber vermehrt in ganz
  Europa anzutreffen. Die Giftspritze braucht sie, um ihre Beute
  sofort ruhig zu stellen. Danach wickelt die Wespenspinne ihre
  Beute ein, um diese bei Hunger zu verspeisen.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Die Giftspritze ist f&uuml;r Menschen ungef&auml;hrlich. Paul
  Schmucki
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1586644</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Mon, 09 Aug 2010 01:04:31 +0000</pubDate>
         <category>Alttoggenburg</category>
         <title><![CDATA[Schnell wie die Feuerwehr ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1586404</link>
         <description><![CDATA[  Freude herrscht in Sch&ouml;nengrund. Mit der Einweihung des Feuerwehrdepots, der &Uuml;bergabe des Schlauchverlegefahrzeugs und einem gelungenen Fest hat man gross und klein f&uuml;r die Feuerwehr begeistert.   ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Freude herrscht in Sch&ouml;nengrund. Mit der Einweihung des Feuerwehrdepots, der &Uuml;bergabe des Schlauchverlegefahrzeugs und einem gelungenen Fest hat man gross und klein f&uuml;r die Feuerwehr begeistert. </b><br><br><p>
  Sch&ouml;nengrund. Rund 50 Mal pro Jahr wird die Feuerwehr
  Neckertal aufgeboten. Doch ein Feuerwehreinsatz bedeutet heute
  nicht bloss, dass es irgendwo brennt und der Brand gel&ouml;scht
  werden soll. Unter den Stichworten &laquo;L&ouml;schen, Retten,
  Sch&uuml;tzen und Sch&uuml;tzen&raquo; verstecken sich
  Eins&auml;tze, deren Vielfalt beste Ausbildung und oft
  Spezialwissen verlangen. Ob beim Unwettereinsatz, beim
  Verkehrsunfall, in der Chemiewehr oder beim Bergen von
  Sachg&uuml;tern, toten Menschen oder Tieren: Die Feuerwehr hilft
  - und sie hilft schnell und effizient.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Reich werden die Feuerwehrkr&auml;fte indessen nicht.
  Feuerwehreinsatz bedeutet Dienst f&uuml;r die Gemeinschaft.
  &laquo;Ich habe so viel gelernt&raquo;, erkl&auml;rt denn auch
  Feuerwehrkommandant Res N&auml;f seine Motivation, einen
  Grossteil seiner Freizeit dem Feuerwehreinsatz zu widmen. Seine
  M&auml;nner, und vermehrt auch Frauen, pflichten ihm bei und
  nennen auch die sch&ouml;ne Gemeinschaft als wichtigen Grund der
  Mitgliedschaft.
</p>
<h4>
  Effizient und unersetzlich
</h4>
<p>
  Sch&ouml;n sei es, mit geeigneten Mitteln einen guten Einsatz
  leisten zu k&ouml;nnen. Doch dies hat immer auch seinen Preis.
  Und genau daran scheitert es oft. Erfreulich ist deshalb, dass
  die problematischen und ungen&uuml;genden Verh&auml;ltnisse der
  Feuerwehr im Sch&ouml;nengrund mit der Einweihung des modernen
  Feuerwehrdepots an zentraler Lage gel&ouml;st werden konnten.
</p>
<p>
  Und mit Stolz pr&auml;sentiert man der B&uuml;rgerschaft nicht
  bloss das neue Depot, sondern nutzt auch gleich die Stunde, um
  aufzuzeigen, was die Feuerwehr Neckertal zu leisten vermag. Dass
  am Samstag gleichzeitig das Schlauchverlegefahrzeug mit selbst
  aufrollendem und sich selbst waschendem Schlauch pr&auml;sentiert
  werden kann, ist ein zus&auml;tzlicher Leckerbissen f&uuml;r die
  G&auml;ste.
</p>
<h4>
  Stets gen&uuml;gend Leute vor Ort
</h4>
<p>
  Allein die Organisation der L&ouml;schz&uuml;ge Mogelsberg,
  Sch&ouml;nengrund, Hemberg, Brunnadern und Oberhelfenschwil war
  ein kleinerer Kunstgriff. So, wie es heute gehandhabt werde,
  seien im Schadenfall stets gen&uuml;gend erfahrene Offiziere und
  die notwendigen Hilfsmittel vor Ort, zeigt Hanspeter Schweizer
  den Interessierten aufgrund des Organigramms auf.
</p>
<p>
  Die Jugend interessiert dies noch nicht. Sie nutzt die
  Gelegenheit, sich im Abseilen zu messen, knifflige Wasserspiele
  zu vollbringen und mit der Hebeb&uuml;hne, Sch&ouml;nengrund von
  oben zu beschauen.
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1586404</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Sat, 07 Aug 2010 09:01:13 +0000</pubDate>
         <category>Alttoggenburg</category>
         <title><![CDATA[Mosnangs Trumpf ist der Triumph ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1585894</link>
         <description><![CDATA[  REGION. Die Teilnahme der Gemeinde Mosnang an der Sendung Donnschtig-Jass hat sich gelohnt. Das Team aus der als Jass-Hochburg bekannten Gemeinde verwies seine Nachbarn und Widersacher aus Kirchberg auf den zweiten Platz.   ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>REGION. Die Teilnahme der Gemeinde Mosnang an der Sendung Donnschtig-Jass hat sich gelohnt. Das Team aus der als Jass-Hochburg bekannten Gemeinde verwies seine Nachbarn und Widersacher aus Kirchberg auf den zweiten Platz. </b><br><br><p>
  Er gratuliere Kirchberg zum in der Hauptprobe gewonnenen
  Wetts&auml;gen, meinte Ratschreiber Roland Schmid mit triumphaler
  H&auml;me auf der R&uuml;ckreise. Den aus Mosnang nach Unterseen
  bei Interlaken angereisten Fans war nach dem Sieg an der
  Donnschtig Jass Sendung vom 5. August nach Feiern zumute. Und
  feiern k&ouml;nnen sie, diese Mosliger.
