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      <title>Schlagzeilen</title>
      <link>http://www.tagblatt.ch/</link>
      <description>St. Galler Tagblatt News</description>
      <language>de-DE</language>
      <pubDate>Fri, 10 Feb 2012 19:13:04 +0100</pubDate>
      <lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 19:13:04 +0100</lastBuildDate>      <item>
         <pubDate>Fri, 10 Feb 2012 19:10:00 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  FC St.Gallen glückt die Hauptprobe  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2861202</link>
         <description><![CDATA[  FUSSBALL. Im letzten Testspiel vor dem Start zur R&uuml;ckrunde der Challenge League besiegt der FC St.Gallen in Dornbirn den FC Lustenau mit 4:0.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br />Bereits zur Pause f&uuml;hrten die St.Galler mit 3:0. Als zweifacher Torsch&uuml;tze zeichnete sich Bruno Valente aus, der in der 30. Minute auf 2:0 erh&ouml;hte und nach der Pause f&uuml;r das Endergebnis verantwortlich war. Kristian Nushi hatte den FC St.Gallen nach 13 Minuten in F&uuml;hrung gebracht. Das 3:0 erzielte Manuel Sutter in der 35. Minute.<br /> <br /> Die Ostschweizer mussten unter anderen auf Ezequiel Oscar Scarione verzichten, der krankheitsbedingt fehlte. (pd)<br /> <br /> <strong>FC Lustenau - FC St.Gallen 0:4 (0:3)</strong><br /> Kunstrasenplatz Birkenwiese, Dornbirn - 50 Zuschauer.<br /> Tore: 13. Nushi 0:1. 30. Valente 0:2. 35. Sutter 0:3. 63. Valente 0:4.<br /> FC St.Gallen. 1. Halbzeit: Lopar; Martic, Montandon, Stocklasa, H&auml;mmerli; Nushi, Mathys, Muntwiler (43. Cicek), Sutter; Valente, Abegglen.<br /> 2. Halbzeit: Vailati; Roduner, Montandon (68. Atila), Stocklasa, Pa Modou; Ivic, Nushi, Cicek, Regazzoni; Valente, Lehmann.<br /> Bemerkungen: FC St.Gallen ohne Scarione (krank), Imhof, Etoundi (beide angeschlagen), Waldvogel und L&uuml;chinger (beide U21). - 3. Lattenschuss Valente. - 39. Muntwiler scheidet wegen Wadenproblemen aus.  ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2861202</guid>
      </item>
      <item>
         <pubDate>Fri, 10 Feb 2012 18:22:00 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Spannungseinbrüche in der Ostschweiz  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2861188</link>
         <description><![CDATA[  Gleich zwei Mal ist es auf einer Stromleitung zwischen Herisau und Urn&auml;sch zu Spannungseinbr&uuml;chen gekommen. Betroffen von der St&ouml;rung d&uuml;rften einige 100'000 Kunden sein.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br />Um 13.05 und um 15.05 Uhr kam es zu den Spannungseinbr&uuml;chen. Daniela Biedermann, Mediensprecherin der Axpo, schreibt auf Anfrage: &laquo;Der Kurzschluss ereignete sich auf der 110-Kilovolt-Leitung Herisau-Urn&auml;sch. Betroffen sind davon Kunden im Umkreis um den St&ouml;rungsort.&raquo;<br /> <br /> Seit 15.09 Uhr ist diese Leitung definitiv spannungslos. &laquo;Dies bedeutet aber keinen Versorgungsausfall&raquo;, meint Biedermann. Die Kunden h&auml;tten nur ein Flackern des Lichts registriert und bei sensiblen Industriekunden schalteten sich Elektromotoren automatisch ab.<br /> <br /> Ursache der St&ouml;rung war vermutlich der Schnee auf der Leitung, der dazu f&uuml;hrte, dass die Leiterseile sich in der Luft ber&uuml;hrten und so einen Kurzschluss erzeugten. (rr)  ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2861188</guid>
      </item>      <item>
         <pubDate>Fri, 10 Feb 2012 17:59:00 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Europäische Union regelt ausserbörslichen Handel mit Derivaten  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2861182</link>
         <description><![CDATA[  Mit den neuen Vorschriften will Br&uuml;ssel den ausserb&ouml;rslichen Handel mit Derivaten vereinheitlichen. Die k&uuml;nftige EU-Verordnung soll 2013 in Kraft treten. Ein Transaktionsregister soll bei den Derivaten f&uuml;r Transparenz sorgen. Auch Drittstaaten trifft die Regelung.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p class="quelle">(sda)</p> <p>In der Europ&auml;ischen Union (EU) wird k&uuml;nftig der ausserb&ouml;rsliche Handel mit Derivaten st&auml;rker reguliert und vereinheitlicht. EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier begr&uuml;sste die Einigung als einen &laquo;entscheidenden Schritt&raquo; f&uuml;r eine europ&auml;ische Finanzmarktregulierung. Damit sei die &Auml;ra von undurchsichtigen und dubiosen Absprachen vorbei, erkl&auml;rte Barnier in einer Stellungnahme weiter. Das Gesch&auml;ft mit Derivaten gilt als Hauptursache f&uuml;r die Finanzkrise, weil es hochgradig intransparent ist und bislang nicht reguliert war.</p> <p>Nach langwierigen Verhandlungsrunden gelang eine Einigung im so genannten Trilog, im Gespr&auml;ch zwischen den zust&auml;ndigen EU-Institutionen, zu erreichen. Nun m&uuml;ssen noch das EU-Parlament und der Ministerrat, die Vertretung der EU-Staaten, dem gefundenen Kompromiss offiziell zustimmen. Die k&uuml;nftige EU-Verordnung soll 2013 in Kraft treten.</p> <h4>Risiken einschr&auml;nken</h4> <p>Mit den neuen Vorschriften will Br&uuml;ssel den ausserb&ouml;rslichen Handel mit Derivaten (OTC-Derivate) vereinheitlichen. Risiken sollen eingeschr&auml;nkt und die Marktteilnehmer zu mehr Transparenz verpflichtet werden. So k&ouml;nnen &laquo;standardisierte&raquo; OTC-Derivate k&uuml;nftig &uuml;ber eine zentrale Abwicklungsstelle verarbeitet werden. Damit soll verhindert werden, dass einzelne Markt-Teilnehmer mit ihrer Pleite das gesamte Finanzsystem gef&auml;hrden k&ouml;nnen. Ein Transaktionsregister soll bei den Derivaten zudem f&uuml;r Transparenz sorgen.</p> <p>&laquo;Das ist ein erheblicher Fortschritt f&uuml;r Transparenz und Risikominderung auf dem ausserb&ouml;rslichen Derivatemarkt&raquo;, sagte der Berichterstatter des EU-Parlaments, der deutsche CDU-Abgeordnete Werner Langen.</p> <h4>ESMA und CCP</h4> <p>Die Genehmigung und Aufsicht von zentralen Gegenparteien (CCP) obliegt den nationalen Aufsichtsbeh&ouml;rden, die der Register der EU-Aufsichtsbeh&ouml;rde ESMA. Die CCP sind Unternehmen, die bei einer Transaktion zwischen den Parteien stehen und sowohl als K&auml;ufer als auch Verk&auml;ufer auftreten k&ouml;nnen.</p> <p>&Uuml;ber die CCP soll der standardisierte Derivate-Handel k&uuml;nftig abgewickelt werden. Das gilt aber nur f&uuml;r Finanzinstitute. Nicht- Finanzinstitute sollen nur dann unter diese Regulierung fallen, wenn ihre OTC-Positionen spezifische Informations- und Clearing-Grenzen erreicht.