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Das Heilbad in Unterrechstein weist den höchsten Ertrag seiner Geschichte aus

Das Appenzeller Heilbad blickt an der 47. Generalversammlung auf ein aussergewöhnlich erfolgreiches Geschäftsjahr zurück und knackt gleich mehrere Bestmarken.

Von pd
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Es sind Zahlen, die Verwaltungsratspräsident Beat Bouquet an der Generalversammlung vom Donnerstag mit sichtlicher Freude präsentieren konnte. Etwa 150 Aktionärinnen und Aktionäre fanden sich dazu in der Turnhalle in Grub AR ein und lauschten den imposanten Fakten, die es über die Mineral- und Heilbad Unterrechstein AG zu berichten gab. Herausragend entwickelten sich neben den Besucherzahlen die Umsätze sowie der weiterhin boomende Fitnessbereich. Bouquet sagte an der Versammlung:

Dass sich unser Heilbad seit mehreren Jahren so positiv entwickelt, ist alles andere als selbstverständlich und vor allem dem Engagement unserer Mitarbeitenden zu verdanken.

Der 80 000. Eintritt zum Jahresende

Ein besonderer Moment ereignete sich am 30. Dezember, als im Appenzeller Heilbad der 80 000. Eintritt registriert wurde. Insgesamt besuchten 80 414 Gäste das Bad, so viele, wie seit 2014 nicht mehr. Durchschnittlich waren es 226 Gäste pro Tag. «Als wir im August 2022 das Ziel definierten, die jährliche Gästezahl von damals 67 000 bis zum Jahr 2028 auf 80 000 zu steigern, ahnten wir nicht, dass wir dies schon drei Jahre vorher erreichen würden», sagte Bouquet erstaunt und erfreut zugleich. Auch finanziell war 2025 ein Rekordjahr.

Mit einem betrieblichen Gesamtertrag von 2,67 Millionen Franken erzielte das «Bädli» den höchsten Umsatz seiner Geschichte. Und es war das vierte Mal in Folge, dass es einen neuen Höchstwert erreichte. Hinzu kam ein weiteres erfreuliches Ergebnis: Mit einem Umsatzplus von 27,,5 Prozent festigte sich das Fitnesscenter als zweitwichtigster Ertragsträger des Unternehmens. Moderne Geräte, professionelle Betreuung und die Kombination mit Bad und Sauna decken offensichtlich ein Bedürfnis vieler Gäste ab. Folglich bleiben Bad und Sauna die tragenden Säulen des Betriebs. Mit einem Umsatz von 1,72 Millionen Franken wurde auch in diesem Bereich erneut ein leichter Zuwachs erzielt.

Weniger Stromkosten dank Solarenergie

Positiv wirkte sich erstmals der Ganzjahresbetrieb der Photovoltaikanlage aus. Während die Stromkosten im Jahr 2023 noch rund 226 000 betrugen, konnten sie 2025 auf rund 127 000 Franken reduziert werden. Die Anlage produziert einen wichtigen Teil des benötigten Stroms direkt vor Ort und ist ein zentraler Bestandteil der Energiestrategie des Appenzeller Heilbads.

2025 investierte das Appenzeller Heilbad in die Weiterentwicklung der Infrastruktur. Unter anderem wurden die Aussensauna erneuert und verschiedene technische Komponenten ersetzt. Die Investitionen betrugen rund 160 000 Franken. Gleichzeitig arbeitet das Unternehmen weiter daran, die Infrastruktur Schritt für Schritt zu modernisieren und fit zu machen. Als nächstes grösseres Projekt steht die Sanierung der Lüftungsanlagen im Untergeschoss an, die noch aus dem Jahr 1982 stammen.

Geschäftsführer Sandro Agosti zeigte sich überzeugt, dass das Appenzeller Heilbad den richtigen Weg eingeschlagen hat:

Gesundheit, Erholung und Prävention gewinnen für viele Menschen zunehmend an Bedeutung.» 

Er freue sich, dass das Angebot diesen Zeitgeist treffe und das Heilbad für die Gäste zu einem wichtigen Ort der Regeneration und Entspannung geworden sei.