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Cornelia Hartmann tritt aus dem Schulrat zurück – und kandidiert für den Ortsgemeinderat

Nach acht Jahren im Schulrat hat Cornelia Hartmann entschieden, ihr Amt als Schulrätin auf Ende 2026 abzugeben. Sie kandidiert für einen Sitz im Ortsgemeinderat.

Von pd/red
aktualisiert vor 1 Stunde

Der Entscheid sei gut überlegt gewesen, auch wenn er ihr nicht leichtgefallen sei, schreibt Cornelia Hartmann in einer Medienmitteilung. «Nach acht Jahren ist es Zeit, Platz zu machen für eine neue Person mit frischem Wind und neuen Impulsen. Gerade jetzt, wo die Schule zur Einheitsgemeinde fusioniert, ist der Zeitpunkt für mich richtig», schreibt Hartmann.

Ganz verabschieden will sie sich aber noch nicht. Den laufenden Prozess hin zur Einheitsgemeinde möchte sie bis zuletzt aktiv begleiten:

Mir ist wichtig, dass alle Geschäfte sauber übergeben werden und die Einheitsgemeinde 2027 gut starten kann.

Der Rücktritt aus dem Schulrat ist für Cornelia Hartmann zugleich Teil einer persönlichen Veränderung. Beruflich ist sie als Sachbearbeiterin tätig, daneben engagiert sie sich seit vielen Jahren intensiv im Dorfleben, heisst es in der Mitteilung. Seit über zehn Jahren bringe sie sich ein, unter anderem als Präsidentin des Vereins Mütterrunde, und kenne dadurch die Anliegen und Bedürfnisse der Bevölkerung.

Polymechanikerin, Fussballerin, Jägerin

Sie möchte sich nun neu orientieren und plant, für ein Amt in der Ortsgemeinde zu kandidieren. Ausschlaggebend dafür war unter anderem der Rücktritt von Urs Lenz. «In dieser Funktion sehe ich mich als gute Wahl», wird sie in der Medienmitteilung zitiert.

Wichtig sei in diesem Zusammenhang ihre kürzlich abgeschlossene Jagdausbildung, schreibt sie. «Ich habe dadurch einen ganz neuen Einblick in die Natur und die Zusammenhänge erhalten.» Die Jagd sei für sie längst mehr als nur ein Hobby geworden – sie habe das Interesse geweckt, sich in diesem Bereich weiterzubilden und Verantwortung zu übernehmen. Daraus könne «eine echte Win-win-Situation» entstehen, sowohl für sie persönlich als auch für die Ortsgemeinde und das Auer Ried.

Dass sie sich in eher männerdominierten Bereichen behaupten kann, hat sie laut Medienmitteilung mehrfach bewiesen. Als gelernte Polymechanikerin, frühere Fussballspielerin und heutige Jägerin sei sie es gewohnt, ihren Platz einzunehmen. «Ich kann mich durchsetzen», schreibt sie. Sie denke zudem, es sei «Zeit für eine Frau.»

 

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