</p> <p>Wenn die beratenden Gremien mit Zwei-Drittel-Mehrheit Bedenken gegen die Zulassung &auml;ussern, kann die ESMA zu einer verbindlichen Streitschlichtung angerufen werden. Das EU-Parlament setzte laut Langen durch, dass dies m&ouml;glich wurde und zus&auml;tzlich dieser Teil der Regulierung einer Berichtspflicht und einer Revisionsklausel unterworfen wird.</p> <h4>Regelung f&uuml;r Drittstaaten</h4> <p>Beim gefundenen Kompromiss gingen auch die Drittstaaten nicht vergessen. CCP aus der Schweiz oder den USA m&uuml;ssen von der ESMA anerkannt werden, damit sie im Gesch&auml;ft mitmischen k&ouml;nnen. Die Zulassung erhalten die CCP aus Drittstaaten nur unter Erf&uuml;llung gewisser Bedingungen.</p> <p>So muss die EU-Kommission festgestellt haben, dass in dem betreffenden Drittstaat gleichwertige Regulierungen und &Uuml;berwachungsmethoden bez&uuml;glich CCP angewandt werden. Die CCP m&uuml;ssen in dem Drittstaat bewilligt sein und unter Aufsicht stehen. Zudem muss die ESMA mit dem Drittstaat ein Abkommen &uuml;ber die Zusammenarbeit abgeschlossen haben.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2861182</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Fri, 10 Feb 2012 17:38:00 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Vergeblicher Schlussspurt Wawrinkas  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2861170</link>
         <description><![CDATA[  Den Schweizern ist der Einstieg in den Davis-Cup missgl&uuml;ckt. Stanislas Wawrinka verliert in Freiburg das erste Einzel gegen Mardy Fish 2:6, 6:4, 6:4, 1:6, 7:9.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>Agenturmeldung von SI</p> <p>Den Schweizern ist der Einstieg in den Davis-Cup missgl&uuml;ckt. Stanislas Wawrinka verliert in Freiburg das erste Einzel gegen Mardy Fish 2:6, 6:4, 6:4, 1:6, 7:9.</p> <p>Beim Stand von 2:2 im entscheidenden Satz gelang dem Amerikaner das Break zur 3:2-F&uuml;hrung. Eine weitere Breakm&ouml;glichkeit (zum 5:2) liess der Amerikaner ungenutzt. Wawrinka seinerseits verpasste es, beim Stand von 3:4 Fishs Aufschlag abzunehmen. Der Lausanner vergab insgesamt f&uuml;nf Breakchancen.</p> <p>Beim Stand von 4:5 wurde Wawrinka f&uuml;r seinen Einsatz belohnt, als er sich das Break zur&uuml;ckholte. Als es 7:7 stand, kam Fish zu weiteren Breakchancen; die dritte nutzte er zum 8:7. Mit dem 4. Matchball beendete Fish nach fast viereinhalb Stunden die hart umk&auml;mpfte Partie.</p> <p>Im Anschluss hat Roger Federer nun gegen John Isner die Chance, f&uuml;r die Schweiz auszugleichen.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2861170</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Fri, 10 Feb 2012 17:21:00 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Spanische Regierung beschliesst Arbeitsmarktreform  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2861165</link>
         <description><![CDATA[  Arbeitnehmer in Spanien werden in Zukunft bei Entlassungen niedrigere Abfindungen erhalten. Die Regierung in Madrid beschloss am Freitag per Dekret eine Arbeitsmarktreform.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p class="quelle">(sda/dpa)</p> <p>Arbeitnehmer in Spanien werden in Zukunft bei Entlassungen niedrigere Abfindungen erhalten. Die Regierung in Madrid beschloss am Freitag per Dekret eine Arbeitsmarktreform, wonach Arbeitnehmern im Fall einer K&uuml;ndigung nur noch eine Abfindung von 33 statt bisher 45 Tagesl&ouml;hnen pro geleistetem Arbeitsjahr zustehen wird.</p> <p>Vizeministerpr&auml;sidentin Soraya S&aacute;enz de Santamar&iacute;a erkl&auml;rte am Freitag, das wichtigste Ziel der Reform sei es, die Einstellung von Arbeitnehmern, insbesondere von Jugendlichen und Langzeitarbeitslosen, zu erleichtern.</p> <p>Neu k&ouml;nnen die Unternehmen ihre Mitarbeiter nun nicht mehr drei Jahre, sondern nur noch zwei Jahre mit befristeten Vertr&auml;gen besch&auml;ftigen. Fast ein Drittel der spanischen Arbeitnehmer verf&uuml;gt derzeit nur &uuml;ber einen Zeitvertrag. Dadurch k&ouml;nnen die Unternehmen in Zeiten des wirtschaftlichen Abschwungs die Zahl ihrer Besch&auml;ftigten leicht reduzieren.</p> <p>Kleinere Firmen mit weniger als 50 Mitarbeitern erhalten zudem eine Steuerverg&uuml;nstigung von 3'000 Euro, wenn sie junge Leute unter 30 Jahren einstellen, die ihre erste Arbeit aufnehmen.</p> <p>Die Arbeitslosenquote Spaniens ist mit 22,85 Prozent die h&ouml;chste in Europa. Mehr als f&uuml;nf Millionen Menschen sind derzeit ohne Job. Bei den jungen Leuten unter 25 erreicht die Arbeitslosenquote gar schwindelerregende 48 Prozent.</p> <p>Die Verabschiedung der Reform per Dekret bedeutet, dass das Parlament bei der Vorlage nur mit Ja oder Nein stimmen kann. Ver&auml;nderungen am Text sind nicht m&ouml;glich. Die Verabschiedung gilt als sicher, weil die regierenden Konservativen der Volkspartei (PP) &uuml;ber eine Mehrheit im Parlament verf&uuml;gen.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2861165</guid>
      </item>
      <item>
         <pubDate>Fri, 10 Feb 2012 17:35:00 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Schweiz gibt syrischem Regime Geld zurück  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2861164</link>
         <description><![CDATA[  Die Schweiz gibt trotz Sanktionen gegen Syrien 3,6 Millionen Franken an einen Cousin von Machthaber Bashar al-Assad frei. Hafis Makluf war mit seinem Rekurs beim Bundesstrafgericht in Bellinzona erfolgreich.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p class="quelle">(sda)</p> <p>Das Gericht urteilte am 11. Januar, dass die Blockierung von vier Konten von Makluf auf einer Schweizer Bank aufzuheben sei. Dies geht aus dem vorliegenden Urteil hervor, &uuml;ber welches 20 Minuten Online am Donnerstag berichtet hatte. Die Bundesanwaltschaft (BA) verzichtet auf einen Gang nach Lausanne.</p> <p>Obwohl Hafis Makluf im Urteil nicht mit Namen genannt wird, ist er aufgrund der beim Staatssekretariat f&uuml;r Wirtschaft (SECO) einsehbaren Sanktionsliste klar identifizierbar. Der 40-j&auml;hrige Hafis Makluf ist Oberst und Leiter einer Geheimdienststelle in Damaskus und Cousin von Assad.</p> <h4>Geldw&auml;scherei-Vorwurf nicht bewiesen</h4> <p>Das SECO hatte am 14. September die Aufhebung der Kontensperre verf&uuml;gt. Dieser Entscheid war aber gleich von der Bundesanwaltschaft mit einem erneuten Geldw&auml;schereiverfahren gegen Makluf gekontert worden. Die Gelder blieben in der Folge weiterhin gesperrt.</p> <p>Nun gab des Bundesstrafgericht dem Syrer recht. Der Vorwurf der Geldw&auml;scherei sei nicht hinreichend bewiesen. Makhluf hatte argumentiert, er h&auml;tte das Geld f&uuml;r Verpflichtungen aus einem Immobilienhandel vom April 2011 in Syrien verwenden sollen. Die Schweizer Sanktionen gegen Syrien traten einen Monat sp&auml;ter in Kraft.