Am letzten Sonntag legte Widnau gegen Baden, immerhin ein Team mit Aufstiegsambitionen, los wie die Feuerwehr. Nach 20 Minuten führten die Rheintaler dank einer Doublette von Timon Cabezas 2:0. Es galt in der Folge zwar auch heikle Phasen zu überstehen, doch dies gelang der Mannschaft sehr gut. Am Ende gewann sie das Spiel verdient mit 3:1 und zeigte, dass auch in diesem Jahr mit dem FCW zu rechnen ist. Der einzige Wermutstropfen war, dass mit Eschen/Mauren, Mendrisio und Höngg auch drei direkte Konkurrenten im Abstiegskampf siegten.
Nun steht für die Lüchinger-Elf die Reise zur SV Schaffhausen auf dem Plan. Diese hat in der aktuellen Saison erst drei Punkte geholt und liegt so bereits um zehn Längen hinter einem Platz, der den Ligaerhalt bedeuten würde. Die Schaffhauser sind statistisch in jeder Hinsicht das schwächste Team der Liga – doch einen der drei bisherigen Punkte holten sie gegen Widnau. Am 27. August 2025 trennten sich der FCW und die Spielvi auf der Aegeten 1:1. Erst in der 95. Minute glichen die Gastgeber aus, das Tor erzielte Noah Thönig.
Thönig wird am Samstag ebenso wenig zur Verfügung stehen wie Diego Liechti: Beide sind gelbgesperrt. Der FCW reist aber dennoch mit breiter Brust in die Munotstadt. Die SVS hat die letzten zehn Meisterschaftsspiele in Serie verloren, den letzten Punkt gab es am 10. September beim torlosen Remis gegen Eschen/Mauren. Im letzten Spiel unterlag die Spielvi dem FC Collina d’Oro 1:2. Der FC Widnau weiss allerdings: Es gibt in dieser Liga keine Gratissiege, keine schwachen Gegner. Er wird diese Aufgabe sehr ernst nehmen – im Wissen, mit einem Sieg nicht nur weiter Boden gutzumachen, sondern auch eine positive Serie lancieren zu können.
Der FC Widnau muss nun in Schaffhausen Punkte nachlegen