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Aufsteiger Rebstein arbeitet sich um neun Punkte über den Strich

Dem FC Rebstein läuft es weiterhin nach Wunsch: Gegen Glarus gewann er mit 4:1 (2:0) und entfernte sich damit weiter vom Strich. Der Sieg war verdient, wobei es zwei heikle Phasen zu überstehen galt.

Von rez
aktualisiert vor 14 Minuten

Der FCR startete gegen Glarus furios in die Partie. Die Rebsteiner wussten: Gewinnen sie, setzen sie sich um neun Punkte vom Strich ab, lag doch Gegner Glarus direkt unter diesem. Schon nach 15 Sekunden hatten die Gastgeber ihre erste reelle Torchance, es gab in der Folge Eckball (und dann nichts). Die Gäste fuhren auch schon erste schnelle Vorstösse, eine lange Abtastphase gab es nicht.

Rebstein kam danach zu zwei Freistössen aus gefährlicher Position. Zuerst schoss Nico Dietrich mit Links in die Mauer, danach war es Elion Sopi, dessen schöner Abschluss Franco Elmer im Glarner Tor abwehrte. Elmer zeigte ohnehin eine starke Partie – ohne ihn, wäre Glarus zur Pause vielleicht noch höher zurückgelegen. Doch der Reihe nach: In der 16. Minute lancierte Alessandro Gottscher mit einem Steilpass Andrin Cabezas, der mit dem linken Fuss via Innenpfosten das 1:0 erzielte.

Verdiente 2:0-Pausenführung für den FCR

Der Bann war nun gebrochen, und nur eine Minute später traf Luka Dursun mit einem frechen Lobball aus 35, 40 Metern die Latte. Rebstein hatte das Spiel zu jeder Zeit im Griff, den einen oder anderen Nadelstich konnte aber auch die Gäste setzen. Wenn immer dies der Fall war, war ihre Nummer elf, Miro Jenny, daran beteiligt. Der 18-jährige Jenny, der in dieser Saison schon sechs Tore erzielt hat, war ein wahrer Aktivposten.

Das nächste Tor gelang trotzdem dem FCR. Eigentlich war es kein guter Ball, den Cabezas in die Mitte spielte. Doch dann nahm Dursun diesen an und legte ihn mutmasslich unfreiwillig Diego Stüdli hin, der das 2:0 erzielte (34.). Für Stüdli war es nach dem Treffer im Puschlav das zweite Tor in Serie. Es war verdient, allerdings brauchte es danach schon auch Torhüter Kevin Fend, der in der 41. Minute Glarus’ gefährlichsten Angriff entschärfte. Weil wenig später Jenny verzog, blieb es bis zur Pause beim verdienten 2:0 für den FCR.

Knackpunkt, aber eine weitere heikle Phase

Vier Minuten nach der Pause kam der FC Glarus zu einem Penalty. Miro Jenny lief an, scheiterte aber am glänzend reagierenden Fend im Rebsteiner Tor. Die erste heikle Phase war überstanden. Damit war es des Unheils für die Gäste noch nicht getan, denn 40 Sekunden später lag der Ball im Tor der Zigerschlitz-Kicker. Alessandro Gottscher erzielte das 3:0 für Rebstein. Die Partie schien entschieden, doch Rebstein lehnte sich in der Folge etwas zu sehr zurück und liess die Gäste aufkommen.

Eyobel Goytom Grmay verkürzte in der 73. Minute auf 1:3 aus Glarner Sicht. Danach warfen die Gäste alles nach vorne, versuchte, noch zum Ausgleich zu kommen. Es war die zweite heikle Phase für den FCR, doch dieser arbeitete sich wieder nach vorne. Zuerst hatte der eingewechselte Farid Fousseni eine grosse Chance, dann erzielte Gottscher auf Assist des eingewechselten Philip Baumgartner das 4:1.

Nun war das Spiel definitiv gelaufen; Glarus sah noch eine rote Karte, doch auf das Resultat hatte dies keinen Einfluss mehr. Für Rebstein waren es die Punkte 15 bis 17, womit die Elf von Ladislav Hevessy Au-Berneck und Vaduz II überholte und auf dem sechsten Rang Platz nahm.

2. Liga, Gruppe 1
Rebstein – Glarus 4:1 (2:0)
Tore: 16. Cabezas 1:0, 34. Stüdli 2:0, 50. Gottscher 3:0, 73. Goytom Grmay 3:1, 85. Gottscher 4:1.
Rebstein: Fend; Kamalanathan, Haltiner, Aliev, Dietrich; Gottscher (86. Tanner), Dursun, Sopi (86. Shahini), Stüdli (46. Stiendl); Ergens (63. Baumgartner), Cabezas (73. Fousseni).
Gelbe Karten: Glarus 2.
Rote Karte: Glarus 1 (95.).