Zwischen Freitagabend und Samstagmorgen (18.04.2026) hat die Kantonspolizei St.Gallen Männer aus dem Verkehr gezogen, die fahrunfähig oder alkoholisiert mit ihren Autos unterwegs waren.
Kurz nach 17 Uhr fuhr eine Polizeipatrouille auf der Autobahn A1 von St. Margrethen Richtung St.Gallen. Auf Höhe St. Margrethen fiel den Polizisten ein Auto auf dem Pannenstreifen auf. Die Fahrertüre war offen und ragte in die Normalspur hinein. Ein Mann sass auf dem Fahrersitz und erbrach auf die Strasse.
Die Polizisten fuhren mit dem Patrouillenfahrzeug ebenfalls auf den Pannenstreifen, um den Mann zu kontrollieren. Er fuhr mit seinem Auto jedoch los und lenkte vom Pannenstreifen unmittelbar in die Normalspur ein, sodass mehrere Autos auf der Autobahn eine Vollbremsung und Ausweichmanöver einleiten mussten, um eine Kollision zu verhindern. Glücklicherweise kam es dabei zu keinen Unfällen, wie die Kapo mitteilt.
Den Polizisten gelang es, unter anderem mittels Handzeichen, das Auto bis zur nahegelegenen Raststätte zu begleiten und dort anzuhalten. Beim Fahrer handelte es sich um einen 34-jährigen Mann. Er war fahrunfähig und musste eine Blut- und Urinprobe sowie seinen Führerausweis abgeben. Zudem konnte eine geringe Menge Betäubungsmittel sichergestellt werden.
Ebenfalls in St. Margrethen kam es zu zwei Kontrollen. Polizisten hielten gegen Mitternacht auf der Neulandstrasse ein Auto an. Am Steuer sass ein 34-jähriger Mann, welcher fahrunfähig war. Er musste eine Blut- und Urinprobe sowie seinen Führerausweis abgeben.
Um 3 Uhr kontrollierte eine Polizeipatrouille einen 39-jährigen Autofahrer auf der Hauptstrasse. Die Atemalkoholmessung ergab einen zu hohen Wert und der Mann wurde mit einem mehrstündigen Fahrverbot belegt.
Betrunkenem Autofahrer wurde schlecht - mit viel Glück kein Unfall verursacht