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      <title>Lokales - Toggenburg - Neutoggenburg </title>
      <link>http://www.tagblatt.ch/</link>
      <description>St.Galler Tagblatt Nachrichten</description>
      <language>de-DE</language>
      <pubDate>Fri, 10 Sep 2010 23:30:59 +0000</pubDate>
      <lastBuildDate>Fri, 10 Sep 2010 23:30:59 +0000</lastBuildDate><item>
         <pubDate>Fri, 10 Sep 2010 17:41:06 +0000</pubDate>
         <category>Neutoggenburg</category>
         <title><![CDATA[Blick hinter die Kulissen der Toggenburger Druckerei ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1605273</link>
         <description><![CDATA[  Der f&uuml;nfte Anlass im Rahmen des Projekts Lesehunger gew&auml;hrte einen Einblick in die Welt der B&uuml;cher. Die Toggenburger Druckerei zeigte den Weg von der Idee zum fertigen Buch. Zwei Autoren erz&auml;hlten, wie sie an Buchprojekte herangehen.   ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Der f&uuml;nfte Anlass im Rahmen des Projekts Lesehunger gew&auml;hrte einen Einblick in die Welt der B&uuml;cher. Die Toggenburger Druckerei zeigte den Weg von der Idee zum fertigen Buch. Zwei Autoren erz&auml;hlten, wie sie an Buchprojekte herangehen. </b><br><br><p>
  Wattwil. &laquo;F&uuml;r uns Drucker ist dies kein Buch&raquo;,
  sagt Peter Reichenbach und h&auml;lt das neuste Exemplar des
  Toggenburger Jahrbuchs in die H&ouml;he. Der Leiter des
  Toggenburger Verlags erntet fragende Blicke und erkl&auml;rt
  daher: F&uuml;r den Drucker zeichnet sich ein Buch damit aus,
  dass der Umschlag gr&ouml;sser ist als die Seiten. Sind die
  Seiten und der Umschlag gleich gross, spricht der Drucker von
  einer Brosch&uuml;re.
</p>
<h4>
  Auf den Spuren des Jahrbuchs
</h4>
<p>
  Das Jahrbuch 2011, das am kommenden Mittwoch lanciert wird,
  diente als roter Faden beim Rundgang durch die Toggenburger
  Druckerei. Bei der Begr&uuml;ssung erkl&auml;rte Peter
  Reichenbach, wie ein mehrk&ouml;pfiges Autorenteam Beitr&auml;ge
  f&uuml;r das Jahrbuch zusammen tr&auml;gt. Der ehemalige
  Kantonsschullehrer Hans B&uuml;chler und sein Team sind
  verantwortlich f&uuml;r die Redaktion. Sie sind es, die die
  Beitr&auml;ge in die Druckerei f&uuml;r die Weiterverarbeitung
  bringen.
</p>
<h4>
  Layout und Seitenzahlen
</h4>
<p>
  Als erste bearbeiten die Polygrafen die Daten, welche von den
  Autoren abgegeben werden. Milena Stampfli stellt die
  verschiedenen Programme vor, mit welchen die Texte ins
  gew&uuml;nschte Layout gebracht und die Bilder optimal bearbeitet
  werden. Erst wenn diese Arbeit gemacht sei, k&ouml;nne die
  Seitenzahl festgelegt werden, erkl&auml;rte die junge Berufsfrau.
  Die Korrektorinnen pr&uuml;fen die von ihr gestalteten Seiten
  anschliessend auf Fehler.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  In einem anderen B&uuml;ro zeigte Polygraf Urs Nef, wie er aus
  den elektronischen Daten die Druckbogen montiert und die
  Druckplatten f&uuml;r den Vierfarben-Druck herstellt. Anders als
  fr&uuml;her, als noch Filme verwendet wurden, ist die heutige
  Produktion umweltfreundlich, denn Chemie kommt keine mehr zum
  Einsatz.
</p>
<h4>
  Schnell und produktiv drucken
</h4>
<p>
  Der n&auml;chste Posten auf dem Rundgang war im grossen
  Drucksaal.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Drucktechnologe Thomas Brunner erkl&auml;rte die verschiedenen
  Arbeitsschritte, bis ein Papierbogen mit vier Farben bedruckt
  ist. Dank modernster Technologie werden die Farben automatisch
  eingestellt, was eine schnelle Produktion erlaubt. Die
  interessierten Besucherinnen und Besucher waren eingeladen, einen
  Blick in die Rotationsmaschine zu werfen.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Sie waren erstaunt, dass farbige Bilder in einem Rasterdruck
  hergestellt werden und mit einer Lupe die einzelnen Farbpunkte
  gut sichtbar sind. Schliesslich konnten die Besucherinnen und
  Besucher erfahren, wie aus einem Papierbogen die einzelnen
  Buchseiten entstehen. Drucktechnologe Urs Castelberg zeigte
  zuerst von Hand, wie eine Maschine innert wenigen Sekunden den
  Bogen faltet und sechzehn Buchseiten produziert.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  In einem kurzen Film wurde schliesslich gezeigt, wie die Seiten
  zum Endprodukt, dem Jahrbuch, gebunden werden.
</p>
<h4>
  Gespr&auml;ch &uuml;ber B&uuml;cher
</h4>
<p>
  Am Abend kamen in der Bibliothek Wattwil die Autoren zu Wort. Eva
  Bachmann-Boller unterhielt sich mit Hans B&uuml;chler, der als
  Autor und Herausgeber schon zahlreiche B&uuml;cher aufgelegt hat.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Zu Wort kam auch der 15j&auml;hrige Kantonssch&uuml;ler Andrin
  Albrecht, der im vergangenen Jahr in einer kleinen Auflage einen
  245 Seiten starken Fantasy-Roman herausgegeben hat.
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1605273</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Fri, 10 Sep 2010 17:25:58 +0000</pubDate>
         <category>Neutoggenburg</category>
         <title><![CDATA[Unterricht früher und heute ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1605264</link>
         <description><![CDATA[  Am Samstag bietet die Kantonsschule Wattwil an ihrem Kantifest eine Plattform f&uuml;r Klassentreffen. &laquo;Weisch no &amp;hellip;?&raquo; wird es wohl an vielen Ecken t&ouml;nen. Das Toggenburger Tagblatt ging der Frage nach, wie sehr sich der Unterricht ver&auml;ndert hat.   ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Am Samstag bietet die Kantonsschule Wattwil an ihrem Kantifest eine Plattform f&uuml;r Klassentreffen. &laquo;Weisch no &amp;hellip;?&raquo; wird es wohl an vielen Ecken t&ouml;nen. Das Toggenburger Tagblatt ging der Frage nach, wie sehr sich der Unterricht ver&auml;ndert hat. </b><br><br><p>
  Wattwil. Von 154 auf gut 700 ist die Anzahl der Sch&uuml;lerinnen
  und Sch&uuml;ler in den 40 Jahren seit der Er&ouml;ffnung der
  Kanti Wattwil angestiegen. Der Platz im Geb&auml;ude an der
  N&auml;ppis-Ueli-Strasse ist eng geworden, f&uuml;r einige
  Unterrichtsstunden mussten Schulr&auml;ume ausserhalb angemietet
  werden. Auch bez&uuml;glich Infrastruktur hat sich viel
  ge&auml;ndert. Fr&uuml;her schrieben die Lehrer viel an die
  Wandtafel, Arbeits- und Pr&uuml;fungsbl&auml;tter mussten auf dem
  Matrizendrucker vervielf&auml;ltigt werden. Heute wird der
  Computer im Unterricht eingesetzt, Arbeitsbl&auml;tter werden
  online gestellt.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Doch nicht alles ist anders geworden. Vor 40 Jahren fuhren die
  ersten Klassen f&uuml;r Sprachaufenthalte nach Grossbritannien.
  Und noch heute hat die Kantonsschule einen guten Ruf f&uuml;r
  Sprachaufenthalte.
</p>
<h4>
  Mehr zum Thema in der gedruckten Ausgabe und im E-Paper vom 11.
  September.
</h4>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1605264</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 09 Sep 2010 01:02:48 +0000</pubDate>
         <category>Neutoggenburg</category>
         <title><![CDATA[Was ist schon ein Dollar wert? ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1603784</link>
         <description><![CDATA[  WATTWIL. Am Dienstag war im Kino Passerelle Premiere von &laquo;Panamericana&raquo;. Die drei Wattwiler Severin und Jonas Frei sowie Thomas Rickenmann sind derzeit mit ihrem Film auf Promotions-Tour. &laquo;Panamericana&raquo; l&auml;uft nun schweizweit in 30 Kinos - eine bildstarke Reise-Collage.   ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>WATTWIL. Am Dienstag war im Kino Passerelle Premiere von &laquo;Panamericana&raquo;. Die drei Wattwiler Severin und Jonas Frei sowie Thomas Rickenmann sind derzeit mit ihrem Film auf Promotions-Tour. &laquo;Panamericana&raquo; l&auml;uft nun schweizweit in 30 Kinos - eine bildstarke Reise-Collage. </b><br><br><p>
  &laquo;Das bisherige Echo auf unseren Film ist
  &uuml;berw&auml;ltigend&raquo;, strahlt Jonas Frei. Schliesslich
  seien sie keine Profi-Filmer und nach dem Schneiden der neunzig
  Stunden Filmmaterial auf 98 Kinominuten sei ihre Anspannung vor
  der Premiere hoch gewesen. In Herisau, Wil und Uznach, wo
  &laquo;Panamericana&raquo; die Vorpremiere schon hinter sich hat,
  sei das Publikum aber begeistert gewesen.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Einzig das Kulturmagazin Saiten kritisiert bisher den Film: Bei
  aller lobenswerten Spontanit&auml;t und Bilderflut bleibe
  &laquo;Panamericana&raquo; an der Oberfl&auml;che h&auml;ngen.
  Damit hat die Filmkritikerin teilweise recht, die St&auml;rke des
  Films ist gleichzeitig dessen Schw&auml;che.
</p>
<h4>
  Viele oder zu viele Zutaten?
</h4>
<p>
  Die Filmemacher wissen das und antworten achselzuckend: Sie
  gingen ohne Drehbuch auf die drei Monate dauernde Reise und
  wollten die ganze Panamericana im Film haben. F&uuml;r mehr
  Tiefgang h&auml;tten sie sich auf einzelne Regionen
  beschr&auml;nken m&uuml;ssen.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  So ist &laquo;Panamericana&raquo; ein Film mit sehr vielen
  Zutaten geworden - jeder Kinog&auml;nger wird etwas anderes
  aus dem Film-Men&uuml; heraus schmecken. Ein Film &uuml;ber das
  Leben auf und an der Panamericana, keine zwei Tage am selben Ort
  verbringen und doch mit vielen Leuten ins Gespr&auml;ch kommen
  - das war das Ziel der drei Wattwiler Filmemacher.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  So bleibt einem der majest&auml;tische Chimborazo, die
  geschlachteten Meerschweinchen und der Polizist in Erinnerung,
  der davon erz&auml;hlt, wie er fast erschossen worden ist und
  dann selbst abgedr&uuml;ckt hat.
</p>
<h4>
  Immer wieder die Dollar-Frage
</h4>
<p>
  Am Ende ist daraus ein Film mit Landschaftsbildern und zerbeulten
  Autos, Interviews mit Zufallsbekanntschaften und Strassenszenen
  geworden.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Dank Severin Freis offener Art und seinem ausgezeichneten
  Spanisch geben viele Befragte offen und unverkrampft Auskunft,
  was sehr sympathisch wirkt. Der eine rote Faden ist das Leben auf
  und an der Strasse, der andere ist die Geldfrage. Severin Frei
  hat sie allen Gespr&auml;chspartnern gestellt: &laquo;Was ist ein
  Dollar wert?&raquo; Was die Taxifahrer, Strassenh&auml;ndler,
  Prostituierten und Busfahrer darauf sagen, gibt ein einheitliches
  Bild Lateinamerikas von Mexiko bis Argentinien: Man schl&auml;gt
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  sich mehr schlecht als recht durchs Leben, geschuftet wird lange,
  ohne dass viel herausschaut - working poor w&uuml;rde man
  bei uns sagen. Die Filmemacher haben keinen journalistisch
  recherchierten Dokumentarfilm gedreht, sie sind im Film selbst
  auch nicht zu sehen. Manch einer wird einen erz&auml;hlenden
  Kommentar vermissen. Hintergrundinfos oder politischer Kontext
  bleiben weitgehend auf der Strecke.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Dieses diskrete Filmen hat aber umgekehrt den Vorteil, dass die
  befragten Personen in den Vordergrund treten und die
  Kinog&auml;nger selbst das Gesehene bewerten k&ouml;nnen.
</p>
<h4>
  Bubentraum - Sicherheitsrisiko
</h4>
<p>
  Der Film beginnt mit einem dichten Thriller-Einstieg:
  Gewitterwolken, ein Blitz kracht spektakul&auml;r auf einen
  Bergr&uuml;cken, die Kamera zeigt eine regennasse n&auml;chtliche
  Strasse, Polizeisirenen heulen, eine Palme brennt lichterloh, ein
  Feuerwehrauto heult durch Laredo - die US-Stadt an der
  mexikanischen Grenze ist Ausgangsort der Reise.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  &laquo;Die Panamericana ist eine sichere Strasse&raquo;, gibt
  ihnen ein Parade-Mexikaner mit auf den Weg - sie werden
  keine Terroristen antreffen, prophezeit dieser. Die Spannung ist
  geweckt. &laquo;Viel zu gef&auml;hrlich&raquo; h&auml;tten ihm
  viele Schweizer von dieser Reise abgeraten, erz&auml;hlt Severin
  Frei. Er aber hat sich einen Bubentraum erf&uuml;llt: Vor 15
  Jahren war er als 14-J&auml;hriger ein Jahr lang in Ecuador zur
  Schule gegangen.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Seither ist er acht weitere Male in Lateinamerika gewesen, die
  Panamericana lange als Traum im Hinterkopf. Nun erz&auml;hlt er
  einem ungl&auml;ubigen Publikum, dass sie w&auml;hrend den drei
  Monaten kein einziges Mal ausgeraubt worden seien.