</p>
<p>
  Die vier Jasserinnen und Jasser aus Mosnang mit Jassk&ouml;nigin
  Sevda Loser, Jungjasser Christian Fust, Telefonjasserin Heidi
  Widmer und Gabriel Ott siegten mit 65 zu 83 Differenzpunkten
  gegen Kirchberg.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Vor allem Jungjasser Christian Fust gl&auml;nzte am Ende mit Null
  Punkten Differenz. Jassk&ouml;nigin des Abends wurde aber
  Telefonjasserin Heidi Widmer. Auf der Hinfahrt - die
  Telefonjasser werden jeweils vor Ort in ein ausgedientes
  Kommentatoren-H&auml;uschen gepfercht - erz&auml;hlte
  Telefonjasserin Heidi Widmer, dass ihr ihre Mutter eine Tablette
  gegen Herzrasen mitgeben wollte. Sie habe das Angebot aber
  dankend abgelehnt. Die Stimmung auf der Hinfahrt war vorsichtig
  optimistisch.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Max Gm&uuml;r, der Mosnang angemeldet hat, mahnte, dass Kirchberg
  in vielen Punkten etwa gleich auf sei - die Nachbargemeinde
  hat bei der Vorausscheidung etwa gleich viele Teilnehmerinnen und
  Teilnehmer verzeichnet, etwa gleich stark gejasst und reise auch
  mit etwa gleich vielen Fans an.
</p>
<h4>
  Differenzlern mit Fahrzeugen
</h4>
<p>
  Die G&auml;ste aus Mosnang am&uuml;sierten sich indessen
  &uuml;ber den ungleich kleineren Bus, mit dem das Kirchberger
  Vorab-Kommando, bestehend aus Jass-Team und eingefleischten Fans,
  den vergleichsweise grossen Gr&auml;miger-Car kreuzte. In der
  Hauptprobe konnte Kirchberg dank knappen Sieg der S&auml;ger die
  erste Jassrunde f&uuml;r sich entscheiden. Als es um die Wurst
  ging, waren die Mosnanger S&auml;ger Benno und Maya
  L&auml;nzlinger hingegen einen Tick schneller und bescherten
  Mosnang bereits einen Vorsprung von minus f&uuml;nf
  Differenzpunkten. Nicht &uuml;berlegen aber dennoch mit solidem
  Vorsprung entschied Mosnang das Jass-Turnier im Berner Oberland
  f&uuml;r sich.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Der Jubel in den Mosnanger Reihen war entsprechend gross und die
  strahlenden Gesichter sprachen ebenfalls B&auml;nde. Der
  Kirchberger OK-Pr&auml;sident Walter Huber gratulierte seinem
  Mosnanger Kollegen Max Gm&uuml;r zum Sieg.
</p>
<h4>
  Jubel in den Car verlegt
</h4>
<p>
  Der Jubel auf dem Festgel&auml;nde in Unterseen dauerte nur kurz.
  Nicht des Wetters wegen - kaum hatte die Sendung begonnen,
  h&ouml;rte der Regen auf. Die Cars waren schuld. Sie starteten
  die rund dreist&uuml;ndige R&uuml;ckfahrt vern&uuml;nftigerweise
  eine Stunde fr&uuml;her als geplant.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Das Festgel&auml;nde leerte sich nach Abzug der Kirchberger und
  der einheimischen G&auml;ste schnell. F&uuml;r die Mosnanger
  stellte dies kein Problem dar. Sie hielten die Feier einfach in
  den Cars ab. Bis zur Ankunft pr&auml;gten Vuvuzela-Getr&ouml;te,
  Jubel-Ges&auml;nge und schallendes Gel&auml;chter die
  R&uuml;ckreise. In der Turnhalle stiessen die ganz
  eingefleischten Fans noch auf den harten Kern der
  Zuhause-Gebliebenen.
