Nach einem populären ersten Stück wurde eine Komposition von Gustav Langer (1830–1889) mit dem Titel «Grossmütterchen» angesagt. Patricia Ulrich war am Klavier der sichere Rückhalt des Trios, Daniela Roos spielte mit dem Cello die wunderbaren Kantilenen dieser Salonmusik, Lukas Roos spielte und umspielte als Meisterklarinettist die Melodien.
Als Nächstes konnte man eine Interpretation des bekannten Lieds «Stägeli uf, Stägeli ab» des Schweizer Komponisten Artur Beul (1915 – 2010) hören. Weiter ging es in Richtung Mexiko, wo der Kaffee mit einer Prise Muskatnuss zubereitet wird. Im Lied «Besame mucho» soll es auch ums Küssen gehen, was nicht nur die Frauen interessierte. Mit der Stadt Wien war nun das Zentrum der Kaffeehäuser erreicht. «Wien bleibt Wien» von Johann Schrammel (1850 – 1893) wird jährlich beim Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker aufgeführt.
«Nach em Räga schiint d’Sunne»: Bei diesem Lied, wieder von Artur Beul, sang das Publikum zum ersten Mal mit. So auch beim Hit «O mein Papa» von Paul Burkhard (1911 – 1977). Weiter ging es im Takt mit weiteren bekannten Melodien. «In einer kleinen Konditorei, da sassen wir zwei», «Champs-Elysées», «Griechischer Wein» und mehr. Abgeschlossen wurde der Reigen mit «S’isch ja nur es chlises Träumli gsi» von den Bossbuebe aus Grindelwald.
Mit «Danke für die Blumen» und viel Jazzimprovisation bei «Oh when the Saints go march’in» als Zugaben beendete das Trio Sorriso das Konzert, während das Publikum jubelte.
Das Publikum sang mit beim letzten Konzertzyklus-Abend unter dem Motto «Kaffeehausmusik»