</p>
<h4>
  Sch&uuml;tzende get&ouml;nte Scheiben
</h4>
<p>
  Ihr schwarzer Kastenwagen hat die drei Wattwiler Filmemacher also
  13 000 Kilometer sicher durch Lateinamerika gerollt - am
  Dienstagabend stand er vor dem Wattwiler Kino Passerelle:
  Seitlich beklebt mit den Wappen der durchquerten L&auml;nder und
  mit get&ouml;nten Scheiben.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Beim unauff&auml;lligen Filmen aus dem Auto heraus sei das
  n&uuml;tzlich gewesen, erkl&auml;rt Thomas Rickenmann. Und wenn
  man die Bilder aus den Rotlichtvierteln sieht, ahnt man, dass er
  wohl recht hat.
</p>
<h4>
  Sympathische Reise-Collage
</h4>
<p>
  L&auml;sst sich die Begeisterung der Filmemacher und Reisenden
  auf die Zuschauer &uuml;bertragen? Am Ende geht man mit
  gemischten Gef&uuml;hlen aus dem Kino: Ein sympathischer Film,
  der in einem reichhaltigen Bilderbuch Impressionen, Szenen,
  Interviews pr&auml;sentiert.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Sympathisch, dass die Filmemacher dies auf diskrete Art tun. Die
  herzliche Spontanit&auml;t des Films ist gleichzeitig aber auch
  seine Schw&auml;che: Die Reise-Collage reisst viele Themen an,
  vertieft aber keines - Kriminalit&auml;t, Drogen, Armut,
  B&uuml;rgerkrieg, Religion? Man kann dies vermissen, kann aber
  auch sagen: Die Collage ist als Collage gelungen, sie ist eine
  sinnliche und musikalische Einladung, selbst wieder mal eine
  lange Reise zu machen.
</p>
<h4>
  Gewitter-Blitz auf der Kreuzegg
</h4>
<p>
  Vollgas geben die drei Wattwiler Filmemacher derzeit bei der
  Promotion ihres Filmes. Sie eilen von Premiere zu Premiere. An
  der Wattwiler Premiere gab es zudem exklusiv das zehn Minuten
  dauernde Making of zu sehen, und von Thomas Rickenmann das
  Gest&auml;ndnis, f&uuml;nf Sekunden des Films seien im Toggenburg
  gedreht - den grandiosen Blitz zu Beginn des Films habe er
  n&auml;mlich nicht in Laredo, sondern auf der Kreuzegg
  aufgenommen.
</p>
<div class="mpnl_hinweis">
  Panamericana Kino Passerelle Do, 9.9. 20.15 Uhr Sa, 11.9. 20.15
  Uhr So, 12.11. 17.30 Uhr Mi, 15.9. 20.15 Uhr
</div>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1603784</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Mon, 06 Sep 2010 01:05:01 +0000</pubDate>
         <category>Neutoggenburg</category>
         <title><![CDATA[Wattwiler Flohmarkt als Treffpunkt ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1601879</link>
         <description><![CDATA[   WATTWIL. &laquo;In Wattwil ist Flohmarkt. Gehst du auch hin?&raquo;, fragen T&ouml;chter ihre M&uuml;tter, Schulfreundinnen ihre Kolleginnen am ersten Samstag im September. Sie machen einen Treffpunkt ab, schlendern die Ringstrasse hinunter, an den St&auml;nden vorbei, sp&auml;hen in Kinderwagen.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br><br><p>
  Wattwil. &laquo;In Wattwil ist Flohmarkt. Gehst du auch
  hin?&raquo;, fragen T&ouml;chter ihre M&uuml;tter,
  Schulfreundinnen ihre Kolleginnen am ersten Samstag im September.
  Sie machen einen Treffpunkt ab, schlendern die Ringstrasse
  hinunter, an den St&auml;nden vorbei, sp&auml;hen in Kinderwagen.
  M&auml;nner stehen herum und unterhalten sich angeregt mitten auf
  der Strasse. Die Standbesitzer aber warten, bis die anderen zu
  ihnen kommen.
</p>
<h4>
  Tr&ouml;del gibt zu reden
</h4>
<p>
  Gespr&auml;chsstoff geben die Flohmarkt-Sachen, zum Beispiel
  altes Geschirr, eine Lava-Lampe in der seltenen Farbe Gr&uuml;n,
  sagt Thomas Weber. Seit neun Jahren begleitet er seine Frau an
  den Wattwiler Flohmarkt. Sie ist eigentlich die Tr&ouml;dlerin in
  der Familie. &laquo;Das geben wir der Mama f&uuml;r den
  Flohmarkt&raquo;, sagen Webers erwachsene S&ouml;hne, wenn sie
  beim Z&uuml;geln ein lieb gewordenes, aber
  &uuml;berfl&uuml;ssiges Teil nicht in die neue Wohnung mitnehmen
  wollen. Als Katharina Weber vor neun Jahren mit ihrem Hobby
  begann, half ihr Mann nur beim Auf- und Abbau.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Damals war er noch in Wattwil Sozialarbeiter und wollte lieber
  nicht so viele Leute treffen, die er unter der Woche in der
  Beratung sah. Heute arbeitet er in einer Praxis im
  Appenzellerland und sagt &uuml;ber seinen Tagesablauf am
  Wattwiler Flohmarkt: &laquo;Ich rede mit m&ouml;glichst vielen
  Leuten.&raquo; Er begr&uuml;sst dann oft junge Erwachsene, die
  als kleine Kinder zu ihm in die Familientherapie kamen. Es freut
  ihn, von ihren gelungenen Biographien zu h&ouml;ren. &laquo;Es
  wurde etwas aus ihnen&raquo;, sagt er.
</p>
<h4>
  Sammellust und Wegwerffrust
</h4>
<p>
  Blickfang am Stand ist die &laquo;Coki&raquo;-Sammlung aus der
  Jugendzeit eines Sohnes, Flohmarkt-Flair pur. Gl&auml;ser mit
  Coca-Cola-Schriftzug. Ein Spielzeug-Getr&auml;nke-Lastwagen, der
  noch in der Verpackung ist, geh&ouml;rt auch dazu, Emailtafeln
  aus der alten und neuen Zeit mit Werbespr&uuml;chen, wie
  &laquo;Quality you trust&raquo;. Einmal sei ein Jugendlicher auf
  den Stand zu gelaufen und habe die Augen aufgerissen, sagt Weber.
  Noch ein &laquo;Coki&raquo;-Sammler, der voller Freude die ihm
  fehlenden St&uuml;cke kaufte.
</p>
<p>
  Gespr&auml;chsstoff gibt auch, was daheim blieb. &laquo;Ich habe
  so viele Sachen, die mir zu schade sind um sie
  wegzuwerfen&raquo;, sagt Ilse Pauly aus Lichtensteig. Die
  Ch&ouml;ssi-Theater Mit-Gr&uuml;nderin liess den eigenen Stand
  einen Vorsatz bleiben und plauderte mit Verena Hartmann aus dem
  Neckertal. Sie sprachen &uuml;ber die zweite Berufsausbildung der
  erwachsenen Kinder. Die gelernte Hutmacherin Hartmann arbeitet
  schon lange als Heilp&auml;dagogin und macht keine H&uuml;te
  mehr.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Nur einmal im Jahr am Wattwiler Flohmarkt verkauft sie
  Restbest&auml;nde, in diesem Jahr auch die alten Formen, die sie
  fr&uuml;her einmal von ihrer Lehrmeisterin &uuml;bernommen hat.
</p>
<h4>
  Stoff vom Flohmarkt
</h4>
<p>
  W&auml;hrend zwanzig Jahren verkaufte Verena Hartmann auf dem
  Z&uuml;rcher Rosenhof selbst gemachte H&uuml;te. Einige sind aus
  alten Stoffresten gemacht, die ihr gebracht wurden. Eine Kundin
  beugt sich vor den Spiegel.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Sie probiert eine Kappe an, gen&auml;ht aus einem alten
  Nicki-Pullover, wie er in den fr&uuml;hen Achtzigerjahren Mode
  war. Verena Hartmann setzt sich selbst einen gelben Hut aus
  kariertem Seidenstoff auf, eine Erinnerung an die verstorbene
  Handweberin Verena Reber. Sie zieht ihn wieder ab, dreht das
  Innere nach aussen und zeigt auf das rot-weisse Band, das die
  Kopfbedeckung in Form h&auml;lt, auch ein Stoff vom Flohmarkt. Es
  war einmal ein altes, rot-weiss kariertes Bettlaken. Tanja
  Trauboth
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1601879</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Mon, 06 Sep 2010 01:05:01 +0000</pubDate>
         <category>Neutoggenburg</category>
         <title><![CDATA[Bauen mit Freude am Holz ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1601877</link>
         <description><![CDATA[  B&Auml;CHLI-HEMBERG. Im Rahmen von &laquo;z Gast bim Gwerb&raquo; &ouml;ffnete die Keller Holzbau B&auml;chli ihre Tore. Holz ist nat&uuml;rlich, vielf&auml;ltig einsetzbar und passt in die Region. Auch die Innovation bleibt nicht auf der Strecke. Dies demonstrierten Heinz und Samuel Keller.   ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>B&Auml;CHLI-HEMBERG. Im Rahmen von &laquo;z Gast bim Gwerb&raquo; &ouml;ffnete die Keller Holzbau B&auml;chli ihre Tore. Holz ist nat&uuml;rlich, vielf&auml;ltig einsetzbar und passt in die Region. Auch die Innovation bleibt nicht auf der Strecke. Dies demonstrierten Heinz und Samuel Keller. </b><br><br><p>
  Vertrauen ist ein Stichwort, das f&uuml;r Heinz Keller und sein
  Team zentral ist. Immer wieder tauchte dieser Begriff
  anl&auml;sslich der Vorstellung beim Gewerbebesuch auf. Ein
  Grossteil des Umsatzes stammt direkt aus der Region und damit
  bleibt die Wertsch&ouml;pfung im Tal. Im Jahr 2005 wurden rund 90
  Prozent der Auftr&auml;ge der Keller Holz in der Gemeinde
  ausgef&uuml;hrt. &laquo;Man weiss, mit wem man es zu tun hat und
  was man erwarten darf&raquo;, erkl&auml;rte ein Gast beim
  anschliessenden Imbiss. Es ist beeindruckend, was die Kellers
  w&auml;hrend der Jahre des Wirkens auf die Beine gestellt haben.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Inhaber Heinz Keller f&uuml;hrt die Firma in dritter Generation
  und Sohn Samuel steht bereits in den Startl&ouml;chern f&uuml;r
  die &Uuml;bernahme, die man in rund drei bis vier Jahren plant.
  &laquo;Es ist ein Entscheid, den ich mir wohl &uuml;berlegt
  habe&raquo;, berichtete der Holzbauingenieur, der in
  verschiedensten T&auml;tigkeiten seine Sporen abverdiente und
  seit einiger Zeit sein Know-how im v&auml;terlichen Betrieb
  einbringt.
</p>
<h4>
  Lage ist kein Nachteil
</h4>
<p>
  Vater und Sohn beurteilen die l&auml;ndliche Lage des
  Unternehmens nicht negativ. &laquo;Es hat zwar einige Nachteile,
  doch die Vorteile &uuml;berwiegen&raquo;, ist Heinz Keller
  &uuml;berzeugt. Man f&uuml;hlt sich in B&auml;chli eingebettet
  und verwurzelt und w&uuml;rde einen m&ouml;glichen Naturpark gar
  als Chance f&uuml;r die Region sehen. Dies bedeute wiederum
  nicht, dass man sich das Neckertal als kleineres Disneyland
  vorstellen darf.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Dank innovativer Ideen und einem guten Riecher f&uuml;r das, was
  gefragt ist, sieht man die Zukunft aber in positivem Licht und
  kennt es grunds&auml;tzlich nicht, zu jammern. Viel lieber
  erz&auml;hlen Vater und Sohn Keller von ihren Aufgaben, die sie
  bew&auml;ltigt haben oder noch bew&auml;ltigen und demonstrieren
  voller Stolz und Freude dem interessierten Publikum per Bild, Ton
  und Anschauungsobjekt, was sie in der Lage sind zu schaffen.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Der h&ouml;lzerne Liftschacht f&uuml;r den
  &laquo;L&ouml;wen&raquo; ist nur ein Beispiel f&uuml;r die
  Vielfalt, die der Holzbau bietet. In Neuchlen hat man einen Stall
  mit Strickw&auml;nden aufgestellt, f&uuml;r den gar Recherchen
  gefragt waren. Ein Geht-Nicht, kennen Keller und Team nicht,
  notfalls holt man sich Hilfe bei Fachleuten. &laquo;Holz aus der
  Region am richtigen Ort eingesetzt, mit Gesp&uuml;r f&uuml;r den
  Rohstoff bearbeitet, mit zweckm&auml;ssigen Maschinen und
  Ger&auml;ten verarbeitet, l&auml;sst keinerlei W&uuml;nsche
  offen, ob nun
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  ein Um- oder Neubau gewerblicher oder privater Art get&auml;tigt
  werden soll&raquo;, sind Heinz und Samuel Keller &uuml;berzeugt.
</p>
<h4>
  Berufe werden &auml;ndern
</h4>
<p>
  &laquo;Und wie sieht die Zukunft im Holzbau aus?&raquo;, fragt
  Moderatorin und Gewerbevereinspr&auml;sidentin Maja
  Meyer-B&ouml;hm die Gastgeber. Sie gehe klar in Richtung
  grossvolumigem Bauen, erkl&auml;rt Samuel Keller, der weiss,
  wovon er spricht, denn auch die Keller Holzbau lebt grossenteils
  vom Elementbau. &laquo;Holz hat hier sehr viel Potenzial&raquo;,
  f&uuml;gt er an.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  K&uuml;nftig werde mehr in Werkst&auml;tten vorgefertigt und
  weniger auf den Baustellen, was langfristig wiederum die
  Ausbildung der Zimmerleute und Schreiner ver&auml;ndern werde.
  Dreidimensionale Modelle k&ouml;nnen schon heute ein sehr gutes
  Bild vom Endprodukt schaffen.