</p>
<h4>
  Freitagmorgen schulfrei
</h4>
<p>
  Nach dem Sieg in Unterseen wird die n&auml;chste Donnschtig-Jass
  Sendung in Mosnang stattfinden. Damit auch die Sch&uuml;lerinnen
  und Sch&uuml;ler kommenden Donnerstag etwas von der Feier haben,
  gibt Verkehrsvereins-Pr&auml;sident Max Gm&uuml;r, der
  praktischerweise gleichzeitig Schulratspr&auml;sident ist, am
  Freitagmorgen schulfrei. Am Donnerstagabend werden die
  Car-Ges&auml;nge, die viele der Mitreisenden noch in den Ohren
  haben, wohl wieder auferstehen: &laquo;Mosliger N&auml;chte sind
  lang, ... aber dann, aber dann.&raquo; Matthias Giger
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1585894</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Sat, 31 Jul 2010 01:05:23 +0000</pubDate>
         <category>Alttoggenburg</category>
         <title><![CDATA[Sinn der Wallfahrt: Vertrauen auf Gott ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1582813</link>
         <description><![CDATA[  Deutsche Wallfahrer aus der Di&ouml;zese Augsburg durchqueren von Sonntag bis Dienstag das Appenzellerland und das Toggenburg. Es sind 220 Frauen und M&auml;nner aus der Di&ouml;zese Augsburg, die in sechs Tagesm&auml;rschen von je 30 bis 40 Kilometern zu Bruder Klaus nach Fl&uuml;eli-Ranft wallfahren.   ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Deutsche Wallfahrer aus der Di&ouml;zese Augsburg durchqueren von Sonntag bis Dienstag das Appenzellerland und das Toggenburg. Es sind 220 Frauen und M&auml;nner aus der Di&ouml;zese Augsburg, die in sechs Tagesm&auml;rschen von je 30 bis 40 Kilometern zu Bruder Klaus nach Fl&uuml;eli-Ranft wallfahren. </b><br><br><p>
  Hemberg. Sie beginnen den Tag zu nachtschlafender Zeit, beenden
  ihr Pensum daf&uuml;r schon am fr&uuml;hen Nachmittag -
  nach einer beeindruckenden Marschleistung von 30 bis 40
  Kilometern. Nehmen Muskelkater, Blasen, Regen, K&auml;lte, Hitze
  und weitere Unbill in Kauf. Und tr&ouml;sten sich allenfalls
  ironisch mit dem Spruch: &laquo;Man g&ouml;nnt sich sonst ja
  nichts&raquo;. Wenn sich die Teilnehmenden der von der
  Katholischen Landvolk-Bewegung der Di&ouml;zese Augsburg
  organisierten Bruder-Klaus-Wallfahrt in Bewegung setzen,
  ger&auml;t manches in Bewegung.
</p>
<h4>
  &laquo;Dieser Rhythmus beruhigt&raquo;
</h4>
<p>
  Sie starten im s&uuml;dlichsten Zipfel ihrer Di&ouml;zese, in
  Hagspiel n&ouml;rdlich des Bodensees, sinnigerweise bei der
  Bruder Klausen-Kapelle, &uuml;bernachten das erste Mal in
  Dornbirn, das zweite Mal in Appenzell und marschieren am dritten
  Tag (Sonntag und Montag) &uuml;ber Gonten und Urn&auml;sch nach
  Hemberg und von dort hinunter nach Wattwil. Dort geht's per Bahn
  weiter nach Kaltbrunn in die Truppenunterkunft im Schulzentrum.
  Der Folgetag f&uuml;hrt &uuml;ber den Etzel und dann hinunter
  nach Einsiedeln.
</p>
<p>
  In sechs Tagen legen sie 240 Kilometer vorwiegend zu Fuss
  zur&uuml;ck, auf einigen Abschnitten marschieren sie dem
  Jakobsweg entlang. Sie sind in zwei Gruppen zu je rund 110
  Personen unterwegs, die zweite Gruppe (wegen der
  Unterk&uuml;nfte) einen Tag hinter der ersten.
  Allersp&auml;testens um vier Uhr in der Fr&uuml;h (je nach
  Programm auch schon fr&uuml;her) beginnt der Tag mit einer
  &laquo;Statio&raquo;, einer Morgenbesinnung. Danach ist Abmarsch.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Dann geht es in den d&auml;mmernden Morgen hinaus, zum Teil in
  Stille, zum Teil mit gemeinsamem Gebet, meist dem Rosenkranz.
  Oder mit Gespr&auml;chen, wo die Sorgenbeladenen
  verst&auml;ndnisvolle Zuh&ouml;rende finden. &laquo;Dieser
  Rhythmus, Schritt f&uuml;r Schritt, das beruhigt. Das gibt ganz
  andere Dimensionen - langweilig ist es uns unterwegs
  nie&raquo;, erkl&auml;rt ein Pilger.
</p>
<h4>
  &laquo;Ver&auml;nderte Sicht des Lebens&raquo;
</h4>
<p>
  Die erste Gruppe der Wallfahrer aus dem Bistum Augsburg ist von
  Freitag, 30. Juli, bis Mittwoch, 4. August, unterwegs; sie trifft
  einen Tag fr&uuml;her am Ziel in Fl&uuml;eli-Sachseln ein und hat
  deshalb etwas mehr M&ouml;glichkeiten, die Umgebung und die
  Wirkst&auml;tten von Bruder Klaus zu besuchen. Die zweite Gruppe
  marschiert zeitverschoben einen Tag sp&auml;ter. Gemeinsamer
  R&uuml;ckreisetag ist der Sonntag, 8. August.
</p>
<p>
  Fl&uuml;eli-Ranft ist der einzige Ort, der beiden Gruppen, also
  allen 220 Wallfahrenden, gleichzeitige Unterkunft in Hotelbetten
  erm&ouml;glicht. Es bleiben dort drei oder zwei volle Tage, um
  sich in die Spiritualit&auml;t von Bruder Klaus zu versenken, ehe
  am Sonntag nach dem Mittagessen die R&uuml;ckfahrt in Bussen
  erfolgt. &laquo;Eine Wallfahrt erh&auml;lt ihren Sinn ganz
  wesentlich dadurch, dass man im Vertrauen auf die liebende
  F&uuml;hrung Gottes aufbricht, den Alltag bewusst hinter sich
  l&auml;sst und auf dem Weg mit Gleichgesinnten eine
  ver&auml;nderte Sicht des Lebens erf&auml;hrt.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Der Abstand vom &Uuml;blichen ist dazu eine entscheidende
  Hilfe.&raquo; So steht es in der Einladung an die Wallfahrenden.
