Beide Turniere, sowohl das Grenzlandturnier für Aktivteams vom Samstag als auch das Einzelturnier der Nachwuchsringer und -ringerinnen vom Sonntag, blicken auf eine lange Geschichte zurück. Zum 61. Grenzlandturnier hatten sich ursprünglich neun Teams angekündigt, doch dann mussten die Titelverteidiger aus Ungarn und der SC Anger aus Deutschland kurzfristig absagen. Das hat die Wettkampfleitung etwas ins Schwitzen gebracht, doch sie hat reagiert und den Wettkampfplan angepasst.
Nun startet das Turnier um 12 Uhr mit den Kämpfen zwischen der RRTV Weinfelden und der RS Freiamt, zwischen dem KSV Götzis und den Willisau Lions sowie zwischen dem KSK Klaus und dem RC Oberriet Grabs. Die Gastgeber greifen um 13 Uhr ins Geschehen ein. Nach der Vorrunde gibt es einen Halbfinal zwischen den Gruppenersten und -zweiten, bevor um 19 Uhr der Final um den Turniersieg über die Bühne geht.
Trotz des geschrumpften Teilnehmerfelds darf man spannende Kämpfe erwarten, nutzen die Mannschaften das Turnier doch stets zur letzten Standortbestimmung vor der Saison. Weil der Titelverteidiger fehlt, ist kein klarer Favorit da. Alle startenden Teams können sich Chancen auf den Final ausrechnen.
Bei den Nachwuchsringern am Sonntag geht es nicht um die Mannschaft, sondern um den persönlichen Erfolg. Das Einzelturnier erfreut sich wachsender Beliebtheit und wird sowohl den Anfängern wie auch den Fortgeschrittenen eine tolle Plattform bieten. Wer sich am Schluss über einen Podestplatz und eine Medaille freuen darf, wird die Rangverkündigung um ca. 16 Uhr zeigen. Los geht es für den Nachwuchs am Sonntagmorgen um 10.15 Uhr. Der RSK-Festwirt und sein Team garantieren an beiden Tagen, dass es nicht nur etwas für das Auge gibt, sondern dass auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommt.
Die Ringerstaffel Kriessern lädt zu zwei Top-Turnieren nach Oberriet