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1601877</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Mon, 06 Sep 2010 01:05:01 +0000</pubDate>
         <category>Neutoggenburg</category>
         <title><![CDATA[Wenn Schwan und Specht fusionieren ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1601884</link>
         <description><![CDATA[  B&Uuml;TSCHWIL/GANTERSCHWIL. Die Ortsparteien von B&uuml;tschwil und Ganterschwil haben den Stein der Fusion beider Gemeinden angestossen. Kurz vor der Grundsatzabstimmung vom 26. September stellten sie sich am Samstagvormittag nochmals bei Kaffee und Fusions-Weggen den Fragen der Bev&ouml;lkerung.   ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>B&Uuml;TSCHWIL/GANTERSCHWIL. Die Ortsparteien von B&uuml;tschwil und Ganterschwil haben den Stein der Fusion beider Gemeinden angestossen. Kurz vor der Grundsatzabstimmung vom 26. September stellten sie sich am Samstagvormittag nochmals bei Kaffee und Fusions-Weggen den Fragen der Bev&ouml;lkerung. </b><br><br><p>
  Glaubt man den Prognosen der Parteipr&auml;sidenten der
  Ortsparteien, so endet der Urnengang vom 26. September in
  B&uuml;tschwil mit einem sehr deutlichen Ja, in Ganterschwil
  ebenfalls mit einem Ja, aber etwas knapper. Nimmt man das geringe
  Interesse am Diskussions-Angebot der Parteien vom
  Samstagvormittag zum Gradmesser der Volksstimmung, muss man
  annehmen, die Fusion von B&uuml;tschwil und Ganterschwil wecke
  weder &Auml;ngste noch Ablehnung. Gerade &uuml;berschwemmt mit
  Fragen wurden die Parteipr&auml;sidenten am Samstagvormittag
  nicht.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Sie hatten vor dem Spar in B&uuml;tschwil und vor dem
  Gemeindehaus in Ganterschwil Festb&auml;nke aufgestellt,
  Fusions-Weggen und Kaffee lag bereit.
</p>
<h4>
  Schwan und Specht
</h4>
<p>
  F&uuml;r die Aktion haben die Parteien auch schon mal vorsorglich
  ein Gemeindewappen kreiert: Auf diesem umarmen sich die
  B&uuml;tschwiler Schw&auml;ne und der Ganterschwiler Specht
  fr&ouml;hlich. Dass die beiden vertraut sind miteinander, sei
  nicht nur auf dem Wappen so, h&ouml;rte man am Samstag von allen
  Parteien.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Vor allem die gemeinsame Oberstufe, die schon seit 70 Jahren
  besteht, habe die Menschen der beiden D&ouml;rfer zusammen
  gebracht, sagt etwa Walter Engeler, Pr&auml;sident der
  CVP-Ortspartei. Er muss es wissen, war er doch 16 Jahre lang
  Schulratspr&auml;sident der gemeinsamen Oberstufe, noch bevor
  diese mit L&uuml;tisburg zusammen zum BuGaLu anwuchs.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Die verschiedentlich geh&ouml;rten &Auml;ngste, nach der
  Gemeindefusion und der Bildung der Einheitsgemeinde werde die
  Primarschule in Ganterschwil verschwinden, h&auml;lt er f&uuml;r
  unbegr&uuml;ndet. Erstens komme es immer auf die Anzahl
  Schulkinder an und zweitens zeigen die Beispiele rundum, dass die
  kleineren Partner bei Fusionen sehr wohl ihre Schulen halten
  k&ouml;nnen.
</p>
<h4>
  Fusion ist Vorteil f&uuml;r Schule
</h4>
<p>
  Das sieht auch Roman Br&auml;ndle von der SVP so: Dietfurt habe
  als Juniorpartner der Gemeinde B&uuml;tschwil immer noch ein
  eigenes Schulhaus. Dass Dietfurt zu B&uuml;tschwil geh&ouml;rt,
  sei aus seiner Sicht f&uuml;r den Erhalt der Schule sogar ein
  Vorteil gewesen. Die SVP sehe die Fusion als praktischen Schritt
  und habe keine Bedenken, dass hier ein Identit&auml;tsverlust
  oder ein Demokratieproblem entstehe.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Das am Samstag pr&auml;sentierte Wappen ist aber nicht das
  f&uuml;r die fusionierte Gemeinde vorgesehene Wappen. Ein solches
  wird noch unter Einbezug von Gestalter-Profis entstehen.
</p>
<h4>
  Bedenken der Ganterschwiler
</h4>
<p>
  FDP-Pr&auml;sident Peter B&auml;rlocher ist ebenso
  zuversichtlich. Die B&uuml;tschwiler werden am 26. September sehr
  deutlich zustimmen, glaubt er.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Aus einem einfachen Grund: &laquo;Die Ganterschwiler sind uns
  recht&raquo;, man sei schon vertraut miteinander und jetzt wolle
  man vom Kanton genaue Zahlen &uuml;ber die Fusionsbeitr&auml;ge
  wissen, meint B&auml;rlocher. Gerade weil man noch keine
  konkreten Zahlen kenne, d&uuml;rfe man sich jetzt noch nichts
  verbauen. Aus B&uuml;tschwiler Sicht g&auml;be es auch keinen
  Grund, skeptisch zu sein.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Bruno Facci, SP-Pr&auml;sident aus Ganterschwil, betont, man
  d&uuml;rfe die Grundsatzabstimmung nicht verwechseln mit der
  Schlussabstimmung. Ihm liege am Herzen, dass dieser Entscheid ein
  Entscheid f&uuml;r die junge Generation werde, und dass man die
  Bedenken der &auml;lteren Generation ernst nehme und beantworte.
  Felix Hess, Schulratspr&auml;sident von Ganterschwil, ist bei
  seiner Prognose weniger sicher: Er meint, die Ganterschwiler
  w&uuml;rden im Verh&auml;ltnis 55:45 im Grundsatz der Fusion
  zustimmen.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Es seien &Auml;ngste eines Juniorpartners zu sp&uuml;ren: Angst,
  die Schule und das Gemeindehaus w&uuml;rden verschwinden, und
  Angst, man k&ouml;nne von den B&uuml;tschwilern &uuml;berstimmt
  werden. &Uuml;ber das Echo am Samstag sei er positiv
  &uuml;berrascht, er habe viel Wohlwollen und wenig Kritik
  geh&ouml;rt.
</p>
<p>
  Die Zielsetzung des Zusammengehens sei wohl im Volk angekommen.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Zu den &Auml;ngsten sei zu sagen: Gemeinsame R&auml;te g&auml;be
  es schon jetzt und bei den BuGaLu-Wahlen w&uuml;rden die
  Ganterschwiler immer sehr gut gew&auml;hlt. Und wenn man sich die
  Situation in den Nachbargemeinden Kirchberg und Mosnang anschaue,
  so sehe man, dass dort die kleinen D&ouml;rfer auf Gemeindegebiet
  keinesfalls vernachl&auml;ssigt worden sind. Im Gegenteil: Dort
  hat jedes Dorf seine Mehrzweckhalle bekommen.
</p>
<h4>
  Wo kriegt man das SBB-GA?
</h4>
<p>
  Einzelne praktische Fragen kamen an den Tischen zur Sprache: Wo
  zum Beispiel k&ouml;nnen die Ganterschwiler, wenn ihr
  Gemeindehaus schliesse, das SBB-GA der Gemeinde abholen?
  Vielleicht beim B&auml;cker Egger, der jetzt schon eine
  Post-Agentur bei sich hat? Oder wird das Gemeindehaus in
  Ganterschwil als Filiale zweimal in der Woche offen bleiben? Oder
  verl&auml;ngert die Verwaltung in B&uuml;tschwil einmal die Woche
  die &Ouml;ffnungszeiten bis 20 Uhr?
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1601884</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Mon, 06 Sep 2010 01:05:00 +0000</pubDate>
         <category>Neutoggenburg</category>
         <title><![CDATA[Abfall sammeln für Trinkwasser ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1601873</link>
         <description><![CDATA[  NECKERTAL. Der Rotary Club Neckertal hat am Samstag &laquo;Bachputzete&raquo; im Necker durchgef&uuml;hrt. Die Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler des OZ Necker halfen freiwillig und konnten eine beachtliche Menge Abfall aus dem Fluss ziehen. Der Anlass diente ausserdem dazu, Spenden f&uuml;r das Projekt SODIS zu sammeln.   ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>NECKERTAL. Der Rotary Club Neckertal hat am Samstag &laquo;Bachputzete&raquo; im Necker durchgef&uuml;hrt. Die Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler des OZ Necker halfen freiwillig und konnten eine beachtliche Menge Abfall aus dem Fluss ziehen. Der Anlass diente ausserdem dazu, Spenden f&uuml;r das Projekt SODIS zu sammeln. </b><br><br><p>
  Wer am Samstagmorgen am Necker entlang von St. Peterzell bis zum
  Badeplatz Ganterschwil fuhr, wunderte sich wahrscheinlich
  &uuml;ber die ungew&ouml;hnliche Betriebsamkeit im und um den
  Fluss. Velos stapelten sich am Strassenrand, Jugendliche standen
  auf Br&uuml;cken und diskutierten, andere schleppten
  gef&uuml;llte Abfalls&auml;cke auf die Strasse. Manche rissen und
  zerrten Gegenst&auml;nde aus dem Bachbett, allein, zu zweit oder
  gar zu dritt.
</p>
<h4>
  Kurioser Fund - ein Safe
</h4>
<p>
  Es waren die Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler der Oberstufe
  Necker die das Bachbett von PET-Flaschen, Verpackungen, alten
  Kindersitzen und Altmetall befreiten. &laquo;Das meiste bargen
  wir entlang der Strasse. Alles achtlos aus dem Auto weggeworfener
  Abfall&raquo;, sagte eine Begleitperson. Besonders spekuliert
  wurde &uuml;ber einen Safe mit aufgeschweisster T&uuml;re. Wie
  dieser in den Fluss gelangt ist, weiss niemand. Herausgefischt
  werden musste er dann mit Hilfe eines Krans.
</p>
<p>
  Die acht Gruppen mit je circa 15 Jugendlichen plus einer
  Lehrperson und einem Rotarier fuhren schon um acht Uhr los zu
  ihrem Streckenabschnitt, um dort bis um elf Uhr m&ouml;glichst
  viel Unrat zusammenzutragen. Eine Gruppe blieb beim Bahnhof
  Brunnadern, um die unsch&ouml;ne Ausbeute zu sortieren.
</p>
<h4>
  Hohe Beteiligung
</h4>
<p>
  Trotz schweisstreibender Arbeit und zum Teil ungeeigneter
  Ausr&uuml;stung hat es den meisten Sch&uuml;lern Spass gemacht.
  Der Einsatz war freiwillig, sogar auf einen Zustupf in die
  Klassenkasse wurde verzichtet.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Nur rund zwanzig Jugendliche nahmen nicht an der Bachputzete
  teil. &laquo;Die m&uuml;ssen aber am Montag in die Schule, wir
  nicht&raquo;, erkl&auml;rt eine Sch&uuml;lerin schmunzelnd. Ein
  wenig Ansporn seitens der Schule scheint also doch n&ouml;tig
  gewesen zu sein.
</p>
<h4>
  Umweltbewusstsein f&ouml;rdern
</h4>
<p>
  Nach dem anstrengenden Morgen fanden sich die Sch&uuml;lerinnen
  und Sch&uuml;ler im OZ Necker ein, wo freiwillige Helfer den
  Grill f&uuml;r die W&uuml;rste starteten. Dort hielt dann der
  Rotary-Pr&auml;sident Otto Wohlwend eine Ansprache.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  &laquo;Mit dieser Aktion wollen wir die Beteiligten f&uuml;r eine
  saubere Umwelt sensibilisieren,&raquo; erkl&auml;rte er die
  Absicht des Projekts. &laquo;Wir tragen mit der Necker-Reinigung
  zu einem sauberen Gew&auml;sser bei, das in unserer Region als
  Basis f&uuml;r qualitativ hochstehendes Trinkwasser dient.&raquo;
  Er wies zudem auf die Problematik in Drittweltl&auml;ndern hin,
  wo viele Menschen keinen Zugang zu Frischwasser haben. Mit Hilfe
  von Sonnenlicht und einer PET-Flasche k&ouml;nne Wasser aber
  trinkbar gemacht werden.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Mit dieser solaren Wasserdesinfektion - kurz SODIS -
  wurde eine L&ouml;sung zur Vermeidung des durch schlechtes
  Trinkwasser verursachten Durchfalls gefunden. Dieser sei eine der
  h&auml;ufigsten Todesursachen in den Drittweltl&auml;ndern. Ein
  angestrebtes Ziel des Anlasses sei, m&ouml;glichst viele Spenden
  zugunsten dieses Projekts zu sammeln, so Wohlwend weiter.
</p>
<p>
  Als Gastredner erkl&auml;rte der ehemalige Pr&auml;sident Walter
  M&uuml;ller die Philosophie des Clubs (siehe Kasten).
</p>
<h4>
  &Uuml;ber 12 000 Franken
</h4>
<p>
  Nach dem Mittagessen wurde dann das Ausmass der morgendlichen
  Plackerei bekannt: Die Helferinnen und Helfer hatten auf einer
  Strecke von 12 Kilometern 2750 Kilogramm Abfall aus dem Necker
  gezogen. Dieses Gewicht wird die Summe der Spendengelder
  beeinflussen, denn im Vorfeld konnten Interessierte angeben, wie
  viel sie f&uuml;r ein Kilogramm Abfall spenden w&uuml;rden.
</p>
<p>
  &laquo;Eigentlich hatte ich nicht so viel zu tun, da diese
  Putzete schon vor einem Jahr h&auml;tte durchgef&uuml;hrt werden
  sollen. Der Initiant Peter Vogt musste damals aber wegen
  schlechten Wetters absagen&raquo;, so der Projektleiter Jerry
  Holenstein. Er zeigte sich &auml;usserst erfreut &uuml;ber die
  zusammengetragene Summe von 12 550 Franken. &laquo;Dieses Geld
  wird vollumf&auml;nglich dem Projekt SODIS gutgeschrieben,&raquo;
  erkl&auml;rte er bei seiner Danksagung an die verschiedenen
  G&ouml;nner.
</p>
<h4>
  Weitere Unterst&uuml;tzung
</h4>
<p>
  Aber nicht nur Geldbetr&auml;ge flossen zugunsten des Projekts.
  Das Bauamt zum Beispiel stellte Personal und Ger&auml;tschaften,
  das Landschaftskonzept Neckertal &uuml;bernahm die Verpflegung
  und die Gemeinde stellte die Infrastruktur zur Verf&uuml;gung.
  Die Mitarbeiter der Gemeinde gewannen dann auch den
  Familien-Eintritt in den S&auml;ntispark: Sie kamen mit ihrer
  Sch&auml;tzung, dem tats&auml;chlichen Gewicht des f&uuml;r den
  Wettbewerb ausgestellten Unrates, am n&auml;chsten.
