Thal | Lutzenberg vor 1 Stunde

Ein neues Behördenmitglied gewählt und keine Änderung bei den Steuern

Die Evangelische Kirchgemeinde hat an ihrer Versammlung Alexandra Mussnig in die Behörde gewählt. Die Jahresrechnung 2025 und das Budget 2026 wurden einstimmig verabschiedet.

Von pd
aktualisiert vor 1 Stunde

Insgesamt 63 Mitglieder besuchten am Sonntag im Anschluss an den Gottesdienst die Kirchgemeindeversammlung der Evangelischen Kirchgemeinde Thal-Lutzenberg. Damit betrug die Stimmbeteiligung gut vier Prozent. Bereits an der Vorversammlung vom Dienstagabend zuvor wurde bekannt, dass Alexandra Mussnig aus Lutzenberg neu für die Behörde kandidiert.

Sie wurde mit grossem Mehr gewählt. Es sei ihr ein Anliegen, so Mussnig, der Gesellschaft mit diesem Engagement etwas zurückzugeben. Sie freue sich, in Zukunft mit ihren Erfahrungen dazu beizutragen, dass der bodenständige Dienst der Kirchgemeinde im Alltag seine Wirkung entfaltet. 

Bestehende Behörde wurde bestätigt

Im Rahmen der Gesamterneuerungswahlen für die Amtsperiode 2026 bis 2030 wurden die bisherigen Mitglieder der Kirchenvorsteherschaft in ihrem Amt bestätigt: Kassierin Helga Stubbe, Fabian Aemisegger, Patrick Gahlinger, und Denise Scholze. Damit bleibt noch eine Vakanz im Gremium bestehen, auch das Präsidium konnte noch nicht besetzt werden. 

Deshalb wird Kurator Roman Salzmann die präsidialen Aufgaben weiterhin als externer treuhänderischer Verwalter betreuen, der auch durch die beiden Versammlungen führte. Die Geschäftsprüfungskommission wurde ebenfalls im Amt bestätigt: Andreas Kulle, Liliane Stengel und Rolf Wilhelm. Als bisheriges Ersatzmitglied wurde Martin Tobler wiedergewählt. Neu als Ersatzmitglied gewählt wurde Claudia Herzog. Als Abgeordnete in der Synode bestätigt wurden Patrick Gahlinger, Pfarrerin Barbara Köhler, Liliane Stengel, und Regula Stricker Bosshart. 

Kassierin Helga Stubbe konnte dank des kantonalen Finanzausgleichsbeitrags von 255'000 Franken eine ausgeglichene Jahresrechnung 2025 präsentieren, die einstimmig genehmigt wurde: Der Aufwand lag dank verschiedener Einsparungen deutlich unter den budgetierten 1,8 Millionen Franken. 

Geld soll sicher investiert werden

Beim Eigenkapital konnte Stubbe dank eines Vermächtnisses einen Anstieg auf über eine Million Franken vermelden. Die Vorsteherschaft ist darauf bedacht, das Geld in sichere Anlagen zu investieren, wie sie in einer Mitteilung schreibt. 

Das Budget 2026 rechnet mit leicht steigenden Steuereinnahmen von gut 1,3 Millionen Franken, einem Gesamtaufwand von 1,88 Millionen Franken und einem Finanzausgleichsbeitrag der Kantonalkirche von 400'000 Franken. Das Budget und die beiden gleichbleibenden Steueranträge für die Gemeindeteile Thal (28 Prozent ordentliche Steuer) beziehungsweise Lutzenberg (0,72 Einheiten ordentliche Steuer) wurden einstimmig genehmigt. 

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