Bei Polizeikontrolle Gas gegeben und später in Hausmauer gefahren - und nochmal geflüchtet | Der Rheintaler

Heerbrugg 12.02.2024

Bei Polizeikontrolle Gas gegeben und später in Hausmauer gefahren - und nochmal geflüchtet

Am späten Sonntagabend hat ein 22-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Nefenfeldstrasse einen Selbstunfall verursacht. Zuvor hatte er sich einer Kontrolle entzogen und war mit seinem Auto vor der Polizei geflüchtet.  

Von kapo/red
aktualisiert am 12.02.2024

Ein 22-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto und einem Beifahrer auf der Bahnhofstrasse von Diepoldsau in Richtung Heerbrugg. Eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen entschied sich, das Auto einer Kontrolle zu unterziehen. Beim Versuch, das Auto anzuhalten, beschleunigte der Fahrer sein Auto massiv.

Die Patrouille folgte ihm. Bei der Aechelistrasse bog das Auto ab und fuhr mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Au. Auf Höhe der Einmündung zum Bahnweg verlor der Mann die Kontrolle über sein Auto und es fuhr in der Rechtskurve weiter geradeaus. Es überquerte dabei die Gegenfahrbahn und prallte gegen eine Betonmauer auf der linken Strassenseite. Anschliessend wurde es abgewiesen und kollidierte frontal mit einer Hausmauer. Dort kam das Auto schliesslich zum Stillstand.

Fahrer und Beifahrer flüchteten nach dem Crash zu Fuss.
Fahrer und Beifahrer flüchteten nach dem Crash zu Fuss.
Bild: Kapo SG

Der Fahrer und sein Beifahrer verliessen das Auto und flüchteten zu Fuss. Der 22-jährige Autofahrer konnte unmittelbar angehalten und festgenommen werden. Er war unverletzt, wurde aber als fahrunfähig eingestuft. Ihm wurde der Führerausweis auf der Stelle abgenommen. Er wird bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen wegen diverser Verstösse gegen das Strassenverkehrsgesetz zur Anzeige gebracht. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. Der Beifahrer konnte nicht unmittelbar angehalten, jedoch identifiziert werden.