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1601873</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Mon, 06 Sep 2010 01:05:00 +0000</pubDate>
         <category>Neutoggenburg</category>
         <title><![CDATA[Rotary Club ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1601874</link>
         <description><![CDATA[   Rotary ist eine weltweite Organisation mit rund 1,2 Millionen Mitgliedern - meist f&uuml;hrende Pers&ouml;nlichkeiten.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br><br><p>
  Rotary ist eine weltweite Organisation mit rund 1,2 Millionen
  Mitgliedern - meist f&uuml;hrende Pers&ouml;nlichkeiten.
  Die in lokalen Clubs organisierten Rotarier leisten
  humanit&auml;re Hilfe, setzen sich f&uuml;r ethische Normen in
  beruflicher und privater Welt ein und wollen zur
  V&ouml;lkerverst&auml;ndigung beitragen. Weltweit gibt es
  &uuml;ber 33 000 Rotary Clubs in mehr als 200 L&auml;ndern.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Rotary Clubs sind unabh&auml;ngig, &uuml;berparteilich, nicht
  konfessionell gebunden und stehen Angeh&ouml;rigen aller
  Kulturen, Rassen und Glaubensrichtungen offen. Hauptziel des
  Rotary Clubs ist es, in der ganzen Welt gemeinn&uuml;tzig
  t&auml;tig zu sein. Der Name leitet sich aus der
  urspr&uuml;nglichen Praxis ab, sich im Rotationsprinzip in den
  B&uuml;ros der Mitglieder zu treffen. (per)
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1601874</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Sat, 04 Sep 2010 01:01:29 +0000</pubDate>
         <category>Neutoggenburg</category>
         <title><![CDATA[Trottoir für die Ebnaterstrasse? ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1601136</link>
         <description><![CDATA[  WATTWIL. An der Ebnaterstrasse beginnt die Planung f&uuml;r zus&auml;tzliche Trottoirs und Fussg&auml;nger&uuml;berg&auml;nge. Damit will man die Auswirkungen auf den vermuteten Mehrverkehr auf der Ebnaterstrasse nach der Realisierung der Begegnungszone Bahnhofstrasse Nord mildern.   ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>WATTWIL. An der Ebnaterstrasse beginnt die Planung f&uuml;r zus&auml;tzliche Trottoirs und Fussg&auml;nger&uuml;berg&auml;nge. Damit will man die Auswirkungen auf den vermuteten Mehrverkehr auf der Ebnaterstrasse nach der Realisierung der Begegnungszone Bahnhofstrasse Nord mildern. </b><br><br><p>
  F&uuml;r die Anwohner ist die Ebnaterstrasse seit langem ein
  &Auml;rgernis: Zwischen dem Dorfplatz und dem Hotel L&ouml;wen
  zw&auml;ngt sich der Durchgangsverkehr von Wil Richtung
  Obertoggenburg durch Wattwil. 8700 Fahrzeuge befahren diese
  Strecke jeden Tag - wenig im Vergleich etwa mit
  B&uuml;tschwil, wo es rund 16 000 Fahrzeuge sind, weniger auch
  als an der Wattwiler Wilerstrasse mit 13 000 Fahrzeugen.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  &Auml;rgerlicher als die Verkehrsmenge finden die Anwohner den
  engen und gef&auml;hrlichen Strassenraum: Vor der
  Textilfachschule und bei der Einm&uuml;ndung Hofstattstrasse
  sieht der Autofahrer die Passanten und Schulkinder erst, wenn
  diese fast schon auf dem Fussg&auml;ngerstreifen stehen -
  das Trottoir fehlt und hohe Mauern direkt an der Strasse
  verstellen an vielen Stellen die Sicht.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Die Anwohner fordern deshalb seit langem bessere
  Fussg&auml;ngerstreifen, ein bergseitiges Trottoir und wenn
  m&ouml;glich einen Velostreifen.
</p>
<h4>
  Endlich konkrete Fortschritte
</h4>
<p>
  Pl&auml;ne f&uuml;r eine Verbesserung dieses Strassenabschnitts
  gab es immer wieder. Der letzte datiert aus dem Jahr 2005, als
  das St. Galler B&uuml;ro Strittmatter Partner AG im Auftrag des
  Wattwiler Gemeinderates einen umfassenden Plan f&uuml;r die
  Strassenraumgestaltung im Zentrum Wattwils ablieferte. F&uuml;nf
  Jahre sp&auml;ter scheint es an der Ebnaterstrasse vorw&auml;rts
  zu gehen.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Derzeit wird der knapp einen Kilometer lange Strassenabschnitt
  minuti&ouml;s vermessen: Jede Mauer, jede Einfahrt wird
  millimetergenau eingezeichnet - die Vermessung soll die
  Grundlage bilden f&uuml;r ein Vorprojekt f&uuml;r die
  Neugestaltung dieses Strassenabschnitts: &laquo;Das Tiefbauamt
  beabsichtigt die Verbesserung des Langsamverkehrs an der
  Ebnaterstrasse zu projektieren.&raquo; So heisst es in einem
  Schreiben an alle Anwohner.
</p>
<p>
  Das Tiefbauamt ist damit einem Wunsch des Wattwiler Gemeinderates
  gefolgt. Dieser st&uuml;tzt sich auf die aktuelle Studie von
  Strittmatter Partner vom April. Mit diesem will der Gemeinderat
  die &laquo;unbefriedigenden Verkehrsverh&auml;ltnisse f&uuml;r
  Fussg&auml;nger und Radfahrer&raquo; an der Ebnaterstrasse
  verbessern. Vor kurzem hat der Wattwiler Gemeinderat nun eine
  Arbeitsgruppe mit Anwohnern gegr&uuml;ndet, in welcher diese ihre
  Anliegen einbringen k&ouml;nnen. Sie wird sich in zwei Wochen zum
  erstenmal treffen.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Wattwils Gemeindepr&auml;sident Alois Gunzenreiner betont, der
  Gemeinderat sei seit Jahren im Gespr&auml;ch mit dem Kanton: Denn
  das Verkehrskonzept mit der Bahnhofstrasse, der Wiler- und
  Rickenstrasse sowie der Ebnaterstrasse sei Teil der flankierenden
  Massnahmen im Hinblick auf die Realisierung der
  Umfahrungsstrasse. Ziel dabei ist es, den Verkehr zu beruhigen
  und den Strassenraum attraktiver zu gestalten.
</p>
<h4>
  Bessere Fussg&auml;nger&uuml;berg&auml;nge
</h4>
<p>
  Im aktuellen Plan Strittmatter sind bergseits vor der
  Textilfachschule und zwischen Hofstattstrasse und Felsen
  vis-&agrave;-vis der Turnhalle Rietstein zus&auml;tzliche
  Trottoirs eingezeichnet. Bruno Bollhalder vom Tiefbauamt ist
  derzeitiger Projektleiter der Vorarbeiten. Er relativiert die
  Erwartungen an ein durchgehendes Trottoir: Schliesslich g&auml;be
  es schon ein durchgehendes Trottoir, allerdings nur auf der
  Westseite.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Ein Hauptziel des Projekts sei zwar ein bergseitiges Trottoir,
  aber ganz durchgehend werde dieses nicht zu realisieren sein.
  &laquo;Wunschdenken, viel zu teuer&raquo;, meint Bruno
  Bollhalder. Vor allem beim grossen Felsen, der vis-&agrave;-vis
  der Turnhalle Rietstein bis an die Fahrbahn reicht, k&auml;me ein
  Trottoir unverh&auml;ltnism&auml;ssig teuer. Ein Augenschein
  zeigt auch, dass ein Bed&uuml;rfnis kaum besteht.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Aber bei etlichen Mauern sieht Bollhalder eine finanzierbare
  Chance f&uuml;r ein Trottoir, vor allem bei jenem vor der
  Textilfachschule und jenem bei der Einfahrt Hofstattstrasse. Auch
  sollen die Fussg&auml;nger&uuml;berg&auml;nge besser plaziert
  werden. Auf Kostensch&auml;tzungen will er sich aber nicht
  festlegen. &laquo;Es ist noch zu fr&uuml;h, dar&uuml;ber zu
  sprechen. Wir haben noch nicht einmal die Messungen ausgewertet,
  geschweige denn ein Vorprojekt&raquo;, meint Bruno Bollhalder.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Klar ist: Bei Trottoirs und Strassenraumgestaltung tr&auml;gt der
  Kanton 65 Prozent der Kosten, die Gemeinde 35 Prozent.
</p>
<h4>
  Wenig Verkehr, wenig Unf&auml;lle
</h4>
<p>
  F&uuml;r den Kanton sei die Strassenraumgestaltung an der
  Ebnaterstrasse Nord nicht priorit&auml;r, sagt Bruno Bollhalder.
  Denn mit 8700 Fahrzeugen pro Tag sei dieser Abschnitt nicht
  &uuml;berm&auml;ssig belastet, Lastwagen machen zudem nur 2,2 bis
  2,6 Prozent Anteil am Verkehrsaufkommen aus. Gerast wird hier
  auch nicht.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Und weil der Strassenbelag erst 1996 saniert worden ist, bestehe
  aus Sicht des Tiefbauamtes kein dringender Bedarf f&uuml;r eine
  neuerliche Strassensanierung. Klar sei aber auch: Wird die
  Begegnungszone an der n&ouml;rdlichen Bahnhofstrasse realisiert,
  steige das Verkehrsaufkommen an der Ebnaterstrasse markant. Nur:
  Wenn dann die Umfahrungsstrasse er&ouml;ffnet wird, sinke der
  t&auml;gliche Verkehr wieder auf 3200 Fahrzeuge pro Tag, gibt
  Bruno Bollhalder zu bedenken.
</p>
<p>
  Auch bei den Unfallzahlen sieht es nicht dramatisch aus. Zwischen
  1. Januar 2005 und 30. Juni 2010 gab es gem&auml;ss Angaben der
  Kantonspolizei auf dem Streckenabschnitt Dorfplatz bis Einlenker
  Bahnhofstrasse (inklusive Kreuzung L&ouml;wen) 14 Unf&auml;lle
  mit einer Schadenssumme von gesamthaft 97 000 Franken. F&uuml;nf
  Unf&auml;lle davon sind auf der Kreuzung L&ouml;wen passiert. In
  2010 gab es noch gar keinen.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Von den Unf&auml;llen sind zwei Selbstunf&auml;lle, vier
  Auffahrunf&auml;lle, f&uuml;nf beim Richtungswechsel ohne
  Vortritt - auf dem Fussg&auml;ngerstreifen ist niemand
  angefahren worden.
</p>
<h4>
  Schweizer, Denner, Velostreifen
</h4>
<p>
  Die Situation vor der B&auml;ckerei Schweizer konnte bereits
  etwas entsch&auml;rft werden. Mit dem Neubau Thurh&ouml;ck ergibt
  sich eine Landreserve, so dass direkt vor der B&auml;ckerei
  Schweizer k&uuml;nftig zwei Parkpl&auml;tze und ein Trottoir
  Platz finden k&ouml;nnten, meint Bruno Bollhalder.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Macht sich der Kanton tats&auml;chlich an die
  Strassenraumgestaltung, hat das f&uuml;r den Denner Konsequenzen:
  Vor dem Laden parkieren die Autos derzeit so, dass sie vom
  Parkfeld r&uuml;ckw&auml;rts auf die Kantonsstrasse fahren
  m&uuml;ssen. Vom Strassengesetz her ist das zwar nicht erlaubt,
  aber &auml;ndern muss der Anlieger erst etwas, wenn der Kanton
  die Strasse umbaut. Bis dahin k&ouml;nnen die Parkpl&auml;tze so
  bleiben.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Wolle Denner diese Parkfelder vor dem Laden erhalten, k&ouml;nnte
  Denner sie dann zum Beispiel quer einzeichnen, meint Bruno
  Bollhalder.
</p>
<p>
  Ein anderes Anliegen der Anwohner ist ein Velostreifen. Auch auf
  dem Plan Strittmatter aus dem Jahr 2005 ist ein solcher noch
  eingezeichnet, allerdings nur bergseits. Bruno Bollhalder meint:
  &laquo;Die Strasse ist zu schmal, f&uuml;r einen Velostreifen hat
  es keinen Platz.&raquo; Darum fehlt dieser Velostreifen im neuen
  Plan.
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1601136</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Fri, 03 Sep 2010 17:08:27 +0000</pubDate>
         <category>Neutoggenburg</category>
         <title><![CDATA[Ein oft kritisiertes Herz für Tiere ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1601127</link>
         <description><![CDATA[  WATTWIL. Maria Savini hat ein Herz f&uuml;r Tiere und holt streunende Katzen sowie Hunde von der Insel Kos in die Schweiz. Mit &laquo;Hope 4 Animals&raquo; baut sie eine Organisation auf. Nicht alle Tiersch&uuml;tzer und Tierheime begr&uuml;ssen es, wenn Tiere aus dem Mittelmeerraum in die Schweiz geholt werden.   ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>WATTWIL. Maria Savini hat ein Herz f&uuml;r Tiere und holt streunende Katzen sowie Hunde von der Insel Kos in die Schweiz. Mit &laquo;Hope 4 Animals&raquo; baut sie eine Organisation auf. Nicht alle Tiersch&uuml;tzer und Tierheime begr&uuml;ssen es, wenn Tiere aus dem Mittelmeerraum in die Schweiz geholt werden. </b><br><br><p>
  Wattwil. Maria Savini ist von klein auf mit Tieren aufgewachsen
  und von Kindesbeinen an ein Tiernarr. Ihre Mission entdeckte die
  34-J&auml;hrige 2001, als sie mit einer Freundin auf der Insel
  Kos in den Ferien war.
</p>
<h4>
  Mehr zum Thema in der gedruckten Ausgabe und im E-Paper vom 4.
  September.