  Und deshalb die &laquo;herzliche Bitte: G&ouml;nnen Sie sich
  diesen Freiraum. Lassen Sie Ihre Handys ausgeschaltet.
  Telefonieren Sie nicht unterwegs&raquo;.
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1582813</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Sat, 31 Jul 2010 01:05:23 +0000</pubDate>
         <category>Alttoggenburg</category>
         <title><![CDATA[Schlecht zu sehen ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1582814</link>
         <description><![CDATA[   Die Wallfahrer aus dem Bistum Augsburg sind vom Samstag bis Montag, 31. Juli bis 2. August, im Appenzellerland unterwegs. Die erste Gruppe &uuml;bernachtet heute am Samstag in Appenzell, die zweite einen Tag sp&auml;ter. Am Folgetag pilgern sie via Hemberg nach Wattwil. Danach verlassen sie unsere Gegend.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br><br><p>
  Die Wallfahrer aus dem Bistum Augsburg sind vom Samstag bis
  Montag, 31. Juli bis 2. August, im Appenzellerland unterwegs. Die
  erste Gruppe &uuml;bernachtet heute am Samstag in Appenzell, die
  zweite einen Tag sp&auml;ter. Am Folgetag pilgern sie via Hemberg
  nach Wattwil. Danach verlassen sie unsere Gegend. Ein Anliegen
  ist es den Verantwortlichen, Automobilisten, die fr&uuml;h oder
  sehr sp&auml;t unterwegs sind, auf die Wallfahrenden aufmerksam
  zu machen. Sie ben&uuml;tzen zwar soweit m&ouml;glich Wanderwege,
  was aber nicht &uuml;berall m&ouml;glich ist.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  In der Morgend&auml;mmerung sind sie nur schlecht zu erkennen.
  Deshalb die Bitte um vorsichtiges Fahren und entsprechende
  R&uuml;cksicht. (ka)
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1582814</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Thu, 29 Jul 2010 01:03:31 +0000</pubDate>
         <category>Alttoggenburg</category>
         <title><![CDATA[Museen kennen keine Sommerferien ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1581907</link>
         <description><![CDATA[  Das Toggenburg verf&uuml;gt &uuml;ber eine vielseitige Museen-Landschaft. Alle vier befragten Museen verzeichnen w&auml;hrend der Sommerferien nicht viel mehr Besucherinnen und Besucher als sonst und viele kommen gezielt f&uuml;r den Museumsbesuch ins Toggenburg.   ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Das Toggenburg verf&uuml;gt &uuml;ber eine vielseitige Museen-Landschaft. Alle vier befragten Museen verzeichnen w&auml;hrend der Sommerferien nicht viel mehr Besucherinnen und Besucher als sonst und viele kommen gezielt f&uuml;r den Museumsbesuch ins Toggenburg. </b><br><br><p>
  Toggenburg. Die Museen im Toggenburg werden w&auml;hrend der
  Sommerferien nicht schlechter besucht. Das Wetter hat hingegen
  schon einen Einfluss auf die Zahl der Besucherinnen und Besucher.
  Alle befragten Museen im Toggenburg werden von Gruppen oder
  Einzelpersonen aus der ganzen Schweiz und dem Ausland besucht.
</p>
<p>
  Hans B&uuml;chler, Kurator des Toggenburger Museums in
  Lichtensteig, dr&uuml;ckt es so aus: &laquo;Bei sch&ouml;nem
  Wetter h&auml;tte ich gerne mehr Besucherinnen und Besucher im
  Museum. Wenn es unbest&auml;ndig ist, geht es im Toggenburger
  Museum manchmal aber recht lebhaft zu und her.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  &raquo; In elf Ausstellungsr&auml;umen auf zwei Stockwerken sind
  verschiedene Themen vertreten: Toggenburger M&ouml;belmalerei,
  Textilien, eine K&uuml;che und ein Schlafzimmer. Ein Raum widmet
  sich dem Toggenburger Hausbau, ein anderer dient als
  Geschichtsraum. &laquo;Das Toggenburger Museum ist auch
  offizielle Dokumentationsstelle. Diese Funktion ist etwa
  gleichwertig mit jener als Museum&raquo;, erl&auml;utert Hans
  B&uuml;chler. Die Bijous der Ausstellung sind f&uuml;r ihn die
  beiden Toggenburger Hausorgeln.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Sie seien gut in Schuss und Besucher d&uuml;rften nach
  R&uuml;ckfrage an die Museumsleitung auch darauf spielen. Unter
  den Besuchern des Toggenburger Museums finden sich viele
  Heimweh-Toggenburger. Das Museum sei mit 3000 bis 4000
  Besucherinnen und Besuchern pro Jahr aber lange nicht allen
  Toggenburgern bekannt, beklagt Hans B&uuml;chler das mangelnde
  Interesse an der eigenen Geschichte.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Bis Ende Oktober gibt es im Keller des Toggenburger Museums die
  Sonderausstellung &laquo;Haussegen und Hexenschl&uuml;ssel:
  Wunderglauben in fr&uuml;heren Zeiten&raquo; zu sehen.