</p> <h4>Kein Kommentar beim Seco</h4> <p>Mit dem Entscheid von Bellinzona wurde das SECO nun wieder beauftragt, die Freigabe des Geldes zu verf&uuml;gen. Einzelheiten zur Freigabe wollte das SECO am Freitag auf Anfrage nicht bekanntgeben.</p> <p>In den Sanktionsverordnungen bez&uuml;glich Finanzsanktionen gebe es gewisse Ausnahmeregelungen, sagte SECO-Sprecherin Mari Avet lediglich. Insgesamt seien in der Schweiz noch syrische Guthaben in der H&ouml;he von rund 50 Millionen Franken gesperrt.</p> <h4>Kein Weiterzug geplant</h4> <p>Die Bundesanwaltschaft hatte das Geldw&auml;schereiverfahren gegen Makluf am 31. Januar eingestellt, wie BA-Sprecherin Jeannette Balmer am Freitag auf Anfrage sagte. Auf einen Weiterzug des Urteils an das Bundesgericht in Lausanne werde verzichtet.</p> <p>Hafis Mahkluf steht im Verdacht, am gewaltsamem Vorgehen gegen Demonstranten beteiligt gewesen zu sein. Er ist ein Bruder von Rami Makluf, einem der einflussreichsten syrischen Unternehmer. Auch Rami Makluf steht auf der Schweizer Sanktionsliste.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2861164</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Fri, 10 Feb 2012 16:35:00 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  13,5 Jahre Gefängnis im Fall Céline  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2861139</link>
         <description><![CDATA[  Der 23-J&auml;hrige, der im M&auml;rz 2009 seine Freundin erschossen hat, muss f&uuml;r 13,5 Jahre ins Gef&auml;ngnis. Das Berzirksgericht Uster sprach den jungen Kosovaren am Freitag der vors&auml;tzlichen T&ouml;tung, Gef&auml;hrdung des Lebens und der mehrfachen Widerhandlung gegen das Waffengesetz schuldig.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p class="quelle">(sda)</p> <p>Die Staatsanwaltschaft hatte zuvor eine Freiheitsstrafe von zwanzig Jahren wegen Mordes, die Verteidigung eine solche von drei einviertel Jahren wegen fahrl&auml;ssiger T&ouml;tung gefordert.</p> <p>Der junge Mann hatte seine damals 16-j&auml;hrige Freundin vor knapp drei Jahren auf einem Parkplatz in Volketswil erschossen. Das Paar sass gemeinsam in einem Auto, als der T&auml;ter mit einer Pistole hantierte. Er dr&uuml;ckte zwei Mal ab, beim zweiten Mal l&ouml;ste sich ein Schuss. Die Kugel traf die Gymnasiastin in den Hals und verletzte sie so schwer, dass sie starb.</p> <p>Der Prozess am Bezirksgericht dauerte mehrere Tage. Am dritten und letzten Prozesstag entschuldigte sich der T&auml;ter erstmals bei den Eltern des M&auml;dchens. Er habe das nicht gewollt, und es tue ihm leid, dass er ihnen so viel leid zugef&uuml;gt habe, sagte der junge Mann. &laquo;Ich bereue es jeden scheisseinzelnen Tag, was ich gemacht habe.&raquo;</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2861139</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Fri, 10 Feb 2012 16:14:00 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  AKW-Mühleberg soll vom Netz gehen  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2861125</link>
         <description><![CDATA[  Das Kernkraftwerk M&uuml;hleberg soll sofort abgeschaltet werden. Das verlangt die kantonale Volksinitiative &laquo;M&uuml;hleberg vom Netz&raquo;. Sie ist am Freitag in Bern eingereicht worden. Fast 16'000 Personen haben das Begehren unterschrieben.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p class="quelle">(sda)</p> <p>Die 15'480 Unterschriften sind bereits beglaubigt, so dass die Initiative als zustand gekommen gelten darf, falls nicht noch irgendwelche formale Probleme auftreten. Im Kanton Bern braucht es f&uuml;rs Zustandekommen einer Volksinitiative 15'000 Unterschriften.</p> <p>Der Initiativtext besteht aus einem einzigen Satz: &laquo;Der Kanton, als Mehrheitsaktion&auml;r der BKW FMB Energie AG, sorgt f&uuml;r die sofortige Ausserbetriebnahme des AKW M&uuml;hleberg&raquo;.</p> <h4>Privatpersonen lancierten Initiative</h4> <p>Der Kanton Bern h&auml;lt 52 Prozent des Aktienkapitals am bernischen Energiekonzern BKW, dem Betreiber und Besitzer des Kernkraftwerks im bernischen M&uuml;hleberg. Die Initianten sagen, deshalb k&ouml;nne die Kantonsregierung jederzeit von der BKW-Spitze verlangen, das Werk abzuschalten.</p> <p>Bei den Initianten handelt es sich um Privatpersonen aus dem bernischen Oberaargau, die durch die AKW-Katastrophe im japanischen Fukushima aufger&uuml;ttelt wurden.</p> <h4>Regierung will geordneten Ausstieg</h4> <p>Die Kantonsregierung h&auml;lt aber eine Intervention bei der BKW zur Abschaltung des AKW nicht f&uuml;r so einfach wie die Initianten. F&uuml;r die Pr&uuml;fung und &Uuml;berwachung der Kernkraftwerke sei erstens der Bund zust&auml;ndig, schrieb der Regierungsrat letztes Jahr in der Antwort auf parlamentarische Vorst&ouml;sse im Kantonsparlament.</p> <p>Zweitens w&uuml;rde die Abschaltung des AKW durch die BKW eine Statuten&auml;nderung erfordern, die nur zwei Drittel aller Aktion&auml;re herbeif&uuml;hren k&ouml;nnten.</p> <p>Der rot-gr&uuml;n dominierte Regierungsrat des Kantons Bern ist zwar auch f&uuml;r die Abschaltung des Werks, wie er schon mehrfach erkl&auml;rt hat. Er will aber einen geordneten Ausstieg unter Ber&uuml;cksichtigung &ouml;konomischer und versorgungstechnischer Faktoren.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2861125</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Fri, 10 Feb 2012 15:11:00 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Intimer Moment während des arabischen Frühlings  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2861099</link>
         <description><![CDATA[  Eine Aufnahme aus dem blutigen Machtkampf im Jemen ist am Freitag zum besten Pressefoto des vergangenen Jahres gek&uuml;rt worden. Das mit dem World Press Photo Award 2011 ausgezeichnete Foto zeigt eine Frau in schwarzem Vollschleier und weissen Handschuhen, die in ihren Armen einen verletzten Verwandten h&auml;lt.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p class="quelle">(sda/afp)</p> <p>Das Pressebild des Jahres stammt vom Spanier Samuel Aranda. Er hatte es im Oktober vergangenen Jahres in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa in einer Moschee aufgenommen, in der Gegner von Pr&auml;sident Pr&auml;sident Ali Abdallah Saleh ein Feldlazarett einrichteten.</p> <p>&laquo;Das Foto steht f&uuml;r die gesamte Region&raquo;, begr&uuml;ndete Jurymitglied Koyo Kouoh in Amsterdam die Auszeichnung im wichtigsten Fotowettbewerb der Welt. &laquo;Es pr&auml;sentiert Jemen, &Auml;gypten, Tunesien, Libyen, Syrien - einfach alles, was w&auml;hrend des arabischen Fr&uuml;hlings geschah.&raquo;</p> <p>Proteste gegen Saleh</p> <p>Das Besondere an dem Foto sei, dass es in einer bedeutenden Entwicklung &laquo;eine private, intime Seite&raquo; zeige. Aranda war im Auftrag der &laquo;New York Times&raquo; im Jemen.</p> <p>Im Zuge der revolution&auml;ren Bewegungen in der arabischen Welt hatten Anfang 2011 auch im Jemen Proteste gegen Saleh eingesetzt. Der seit 1978 amtierende Staatschef unterzeichnete im November nach monatelangen Protesten mit hunderten Toten ein Abkommen zum Machtverzicht.</p> <p>Im Gegenzug wurde ihm Straffreiheit zugesichert. Bis zur Pr&auml;sidentschaftswahl am 21. Februar ist Saleh als Ehrenpr&auml;sident formell noch im Amt.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2861099</guid>
