Das Aufstiegsrennen in der 4. Liga, Gruppe 3, ist nicht an Spannung zu überbieten. Im Wochentakt ändert die Leaderposition, weil keine Mannschaft konstant genug ist, sich auf dieser zu halten – weder Staad noch Rheineck noch Au-Berneck II. Vor zwei Wochen tauchte Staad bei Ruggell II 4:5, während Rheineck in Haag gewann und so den Lead übernahm. Doch dann unterlag Rheineck dem Tabellenletzten Rebstein II und Staad besiegte Haag. Deshalb haben die Seebuben nun mit 35 Punkten die Pole Position, gefolgt von Rheineck (34) und Au-Berneck II (33).
Auch die Mittelrheintaler lagen in dieser Saison schon ganz vorne. Sie greifen am Freitag ins Geschehen ein und sind bei der wiedererstarkten zweiten Mannschaft von Ruggell zu Gast. Es wird daher schon vor den Samstagsspielen bekannt sein, ob das Team von Trainer Lukas Dierauer noch Chancen auf den Aufstieg hat oder ob es auf eines der beiden Fanionteams aus dem Unterrheintal hinausläuft.
Am Samstag um 16 Uhr tritt Rheineck bei den Reserven des USV Eschen/Mauren an, die vor der letzten Runde ebenfalls noch Aufstiegschancen hatten, dann aber verloren. Rheineck war im Herbst deutlich konstanter als im Frühling, wo das Team von Luciano Cipriano und Pasquale Marciello auch immer wieder mit gewichtigen Ausfällen zu kämpfen hatte. In Eschen zählt für den FCR nur der Sieg, sonst kann er nicht mehr aufsteigen.
Um 17 Uhr erklingt dann in Rebstein der Anpfiff zum Spiel zwischen Rebstein II und Staad. Die Ausgangslage ist im Spiel zwischen Tabellenletztem und Leader eigentlich klar, doch die Rebsteiner haben noch Chancen auf den Ligaerhalt und gewannen am letzten Wochenende in Rheineck. Deshalb dürfte es trotz der Papierform ein spannendes Spiel werden. Spätestens um 19 Uhr dürfte dann aber bekannt sein, welches der drei Spitzenteams den Aufstieg in die 3. Liga geschafft hat.
Aufstiegskrimi in der 4. Liga: Staad, Rheineck oder Au-Berneck II?