</p>
<div class="mpnl_hinweis">
  Toggenburger Museum, Hauptgasse 1, Lichtensteig, Telefon 071 988
  81 81. Ge&ouml;ffnet von April bis Oktober jeweils Samstag und
  Sonntag von 13 bis 17 Uhr. F&uuml;hrungen sind auch ausserhalb
  der regul&auml;ren &Ouml;ffnungszeiten m&ouml;glich. <a class=
  "more" href=
  "http://www.toggenburgermuseum.ch">www.toggenburgermuseum.ch</a>
</div>
<h4>
  ***
</h4>
<p>
  Mehr Gedenkst&auml;tte als Museum ist das Geburtshaus des
  ber&uuml;hmten Reformators Huldrych Zwingli in Wildhaus. Im Haus
  selbst sind zwar M&ouml;bel, diese stammen aber nicht aus
  Zwinglis Zeit. Die Mehrheit der Besucher komme konkret wegen des
  Zwingli-Hauses.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Touristen, die das Haus w&auml;hrend ihrer Ferien besuchen, seien
  eher die Ausnahme, sagt Charlotte Treschel vom Team des
  Geburtshauses Huldrych Zwingli. Ob Sommerferien sind oder nicht
  spiele keine grosse Rolle. Viele Besucher kommen auch aus dem
  Ausland, darunter h&auml;ufig Konfirmandengruppen und
  Kirchgemeinden. Sie interessieren sich meist f&uuml;r eine der
  rund einst&uuml;ndigen F&uuml;hrungen, in denen man viel
  &uuml;ber den Reformator und dessen besondere Leistungen
  erf&auml;hrt.
</p>
<div class="mpnl_hinweis">
  Geburtshaus Huldrych Zwingli, Lisighaus, Wildhaus, Telefon 071
  999 16 25. Ge&ouml;ffnet Dienstag bis Sonntag von 14 bis 16 Uhr.
  F&uuml;hrungen sind auf Anmeldung jederzeit m&ouml;glich.
</div>
<h4>
  ***
</h4>
<p>
  Verschiedene Ausstellungen gibt es in der Erlebniswelt Toggenburg
  zu sehen. Nebst der Modelleisenbahn - Europas gr&ouml;sste
  Hobby-Eisenbahnanlage - locken alte Motorr&auml;der,
  Dampfmaschinen, 13 astronomische Uhren von Werner Anderegg,
  landwirtschaftliche Fahrzeuge sowie, ab Herbst, eine
  Krippensammlung Besucher nach Lichtensteig.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Und &uuml;ber wenige Besucher kann sich die Erlebniswelt
  Toggenburg nicht beklagen. &laquo;Wir sind das bestlaufende
  Privatmuseum im Kanton&raquo;, sagt dessen Leiter Friedrich
  Ahrendt. Die Besucher reisen teilweise aus Italien oder aus
  Holland an. W&auml;hrend der Sommerferien sind es nicht mehr als
  sonst.
</p>
<div class="mpnl_hinweis">
  Erlebniswelt Toggenburg, im Hof, Lichtensteig, Telefon 071 988 82
  72. Ge&ouml;ffnet Mittwoch, Samstag und Sonntag, jeweils von
  10.30 bis 16.30 Uhr. F&uuml;hrungen sind ausserhalb der
  regul&auml;ren &Ouml;ffnungszeiten m&ouml;glich. Die Erlebniswelt
  Toggenburg macht auch Catering. <a class="more" href=
  "http://www.modeltraintoggenburg.ch">www.modeltraintoggenburg.ch</a>
</div>
<h4>
  ***
</h4>
<p>
  Einzig das Gall'sche Offizin an der Hintergasse 9 in Lichtensteig
  merkt Unterschiede bei den Besuchern, allerdings nicht
  w&auml;hrend der Sommerferien: &laquo;Von Fr&uuml;hling bis
  September sind die Besucherzahlen zwar ausgewogen, aber im Winter
  sind sie doch tiefer als sonst&raquo;, sagt Urs Castelberg, der
  das Gall'sche Offizin leitet.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Die Ausstellung, die sich der Entwicklung der Druckerei vom
  Handsatz bis zu den heutigen Druckmaschinen widmet, haben sogar
  schon Chinesen besucht. &laquo;Und unter den Besuchern sind auch
  viele Touristen aus Deutschland&raquo;, erg&auml;nzt Urs
  Castelberg. Eigens wegen der Druckereiwerkstatt mit vielen
  historischen Ger&auml;ten, die seit 2004 von der Toggenburger
  Medien AG betrieben wird, w&uuml;rden sie indessen nicht
  anreisen.
