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Die RR Einsiedeln als echter Gradmesser für Kriessern

Für das Fanionteam der Ringerstaffel Kriessern steht am Samstag der Gang nach Einsiedeln an. Damit treffen die Rheintaler nach den zwei leichteren Aufgaben gegen die Aufsteiger auf einen ersten Gradmesser.

Von dip
aktualisiert vor 1 Stunde

Die Kämpfe gegen die von Urs Bürgler trainierte RR Einsiedeln entwickelten sich in den letzten Jahren zu spannenden, ausgeglichenen Begegnungen. Dies gipfelte im letztjährigen Halbfinal, wo sich die Teams mit dem Gesamtskore von 33:33 und je einem 17:16-Sieg neutralisiert hatten. Es waren dann die Klosterstädter, die wegen der Einzelbegegnungen in den Final vorstiessen. Der Stachel sitzt nach wie vor im Fleisch der gelb-schwarzen Ringerfamilie, weshalb das erste Duell der Saison nicht ohne Brisanz sein dürfte.

Für beide Teams gilt, dass sie sich für die Viertelfinals, die dieses Jahr erstmals ausgetragen werden, frühzeitig eine gute Ausgangslage schaffen wollen. Je besser man nach der Qualifikation platziert ist, umso eher trifft man in der ersten K.-o.-Runde auf einen leichteren Gegner. Urs Bürgler, nicht dafür bekannt, mit seiner Meinung hinter dem Berg zu halten, will mit Einsiedeln erneut um die Medaillen mitreden. Um sich das Leben leichter zu machen, streben die Einsiedler, wie die RSK mit zwei Siegen gestartet, einen Vollerfolg an. Dafür setzen die Schwyzer auf ihre bewährten Kräfte. Die Ausgabe 2025 ist mehrheitlich auch dieses Jahr dabei. Bis jetzt musste Bürgler aufstellungstaktisch noch nicht in die Vollen gehen. Gegen Kriessern dürfte er im Vergleich zu den ersten Runden nun aber keine Experimente machen.

Auch Kriessern hat bisher nicht das ganze Potenzial auf die Matte gebracht. Zum einen, weil es für den Aufgalopp gegen die Aufsteiger nicht unbedingt nötig war, zum anderen auch, weil nicht alle Ringer einsatzfähig waren. Doch Udo Raunjak strebt mit seiner Truppe den dritten Vollerfolg an und wird deshalb in der Aufstellung Änderungen vornehmen. Es wird sicher auch diesmal eine umkämpfte, spannende Partie, bei der die eine oder andere hitzig diskutierte Szene nicht fehlen wird.

Während man sich in der Premium League auf ein ausgeglichenes Duell vorbereitet, trifft die zweite Mannschaft in der Promotion League in Uznach auf Winterthur und Rapperswil-Jona. Beide Gegner sollten für die Truppe von Reto Wüst und Friedrich Eggenberger in Reichweite liegen.