      </item>      <item>
         <pubDate>Fri, 10 Feb 2012 15:02:00 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  FDP will Gruppenanfragen der USA akzeptieren  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2861092</link>
         <description><![CDATA[  Die FDP hat ihre Vorschl&auml;ge f&uuml;r die L&ouml;sung der Steuerkonflikte mit der EU und den USA pr&auml;sentiert. Der automatische Informationsaustausch mit der EU hat nach Ansicht der FDP einen zu grossen Aufwand zur Folge. Dagegen spricht sich die FDP f&uuml;r die Zulassung von Gruppenanfragen der USA aus.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p class="quelle">(sda)</p> <p>Die Schweiz soll im Steuerstreit mit den USA, aber auch im Steuerkonflikt mit den europ&auml;ischen Nachbarn selbstbewusster auftreten. Diese Ansicht vertrat die FDP am Freitag an einer Medienkonferenz in Bern. FDP-Pr&auml;sident Fulvio Pelli behauptete, der Schweizer Verhandlungsf&uuml;hrer, Staatssekret&auml;r Michael Amb&uuml;hl, habe einigen Grund, Verhandlungen in Steuerfragen mit viel Selbstvertrauen zu f&uuml;hren. Denn der Schweizer Vorschlag, f&uuml;r die Steuerbeh&ouml;rden anderer L&auml;nder auf den Geldern ausl&auml;ndischer Bankkunden eine Abgeltungssteuer zu erheben, sei viel besser als die L&ouml;sungsvorschl&auml;ge etwa der EU.</p> <h4>Bundesrat soll Weissgeldstrategie verfolgen</h4> <p>Die EU fordert den automatischen Informationsaustausch zwischen den Steuerbeh&ouml;rden. Laut Pelli w&uuml;rde dies nur zu grossem administrativem Aufwand f&uuml;hren. Zur Beilegung des &laquo;Wirtschaftskrieges gegen die Schweiz&raquo; fordern die Freisinnigen, dass sich der Bundesrat an der von der FDP an einer Delegiertenversammlung vom April 2010 verabschiedeten Weissgeldstrategie orientiert.</p> <p>Erstes Ziel der FDP ist es, den Finanzplatz Schweiz zu s&auml;ubern. Neben der Einf&uuml;hrung einer Abgeltungssteuer mit interessierten L&auml;ndern sollen in bilateralen Abkommen die Altlasten bereinigt werden, so wie es der Bundesrat mit Deutschland und Grossbritannien ausgehandelt hat.</p> <h4>Amtshilfe auf Steuerhinterziehung ausdehnen</h4> <p>Der Bundesrat soll nach Meinung der FDP auch fortfahren, weitere Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) dem OECD-Mindeststandard anzupassen und damit die Amtshilfe auf F&auml;lle von Steuerhinterziehung auszudehnen.</p> <p>Im Falle des DBA mit den USA sei die FDP bereit, auch Gruppenanfragen zuzulassen, sagte FDP-Nationalrat Philipp M&uuml;ller. Die FDP werde in der Fr&uuml;hjahrssession den Vorschl&auml;gen des Bundesrats mit Blick darauf zustimmen, dass im Steuerstreit mit den USA eine Globall&ouml;sung gefunden werde.</p> <p>Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf habe in diesem Zusammenhang vor der vorberatenden Kommission des Nationalrats versichert, dass der Bundesrat das DBA mit den USA erst in Kraft setzen werde, wenn eine Globall&ouml;sung gefunden worden sei.</p> <h4>Selbstdeklaration ausl&auml;ndischer Bankkunden</h4> <p>Zur S&auml;uberung des Finanzplatzes kann sich die FDP auch vorstellen, von ausl&auml;ndischen Bankkunden k&uuml;nftig eine Selbstdeklaration zu verlangen, wonach das angelegte Geld im Heimatland versteuert sei. Die FDP sei offen, &uuml;ber eine Selbstdeklaration zu verhandeln, sagte Pelli.</p> <p>Bevorzugen w&uuml;rde er aber Verhaltensregeln f&uuml;r Banken, die von der Finanzmarktaufsicht (Finma) kontrolliert werden. Aufgrund dieser Regeln sollen Banken unversteuertes Geld erkennen und gegebenenfalls ablehnen. Er wies dabei auch darauf hin, dass die Selbstdeklaration im Ausland skeptisch beurteilt werde.</p> <p>Weiter fordert die FDP eine St&auml;rkung des Finanzplatzes durch Steuererleichterungen. Die Rahmenbedingungen m&uuml;ssten verbessert werden, durch die Abschaffung der Stempelsteuern und &Auml;nderungen bei der Verrechnungssteuern. Den Schweizer Finanzinstituten m&uuml;sse zudem der Zugang zu den ausl&auml;ndischen Finanzm&auml;rkten gesichert werden.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2861092</guid>
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         <pubDate>Fri, 10 Feb 2012 13:52:00 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Verzögerte Premiere in Andorra  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2861058</link>
         <description><![CDATA[  Das erste Weltcup-Rennen in Andorra l&auml;sst auf sich warten. Der Frauen-Riesenslalom vom Freitag musste abgesagt werden. Der Himmel war blau, doch wehte ein zu starker Wind.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p class="quelle">(si)</p> <p>Der Start des Riesenslaloms in Soldeu wurde zun&auml;chst um zwei Stunden auf 12 Uhr verschoben. Eine knappe halbe Stunde sp&auml;ter entschied sich die Jury schliesslich zur Kapitulation.</p> <p>Das Rennen war vom franz&ouml;sischen Courchevel &uuml;bernommen worden, wo Mitte Dezember ergiebige Schneef&auml;lle zur Absage gef&uuml;hrt hatten. Im deutschen Ofterschwang oder dem schwedischen &Aring;re, wo an den ersten beiden M&auml;rz-Wochenenden die n&auml;chsten Rennen in den technischen Disziplinen anstehen, k&ouml;nnte ein dritter Anlauf genommen werden.</p> <p>Am Samstag figuriert im gr&ouml;ssten Skigebiet der Pyren&auml;en wieder ein Riesenslalom auf dem Programm und am Sonntag dann ein Slalom. Swiss-Ski ist mit vier Fahrerinnen in den Kleinstaat gereist: Lara Gut, Denise Feierabend, Wendy Holdener und Corinne Suter. Letztere startet nur im &laquo;Riesen&raquo;.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2861058</guid>
      </item>
      <item>
         <pubDate>Fri, 10 Feb 2012 11:49:00 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Tod in der Langstrasse könnte Racheakt gewesen sein  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2861042</link>