</p>
<div class="mpnl_hinweis">
  Gall'sche Offizin, Hintergasse 9, Lichtensteig, Telefon 071 987
  48 48. Ge&ouml;ffnet jeden letzten Samstag im Monat, von 13.30
  bis 16 Uhr, sowie w&auml;hrend der vier
  St&auml;dtli-F&uuml;hrungen des Verkehrs- und Kulturvereins
  Lichtensteig. F&uuml;hrungen ausserhalb der ordentlichen
  &Ouml;ffnungszeiten sind nach Absprache m&ouml;glich. <a class=
  "more" href=
  "http://www.gallscheoffizin.ch">www.gallscheoffizin.ch</a>
</div>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1581907</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Tue, 27 Jul 2010 01:02:20 +0000</pubDate>
         <category>Alttoggenburg</category>
         <title><![CDATA[Der Winzer vom Toggenburg ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1580814</link>
         <description><![CDATA[  Felix Tschirkys grosse Liebe gilt dem Wein. Der L&uuml;tisburger pflanzt neben seinem Haus Reben und konnte k&uuml;rzlich den ersten L&uuml;tisburger Wein abf&uuml;llen. Der gr&ouml;sste Teil seines Rebensaftes wird aber in Hallau produziert.   ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Felix Tschirkys grosse Liebe gilt dem Wein. Der L&uuml;tisburger pflanzt neben seinem Haus Reben und konnte k&uuml;rzlich den ersten L&uuml;tisburger Wein abf&uuml;llen. Der gr&ouml;sste Teil seines Rebensaftes wird aber in Hallau produziert. </b><br><br><p>
  L&uuml;tisburg. Das Untertoggenburg ist eigentlich so etwas wie
  ein K&auml;separadies. K&auml;ser wie die L&uuml;tisburger
  Br&uuml;der Walter und Philipp R&auml;ss oder der Ganterschwiler
  Melchior Schoch holen immer wieder Auszeichnungen f&uuml;r ihre
  Produkte. Als Weinbaugebiet kann man die Region wahrlich nicht
  bezeichnen. Und doch gibt es neu auch L&uuml;tisburger Wein.
  Verantwortlich daf&uuml;r ist Felix Tschirky. Er wuchs in Hallau
  auf, einer typischen Rebbauregion im Kanton Schaffhausen. Obwohl
  seine aus dem St.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Galler Oberland stammenden Eltern nicht im Vollerwerb im Rebbau
  t&auml;tig waren, war Tschirky schon sehr fr&uuml;h fasziniert
  von diesem naturverbundenen Beruf. Als Sch&uuml;ler half er
  ortsans&auml;ssigen Bauern regelm&auml;ssig in den Reben. Sein
  Engagement beschr&auml;nkte sich jedoch nicht auf das Wimmen. Er
  durchlief das gesamte Spektrum der Weinproduktion, durfte sogar
  in den Volg-Weinkellereien arbeiten. Das sei f&uuml;r Kinder
  nicht &uuml;blich gewesen, blickt er zur&uuml;ck.
</p>
<h4>
  Erster eigener Rebberg
</h4>
<p>
  Bereits 1983, Felix Tschirky war damals 17 Jahre alt, erstand er
  seinen ersten Rebberg. Ein &auml;lteres Ehepaar konnte ihm ganz
  in der N&auml;he rund 30 Aren abtreten. Das St&uuml;ck war vom
  Anbausystem her v&ouml;llig veraltet. Dank finanzieller
  Unterst&uuml;tzung durch seine Br&uuml;der bepflanzte Tschirky
  das Land total neu. Sieben Jahre sp&auml;ter konnte er seinen
  ersten eigenen Wein pr&auml;sentieren.
</p>
<p>
  &laquo;Wir geh&ouml;rten zu den Ersten in Hallau, die als
  Nichtkelterer eigenen Wein machten&raquo;, schildert Tschirky.
  Sie lassen den Wein herstellen, verkaufen ihn aber unter dem
  eigenen Namen. Er lerne zwar aus den Erfahrungen der
  Weinbau-Vergangenheit, arbeite aber nicht klassisch, sondern
  entwickle st&auml;ndig neue Ideen. &laquo;Ich sp&uuml;re eine
  gesunde innere Unruhe, es muss st&auml;ndig etwas laufen&raquo;,
  gesteht der 44-J&auml;hrige. Neue Sorten werden ausprobiert, die
  Fl&auml;che erweitert, Weinbrand produziert.
</p>
<h4>
  Professionelle Einstellung
</h4>
<p>
  Trotz all dieser Vorgaben erlernte Felix Tschirky nicht den Beruf
  des Winzers - seinen Traumberuf. Die Industrie bot die
  besseren Aussichten, und so wurde aus dem J&uuml;ngling ein
  Maschinenmechaniker, der sich sp&auml;ter zum Elektroingenieur
  weiterbildete. Heute ist der Vater dreier Kinder in einem
  80-Prozent-Pensum Leiter Grundbildung der gewerblichen und
  industriellen Abteilung am BZ Uzwil. Noch ein Jahr lang
  pr&auml;sidiert er die Schulgemeinde L&uuml;tisburg.
</p>
<p>
  Daf&uuml;r brauche es eine professionelle Einstellung; genauso
  wie f&uuml;r den Weinbau. Denn diesem blieb er all die Jahre
  treu, obwohl L&uuml;tisburg, wo er seit 1993 wohnt, relativ weit
  von Hallau entfernt ist. Seine Eltern und zwei Frauen betreuen
  die dortigen Reben. Die Partnerschaften m&uuml;ssten
  funktionieren, dann sei dies kein Problem, erkl&auml;rt Tschirky,
  der seine Rebberge im Schaffhausischen aber ab und zu besucht.
</p>
<p>
  Vom Volumen her sei der Weinbau mehr als ein Hobby, meint der
  L&uuml;tisburger: &laquo;Wenn ich alles selber machte, w&auml;re
  es vermutlich eine 30-Prozent-Stelle&raquo;.
