In der Gesamtwertung der Kategorie P5C stand Jaira Wellinger zuoberst. Silber gab es für Elisiana Nikaj in der höheren Kategorie P5B und ebenfalls im P5C gewann Amélie Graf Bronze. Wellinger und Graf durften sich auch zwei goldene respektive bronzene Medaillen in den Einzelwertungen mit Reif und Keulen umhängen lassen. Nikaj zeigte drei Übungen und holte in den Einzelwertungen einen kompletten Medaillensatz: Gold mit dem Reif, Silber mit den Keulen und Bronze mit dem Band.
Auch in jüngeren Kategorien gab es hervorragende Erfolge: Rebecca Ruda holte Gold für ihre Keulenübung im P3C (Jahrgang 2015) und Mia Baumgartner Silber im P1B. Im P2 – diese Mädchen mit Jahrgang 2017 trainieren schon zehn Stunden pro Woche – wird in dieser Saison eine Ballübung sowie eine Übung ohne Handgerät präsentiert. Elisabeth Ruda holte Rang 13, gefolgt von Elin Knöpfel (15.), Eva Scheliesing (17.) und Rosalia Bereuter (18.). Für die ein Jahr älteren Fiona Danuser und Leni Knöpfel resultierten die Plätze 18 und 24.
22 Gymnastinnen mit den Jahrgängen 2019 und 2020 trauten sich vor die 16 Kampfrichterinnen. Noemi Lehner erreichte in einem engen Teilnehmerfeld den 18. Platz. Nur minimal älter und ebenfalls noch mit wenig Wettkampferfahrung, rangierten hinter der Silbermedaillengewinnerin Mia die weiteren Rheintalerinnen auf den Plätzen elf (Amina Kozlica), zwölf (Sola Odermatt) und 15 (Emilia Talai).
Nach einigen erfolgreichen Wettkämpfen mit mehreren Medaillengewinnen lief es Norell Tanner nicht nach Wunsch. Sie musste sich mit Rang 13 im hinteren Tabellenteil auflisten lassen. Das nötige Wettkampfglück hatte auch Mayleen Hutter nicht, die sich trotz einer sehr gelungenen Ballübung wie am letzten Wettkampf mit dem vierten Platz in der Einzelwertung begnügen musste. Während Maria Ruda in der Kategorie P4C nur die Ballübung präsentierte, hierbei aber ihre Fortschritte zeigte, was zu Schlussrang fünf reichte, zeigte Hutter im P4B auch die Reifübung. Sie erreichte damit in der Gesamtwertung den siebten Rang.
Während die Mädchen an diesem Wettkampf für sich selber kämpften – natürlich lautstark von ihren Gspänli angefeuert –, dürfen sie an ihrem nächsten Wettkampf Ende April als Team antreten. Damit dies möglichst gut gelingt, finden in den Frühlingsferien intensive Trainingstage statt, die zudem mit einem Auftritt an der OFFA in St.Gallen gekrönt werden.
Älteste Gymnastinnen sahnen im Glarus ganze Medaillensätze ab