         <description><![CDATA[  Vor dem Klub &laquo;Lambada&raquo; in der Z&uuml;rcher Langstrasse ist am Morgen um 5 Uhr 30 eine Person ums Leben gekommen. Augenzeugen berichten, nach einem Streit habe ein Angestellter eines anderen Lokals sein Auto gegen Personen vor dem Klub gelenkt.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p class="quelle">(sda)</p> <p>Ein 25-j&auml;hriger Autolenker ist am fr&uuml;hen Freitagmorgen an der Z&uuml;rcher Langstrasse in eine Personengruppe geprallt, die sich vor einer Bar aufhielt. Ein 39-J&auml;hriger starb noch auf der Unfallstelle, vier M&auml;nner und eine Frau im Alter zwischen 21 und 36 Jahren wurden verletzt.</p> <p>Unter den Verletzten befindet sich auch der Autofahrer, wie die Stadtpolizei und die Staatsanwaltschaft Z&uuml;rich-Limmat gemeinsam mitteilten. Ob es sich um einen Unfall oder ein gewolltes Fahrman&ouml;ver handelte, ist derzeit aber noch unklar. Die Umst&auml;nde werden jetzt von Spezialisten der Stadtpolizei, des Forensischen Dienstes und der Staatsanwaltschaft abgekl&auml;rt.</p> <h4>Verbotene Richtung</h4> <p>Gem&auml;ss bisherigen Erkenntnissen fuhr kurz vor 5 Uhr 30 ein viert&uuml;riger Personenwagen in verbotener Fahrtrichtung die Langstrasse entlang. Unmittelbar nach der Verzweigung Langstrasse/ Dienerstrasse fuhr er dann in die Menge.</p> <p>Beim Verstorbenen handelt es sich um einen 39-j&auml;hrigen Schweizer. Die Langstrasse wurde f&uuml;r mehrere Stunden gesperrt. Die Polizei errichtete &uuml;ber der Unfallstelle ein Zelt, um Blicke auf Tote und Verletzte zu verhindern.</p> <h4>Aggressive G&auml;ste</h4> <p>Ein st&auml;mmiger Mann hinter der Polizei-Absperrung erz&auml;hlt, er arbeite seit 15 Jahren als T&uuml;rsteher im Klub &laquo;Lambada&raquo;. Letzte Nacht habe er jedoch frei gehabt. Sein Kollege habe ihm am Morgen am Telefon gesagt, es sei um 5 Uhr im Klub zu einem Streit zwischen Personen, die in der Gastro-Szene t&auml;tig seien, gekommen. Aufgrund dieser Schilderungen gehe er davon aus, dass ein Beteiligter danach mit seinem Auto in die Menschengruppe gefahren sei.</p> <p>Wochentags schliesst das &laquo;Lambada&raquo; jeweils um 4 Uhr und &ouml;ffnet eine Stunde sp&auml;ter wieder. Um diese Zeit gebe es manchmal verbale Auseinandersetzungen und ab und zu auch Handgemenge, zu gravierenden Vorf&auml;llen sei es im Klub aber nie gekommen, so weit er sich erinnere, sagt der T&uuml;rsteher. Um diese Zeit treffe man jedoch h&auml;ufig aggressive, alkoholisierte oder unter Drogeneinfluss stehende Leute an. In unmittelbarer Umgebung des &laquo;Lambada&raquo; befinden sich zahlreiche weitere Nachtlokale.</p> <p>Nachdem die Bestatter die Leiche des 39-j&auml;hrigen Schweizers kurz vor neun Uhr abtransportiert haben, machen Feuerwehrleute das verkeilte Auto zum Abtransport f&uuml;r den in der gesperrten Langstrasse wartenden Abschleppdienst bereit.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2861042</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Fri, 10 Feb 2012 12:47:00 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Teilsieg für Weiterverkäufer  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2861039</link>
         <description><![CDATA[  ReDigi hat sich vorerst gegen Capitol Records durchgesetzt: Nutzer d&uuml;rfen ihre erworbenen Songs online ver&auml;ussern. Unterdessen wappnen sich die neuen Macher der Torrent-Seite The Pirate Bay f&uuml;r den Kampf mit der Unterhaltungsindustrie.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p class="autor">Von Henning Steier</p> <p><a class="more" href="http://www.nzz.ch/nachrichten/digital/redigi_riaa_1.13333879.html">ReDigi</a> hat in New York einen ersten gerichtlichen Sieg gegen Capitol Records <a class="more" href="http://newsroom.redigi.com/redigi-wins-major-victory-in-court-hearing-over-pre-owned-digital-music-capitol-records-emi-vs-redigi/">errungen</a> . Die Plattenfirma <a class="more" href="http://www.wired.com/images_blogs/threatlevel/2012/02/redigiruling1.pdf">wollte</a> den Musik-Marktplatz schliessen lassen, weil Kunden das Urheberrecht verletzen sollen. Nutzer k&ouml;nnen Songs weiterverkaufen. Die Preise beginnen bei 59 Cent pro Titel.</p> <p>Wer ins Gesch&auml;ft einsteigen m&ouml;chte, installierte die Software Music Manager auf seinem Windows-PC oder Mac. Diese findet Musik aus Kauf-Quellen wie iTunes Store und Amazon. Anschliessend erhalten die Titel einen Code, werden vom Rechner gel&ouml;scht und auf Server des Unternehmens kopiert. Anwender sollen 20 Cent pro hochgeladenem Song erhalten und zus&auml;tzlich 12 Cent, wenn er verkauft wird. Das Geld kann allerdings nur f&uuml;r ReDigi-Songs ausgegeben werden. Dabei sind Kunden darauf angewiesen, dass andere User die gew&uuml;nschten Titel hochgeladen haben.</p> <h4>Zweites Verfahren</h4> <p>Laut einem US-Gesetz, der First Sale Doctrine, ist es erlaubt, rechtlich gesch&uuml;tzte Werke weiterzuverkaufen. Wie Capitol Records argumentiert der Branchenverband Recording Association of America (RIAA), der in einem eigenen Verfahren <a class="more" href="http://www.nzz.ch/nachrichten/digital/redigi_riaa_1.13333879.html">gegen ReDigi vorgeht</a> , das Unternehmen verstosse gegen die First Sale Doctrine, weil Nutzer Kopien erstellten.</p> <p>ReDigi betonte in einer Medienmitteilung, der Ansatz der Kl&auml;ger gef&auml;hrde die Grundlagen des Cloud Computings. Denn Nutzer legen in der Regel Kopien von Dateien in der Speicherwolke ab, damit sie weltweit und diversen Anwendern zur Verf&uuml;gung stehen. Mit der gerichtlichen Auseinandersetzung werde ein Branchenteil gef&auml;hrdet, der mittlerweile rund 41 Milliarden Dollar wert sei, hiess es. Capitol Records lieferte bisher keine Stellungnahme.</p> <h4>Piraten m&uuml;ssen ins Gef&auml;ngnis</h4> <p>Anfang Februar errang die Unterhaltungsindustrie hingegen einen wichtigen <a class="more" href="http://www.nzz.ch/nachrichten/digital/es_wird_eng_fuer_die_macher_von_the_pirate_bay_1.14761294.html">Sieg vor Gericht</a> . Die Macher der schwedischen Torrent-Seite The Pirate Bay m&uuml;ssen ins Gef&auml;ngnis, denn der Oberste Gerichtshof Schwedens lehnte es ab, sich mit dem Widerspruch der wegen Beihilfe zu Urheberrechtsverletzungen Verurteilten zu befassen. Auf The Pirate Bay stehen kleine Dateien bereit, <a class="more" href="http://www.nzz.ch/nachrichten/digital/provider_sperren_the_pirate_bay_niederlande_1.14282211.html">Torrents</a> genannt, mit denen man grosse Dateien herunterladen kann. Die Technologie wird allerdings vielfach zur Verbreitung gesch&uuml;tzter Inhalte genutzt. Die Macher der Website haben stets argumentiert, selbst keine gesch&uuml;tzten Inhalte anzubieten.