</h4>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1601127</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Tue, 31 Aug 2010 01:05:21 +0000</pubDate>
         <category>Neutoggenburg</category>
         <title><![CDATA[Sonne schickt nie Rechnungen ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1598346</link>
         <description><![CDATA[  Sami und Markus Hasenfratz bauten &laquo;gr&uuml;n&raquo;: Auf dem L&uuml;tisburger Gr&uuml;nh&uuml;gel nutzen sie die Solarenergie. Am Samstag zeigten sie ihre Anlagen der &Ouml;ffentlichkeit.   ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Sami und Markus Hasenfratz bauten &laquo;gr&uuml;n&raquo;: Auf dem L&uuml;tisburger Gr&uuml;nh&uuml;gel nutzen sie die Solarenergie. Am Samstag zeigten sie ihre Anlagen der &Ouml;ffentlichkeit. </b><br><br><p>
  L&Uuml;TISBURG. &laquo;Wir sind im Grunde Selbstversorger&raquo;,
  sagt Sami Hasenfratz, w&auml;hrenddem er stolz seinen 10
  000-Liter-Solartank im Keller zeigt. Sein Haus auf dem
  L&uuml;tisburger Gr&uuml;nh&uuml;gel ist kein gew&ouml;hnliches:
  &laquo;Zuerst wurde ein metertiefes Loch f&uuml;r den Tank
  gegraben, und dann das Haus darum herum gebaut&raquo;,
  erkl&auml;rt der gelernte Elektromonteur, der ein Grossteil der
  Solarenergie-Anlagen in Eigenregie installierte.
</p>
<h4>
  Heizen, waschen und Strom
</h4>
<p>
  Auf dem steilen Hausdach wurden grosse Solarpaneele installiert,
  die das Wasser in einem Kreislauf erw&auml;rmen. Zus&auml;tzlich
  produziert eine Photovoltaikanlage Strom, und das Regenwasser
  wird gesammelt. &laquo;Das verwenden wir f&uuml;r die
  Waschmaschine, den Garten oder f&uuml;r die Toiletten&raquo;, so
  Sami Hasenfratz. Besonders um das Auto zu waschen, sei
  Regenwasser ideal, zumal es beim Trocknen im Gegensatz zum
  kalkhaltigen Leitungswasser keine R&uuml;ckst&auml;nde
  hinterlasse.
</p>
<p>
  Seit drei Jahren ist das &laquo;Hauskraftwerk&raquo; nun in
  Betrieb und hat Sami Hasenfratz vollends &uuml;berzeugt:
  &laquo;Ich will nie mehr etwas anderes.&raquo; Klar seien die
  Investitionskosten am Anfang hoch, doch amortisierten sie sich
  nach einigen Jahren. &laquo;Eine Holzheizung ist zweifelsohne
  auch umweltschonend, doch man muss f&uuml;r sie auch nach 30
  Jahren noch Holz kaufen. Die Sonne hingegen schickt nie
  Rechnungen&raquo;, schmunzelt Sami Hasenfratz. Auch Markus
  Hasenfratz heizt, kocht und w&auml;scht zwei H&auml;user weiter
  mit Solarenergie.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Da die Sonne manchmal mehr W&auml;rme produziert als das
  Einfamilienhaus ben&ouml;tigt, hat sich Markus Hasenfratz etwas
  Spezielles einfallen lassen: In seinem Keller steht eine
  &laquo;Solarsauna&raquo;, die direkt mit der W&auml;rme aus dem
  Solartank beheizt wird - eine heisse Sache.
</p>
<h4>
  Mit Solarenergie auf See
</h4>
<p>
  Der Familienvater spannt den Bogen sogar noch weiter: Ein altes
  Motorboot hat er eigenh&auml;ndig zu einem
  &laquo;Solarboot&raquo; umgebaut. &laquo;Akkus speichern den
  Solarstrom und treiben einen Elektromotor an&raquo;, erkl&auml;rt
  Markus Hasenfratz.
</p>
<p>
  Die zwei &laquo;gr&uuml;nen&raquo; Hausbesitzer setzen indes
  nicht nur aufgrund des finanziellen Aspekts auf die Energie der
  Sonne. &laquo;Wir wollen unsere Erfahrungen teilen und die Leute
  davon &uuml;berzeugen, dass Solarenergie unsere Zukunft
  ist&raquo;, bekr&auml;ftigt Sami Hasenfratz. Wir h&auml;tten
  schliesslich gegen&uuml;ber unserer Nachwelt eine gewisse
  Verantwortung zu tragen.
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1598346</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Mon, 30 Aug 2010 01:05:21 +0000</pubDate>
         <category>Neutoggenburg</category>
         <title><![CDATA[Volles Zelt am Risifest ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1597797</link>
         <description><![CDATA[  WATTWIL. Seit einer Woche liefen die Vorbereitungen f&uuml;r das Risifest auf Hochtouren. Am Sonntag war es soweit, Sch&uuml;ler und Pension&auml;re zeigten, was erreicht werden kann, wenn Generationen zusammenspannen.   ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>WATTWIL. Seit einer Woche liefen die Vorbereitungen f&uuml;r das Risifest auf Hochtouren. Am Sonntag war es soweit, Sch&uuml;ler und Pension&auml;re zeigten, was erreicht werden kann, wenn Generationen zusammenspannen. </b><br><br><p>
  Geweckt wurden die Wattwiler am Sonntagmorgen auf eine ganz
  spezielle Weise. Kurz nach 9 Uhr schickte das Alphorntrio
  M&uuml;hlr&uuml;ti einen musikalischen Gruss ins Dorf. Anlass
  f&uuml;r diese Aktion war das Risifest, das Fest des Alters- und
  Pflegeheims Risi. Die heurige Feier stand ganz im Zeichen der
  Zirkuswelt. Unter der Leitung der Artisten-Truppe von Circolino
  Pipistrello studierten Schulkinder und Pension&auml;re ein
  komplettes Programm ein, dessen Vorf&uuml;hrung den
  H&ouml;hepunkt des Festes bildete.
</p>
<p>
  Bereits das Morgenprogramm wurde dominiert von Gauklertum und
  Zirkusatmosph&auml;re. Nach dem gemeinsamen Kaffee im Zelt,
  hiessen Brigitta Schmidt und Ottmar Hetzel die Besucher zum
  &ouml;kumenischen Gottesdienst willkommen. Und die
  Kirchg&auml;nger waren zahlreich erschienen, die Bankreihen voll.
</p>
<p>
  Nebst dem seelischen, wurde auch das leibliche Wohl nicht
  vernachl&auml;ssigt. Vor dem Alters- und Pflegeheim warteten
  &Auml;lplermakronen mit Apfelmus auf die hungrigen G&auml;ste.
  Wem es zu frisch war, konnte sein Mahl im Speisesaal zu sich
  nehmen.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Doch nach dem verregneten Start ins Wochenende schien Petrus den
  Wattwilern gn&auml;dig und es konnte bei angenehmen Temperaturen
  gefeiert werden. Bei musikalischer Begleitung durch die Oldies
  aus Appenzell konnten Jung und Alt gem&uuml;tlich plaudern,
  zusammensitzen und die fr&ouml;hliche Atmosph&auml;re geniessen.
  Oder sich mit einem St&uuml;ck Torte f&uuml;r die anschliessende
  Vorstellung st&auml;rken.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Nat&uuml;rlich war auch hier das Sujet &laquo;Zirkus&raquo; zu
  erkennen, ein kleiner Clown aus Zuckerguss zierte die s&uuml;sse
  Versuchung.
</p>
<h4>
  &laquo;Zirkusgespenster, ebe doch&raquo;
</h4>
<p>
  W&auml;hrend in der Manege Pension&auml;re bekannte Schweizer
  Volkslieder vortrugen, begann sich das Zelt zu f&uuml;llen. Und
  bald wurde klar, dass es wohl mehr Besucher als Pl&auml;tze geben
  wird, so dass auch nahes Zusammenr&uuml;cken nicht mehr viel
  half. Es wurde improvisiert, zus&auml;tzliche St&uuml;hle
  aufgestellt und schliesslich konnte es losgehen.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Schon die Begr&uuml;ssung des Publikums machte klar: Diese
  Vorstellung wird etwas ganz Aussergew&ouml;hnliches. Nicht ein
  Zirkusdirektor stand da in der Manege. Dieser blieb n&auml;mlich
  unauffindbar. Da half alles &laquo;de s&ouml;ll emol cho!&raquo;
  nichts. Die Aufgabe &uuml;bernommen hat eine
  f&uuml;nfk&ouml;pfige &laquo;Wander-Truppe&raquo;, bestehend aus
  drei Pension&auml;ren und zwei Sch&uuml;lerinnen. Sie l&ouml;sten
  die Aufgabe mit Bravour. Ihre humorvoll inszenierten
  Programmansagen waren Unterhaltung vom Feinsten.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Als erstes konnten sie die Artisten aus dem Fledermaus-Wald
  ank&uuml;nden, die sicher &uuml;ber Balken und Seile
  balancierten. Danach ging es Schlag auf Schlag. Die &laquo;Clowns
  Kunterbunt&raquo; machte die Weltmeere mit ihrem Humor unsicher,
  die Zirkus-Gespenster verzauberten die Anwesenden mit
  &uuml;berirdischen Kunstst&uuml;cken. Faszinierend aber
  ungew&ouml;hnlich war die Inszenierung des
  &laquo;Rotk&auml;ppchen&raquo; durch die Leute vom
  Schattentheater. F&uuml;r einmal ging n&auml;mlich nicht nur die
  Grossmutter, sondern auch Rotk&auml;ppchen selbst am Stock.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Die n&auml;chste Darbietung war nichts f&uuml;r schwache Nerven.
  Eine Schar von Piraten zeigten n&auml;mlich, dass sie
  &laquo;Feuer und Flamme&raquo; sind f&uuml;r ihre Nummer. Als
  eine Seniorin tollk&uuml;hn anfing, Feuer zu schlucken, waren die
  Zuschauer hellauf begeistert. Nach der Familie Zauberstein
  wartete eine besondere &Uuml;berraschung auf die G&auml;ste.
  Entgegen der &uuml;bliche Praktiken des Circolino Pipistrello,
  bekamen auch Vierbeiner die Gelegenheit, Zirkusluft zu
  schnuppern.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Die vier heimeigenen Alpakas zeigten, dass dieses Fest nicht nur
  Altersunterschiede &uuml;berbr&uuml;cken konnte. Zwar etwas
  scheu, aber sicher gef&uuml;hrt durch Pension&auml;re und
  Sch&uuml;ler trotteten sie zu orientalischen Kl&auml;ngen um die
  Manege herum. Zum grossen Finale stiegen nochmals alle Teilnehmer
  ins S&auml;gemehl und genossen den wohlverdienten Applaus.
</p>
<h4>
  Der Zirkus zieht weiter
</h4>
<p>
  Bereits am Sonntag bauten Artisten und Freiwillige das Zelt
  wieder ab und der Circolino Pipistrello zieht seiner Wege.
  F&uuml;r alle, welche die Vorstellung verpasst haben oder noch
  nicht genug vom Zirkus hatten, ein kleiner Trost: Am Montagabend
  wird in der Sendung &laquo;10 vor 10&raquo; ein Beitrag zum
  Projekt ausgestrahlt.
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1597797</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Mon, 30 Aug 2010 01:05:20 +0000</pubDate>
         <category>Neutoggenburg</category>
         <title><![CDATA[Bücher lesen ist etwas Wertvolles ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1597789</link>
         <description><![CDATA[  MOGELSBERG. So verschieden wie die Menschen sind, so verschieden sind auch die Vorlieben der Benutzerinnen und Benutzer einer Dorfbibliothek. Hansruedi Kugler hat jungen und &auml;lteren Leserinnen und Lesern aus Mogelsberg auf den Zahn gef&uuml;hlt und Erstaunliches zu Tage gef&ouml;rdert.   ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>MOGELSBERG. So verschieden wie die Menschen sind, so verschieden sind auch die Vorlieben der Benutzerinnen und Benutzer einer Dorfbibliothek. Hansruedi Kugler hat jungen und &auml;lteren Leserinnen und Lesern aus Mogelsberg auf den Zahn gef&uuml;hlt und Erstaunliches zu Tage gef&ouml;rdert. </b><br><br><p>
  Ein Fernsehger&auml;t besitzt Familie Wagner nicht. Stattdessen
  sind sie &laquo;Leseratten&raquo;. Es komme vor, dass der ganze
  Tisch mit B&uuml;chern &uuml;bers&auml;t sei, verr&auml;t Vater
  Roberto Wagner. Jeden Samstag geht die Familie in die
  Mogelsberger Dorfbibliothek und deckt sich mit neuem Lesestoff
  ein. Merlin, der &auml;lteste Sohn, hat im letzten Herbst die
  Werke von Karl May entdeckt.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  &laquo;Winnetou 1 habe ich in drei Tagen verzehrt&raquo;,
  erz&auml;hlt er am Freitagabend vor einer grossen Schar
  interessierter Zuh&ouml;rerinnen und Zuh&ouml;rer. Was denn daran
  so faszinierend sei, will Moderator Hansruedi Kugler wissen.
  &laquo;Ich kann mich in die Personen hineinleben&raquo;,
  antwortet Merlin Wagner. Sein j&uuml;ngerer Bruder Juri verbringt
  seine Lesemomente mit den F&uuml;nf Freunden, w&auml;hrend Ronja
  ihren Lesehunger mit Comics von Asterix und Obelix und von Yakari
  stillt.
</p>
<h4>
  B&uuml;cher gemeinsam erleben
</h4>
<p>
  Bei Wagners ist aber auch regelm&auml;ssig Zeit f&uuml;r eine
  Geschichte. Mutter Helen liest aus einem Kinderbuch vor.
  &laquo;Sie hat die Gabe und &uuml;bersetzt es gerade in unseren
  Dialekt&raquo;, erg&auml;nzt Roberto Wagner. &laquo;Wir
  k&ouml;nnen so gemeinsam eine Geschichte erleben&raquo;, nennt
  Helen Wagner den Grund f&uuml;r diese Lesestunde. &laquo;Das ist
  sch&ouml;n, ich freue mich immer darauf&raquo;, f&uuml;gt ihr
  Mann Roberto hinzu.
