In der ganzen Region pflegen nur noch die Gemeinde Oberriet und die Stadt Altstätten die uralte Tradition von Viehschauen. In Altstätten beteiligen sich auch Landwirte aus Rebstein, Marbach, Lüchingen und Eichberg. Die Organisatoren des Viehzuchtvereins Altstätten und Umgebung legen nach wie vor grossen Wert auf eine festliche Auffuhr. Der Schauabend findet ab 20 Uhr im Festzelt auf dem Schauplatz statt. Die Kapelle Herkules wird zum Tanz aufspielen.
Nach appenzellischer oder innerschweizerischer Art
Am Samstag, 3. Oktober, werden ab 9 Uhr nicht nur geschmückte Tiere, sondern auch Begleitpersonen in Trachten zu sehen und grosse Glocken zu hören sein. Ziegen werden die Auffuhr anführen. Ab 9.30 Uhr beginnt die Rangierung. Ab 13 Uhr werden die Spezialwettbewerbe und Ehrungen spezieller Tiere vorgenommen. Der Schwingverein Rheintal bietet ein Schnupperschwingen an. Jungzüchter werden am Vormittag ihre Lieblingstiere präsentieren, zudem findet eine Gitzischau statt.
Berufsstolz und Zuchterfolg
Matthias Rechsteiner, einer der Organisatoren, sagt: «Die Landwirte, die sich heute noch Zeit für das Brauchtum nehmen, verdienen Hochachtung und Dank.» Sie möchten damit der Bevölkerung den Bauernstand näherbringen und auch auf die züchterischen Erfolge hinweisen. Am Schautag besteht Gelegenheit, den Kontakt mit den Landwirten zu pflegen, sei dies auf dem Schaugelände oder in der von der Guggenmusik Lavaria geführten Festwirtschaft.
Die Viehschau in Altstätten zeigt Brauchtum, Berufsstolz und Zuchterfolg