</p> <p>Doch thepiratebay.se gibt es weiterhin. Die neuen Macher k&uuml;ndigten bereits <a class="more" href="http://thepiratebay.se/blog/197">Anfang Dezember</a> an, statt Torrents nur noch sogenannte Magnet-Links anzubieten. Diese <a class="more" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Pirate-Bay-ruestet-sich-fuer-den-Sturm-1431713.html">enthalten</a> nur eine eindeutige Kennzeichnung (Hash) der Datei, so es keine Tracker-Server mehr braucht, so dass die Verbindungen im P2P-Netz durch deren Abschaltungen nicht mehr gest&ouml;rt werden. Ausserdem sparen die Seitenbetreiber Speicherplatz. Ein Besucher der Piratenbucht hat die Magnet-Links von 1'643'194 Torrents k&uuml;rzlich in einer 90 Megabyte umfassenden Datei <a class="more" href="http://torrentfreak.com/download-a-copy-of-the-pirate-bay-its-only-90-mb-120209/">vereint</a> . Anwender bemerken den Unterschied kaum, denn Clients wie uTorrent <a class="more" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Pirate-Bay-ruestet-sich-fuer-den-Sturm-1431713.html">unterst&uuml;tzen</a> auch Magnet-Links. Es dauert nur ein bisschen l&auml;nger, bis das Herunterladen beginnt.</p> <h4>Ist Pornographie sch&uuml;tzenswert?</h4> <p>Weitreichende Folgen f&uuml;r Dateitauscher und Unterhaltungsindustrie k&ouml;nnte eine Gerichtsentscheidung haben, die im Fall <a class="more" href="http://www.nzz.ch/nachrichten/digital/hard_drive_liuxia_wong_amateur_allure_jen_1.14858402.html">Liuxia Wong</a> ansteht. Der Kalifornierin wird vom Unternehmen Hard Drive vorgeworfen, dass &uuml;ber ihre IP-Adresse der Pornofilm &laquo;Amateur Allure Jen&raquo; mittels Bittorrent-Technologie heruntergeladen wurde. Was diesen Fall speziell macht: Wongs Anwalt beruft sich unter anderem auf Artikel 1, Abschnitt 8 der US-Verfassung, in dem es heisst: &laquo;Der Kongress hat das Recht, den Fortschritt von Kunst und Wissenschaft dadurch zu f&ouml;rdern, dass Autoren und Erfindern f&uuml;r beschr&auml;nkte Zeit das ausschliessliche Recht an ihren Publikationen und Entdeckungen gesichert wird.&raquo; Darauf aufbauend, argumentiert Steven Yuen, kalifornische Gerichte h&auml;tten festgestellt, obsz&ouml;ne Werke br&auml;chten weder Kunst noch Wissenschaft voran und k&ouml;nnten daher nicht urheberrechtlich gesch&uuml;tzt werden.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2861039</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Fri, 10 Feb 2012 12:01:00 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Ricardo Lumengo vom Bundesgericht freigesprochen  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2861032</link>
         <description><![CDATA[  Das Bundesgericht hat eine Beschwerde des Berner Generalprokurators abgewiesen und den vom Berner Obergericht ausgef&auml;llten Freispruch best&auml;tigt. Offen bleibt, ob der Straftatbestand des Stimmenfangs erf&uuml;llt ist. Bei diesem Delikt ist die Verj&auml;hrung eingetreten.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>Erstinstanzlich war der Politiker im November 2010 der Wahlf&auml;lschung schuldig gesprochen und zu einer bedingten Geldstrafe von zehn Tagess&auml;tzen sowie einer Busse von 540 Franken verurteilt worden.</p> <p>Ricardo Lumengo hatte bei den Berner Grossratswahlen von 2006 einige Dutzend Wahlzettel - laut eigenen Angaben im Sinne einer praktischen Hilfe - eigenh&auml;ndig mit seinem Namen ausgef&uuml;llt. Dieses Vorgehen steht im Widerspruch zu den einschl&auml;gigen kantonalen Vorschriften, die solche Hilfestellungen den Beh&ouml;rden und den Mitgliedern der Wahlb&uuml;ros vorbehalten.</p> <p>Der Straftatbestand der Wahlf&auml;lschung ist dagegen laut einstimmig ergangenem Urteil der Strafrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts nicht verletzt, da Lumengo die Stimmzettel nicht selber versandt oder in die Urne geworfen hat. Damit nahm er nicht unbefugt an Stelle Dritter an der Wahl teil. Nur das aber wird vom Strafgesetzbuch als Wahlf&auml;lschung sanktioniert (Art. 282).</p> <p>Das planm&auml;ssige Ausf&uuml;llen von Wahlzetteln k&ouml;nnte allenfalls als Stimmenfang strafbar sein (Art. 282bis), doch &auml;ussert sich das Bundesgericht dazu nicht weiter, da dieses Delikt auf jeden Fall verj&auml;hrt w&auml;re.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2861032</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Fri, 10 Feb 2012 10:37:00 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Ullrich gesteht Kontakt zu Fuentes  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2861010</link>
         <description><![CDATA[  Am Donnerstag ist der fr&uuml;here deutsche Radrennfahrer Jan Ullrich vom Internationalen Sportgerichtshof TAS des Dopings schuldig gesprochen worden. Noch gleichentags hat sich Ullrich am sp&auml;ten Abend in einer Mitteilung an die &Ouml;ffentlichkeit gewandt und das Urteil kommentiert.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>Ein direktes Gest&auml;ndnis ist es nicht, was Jan Ullrich als Reaktion auf die Urteilsverk&uuml;ndung durch das TAS verk&uuml;ndet. Dass er Doping betrieben habe, gesteht er in der Mitteilung auf seiner <a class="more" href="http://www.janullrich.de/news/18/erkl%C3%84rung-von-jan-ullrich-zum-cas-urteil-%E2%80%93-schlussstrich-unter-die-vergangenheit">Homepage</a> nicht. Hingegen gibt der 38-j&auml;hrige Deutsche zu, in Kontakt mit dem mutmasslichen spanischen Dopingarzt Eufemiano Fuentes gestanden zu haben. Er akzeptiere das Urteil des TAS, aber: &laquo;Nicht, weil ich mit allen Punkten in der Urteilsbegr&uuml;ndung &uuml;bereinstimme, sondern, weil ich das Thema endg&uuml;ltig beenden m&ouml;chte. (. . .) Ich best&auml;tige, dass ich Kontakt zu Fuentes hatte. Ich weiss, dass das ein grosser Fehler war, den ich sehr bereue.&raquo;</p> <p>Sein damaliges Verhalten erkl&auml;rt Ullrich mit dem Druck, unter dem er gestanden habe. Er schreibt: &laquo;Ich wollte f&uuml;r die Tour (de France) 2006 nochmals alles rausholen. Nach meinem Tour-Sieg 1997 und f&uuml;nf zweiten Pl&auml;tzen war der Druck der &Ouml;ffentlichkeit, der Sponsoren und auch mein Eigendruck immens gross. Alle wollten einen zweiten Tour-Sieg, besonders nach dem R&uuml;cktritt von Lance Armstrong.&raquo;</p> <p>Eine dar&uuml;ber hinausgehende Erkl&auml;rung f&uuml;r sein Verhalten gibt Ullrich nicht. Die weiteren Einzelheiten seines Vergehens bleiben somit weiter im Dunkeln. Er selbst aber glaubt, mit dem Schuldspruch des TAS und dem Teilgest&auml;ndnis sei ein Schlusspunkt unter die Angelegenheit gesetzt: &laquo;F&uuml;r mich ist damit das Kapitel meiner aktiven Radsportkarriere endg&uuml;ltig abgeschlossen und ganz pers&ouml;nlich ist es f&uuml;r mich und meine Familie das Ende einer &uuml;ber Jahre hinweg schwierigen Zeit.&raquo;</p> <p>Ob es nun aber tats&auml;chlich das letzte Kapitel in der Geschichte des Radprofis Jan Ullrich ist, wird sich weisen. Fraglich ist dies auch deswegen, weil es ja nicht die Geschichte eines Einzelt&auml;ters ist, sondern die eines weitverzweigten Netzes von Akteuren. Und diese <a class="more" href="http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/aktuell/mindestens_blutdoping_1.14935187.html">Geschichte</a> kann trotz dem Urteil gegen Ullrich noch keineswegs als abgeschlossen gelten.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2861010</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Fri, 10 Feb 2012 10:35:00 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Starker Feuz im Abschlusstraining  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2861009</link>
