Arbeit mit Bäumen hat gleich zweimal schwere Folgen - ein 53-Jähriger stirbt | Der Rheintaler

Dornbirn/Gams 10.02.2024

Arbeit mit Bäumen hat gleich zweimal schwere Folgen - ein 53-Jähriger stirbt

Im Dornbirner Rappenloch wurde ein 53-Jähriger beim Holzfällen getötet, in Gams ein 43-Jähriger beim Sägen unbestimmt verletzt.

Von Pid/kapo/red
aktualisiert am 10.02.2024

In Gams geschah der Unfall beim Zersägen eines gefällten Baumes. In Dornbirn brach ein vermeintlich gesunder Baum, der zur Sicherung beim Fällen eines morschen Baumes diente.

Damit der morsche Baum nicht auf die Strasse fiel, wurde der Baum mit einem Stahlseil über eine Umlenkung am vermeintlich gesunden Baum gesichert. Der morsche und zu entfernende Baum wurde ordnungsgemäß angesägt. Als der 53-Jährige die Stahlwinde am Traktor bediente und das Stahlseil anzog, brach der Baum, an dem die Umlenkung angebracht war, und fiel in Richtung des 53-Jährigen. Dieser wollte dem herabfallenden Baum ausweichen, wurde jedoch vom Geäst des Baumes am Kopf getroffen und schwer verletzt. Im Spital, wohin ein Helikopter den Mann gebracht hatte, starb er an den schweren Verletzungen.

Beim Holzen in einem Waldstück Höhe Chamm in Gams wurde ein 43-Jähriger beim Zersägen eines gefällten, sich unerwartet drehenden Baumes am Bein getroffen und unbestimmt verletzt. Der Mann wurde von der AP3-Luftrettung nach der medizinischen Erstbetreuung mit der Rettungswinde geborgen und ins Spital geflogen.