</p>
<h4>
  Liuto, der Toggenburger
</h4>
<p>
  In Hallau werden Blauburgunder (Pinot noir) und
  M&uuml;ller-Thurgau angebaut. Rund 6000 Liter Tschirky-Wein
  werden in Flaschen abgef&uuml;llt. Die Familie verkauft im
  kleinen Rahmen in Hallau sowie im Bekanntenkreis. Etwa 15
  Restaurants werden beliefert, in L&auml;den kann man ihn aber
  nicht kaufen.
</p>
<p>
  Im Herbst 2003 konnte Felix Tschirky gleich neben seinem Haus in
  L&uuml;tisburg eine Parzelle erwerben, auf der er im 2004 Reben
  der Sorte Gamaret pflanzte. Es ist eine Schweizer Z&uuml;chtung
  aus alten Trauben, die im Kanton St. Gallen an Bedeutung gewinnt.
  In der ganzen Deutschschweiz sind gegen 20 Hektaren damit
  bepflanzt. &laquo;Gamaret ist nicht so anspruchsvoll wie Pinot
  und braucht weniger Spritzmittel zur Pflege&raquo;, verr&auml;t
  der Fachmann.
</p>
<h4>
  Grafenwein
</h4>
<p>
  Vor einigen Wochen konnte er erstmals L&uuml;tisburger Wein
  abf&uuml;llen. Tschirky nennt ihn Liuto, nach dem Toggenburger
  Grafen, der L&uuml;tisburg zum Namen verhalf. &laquo;Mit dem
  Resultat bin ich sehr gl&uuml;cklich&raquo;, freut er sich. Das
  &laquo;Projekt&raquo; sei schon extrem, weil es im Toggenburg
  keinerlei Vergleichsm&ouml;glichkeit gebe. Zusammen mit seiner
  Frau Claire f&uuml;hrt er den &laquo;Weinhof Tschirky&raquo; in
  L&uuml;tisburg, wo seine eigenen und eine kleine Auswahl anderer
  Weine bezogen werden k&ouml;nnen.
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1580814</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Thu, 15 Jul 2010 01:01:54 +0000</pubDate>
         <category>Alttoggenburg</category>
         <title><![CDATA[Flatterndes Fotomodell ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1576339</link>
         <description><![CDATA[   
 Leserin Renata Riehm fotografierte in Ebnat-Kappel.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br><br><p>
  Leserin Renata Riehm fotografierte in Ebnat-Kappel.
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1576339</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Fri, 09 Jul 2010 01:03:25 +0000</pubDate>
         <category>Alttoggenburg</category>
         <title><![CDATA[Eigenständigkeit ist möglich ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1573573</link>
         <description><![CDATA[  Nach 100 Tagen im Amt als Gemeindepr&auml;sidentin von L&uuml;tisburg zieht Imelda Stadler eine erste positive Bilanz: Sie ist f&uuml;r die Zukunft der Gemeinde sehr zuversichtlich, die Chancen st&uuml;nden gut f&uuml;r Steuersenkung und Schuldenabbau.   ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Nach 100 Tagen im Amt als Gemeindepr&auml;sidentin von L&uuml;tisburg zieht Imelda Stadler eine erste positive Bilanz: Sie ist f&uuml;r die Zukunft der Gemeinde sehr zuversichtlich, die Chancen st&uuml;nden gut f&uuml;r Steuersenkung und Schuldenabbau. </b><br><br><h4>
  Imelda Stadler, Sie sind seit 100 Tagen Pr&auml;sidentin der
  Einwohnergemeinde L&uuml;tisburg. Haben Sie sich gut
  eingearbeitet?
</h4>
<p>
  Imelda Stadler: Ja, ich f&uuml;hle mich wohl. Aber es waren in
  der Tat auch hundert arbeitsintensive und spannende Tage. Ich
  habe mich sehr schnell zurechtgefunden. Nat&uuml;rlich weiss ich
  noch lange nicht alles; das werde ich auch nie. In diesen drei
  Monaten haben wir auch zwei neue Mitarbeiterinnen eingestellt.
  Erstes Gebot war, dass wir respektvoll miteinander umgehen.
  Einige Kompetenzen mussten neu geregelt werden.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Das Team ist sich am neu bilden. Ich bin aber nach wie vor
  begeistert, mit einem so jungen und dynamischen Team arbeiten zu
  d&uuml;rfen.
</p>
<h4>
  Im Gegensatz zu Ihrem Vorg&auml;nger Hans-Peter Eisenring, der
  das Amt als Vollzeitjob ausf&uuml;hrte, belegen Sie es in einem
  50-Prozent-Pensum. Ist dies nach den ersten Erfahrungen
  ausreichend, oder denken Sie &uuml;ber eine Erh&ouml;hung des
  Pensums nach?
</h4>
<p>
  Imelda Stadler: Es wird sich wohl einpendeln.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Die 50 Prozent sind sicher eher knapp bemessen, vor allem in der
  Anfangs- respektive Einarbeitungsphase. In den ersten Monaten
  finden sehr viele Gespr&auml;che statt. Auch Gesch&auml;fte, die
  zur&uuml;ckgestellt wurden, werden nun wieder aktiviert. Mein
  Vorg&auml;nger hatte noch Verwaltungsaufgaben inne. Ich
  konzentriere mich auf die strategische Ebene.