         <description><![CDATA[  Im Abschlusstraining vor der Weltcup-Abfahrt am Samstag in Krasnaja Poljana &uuml;berzeugt Beat Feuz mit der zweitbesten Zeit hinter dem &Ouml;sterreicher Georg Streitberger.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>Agenturmeldung von SI</p> <p>Im Abschlusstraining vor der Weltcup-Abfahrt am Samstag in Krasnaja Poljana &uuml;berzeugt Beat Feuz mit der zweitbesten Zeit hinter dem &Ouml;sterreicher Georg Streitberger.</p> <p>Nach der wegen Nebels abgebrochenen &Uuml;bungseinheit am Donnerstag war das Wetter im Olympia-Gebiet der Winterspiele 2014 wieder sch&ouml;n. Beat Feuz nutzte die guten Bedingungen zu einer Fahrt, die sein Selbstvertrauen weiter st&auml;rken wird. Der Emmentaler ist alles andere als ein Trainingsweltmeister, sondern vielmehr daf&uuml;r bekannt, dass er sich im Rennen massiv steigern kann. Nun aber gl&auml;nzte Feuz schon vor dem Ernstfall. 0,31 Sekunden hinter Georg Streitberger stellte er die zweitbeste Zeit auf.</p> <p>Damit unterstrich Feuz auch seine Ambitionen auf die kleine Kristallkugel f&uuml;r den besten Abfahrer des Winters. Drei Rennen vor Schluss liegt der Lauberhorn-Sieger 105 Punkte hinter Leader Didier Cuche und 69 Punkte hinter Klaus Kr&ouml;ll im 3. Zwischenrang. Damit ist er zwar der Aussenseiter in diesem Dreikampf, doch die zweitletzte Abfahrt in Kvitfjell wird Feuz als Vorjahressieger in Angriff nehmen und die Strecke des Weltcup-Finales in Schladming ist f&uuml;r alle Cracks Neuland.</p> <p>Didier Cuche fuhr auf den 7. Rang, w&auml;hrend Klaus Kr&ouml;ll den Schlusspart aufrecht absolvierte und so in Kauf nahm, dass sich sein R&uuml;ckstand auf 3,18 Sekunden summierte. Der Steirer hat sich mit der Piste im Hinterland von Sotschi bisher nicht so recht anfreunden k&ouml;nnen. Als drittbester Schweizer klassierte sich Olympiasieger Didier D&eacute;fago auf dem 11. Platz.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2861009</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Fri, 10 Feb 2012 08:13:00 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Autofahrer rast in der Langstrasse in Personengruppe  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2860935</link>
         <description><![CDATA[  Vor dem Klub Lambada in der Z&uuml;rcher Langstrasse ist am Morgen um 5 Uhr 30 eine Person ums Leben gekommen. Offenbar ist ein Auto in eine Menschengruppe gefahren, die vor der Bar stand. Ob mit Absicht, versucht die Polizei derzeit abzukl&auml;ren.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p class="quelle">(sda)</p> <p>Ein Autofahrer ist am fr&uuml;hen Morgen im Z&uuml;rcher Kreis 4 in eine Gruppe gefahren, die vor einer Bar stand. Dabei wurde eine Person get&ouml;tet und f&uuml;nf weitere verletzt. Die n&auml;heren Umst&auml;nde des Unfalls sind noch unklar.</p> <p>Er ereignete sich gegen 5 Uhr 30 an der Verzweigung Diener-/ Langstrasse, wie eine Sprecherin der Stadtpolizei Z&uuml;rich eine Meldung von Radio 24 best&auml;tigte. Genauere Angaben zum Unfallhergang und zur Schwere der Verletzungen konnte die Polizei noch keine machen.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2860935</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Fri, 10 Feb 2012 06:25:00 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Noch ein Versuch in der Sägerei Domat/Ems  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2860918</link>
         <description><![CDATA[  Tr&auml;ume von einer Grosss&auml;gerei im b&uuml;ndnerischen Domat/Ems endeten vor Jahresfrist spektakul&auml;r. Die Pfeifer-Gruppe, die sich nach dem Konkurs das Baurecht sicherte, pr&uuml;ft nun aber nochmals einen Neustart.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p class="autor">J&ouml;rg Krummenacher, Chur</p> <p>Ewald Franzoi, der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Pfeifer Holding mit Sitz in Tirol, sprach leise, manchmal kaum h&ouml;rbar, und er sprach vorsichtig. &laquo;Wir werden in kleinen Einheiten denken m&uuml;ssen&raquo;, sagte er und blickte in die skeptischen Gesichter der Medienleute. Franzoi hatte nichts Aufregendes mitzuteilen. Seine Zur&uuml;ckhaltung kontrastierte mit den Versprechungen fr&uuml;herer Jahre seitens zweier anderer &ouml;sterreichischer Holzkonzerne. Diese hatten in Domat/Ems mit Support des Kantons Graub&uuml;nden in H&ouml;he von 20 Millionen Franken die gr&ouml;sste Schweizer S&auml;gerei errichtet und in knapp vier Betriebsjahren in den Konkurs man&ouml;vriert.</p> <h4>Zu gross konzipiert</h4> <p>600 000 Kubikmeter Rundholz sollten pro Jahr verarbeitet werden, doch zugeliefert wurde nur die H&auml;lfte. Die Grosss&auml;gerei liess sich nie rentabel betreiben, und als Ende 2010 ein millionenschweres Rettungspaket geschn&uuml;rt werden sollte, wiederum mithilfe des Kantons, scheiterte dieses nach aufgeregter Debatte am hauchd&uuml;nnen Nein des B&uuml;ndner Parlaments.</p> <p>Nun pr&uuml;ft die Pfeifer-Gruppe, so lautete die Botschaft von Ewald Franzoi, ob sich auf dem stillgelegten Gel&auml;nde doch noch ein Werk von knapp halber Gr&ouml;sse mit einer Einschnittmenge von rund 300 000 Kubikmeter Rundholz wirtschaftlich betreiben l&auml;sst. Pfeifer hatte sich im vergangenen September f&uuml;r 2,05 Millionen Franken das Baurecht auf dem 22 Hektaren grossen Grundst&uuml;ck ersteigert. Bereits im Juni waren die Anlagen f&uuml;r 20 Millionen Franken an eine Konkurrentin, die Th&uuml;ringer Holzfirma Klausner, gegangen.</p> <h4>Anlagen bleiben noch stehen</h4> <p>Bis Ende Januar h&auml;tte Klausner die Anlagen abbauen m&uuml;ssen. Vorerst bleiben diese nun aber stehen; darauf haben sich die beiden Firmen verst&auml;ndigt. Die Pfeifer-Gruppe gibt sich bis zum Sp&auml;tsommer Zeit, die Chancen f&uuml;r einen Neustart des S&auml;gereibetriebs sorgf&auml;ltig abzukl&auml;ren. Jene Anlagenteile, die sich bei einem allf&auml;lligen Neustart nutzen lassen, sollen dann von Klauser &uuml;bernommen werden.