</p>
<p>
  Einer, der lese &laquo;wie verr&uuml;ckt&raquo;, ist der zweite
  Gespr&auml;chsgast von Hansruedi Kugler. Peter Weber hat als
  Gemeindeschreiber von Mogelsberg gearbeitet und stellt derzeit
  eine Ausstellung &uuml;ber die 200j&auml;hrige Geschichte der
  Kirche zusammen. Angefangen hat Peter Webers Leidenschaft mit
  Zeitungslesen. Dabei hat er im Atlas seines Vaters alle Orte
  gesucht, wo etwas Interessantes passiert sei. Es folgten Karl May
  und die technischen B&uuml;cher seines Vaters.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  An ein Buch &uuml;ber die franz&ouml;sische und die russische
  Revolution erinnert sich Peter Weber gut, es hat sein Interesse
  an historischen B&uuml;chern geweckt. &laquo;Eine grausliche
  Geschichte&raquo;, sagt er und f&uuml;gt an, dass er viel aus den
  B&uuml;chern gelernt hat. F&uuml;r ihn geh&ouml;ren B&uuml;cher
  und Filme zusammen. &laquo;Ich lese oft ein Buch, nachdem ich
  einen Film gesehen habe&raquo;, erkl&auml;rt er. Dann k&ouml;nne
  er &uuml;berpr&uuml;fen, ob dieser stimme.
</p>
<h4>
  Lieber B&uuml;cher als Facebook
</h4>
<p>
  Kino im Kopf f&uuml;hlt die Oberstufensch&uuml;lerin Sarina
  Sutter, wenn sie in die Welt der B&uuml;cher abtaucht. &laquo;Ich
  kann mir ein eigenes Bild von den Personen machen&raquo;, sagt
  sie. Ihr Lieblingsbuch, das sie zum Gespr&auml;ch mitgebracht
  hat, ist eine Fantasy-Geschichte, deren Helden etwa gleich alt
  sind wie Sarina Sutter.
</p>
<p>
  Wenn ein Buch spannend sei und sie Zeit habe, lese sie auch ein
  dickes Buch innerhalb von zwei bis drei Tagen, verr&auml;t sie.
  Mit einer Freundin spricht sie &uuml;ber die gelesenen
  B&uuml;cher.
</p>
<p>
  Die meisten Kolleginnen w&uuml;rden in ihrer Freizeit lieber
  fernsehen oder im Facebook chatten, sagt Sarina Sutter. Auch sie
  nutzt das Internet. Doch um ihren Bildungshunger zu stillen,
  greift siein Bibliotheken zu B&uuml;chern. Dem Web vertraut die
  junge Mogelsbergerin nur zum Teil. &laquo;Im Internet stimmt
  nicht immer alles&raquo;, ist sie &uuml;berzeugt.
</p>
<h4>
  B&uuml;cher sind ein Luxus
</h4>
<p>
  F&uuml;r Gertrud Sturm und Christine Pondini, die letzten
  Gespr&auml;chspartnerinnen von Hansruedi Kugler, haben die
  B&uuml;cher einen unterschiedlichen Stellenwert.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  &laquo;B&uuml;cher sind ein Luxus gewesen&raquo;, erinnert sich
  Gertrud Sturm an ihre Kindheit. Gelesen hat sie das, was ihre
  Mutter aus der Bibliothek gebracht hat. B&uuml;cher haben ihr
  erlaubt zu tr&auml;umen. &laquo;Wenn ich gelesen habe, hatte ich
  meine Ruhe&raquo;, lacht Gertrud Sturm heute. Heute ist Lesen
  f&uuml;r sie vor allem Entspannung. B&uuml;cher kauft sie keine
  mehr. Daf&uuml;r besucht sie umso lieber die Bibliothek, die
  f&uuml;r sie etwas sehr Wertvolles ist.
</p>
<p>
  F&uuml;r Christine Pondini hat ein Buch dann Qualit&auml;t, wenn
  es in einer sch&ouml;nen Sprache geschrieben ist. Diese finde man
  vor allem bei orientalischen Erz&auml;hlern, weiss sie. Bis vor
  f&uuml;nf Jahren hat Christine Pondini dem Mogelsberger
  Bibliotheksteam angeh&ouml;rt. &laquo;Ich habe den Anspruch
  gehabt, alle neuen B&uuml;cher zu lesen&raquo;, sagt sie
  r&uuml;ckblickend. &laquo;B&uuml;cher zu kaufen, sei eine
  sch&ouml;ne T&auml;tigkeit gewesen. Aber das Lesen sei in Stress
  ausgeartet. Jetzt geniesst sie das Lesen umso mehr. Christine
  Pondini hat erfahren, dass nicht jedes Buch zu jeder Situation
  passt.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Sie habe &laquo;Die satanischen Verse&raquo; von Salman Rushdie
  am Strand lesen wollen. &laquo;Nein, das ist nicht
  gegangen&raquo;, erz&auml;hlte sie lachend. Nun wartet sie auf
  eine Gewitternacht, um einen zweiten Leseversuch zu starten.
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1597789</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Mon, 30 Aug 2010 01:05:20 +0000</pubDate>
         <category>Neutoggenburg</category>
         <title><![CDATA[Einzigartiges Buch ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1598066</link>
         <description><![CDATA[    
 Jeweils vor den Lesehunger-Anl&auml;ssen besteht die M&ouml;glichkeit, im kupferfarbigen Wohnwagen von Arthur die Installation &laquo;Das Fischgericht&raquo; zu besichtigen. Daniel Amb&uuml;hl hat den Buchdeckel zwischen 1993 und 1995 gestaltet.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br><br><p>
  Jeweils vor den Lesehunger-Anl&auml;ssen besteht die
  M&ouml;glichkeit, im kupferfarbigen Wohnwagen von Arthur die
  Installation &laquo;Das Fischgericht&raquo; zu besichtigen.
  Daniel Amb&uuml;hl hat den Buchdeckel zwischen 1993 und 1995
  gestaltet. Er zeigt die Illustration einer Geschichte &uuml;ber
  den Kern der Kultur des Menschen. Die Geschichte sei vorerst nur
  ein Teil seines Kopfes und Herzes gewesen, liess der
  K&uuml;nstler Daniel Amb&uuml;hl &uuml;ber einen Brief
  ausrichten. Erst sp&auml;ter habe der Dichter Thomas Primas den
  Text zum Buchdeckel geschrieben, das Fischgericht.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Daniel Amb&uuml;hl hat den Text mit Silbertusche geschrieben und
  die Illustrationen gemalt. Schliesslich hat Roland Meuter, ein
  Spezialist f&uuml;r mittelalterliche Buchbindungen das Werk
  gefertigt. Die Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, das
  Buch zu &ouml;ffnen, darin zu bl&auml;ttern, zu lesen. Oder auch
  nur, den Buchdeckel zu betrachten. Sie d&uuml;rfen auch ihren
  Namen auf die letzte Doppelseite des Buches schreiben. (sas)
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1598066</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Sat, 28 Aug 2010 12:31:00 +0000</pubDate>
         <category>Neutoggenburg</category>
         <title><![CDATA[Abenteuer Europameisterschaft ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1597078</link>
         <description><![CDATA[  NEUTOGGENBURG. Mit guten Leistungen hat sich die 15j&auml;hrige Wattwilerin Jennifer Ehrbar f&uuml;r das Junioren-Nationalteam der Rettungsschwimmer qualifiziert. Am ersten Septemberwochenende steht ihr der bisherige Karriereh&ouml;hepunkt bevor - sie nimmt an der Europameisterschaft in Belgien teil.   ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>NEUTOGGENBURG. Mit guten Leistungen hat sich die 15j&auml;hrige Wattwilerin Jennifer Ehrbar f&uuml;r das Junioren-Nationalteam der Rettungsschwimmer qualifiziert. Am ersten Septemberwochenende steht ihr der bisherige Karriereh&ouml;hepunkt bevor - sie nimmt an der Europameisterschaft in Belgien teil. </b><br><br><p>
  Wasser ist das Element von Jennifer Ehrbar. Schon als
  Dreij&auml;hrige besuchte sie im Hallenbad B&uuml;tschwil den
  ersten Schwimmkurs. Diesem folgten noch weitere und Jennifer
  Ehrbar stand vor der Entscheidung, ob sie sich f&uuml;r den
  Spitzensport - und damit f&uuml;r ein Training ausserhalb
  des Toggenburgs - entscheiden sollte. Diesen Schritt wollte
  die Wattwilerin nicht machen und besuchte fortan das Training der
  Sektion Wil der Schweizerischen Lebensrettungsgesellschaft SLRG.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Ihr machte nicht nur das Training Spass, sondern auch die
  Teilnahme an den regionalen und nationalen Wettk&auml;mpfen.
</p>
<h4>
  Nationalteam ist anders
</h4>
<p>
  Doch Jennifer Ehrbar wollte mehr, n&auml;mlich einen Platz im
  Nationalteam. &laquo;Jeweils Ende Sommer finden die
  Qualifikationen statt&raquo;, erz&auml;hlt sie. Darauf hat sie
  sich vorbereitet, hat ihre Schwimmzeiten verbessert und die
  verschiedenen Disziplinen (siehe Kasten) ge&uuml;bt.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Dieser Fleiss machte sich bezahlt, Jennifer Ehrbar hat sich als
  j&uuml;ngstes Mitglied f&uuml;r die Nationalmannschaft, die aus
  f&uuml;nf Frauen und f&uuml;nf M&auml;nner besteht, empfohlen.
  Und nicht nur das: sie ist auch die erste Schwimmerin der Sektion
  Wil, der dies gelungen ist. &laquo;Weil wir in der ganzen Schweiz
  verteilt wohnen, finden die Trainingswochenenden meistens in der
  Innerschweiz statt&raquo;, erz&auml;hlt Jennifer Ehrbar. Doch
  diese reichen nicht aus, um sich f&uuml;r die Wettk&auml;mpfe
  vorzubereiten.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Vier- bis f&uuml;nfmal in der Woche ist die Wattwilerin daher in
  Hallenb&auml;dern und Freib&auml;dern der Region beim Training
  anzutreffen. F&uuml;r sie sind die Eins&auml;tze mit dem
  Nationalteam anders als wenn sie mit der Mannschaft aus Wil
  schwimmt. &laquo;Das Niveau in der Nati ist viel h&ouml;her.
  Zudem schwimme ich da auf einer anderen Position&raquo;,
  beschreibt Jennifer Ehrbar.
</p>
<h4>
  Schwierig zum Trainieren
</h4>
<p>
  &laquo;Ich will einfach das Beste geben&raquo;, hat sich die
  angehende Automatikerin als Ziel f&uuml;r die bevorstehende
  Europameisterschaft gesetzt. Wie es sein wird, weiss sie im
  Gegensatz zu ihren Teamkolleginnen nicht, denn sie ist zum
  erstenmal bei diesem Grossanlass dabei. Schwierig sei es zudem,
  die Aussendisziplinen zu trainieren. &laquo;Im Toggenburg kann
  ich keinen Sandsprint &uuml;ben&raquo;, meint Jennifer Ehrbar
  lachend. So rennt sie auf dem Thurweg und hofft, dass es ihr im
  Wettkampf auf dem Sand gut geht.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Sollte es noch Nuancen zum Verbessern geben, bleibt daf&uuml;r in
  Belgien noch etwas Zeit.
</p>
<p>
  Nach der Ankunft in Antwerpen am Mittwoch haben die Schweizer
  Teams - die M&auml;nner und die Frauen starten jeweils
  separat - noch einige Stunden Zeit zum Trainieren und um
  den Wettkampfplatz kennen zu lernen. Am Donnerstag, 2. September,
  gilt es dann ernst.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Nach einem weiteren Trainingstag, diesmal f&uuml;r die
  Innendisziplinen, f&auml;llt am Samstag der Startschuss f&uuml;r
  den zweiten Wettkampftag. &laquo;Jede Disziplin wird einzeln
  gewertet&raquo;, erkl&auml;rt Jennifer Ehrbar den Modus. Pro
  Disziplin sammeln die Rettungsschwimmerinnen Punkte f&uuml;r die
  Gesamtwertung, die ebenfalls mit Medaillen belohnt wird. Zudem
  z&auml;hlen diese Punkte f&uuml;r eine Nationenwertung.
</p>
<h4>
  Nati als n&auml;chstes Ziel
</h4>
<p>
  Noch bevor Jennifer Ehrbar an der Europameisterschaft gewesen
  ist, weiss sie, wie es danach weitergehen soll. Weil das
  Jugend-Nationalteam 2010 danach aufgel&ouml;st wird, wird sie
  wieder an der Qualifikation f&uuml;r 2011 antreten. Die Chancen
  sch&auml;tzt sie als gross ein. &laquo;Meine Schwimmzeiten
  stimmen. Zudem weiss ich, wie es abl&auml;uft und die Trainer
  kennen mich&raquo;, z&auml;hlt sie ihre Vorteile auf.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Trotzdem: Ein Spaziergang wird es nicht werden, denn die
  f&uuml;nf Pl&auml;tze im Nationalteam sind hart umk&auml;mpft.
  Dies, obwohl Rettungsschwimmen in der Schweiz nicht sehr bekannt
  ist. &laquo;In Australien ist diese Sportart so bekannt wie bei
  uns Fussball&raquo;, weiss Jennifer Ehrbar. Dies k&ouml;nne damit
  zusammen h&auml;ngen, dass die Schweiz halt nicht am Meer liegt,
  vermutet sie.
</p>
<p>
  Jennifer Ehrbars Traum ist es, mit dem Nationalteam an einer
  Weltmeisterschaft teilnehmen zu d&uuml;rfen. Um ihr Ziel
  erreichen zu k&ouml;nnen, bieten ihr die Eltern und auch der
  Lehrbetrieb die n&ouml;tige Unterst&uuml;tzung. F&uuml;r die
  15-J&auml;hrige ist schon heute klar: Sie will auch zum
  Nationalteam geh&ouml;ren, wenn sie das Juniorenalter
  &uuml;berschritten hat und bei den Erwachsenen mitmachen kann.
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1597078</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Sat, 28 Aug 2010 12:30:00 +0000</pubDate>
         <category>Neutoggenburg</category>
         <title><![CDATA[65 Tonnen zentimetergenau plaziert ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1597169</link>
         <description><![CDATA[  NEUTOGGENBURG. Ruhig geht es auf der Baustelle zu und her. Seit zwei Tagen haben die Mitarbeiter der E. Weber AG die eine H&auml;lfte der alten Br&uuml;cke &uuml;ber den Gerenbach abgerissen und den Einbau des neuen Durchlasses vorbereitet. Um den Strassenverkehr nicht zu sehr zu st&ouml;ren, wurde die Br&uuml;cke vorfabriziert.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>NEUTOGGENBURG. Ruhig geht es auf der Baustelle zu und her. Seit zwei Tagen haben die Mitarbeiter der E. Weber AG die eine H&auml;lfte der alten Br&uuml;cke &uuml;ber den Gerenbach abgerissen und den Einbau des neuen Durchlasses vorbereitet. Um den Strassenverkehr nicht zu sehr zu st&ouml;ren, wurde die Br&uuml;cke vorfabriziert.</b><br><br><p>
  &laquo;Wir haben zwei Elemente und vier Schleppplatten
  vorg&auml;ngig auf der Baustelle Casablanca in Wattwil betoniert.
