In der Qualifikationsrunde lieferte sich der Athlet des Ringerclubs Oberriet-Grabs mit dem Österreicher Aker Schmid einen Kampf auf Messers Schneide. 40 Sekunden vor Schluss erkämpfte sich Vetsch im Standkampf eine Zweierwertung zum 3:3-Ausgleich. Weil dies die letzte Wertung des Duells blieb, ging der Sieg an den Grabser. Für ihn war es eine gelungene Revanche, nachdem er gegen Schmid dieses Jahr in Dänemark noch nach Punkten verloren hatte.
Im Achtelfinal wartete dann ein Spitzenringer: Slavik Galstyan aus Armenien, WM-Bronzegewinner 2025 und Fünftplatzierter an den Olympischen Spielen in Tokyo. Und Vetsch musste sich nach nur zwei Minuten mit 0:9 geschlagen geben. Weil Galstyan im Viertelfinal einem Türken unterlag, blieb Vetsch der Umweg über die Hoffnungsrunde verwehrt. Damit war für ihn der Wettkampf beendet. In der Endabrechnung holte der Armenier Bronze und dessen türkischer Bezwinger Silber.
Andreas Vetsch erreicht an der Europameisterschaft Rang 13