</p>
<h4>
  Praktisch zusammen mit Ihnen traten auch zwei neue
  Gemeinder&auml;te ihr Amt an. Ist der neue Gemeinderat schon voll
  funktionsf&auml;hig, oder lastet noch viel Arbeit auf den
  Schultern der beiden bisherigen Gemeinder&auml;te?
</h4>
<p>
  Imelda Stadler: Genau einen Monat sp&auml;ter als ich, am 1. Mai,
  traten die beiden Neuen ihr Amt an. Sie sind sich nun ebenfalls
  am Einarbeiten. Wir haben die Gelegenheit genutzt und die
  Ressorts neu verteilt. Nat&uuml;rlich sind wir froh, wenn wir auf
  dem Wissen der Erfahrenen aufbauen k&ouml;nnen.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Aber manchmal schadet es auch nicht, wenn alles neu aufgegleist
  wird. Wir haben eine gute Stimmung. Dass wir nach aussen
  geschlossen auftreten, liegt mir am Herzen. Das gegenseitige
  Vertrauen ist schon mal da.
</p>
<h4>
  Unter Ihrem Vorg&auml;nger schien eine Fusion mit anderen
  Gemeinden kaum ein Thema zu sein. Ganterschwil und B&uuml;tschwil
  f&uuml;hren bereits Verhandlungen. M&ouml;chten Sie sich da
  anschliessen oder eher noch abwarten?
</h4>
<p>
  Imelda Stadler: Im Moment k&ouml;nnen wir uns auf keinen Fall
  anschliessen, dazu reicht die Zeit einfach nicht mehr. Wir wollen
  nichts &uuml;berst&uuml;rzen. Wir entscheiden das mit der
  Bev&ouml;lkerung zusammen. L&uuml;tisburg muss aber nicht
  eigenst&auml;ndig bleiben.
</p>
<h4>
  In der Region sind Gemeindepr&auml;sidentinnen eine Ausnahme.
  F&uuml;hlen Sie sich akzeptiert oder begegnet man Ihnen mit
  Zur&uuml;ckhaltung?
</h4>
<p>
  Imelda Stadler: Die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger begegnen mir
  gegen&uuml;ber mit Respekt und Anstand. Erstaunlich viele Frauen
  haben in diesen ersten drei Monaten Rat gesucht. Ich f&uuml;hle
  mich innerhalb der anderen Pr&auml;sidenten gut integriert. Die
  Situation bin ich mir ja auch vom St. Galler Turnverband und
  anderen Gremien gewohnt und habe deswegen keine
  Ber&uuml;hrungs&auml;ngste.
</p>
<h4>
  Eine Person mit Ihren Qualifikationen h&auml;tte wohl in manch
  einer Gemeinde gute Wahlchancen gehabt. Wieso traten Sie genau in
  L&uuml;tisburg an?
</h4>
<p>
  Imelda Stadler: Ich hatte nie geplant, Gemeindepr&auml;sidentin
  zu werden. Alles ging relativ schnell, vom ersten Gedanken in
  diese Richtung bis zum Amtsantritt vergingen gerade mal vier
  Monate. L&uuml;tisburg ist die Nachbargemeinde meiner jetzigen
  Wohngemeinde, und da ich die Gegend und viele Leute kenne, sagte
  ich mir: Warum also in die Ferne schweifen, das Gute liegt doch
  oft so nah.
</p>
<h4>
  Wo sehen Sie die Gemeinde in f&uuml;nf Jahren?
</h4>
<p>
  Imelda Stadler: Die Gemeinde hat gute Chancen sich
  weiterzuentwickeln, die Schulden und dann auch die Steuern zu
  senken. L&uuml;tisburg soll eine g&uuml;nstige Wohngemeinde mit
  KMU f&uuml;r Singles und Familien bleiben. Auch die guten
  Verkehrsanbindungen sind positiv f&uuml;r die Gemeinde. Das
  Projekt &laquo;Zukunft L&uuml;tisburg&raquo; wird wieder
  aufgegriffen. Ob wir in einem Fusionsprozess sein werden? Es ist
  m&ouml;glich, muss aber nicht sein. Wenn die Gemeinde will, kann
  sie eigenst&auml;ndig bleiben.
</p>
<h4>
  Und wo sehen Sie sich selbst in f&uuml;nf Jahren?
</h4>
<p>
  Imelda Stadler: Ich habe noch nie eine politische Karriereplanung
  gemacht, es kommt sowieso immer anders, als man denkt oder plant.
  Ich habe immer betont, dass ich das Amt zwei, f&uuml;nf oder
  zw&ouml;lf Jahre aus&uuml;ben kann. Ich bin offen f&uuml;r Neues.
  Es gibt immer wieder Anfragen.
</p>
<h4>
  Ist das aktuelle Amt f&uuml;r Sie als Politikerin eine
  Zwischenstation?
</h4>
<p>
  Imelda Stadler: Ich bin ja nicht nur Politikerin, die bin ich
  erst seit wenigen Jahren.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Wenn ich etwas anpacke, ist mein Einsatz immer 100 Prozent.
  Voraussetzung ist, dass ich mit gutem Gewissen hinter dem stehen
  kann, was ich mache. Viele Abschnitte im Leben sind eine
  Zwischenstation. Ich habe noch keine weiteren Schritte geplant.
  Aber ich lebe nach dem Motto: &laquo;Sag niemals nie&raquo;
</p>
<p>
  Interview: Mario Fuchs
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1573573</guid>
      </item>
      </channel>
</rss>