Die Seebuben aus der Zentralschweiz waren vor 25 Jahren letztmals Gastgeber für die Rheintaler – und verloren dabei mit dem unglaublichen Resultat von 1:16. Heute hat dieses Spiel allerdings nur noch Erinnerungswert, das Erstliga-Spiel vom Samstag dürfte anders werden. Die Innerschweizer liegen zwar mit nur zwölf Punkten auf dem zehnten Tabellenrang, sie haben in der Hinrunde aber bewiesen, es mit dem SCR aufnehmen zu können. Dass Spiele mit so klaren Vorzeichen keine Selbstläufer sind, haben die Rheintaler da erfahren – in einem aufwühlenden Spiel reichte es für sie nach einem 0:2-Rückstand immerhin noch zum 4:3-Sieg nach Penaltyschiessen.
Die Rheintaler brauchen aus den Spielen gegen Küssnacht und Argovia gemäss aktuellem Stand der Tabelle noch zwei Punkte, um sich definitiv für die Masterrunde zu qualifizieren. Es gilt aber, so viele Punkte wie möglich zu holen, um danach möglichst viele Heimspiele austragen zu können. Die Luchse haben ihr Schicksal also in den eigenen Stöcken und versuchen, das Beste daraus zu machen. Sie wollen volle Kraft vorausgehen und diszipliniert das eigene Spiel aufziehen, um die Punkte ins Trockene zu bringen.
In Küssnacht wurde trotz des Aufstiegs in die 1. Liga keine Eishockey-Euphorie entfacht. Die durchschnittlich knapp 80 Fans sind nur doppelt so viele, wie das Kader Spieler hat. Der KSC kann zurzeit auf über 40 Spieler zurückgreifen – 36 von ihnen haben schon mindestens ein Spiel bestritten. Beim SC Rheintal waren dies nur deren 24. Die Rheintaler wollen am Rigi aber eine Heimspielatmosphäre schaffen und offerieren deshalb allen Interessierten eine kostenlose Carfahrt. Abfahrt ist um 15 Uhr bei der Eishalle Widnau, René Müller nimmt die Anmeldungen unter Telefon 079 293 74 04 entgegen.
1. Liga Ost
Spiele vom Mittwoch: Wil – Luzern 6:1, Burgdorf – Argovia 2:1.
Rangliste: 1. Wil 19/50, 2. Prättigau-H. 18/35, 3. Rheintal 18/32, 4. Bellinzona 18/31, 5. Burgdorf 18/31, 6. Reinach 18/29, 7. Argovia 17/26, 8. Wallisellen 18/24, 9. Herisau 18/23, 10. Küssnacht am Rigi 18/12, 11. Luzern 18/4.
Der SC Rheintal steht kurz vor der Qualifikation zur Masterrunde