  Es dauerte vier Wochen, bis diese einbaufertig waren&raquo;,
  erkl&auml;rt Bauf&uuml;hrer Roger H&uuml;berli. In zwei
  Nachtschichten werden diese eingebaut.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Die erste war in der Nacht vom vergangenen Mittwoch auf den
  Donnerstag.
</p>
<h4>
  ***
</h4>
<p>
  Kaum ist die Strasse gesperrt, wird das
  65-Tonnen-Br&uuml;ckenelement zur Baustelle transportiert.
  Ebenfalls vor Ort ist ein Pneukran der Firma Welti-Furrer. Dieser
  muss mit viel Gewicht ballastiert werden, damit beim Plazieren
  des Betonelements nichts passieren kann.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  P&uuml;nktlich wie im Zeitplan vorgesehen, gibt Roger
  H&uuml;berli seinen Mitarbeitern ein Zeichen und sie beginnen
  damit, das Wasser des Gerenbachs &uuml;ber zuvor installierte
  Pumpen und Schl&auml;uche abzuleiten. Mit einem Bagger
  unterbrechen sie die Wasserleitung, die w&auml;hrend der
  Br&uuml;ckensanierung den Bach fasst.
</p>
<h4>
  ***
</h4>
<p>
  Trotz der sp&auml;ten Stunde verfolgen Schaulustige den Einbau
  des Br&uuml;ckenelements. An schweren Ketten am Arm des Krans
  befestigt, schwebt es &uuml;ber die Leitplanke.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Roger H&uuml;berli und Baupolier Sandro G&ouml;tschi dirigieren,
  zwei zus&auml;tzliche Bauarbeiter packen mit an, als es um die
  Endplazierung geht. Auf das Element werden eine Abdichtung, zwei
  Schichten Gussasphalt und ein Deckbelag in einer
  Gesamtst&auml;rke von 10,5 Zentimeter eingebaut. Daher muss es
  genau eingepasst werden. Roger H&uuml;berli setzt den Massstab an
  und ist zufrieden. Zentimetergenau sitzt die eine H&auml;lfte der
  Br&uuml;cke da, wo die Planer der Sch&auml;llibaum AG berechnet
  haben. Doch zwischen der Br&uuml;cke und den Strassenabschnitten
  klaffen noch L&uuml;cken.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Diese f&uuml;llen die Mitarbeiter der E. Weber AG mit Beton und
  Sickerger&ouml;ll in derselben Nacht auf und versetzen am Schluss
  der Arbeiten die zwei Schleppplatten. Um diese an die richtige
  Stelle zu bringen, wird nochmals der Pneukran eingesetzt.
</p>
<h4>
  ***
</h4>
<p>
  Bis 4.30 Uhr bleibt die Kantonsstrasse gesperrt. Viel Zeit
  f&uuml;r die Erholung von dieser Nachtschicht haben die
  Bauarbeiter nicht.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Bevor der Verkehr &uuml;ber die neue Br&uuml;cke fahren kann,
  werden in den n&auml;chsten Tagen die Abdichtung, die
  Randabschl&uuml;sse und die Gussasphaltschichten erstellt. Dann
  wird der Br&uuml;ckenteil unter der anderen Spur ersetzt.
  &laquo;Wenn wir so vorankommen wie geplant, wird das zweite
  Br&uuml;ckenelement in der Nacht vom 9. auf den 10. September
  versetzt. Dann wird die Kantonsstrasse nochmals f&uuml;r eine
  Nacht gesperrt sein&raquo;, sagt Roger H&uuml;berli.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Die Bauarbeiten werden mit dem Einbau des Deckbelages und der
  Montage der Leitplanken Ende September abgeschlossen sein. Sabine
  Schmid
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1597169</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Sat, 28 Aug 2010 01:03:17 +0000</pubDate>
         <category>Neutoggenburg</category>
         <title><![CDATA[Drinnen und draussen ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1597079</link>
         <description><![CDATA[   Das Jugend-Nationalteam der Rettungsschwimmer muss an der Europameisterschaft in Antwerpen mehrere Disziplinen absolvieren.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br><br><p>
  Das Jugend-Nationalteam der Rettungsschwimmer muss an der
  Europameisterschaft in Antwerpen mehrere Disziplinen absolvieren.
  Folgende Aufgaben z&auml;hlen zu den Aussendisziplinen, die in
  einem See ausgetragen werden: Run-Swim-Run mit einem Lauf zum
  Wasser, einem Rundkurs mit Schwimmen und nochmals einem
  Laufst&uuml;ck. Beim Beach Flags starten mehrere Teilnehmer. Sie
  m&uuml;ssen einen Stab in einer gewissen Entfernung ergreifen.
  Weil es einen Stab weniger gibt als Teilnehmer, ist Schnelligkeit
  sehr wichtig.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Zu den Laufdisziplinen z&auml;hlen auch der Beach Run und der
  Beach Sprint. Beim Rescue Tube Rescue Relay f&uuml;hrt das Team
  Rettungen mit einem Rettungsgurt durch.
</p>
<p>
  Zu den Innendisziplinen, die im Becken durchgef&uuml;hrt werden,
  z&auml;hlen 100 m Manikin tow with fins, bei dem eine Puppe mit
  einem Gurt-retter abgeschleppt werden muss und 100 m Rescue
  Medley sowie Manikin Carry with fins, mit dem Abschleppen der
  Puppe ohne Gurt-retter, jeweils mit und ohne Flossen. Zudem gibt
  es einen Teamwettkampf. (sas)
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1597079</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Sat, 28 Aug 2010 01:03:17 +0000</pubDate>
         <category>Neutoggenburg</category>
         <title><![CDATA[Auf in den Europacupfinal ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1597145</link>
         <description><![CDATA[  Die drei Mosliger U23-Radball-Teams setzen sich im Halbfinal der U23-Europacup-Ausscheidungen trotz Ersatz und Trainingsr&uuml;ckstand souver&auml;n durch.   ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Die drei Mosliger U23-Radball-Teams setzen sich im Halbfinal der U23-Europacup-Ausscheidungen trotz Ersatz und Trainingsr&uuml;ckstand souver&auml;n durch. </b><br><br><p>
  Radball. Zehn Teams aus der Schweiz tr&auml;umen noch davon, die
  Schweiz am U23-Europacupfinal vom 2. Oktober in Mosnang vertreten
  zu d&uuml;rfen. In Altdorf traten die Teams in 2 Gruppen an und
  machten die sechs Finalteams aus. Favoriten waren sicher die
  Radballer aus M&ouml;hlin, Pfungen, RV Winterthur und aus
  Oftringen. Aber wer auch ein Wort mitreden wollte, waren die drei
  Teams des RMV Mosnang, die sich nur zu gerne f&uuml;r den Final
  am 2. Oktober zu Hause qualifizieren wollten.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  So machten sich die drei Teams Mosnang 1 mit Joel Schnellmann und
  Ralf Breitenmoser, Mosnang 2 mit Andreas Ammann und Rafael
  Wohlgensinger und Mosnang 3 mit Manuel Gerig und Markus
  Oberh&auml;nsli auf den Weg nach Altdorf. Dort galt es, sich erst
  einmal f&uuml;r den Schweizer Final am 29. August in Mosnang zu
  qualifizieren und sich so die Chance aufrecht zu erhalten, den
  U23-Europacupfinal zu erreichen.
</p>
<h4>
  Mosnang 1 an Gruppenspitze
</h4>
<p>
  In ihrer Gruppe waren die beiden Mosligerteams 1 und 3 die
  Favoriten und man sollte mindestens einen der ersten drei
  Pl&auml;tze erreichen. Doch f&uuml;r Mosnang 3 begann das
  Abenteuer U23-Europacupfinal sehr schlecht, denn Feldspieler
  Markus Oberh&auml;nsli konnte nicht spielen in dieser 1.
  wichtigen Runde und wurde ersetzt durch Fabian R&uuml;themann.
  Das erste Spiel wurde zum Duell Mosnang 1 gegen Mosnang 3.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Es zeigte deutlich, dass Mosnang 1 mit Ralf Breitenmoser, der
  immer noch in seiner Durchdiener-RS steckt, einen gewissen
  Trainingsr&uuml;ckstand haben, aber auch dass Mosnang 3 sich noch
  eingew&ouml;hnen muss. Die Folge war ein torreiches Spiel, das
  6:6 Unentschieden ausging. Mosnang 3 durchlief die n&auml;chsten
  vier Spiele ohne Niederlage. Dies reichte f&uuml;r den 3. Platz
  und die Qualifikation f&uuml;r den Final.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Mit ihnen im Final mit dabei sind auf Platz 2 Oftringen 1 und
  ebenfalls ohne Niederlage auf Platz 1 Mosnang 1.
</p>
<h4>
  Mosnang 2 ebenfalls im Final
</h4>
<p>
  Mosnang 2 hatte einen schlechten Start, denn gegen Pfungen ging
  sie als klarer Verlierer mit 0:6 Toren vom Platz. Doch dann
  steigerten sich Andreas Ammann und Rafael Wohlgensinger von Spiel
  zu Spiel, Mit einem guten Unentschieden gegen den Favoriten
  M&ouml;hlin und danach mit zwei Siegen gegen Oftringen 2 und den
  RV Mosnang.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  So hielten sich die beiden Mosliger diese beiden Teams vom Leibe
  und qualifizierten sich zusammen mit M&ouml;hlin und Pfungen
  f&uuml;r den Final. Der Final findet am 29. August ab 13 Uhr in
  der Radballhalle Mosnang statt.
</p>
<h4>
  Champions League Final
</h4>
<p>
  Roger Artho und Joel Bischofberger des RMV Mosnang vertraten
  zusammen mit Seon die Schweiz am Champions League Final der
  Sch&uuml;ler A in Dornbirn. Diese beiden Teams hatten die Saison
  auf den Pl&auml;tzen 2 und 5 abgeschlossen.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Zusammen mit Lauterbach aus Deutschland, ein Spitzenteam aus dem
  Nachbarland, Svitavka aus Tschechien (Landesmeister) und
  Gastgeber Dornbirn und Sulz aus &Ouml;sterreich, ebenfalls 1. und
  2. der &ouml;sterreichischen Meisterschaft, war dieses Turnier so
  stark besetzt, wie kein anderes. Im Schweizer Duell siegte Seon
  noch mit 7:2 Toren gegen Mosnang, dann war es aber fertig mit
  Punkte holen f&uuml;r die Schweizer Teams.
</p>
<p>
  Die Teams aus &Ouml;sterreich, Deutschland und Tschechien waren
  einfach eine Klasse besser. Beide Schweizer Teams hatten gute
  Spiele, wie zum Beispiel als Mosnang eine super 1. Halbzeit
  spielte gegen Sulz und es zur Pause 3:3 stand. Dann gaben die
  Vorarlberger aber Gas und f&uuml;r Mosnang gab es so keine
  Punkte. Das Turnier gewann Lauterbach vor Dornbirn und Sulz. (ra)
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1597145</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Fri, 27 Aug 2010 08:06:00 +0000</pubDate>
         <category>Neutoggenburg</category>
         <title><![CDATA[Generationen unterm Zirkusdach ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1596408</link>
         <description><![CDATA[  WATTWIL. &laquo;Generationen verbinden&raquo; ist das Motto des Risifestes, das diesen Sonntag in Wattwil stattfindet. Ganz im Sinne dieses Leitspruchs haben sich die Organisatoren f&uuml;r dieses Jahr etwas Aussergew&ouml;hnliches einfallen lassen.   ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>WATTWIL. &laquo;Generationen verbinden&raquo; ist das Motto des Risifestes, das diesen Sonntag in Wattwil stattfindet. Ganz im Sinne dieses Leitspruchs haben sich die Organisatoren f&uuml;r dieses Jahr etwas Aussergew&ouml;hnliches einfallen lassen. </b><br><br><p>
  Ungewohnt sieht es um das Alters- und Pflegeheim Risi aus. Grosse
  Stoffflederm&auml;use flattern im Wind, auf dem Gel&auml;nde
  verteilt stehen Wohnwaggons und sogar ein Zirkuszelt. F&uuml;r
  eine Woche macht der Circolino Pipistrello in Wattwil halt.
  Dieser Zirkus erm&ouml;glicht Kindern und Erwachsenen selbst in
  der Manege zu stehen.
</p>
<h4>
  Pension&auml;re in der Manege
</h4>
<p>
  18 Pension&auml;re und gut 40 Wattwiler Primarsch&uuml;ler
  d&uuml;rfen ein komplettes Programm einstudieren und
  auff&uuml;hren.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Den Teilnehmern werden alle m&ouml;glichen Disziplinen gezeigt,
  man kann ausprobieren und sich dann f&uuml;r seinen Favoriten
  entscheiden. Eine Besonderheit des Circolino Pipistrello ist,
  dass nie mit einem festgelegten Programm gearbeitet wird. Die
  Teilnehmer bestimmen durch ihre F&auml;higkeiten und
  W&uuml;nsche, was aufgef&uuml;hrt wird. Das garantiert, dass
  wirklich alle mitmachen k&ouml;nnen. &laquo;Es ist nicht so, dass
  nur die Fittesten unserer Pension&auml;re in der Manege stehen
  werden. Es machen Leute mit, die sitzen im Rollstuhl&raquo;, so
  Heimleiter George Raguth.
</p>
<p>
  Am Mittwochnachmittag haben sich Sch&uuml;ler, Pension&auml;re
  und Artisten im Zirkuszelt getroffen, um mit den Proben
  loszulegen. Den Zauberlehrlingen werden Tricks erkl&auml;rt, die
  Feuerschlucker machen &laquo;Trocken&uuml;bungen&raquo; und im
  Zelt probt das Orchester an Mani Matters &laquo;Dr. Sidi Abdel
  Assar&raquo;. Knapp vier Tage bleiben, um ein komplettes Programm
  zu gestalten, bevor es dann am Sonntag heisst: Manege frei
  f&uuml;r die Wattwiler Schattenk&uuml;nstler, Seilt&auml;nzer und
  Jongleure.
