Auf der Aegeten dauerte es nicht lange, bis Rebstein die erste Chance hatte. Alessandro Gottscher war es, der mit Links knapp daneben schoss. Drei Minuten später ging der Leader in Führung: Luka Dursun profitierte von einem Fehlpass in Widnaus Abwehr, tunnelte Magnus Sonderegger im Tor und traf so zum 1:0. Danach war Rebstein zwar deutlich mehr im Ballbesitz, erarbeitete sich aber wenige konkrete Chancen. Einmal endete ein guter Vorstoss in einem Stürmerfoul, einmal machte der FCR aus einer Hereingabe von Piratheesh Kamalanathan zu wenig.
Vom FC Widnau war bis dahin nicht viel zu sehen, die Gastgeber hatten Mühe, sich offensiv Spielanteile zu erarbeiten. Es war bezeichnenderweise ein Rebsteiner Fehler, der die beste Widnauer Chance einleitete, der Abschluss des fleissigen Finn Metzler war dann aber deutlich zu harmlos. Rebstein hatte sich etwas zu sehr zurückgelehnt, kam vor der Pause aber nochmals zu mehreren Chancen auf das 2:0. Die Beste vergab Philip Baumgartner per Kopf – er scheiterte an einer spektakulären Sonderegger-Parade. So ging es beim Stand von 1:0 aus Rebsteiner Sicht in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel ging es gleich weiter wie zuvor: Rebstein dominierte, erarbeitete sich viele Chancen, vergab sie aber (Baumgartner, Gottscher). Und dann packte Baumgartner ein Juwel aus: Nach einem Freistoss von Joshua Boehrer legte Gottscher den Ball zurück auf Baumgartner, der mit einem sehenswerten Schuss aus 20 Metern das 2:0 erzielte.
Bei diesem Resultat blieb es dann aber auch – was nur daran lag, dass Rebstein in diesem sehr einseitigen Spiel noch viele weitere Chancen vergab. Widnau II hatte mit David Can noch eine Offensivszene, mehr war von den Gastgebern aber nicht zu sehen. So startete Leader Rebstein mit einem ungefährdeten Sieg in die Rückrunde – und wartet nun auf den Cup-Halbfinal gegen den FC Herisau, der am nächsten Samstag auf dem Programm steht.
Drittliga-Leader Rebstein startet mit einem Sieg in die Rückrunde