</p> <p>Die Verantwortlichen der Pfeifer-Gruppe, die heute neun Werke in &Ouml;sterreich, Deutschland und Tschechien betreibt und 1500 Mitarbeiter besch&auml;ftigt, gaben sich am Donnerstag M&uuml;he, die positiven Elemente eines Neustarts in den Vordergrund zu r&uuml;cken. Pfeifer sei seit langem vertraut mit den Verh&auml;ltnissen in der Schweizer Holzbranche. Die Firma Pfeifer habe zudem gesp&uuml;rt, lobte Ewald Franzoi, dass ein Ruck durch die B&uuml;ndner Waldwirtschaft gegangen sei; das gelte f&uuml;r den Kanton, die Gemeinden wie f&uuml;r die Verb&auml;nde. Entsprechend solle die in Graub&uuml;nden einst ins Leben gerufene Holzwirtschaftskommission wieder reaktiviert werden. &laquo;Es darf nicht passieren&raquo;, begr&uuml;ndete Ewald Franzoi sein zur&uuml;ckhaltendes Auftreten, &laquo;dass in Domat/Ems nochmals ein Projekt scheitert.&raquo;</p> <h4>Ringen um Rundholz</h4> <p>Seitens der B&uuml;ndner Holzwirtschaft d&uuml;rfte Pfeifer darauf z&auml;hlen k&ouml;nnen, dass diese in der Lage ist, rund 160 000 Kubikmeter Rundholz pro Jahr zu liefern. Entscheidend d&uuml;rfte sein, ob es gelingt, die restliche Liefermenge im Schweizer Markt zu beschaffen.</p> <p>Bereits im vergangenen Sommer hatte dies die Firma Egger, ein anderer in Tirol domizilierter Holzkonzern, versucht. Trotz intensiven Bem&uuml;hungen gelang es Egger aber nicht, zu ausreichenden Mengenzusicherungen ausserhalb Graub&uuml;ndens zu kommen.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2860918</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 09 Feb 2012 20:58:00 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  «Atomare Renaissance» in den USA  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2859688</link>
         <description><![CDATA[  Erstmals seit 1978 hat eine amerikanische Aufsichtsbeh&ouml;rde den Bau von Atomreaktoren erlaubt. Die Nukleare Regulierungskommission (NRC) stimmte mit vier gegen eine Stimme f&uuml;r die Errichtung zweier Atomreaktoren im bereits bestehenden Atomkraftwerk Vogtle im Gliedstaat Georgia.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p class="quelle">(sda/dapd)</p> <p>Damit soll in den USA eine &laquo;atomare Renaissance&raquo; eingeleitet werden. Die 14 Milliarden Dollar teuren Atomreaktoren k&ouml;nnten bereits 2016 und 2017 in Betrieb gehen.</p> <p>Zuletzt hatte die NRC im Jahr 1978 den Bau von Reaktoren genehmigt - ein Jahr vor der Atomkatastrophe in Three Mile Island bei Harrisburg.</p> <p>Pr&auml;sident Barack Obama und weitere Bef&uuml;rworter hatten in j&uuml;ngster Zeit argumentiert, mit einem Ausbau der Atomkraft lasse sich die Abh&auml;ngigkeit von fossilen Brennstoffen verringern.</p> <p>Auch die Atomkatastrophe in Fukushima im vergangenen Jahr hat an diesem Ansatz nichts ver&auml;ndert. In der Schweiz wie auch in Deutschland hingegen wurde daraufhin der Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2859688</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 09 Feb 2012 19:32:00 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Über 500 Tote wegen anhaltender Kältewelle in Europa  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2859676</link>
         <description><![CDATA[  Die K&auml;ltewelle h&auml;lt Europa weiter fest im Griff. In der Ukraine tobte ein Schneesturm auf der Halbinsel Krim am Schwarzen Meer. In mehr als hundert Ortschaften fiel deswegen stundenlang der Strom aus, wie das Zivilschutzministerium in Kiew am Donnerstag mitteilte.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p class="quelle">(sda/afp/dpa/apa)</p> <p>Mittlerweile wurden in Europa mehr als 500 K&auml;ltetote gez&auml;hlt. Die ukrainischen Beh&ouml;rden geben seit Dienstag keine neuen Zahlen mehr heraus, doch hat das Land die mit Abstand meisten Opfer zu beklagen.</p> <p>Polen meldete bis Donnerstag 77 K&auml;ltetote. Mehr als 50 Menschen starben zudem wegen defekter &Ouml;fen an Kohlenmonoxidvergiftung oder verbrannten in durch &Ouml;fen ausgel&ouml;sten Br&auml;nden.</p> <p>Mehr als 70'000 Menschen waren am Donnerstag noch in Serbien, Kroatien, Bosnien, Mazedonien und Montenegro von der Aussenwelt abgeschnitten. In der bosnischen Stadt Mostar waren rund 15'000 Haushalte den dritten Tag in Folge ohne Strom.</p> <h4>Schneekettenpflicht in Rom</h4> <p>Italien bereitete sich am Donnerstag auf eine weitere K&auml;ltewelle vor. Bereits f&uuml;r den Abend sagten die Meteorologen Eisst&uuml;rme im Norden des Landes voraus. Viele Einwohner reagierten mit Hamsterk&auml;ufen, das Rathaus liess 4000 Schaufeln verteilen.</p> <p>Diesmal sei Rom vorbereitet, sagte B&uuml;rgermeister Gianni Alemanno. Am vergangenen Wochenende hatten Eis und Schnee ein Verkehrschaos in der Hauptstadt verursacht. Alemanno ordnete an, dass am Freitag und Samstag in Rom nur Autofahrer unterwegs sein d&uuml;rfen, die Schneeketten dabei haben.</p> <p>Selbst Nordafrika wird von der K&auml;ltewelle zunehmend in Mitleidenschaft gezogen. Allein in Algerien starben innert einer Woche 44 Menschen bei Unf&auml;llen oder weil sie mit behelfsm&auml;ssigen Methoden zu Hause f&uuml;r W&auml;rme sorgen wollten und erstickten.</p> <h4>Kein Gips mehr</h4> <p>Ungew&ouml;hnliche Folgen hatte das kalte Wetter in Kroatien: Wegen der aussergew&ouml;hnlich hohen Zahl von Knochenbr&uuml;chen war im kroatischen Split der gesamte Gipsvorrat von zwei Jahren innert f&uuml;nf Tagen aufgebraucht.</p> <p>B&uuml;rgermeister Zeljko Kerum machte die hohe Mehrwertsteuer f&uuml;r die vielen Unf&auml;lle verantwortlich: Sie habe die Preise f&uuml;r Winterstiefel in solche H&ouml;hen getrieben, dass die Leute sie sich nicht mehr leisten k&ouml;nnten. Weniger Verbrechen</p> <p>In Serbien wurde der Schiffverkehr auf der Donau gestoppt. Serbiens Innenminister Ivica Dacic konnte der K&auml;lte jedoch auch Positives abgewinnen: Wegen ihr sei die Zahl der Verbrechen im Land deutlich zur&uuml;ckgegangen, sagte er der Nachrichtenagentur Tanjug.</p> <p>Die Zahl der Straftaten sei um 40 Prozent gesunken; in den vergangenen Tagen sei nicht ein einziger Autodiebstahl registriert worden.</p> <h4>&laquo;Elf-St&auml;dte-Tour&raquo; vorerst abgesagt</h4> <p>Andernorts sorgten zugefrorene Seen bei Schlittschuhl&auml;ufern f&uuml;r Freude. Doch nicht &uuml;berall ist das Eis dick genug: In den Niederlanden m&uuml;ssen Wintersportler wom&ouml;glich ein weiteres Jahr auf eine Neuauflage der traditionsreichen &laquo;Elf-St&auml;dte-Tour&raquo; warten. Die Veranstalter sagten das Rennen &uuml;ber die zugefrorenen Kan&auml;le der Provinz Friesland vorerst ab.</p> <p>In Polen ist die Masurische Seenplatte nach zwei Wochen K&auml;lte zwar zugefroren und die Eisschicht im Schnitt 20 Zentimeter dick. Dennoch warnte die Polizei in Olsztyn (Allenstein) davor, mit dem Auto &uuml;ber die Seen zu fahren. In den vergangenen Tagen hatten Autofahrer bereits mehrfach improvisierte Rennen auf dem Eis ausgetragen.</p>   ]]></content:encoded>
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