</p>
<h4>
  Gottesdienst im Zirkuszelt
</h4>
<p>
  Bereits am Samstagabend, um 19 Uhr findet eine erste
  Vorf&uuml;hrung statt, wenn die Artistentruppe &laquo;Ein
  Sommernachtstraum&raquo; auff&uuml;hrt. Der Sonntag startet um 9
  Uhr im Zirkuszelt mit Kaffee, ab 10 Uhr beginnt das
  &laquo;Risifest&raquo; mit einem &ouml;kumenischen Gottesdienst
  im Zelt. Programmh&ouml;hepunkt ist die Zirkusvorstellung der
  Pension&auml;re und Sch&uuml;ler um 14 Uhr. Aus Platzgr&uuml;nden
  sollte auf die Anfahrt mit dem Auto verzichtet werden.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Stattdessen wird ein Shuttle-Bus vom Bahnhof via
  Gemeindeparkplatz und reformierte Kirche in die Risi fahren.
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1596408</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Fri, 27 Aug 2010 01:04:48 +0000</pubDate>
         <category>Neutoggenburg</category>
         <title><![CDATA[Zusammenarbeit klappt ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1596410</link>
         <description><![CDATA[   
 Wie kamen Sie auf die Idee, ein solches Projekt zu realisieren? 
 Vom Circolino Pipistrello h&ouml;rte ich vor 15 Jahren zum ersten Mal, als sie mit Schulkindern arbeiteten. Hier in der Risi haben immer wieder Anl&auml;sse zusammen mit Sch&uuml;lern stattgefunden und so hat sich ein solches Projekt angeboten.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br><br><p>
  Wie kamen Sie auf die Idee, ein solches Projekt zu realisieren?
</p>
<p>
  Vom Circolino Pipistrello h&ouml;rte ich vor 15 Jahren zum ersten
  Mal, als sie mit Schulkindern arbeiteten. Hier in der Risi haben
  immer wieder Anl&auml;sse zusammen mit Sch&uuml;lern
  stattgefunden und so hat sich ein solches Projekt angeboten.
</p>
<p>
  Was ist das Ziel des Projektes?
</p>
<p>
  Gem&auml;ss dem Motto des diesj&auml;hrigen Risifestes
  &laquo;Generationen verbinden&raquo;, will man Begegnungen
  zwischen Jung und Alt erm&ouml;glichen. Im kleineren Rahmen
  hatten wir immer wieder solche Anl&auml;sse und es hat stets gut
  geklappt.
</p>
<p>
  So ein Projekt fordert die Zusammenarbeit verschiedenster Leute.
  Gab es da irgendwelche Widerst&auml;nde?
</p>
<p>
  Nein, &uuml;berhaupt nicht.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Der Grossteil der Pension&auml;re findet es toll, das
  Pflegepersonal steht hinter dem Projekt und die Zusammenarbeit
  mit der Heimkommission und der Schulbeh&ouml;rde l&auml;uft
  problemlos. (em)
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1596410</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 26 Aug 2010 01:02:52 +0000</pubDate>
         <category>Neutoggenburg</category>
         <title><![CDATA[Schön, haben auch andere Freude ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1595658</link>
         <description><![CDATA[  Mit ihrer Blumenwand hat Rita Inauen nicht nur vielen Wanderern auf dem Salomonstempel Freude gemacht, sondern auch den Leserinnen und Lesern des Toggenburger Tagblatts. Die Bl&uuml;tenpracht ist aber nicht selbstverst&auml;ndlich, denn kurz nach dem Besuch der Fotografin kam der Hagel.   ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Mit ihrer Blumenwand hat Rita Inauen nicht nur vielen Wanderern auf dem Salomonstempel Freude gemacht, sondern auch den Leserinnen und Lesern des Toggenburger Tagblatts. Die Bl&uuml;tenpracht ist aber nicht selbstverst&auml;ndlich, denn kurz nach dem Besuch der Fotografin kam der Hagel. </b><br><br><p>
  Hemberg. Die W&uuml;rfel sind gefallen. Mit einer grossen
  Mehrheit w&auml;hlten die Leserinnen und Leser des Toggenburger
  Tagblatts die bunte Blumenwand von Rita Inauen beim Wettbewerb
  &laquo;Gartenlust - Lustgarten&raquo; zum sch&ouml;nsten
  Garten im Toggenburg. &laquo;Ich kann es fast nicht
  glauben&raquo;, lacht Rita Inauen bei der Preis&uuml;bergabe
  immer wieder. &laquo;Es ist sch&ouml;n, dass so viele Menschen
  Freude an meinen Blumen haben. Das ist f&uuml;r mich die
  gr&ouml;sste Freude&raquo;, strahlt sie.
</p>
<h4>
  &hellip; und dann kam der Hagel
</h4>
<p>
  Dass sie den ersten Preis gewonnen hat, ist f&uuml;r Rita Inauen
  nicht selbstverst&auml;ndlich. Gl&uuml;ck geh&ouml;rte f&uuml;r
  sie auch dazu. Nur gerade 36 Stunden nach dem Besuch der
  Fotografin zog ein Hagelgewitter &uuml;ber das Heimet von Rita
  Inauen. &laquo;Ich kam sp&auml;t nach Hause, da sah ich Gott sei
  Dank nichts mehr&raquo;, erinnert sich die Hobbyg&auml;rtnerin.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Am n&auml;chsten Tag, als sie wieder zur Arbeit ins Alters- und
  Pflegeheim Brunnadern musste, verdeckte sie mit den H&auml;nden
  den Blick zur Blumenwand. Die abgeschlagenen Bl&uuml;ten und
  Kn&ouml;pfe eines Lilienbuschs nahm sie mit ins APH, wo sie zur
  Freude von Rita Inauen und den Bewohnerinnen und Bewohnern noch
  lange bl&uuml;hten. Erst nach Feierabend traute sie sich, das
  Ausmass des Hagels zu besichtigen. &laquo;Der gr&ouml;sste Teil
  der Blumenampeln war gesch&uuml;tzt&raquo;, erz&auml;hlt Rita
  Inauen. Wegen ihrer Arbeit hatte sie nur wenig Zeit, um sich um
  die Blumen zu k&uuml;mmern.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Im Nachhinein gesehen hat sich das bezahlt gemacht, denn trotz
  einiger verl&ouml;cherter Bl&auml;tter oder Knospen bl&uuml;hten
  ihre Lilien in gewohnter Pracht. &laquo;Die Natur wehrt
  sich&raquo;, hat Rita Inauen erfahren. Und sie f&uuml;gt an:
  &laquo;Es w&uuml;rde uns Menschen gut tun, wenn wir uns ein
  Beispiel daran nehmen und uns auch nicht zu schnell aufgeben
  w&uuml;rden.&raquo;
</p>
<h4>
  Arbeitslos wird man nicht
</h4>
<p>
  Blumen h&auml;tten sie schon immer fasziniert und erfreut, aber
  Zeit daf&uuml;r hatte sie erst, als die Kinder erwachsen waren
  und der Sohn den Hof &uuml;bernommen hatte. Mit der Zeit hat sie
  viel Erfahrung gewonnen und weiss genau, welche Pflanzen was
  m&ouml;gen und was nicht. Sie st&auml;rkt ihre Blumen, indem sie
  die T&ouml;pfe und Ampeln im Fr&uuml;hjahr m&ouml;glichst
  fr&uuml;h hinaus stellt.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  &laquo;Bei uns weht auch im Sommer manchmal ein heftiger Wind,
  daran will ich sie gew&ouml;hnen&raquo;, sagt Rita Inauen, deren
  Haus auf &uuml;ber 1100 Metern &uuml;ber Meer gelegen ist. Und
  sie wendet viel Zeit f&uuml;r ihr Hobby auf. Am Morgen fr&uuml;h
  geht sie in den Garten, tr&auml;nkt die Blumen und knipst mit den
  Fingern die verbl&uuml;hten Teile ab. Diese w&uuml;rden die
  Blumen zu viel Energie kosten, weiss sie. Darum m&ouml;chte sie,
  dass die Energie in frische Triebe fliesst.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  An heissen Tagen, ist Rita Inauen auch am Mittag mit der
  Giesskanne unterwegs, um die Blumen in den Ampeln zu
  tr&auml;nken. Weil diese unter dem Dach der Scheune h&auml;ngen,
  muss sie diese auch bei Regenwetter tr&auml;nken, was ihren Sohn
  immer wieder zum Lachen bringe, verr&auml;t Rita Inauen.
  &laquo;Arbeitslos werde ich also nie&raquo;, ist sie
  &uuml;berzeugt. Das alles k&ouml;nnte sie nicht alleine
  bew&auml;ltigen. &laquo;Vor allem, weil ich ausw&auml;rts arbeite
  und auch gerne in die Berge gehe. Oder auf die Turnerreise, wie
  gerade eben&raquo;, sagt sie.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  In diesen F&auml;llen springt Schwiegertochter Barbara mit ihren
  Kindern Timo, Liana und Yael ein, die dann das Blumentr&auml;nken
  &uuml;bernehmen. &laquo;Sie m&uuml;ssen unbedingt auch aufs Bild,
  denn ohne sie h&auml;tte ich den Wettbewerb nicht gewinnen
  k&ouml;nnen&raquo;, bestimmt Rita Inauen.
</p>
<h4>
  Brennesseln m&uuml;ssen sein
</h4>
<p>
  Zwar ist die bl&uuml;hende Scheunenwand der Blickfang, aber auch
  daneben sind wahre Schmuckst&uuml;cke zu finden. Die Mariendistel
  sei fr&uuml;her in fast jedem Garten zu finden gewesen, weiss
  Rita Inauen.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Sie hat diese Tradition bewahrt. Zu finden sind eine wilde
  Akalei, an einem gesch&uuml;tzten Ort eine Passionsblume oder
  eine Pflanze, die sie von einer Wanderung im Glarnerland
  mitgebracht hat. &laquo;Ich konnte sie nicht abreissen und habe
  sie mitsamt der Wurzeln mitgenommen&raquo;, erz&auml;hlt sie.
  Diese hat sie in die Erde gesteckt und seither lebt die Pflanze
  in ihrem Garten. Ungewohnt sind auch die Brennesseln.
  &laquo;Solche muss es im Garten haben&raquo;, ist Rita Inauen
  &uuml;berzeugt. Sie braut damit Tee f&uuml;r sich.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Oder sie l&auml;sst ihn ausk&uuml;hlen, um ihn auf die Pflanzen
  zu spritzen. Ein besseres Mittel gegen Blattl&auml;use gebe es
  nicht, hat sie erfahren.
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1595658</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 26 Aug 2010 01:02:52 +0000</pubDate>
         <category>Neutoggenburg</category>
         <title><![CDATA[Gewinnerinnen ermittelt ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1595661</link>
         <description><![CDATA[   W&auml;hrend den Sommerferien suchte das Toggenburger Tagblatt unter dem Titel &laquo;Gartenlust - Lustgarten&raquo; den sch&ouml;nsten Garten. 39 Familien stellten ihren Sitzplatz, ihren Garten oder ihre Terrasse vor und liessen die Leserinnen und Leser des Toggenburger Tagblatts urteilen.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br><br><p>
  W&auml;hrend den Sommerferien suchte das Toggenburger Tagblatt
  unter dem Titel &laquo;Gartenlust - Lustgarten&raquo; den
  sch&ouml;nsten Garten. 39 Familien stellten ihren Sitzplatz,
  ihren Garten oder ihre Terrasse vor und liessen die Leserinnen
  und Leser des Toggenburger Tagblatts urteilen. Die Publikumsjury
  hat die Bl&uuml;tenwand von Rita Inauen vom Salomonstempel,
  Hemberg, zum sch&ouml;nsten Garten gew&auml;hlt. Die
  Hobbyg&auml;rtnerin gewinnt somit einen Gutschein &uuml;ber 300
  Franken der Landi Wattwil. Auf den zweiten Platz kam der Garten
  von Luisa Kn&ouml;pfel aus Oberhelfenschwil.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Sie erh&auml;lt einen Gutschein &uuml;ber 100 Franken von Rogger
  Naturg&auml;rten in Ebnat-Kappel. Am drittmeisten Stimmen gab es
  f&uuml;r den Garten von K&auml;thy Felber in Wattwil. Sie gewinnt
  einen Gutschein &uuml;ber 50 Franken von Butterfly's Blumenwelt
  in Wattwil. Wir danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmer
  herzlich und gratulieren den Gewinnerinnen der Preise.
</p>
<p>
  Das Toggenburger Tagblatt verloste zudem das Buch &laquo;Blumen
  im Toggenburg&raquo; unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern
  der Publikumsjury. Die Gl&uuml;cksfee hat unter den rund 130
  Einsendungen Cilgia Kobelt aus Wattwil als Gewinnerin dieses
  Preises ermittelt. Wir gratulieren herzlich. (red)
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1595661</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Wed, 25 Aug 2010 08:39:00 +0000</pubDate>
         <category>Neutoggenburg</category>
         <title><![CDATA[Drei Panamericanos und ein Film ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1595149</link>
         <description><![CDATA[  WATTWIL. Am 8. September startet der neue Wattwiler Film in 20 Schweizer Kinos. W&auml;hrend drei Monaten reisten Thomas Rickenmann, Jonas und Severin Frei auf der Panamericana, der l&auml;ngsten Strasse der Welt. Entstanden ist ein Dokufilm mit vielen Facetten.   ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>WATTWIL. Am 8. September startet der neue Wattwiler Film in 20 Schweizer Kinos. W&auml;hrend drei Monaten reisten Thomas Rickenmann, Jonas und Severin Frei auf der Panamericana, der l&auml;ngsten Strasse der Welt. Entstanden ist ein Dokufilm mit vielen Facetten. </b><br><br><p>
  Der neue Film &laquo;Panamericana&raquo; tr&auml;gt die
  Handschrift Rickenmanns. &laquo;Doch er ist vielf&auml;ltiger,
  mit schnelleren Filmschnitten und Handlungen, als der
  Dokumentarfilm &lt;Sch&ouml;nheiten des Alpsteins&gt;,
  erkl&auml;rt Thomas Rickenmann. Eines haben die beiden Filme
  dennoch gemeinsam: Sie gehen dem Gl&uuml;ck des einfachen Lebens
  auf den Grund.
</p>
<h4>
  Mehr zum Thema in der gedruckten Ausgabe und im E-Paper vom 25.
  August.
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