Berneck vor 12 Stunden

Kirche einmal anders: Fasnächtliche Show mit Tiefgang

Lautstark und mit viel Schwung eröffneten die Guggesuuser den speziellen Gottesdienst. Dann übernahm Showmaster Jens Mayer, mit Gott und mit Schalk, aber nicht mit Gottschalk. Passend zum Samstagabend und mit der gewollten Verfremdung, lief einmal nicht «Wetten, dass», sondern: «Glauben, dass».

Von pd
aktualisiert vor 12 Stunden

Die Bernecker Pfarrerin Barbara Damaschke-Bösch entpuppte sich wandlungsfähig als jonglierende Assistentin, Star-Gast und Special-Guest. Ganz nach dem Vorbild von «Wetten, dass» gab es die Saalfrage, ob innerhalb einer halben Stunde 18 Fürbitten geschrieben würden. Dann erwartete eine knifflige Fragerunde die Besucher mit Zitaten und der Frage, ob diese aus der Bibel stammen oder nicht. Das gab doch manch überraschende Antworten.

Als Sängerin am Keyboard begleitete Barbara Damaschke-Bösch die projizierten Songs und als Schauspielerin warb sie für ihren neuesten Film. Der Regie-Assistent Leon Damaschke hatte alle Hände voll zu tun, um die Show nicht aus den Fäden laufen zu lassen.

Und ja, das Publikum gewann die Saalwette, sodass die Fürbitte aus frischen Beiträgen der Besuchenden stammte. Mit ihrer kraftvollen, rhythmischen Musik gaben die Guggesuuser wieder den Takt vor und mit ihrer speziellen Choreographie füllten sie den Kirchenraum vollends aus als ungewohnte Symbiose mit dem besinnlichen Gottesdienst. 


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