Altstätten vor 2 Stunden

Ein neues Quartier entsteht: Symbolischer Spatenstich zu «Tres Terrae»

Am Dienstag erfolgte im Beisein diverser Behördenvertretungen, der Generalunternehmung, Architekten, Handwerkern und Nachbarn der Start zur Überbauung auf dem Areal Guter Hirte.

Von pd
aktualisiert vor 2 Stunden

«Jetzt geht es los», sagte Armin Bossart, Präsident des Administrationsrats (Exekutive) des Katholischen Konfessionsteils St. Gallen, am symbolischen Spatenstich. Der Nebel hüllte in diesem Moment die Region so dick ein, dass man nicht über das ganze Areal im Besitz des Konfessionsteils sehen konnte.

Zehn Bauten mit Miet- und Eigentumswohnungen

Es habe einen langen Atem gebraucht und das Projekt mit dem Namen «Tres Terrae» habe viele Hürden nehmen müssen, sagte Bossart. Nun jedoch gelte es ernst, und die ersten der auf dem gut 18’000 Quadratmeter grossen Grundstück geplanten Wohnhäuser – unterteilt in drei Baufelder – würden in den nächsten zwei Jahren Realität.

Das Bauprojekt ist in drei Baufelder mit einmal vier und zweimal drei Mehrfamilienhäusern unterteilt.
Das Bauprojekt ist in drei Baufelder mit einmal vier und zweimal drei Mehrfamilienhäusern unterteilt.
Bild: pd

Umgesetzt wird das Projekt in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof in Kooperation mit der  Immobilienunternehmung Halter AG aus St. Gallen. Das Bauprojekt ist in drei Baufelder mit einmal vier und zweimal drei Mehrfamilienhäusern unterteilt. In einem ersten Schritt werden Baufeld 1 mit vier Wohnhäusern (49 Mietwohnungen) und Baufeld 2 mit drei Wohnhäusern (37 Eigentumswohnungen) realisiert. Während der Konfessionsteil auf Baufeld 1 selbst als Bauherr auftritt, wird Baufeld 2 im Baurecht an die Halter AG abgetreten. Das letzte Baufeld wird zu einem späteren Zeitpunkt realisiert. Die seit vergangenem September vorliegende Baubewilligung umfasst bereits alle drei Abschnitte.

Sich wohlfühlen und bleiben

«Wir freuen uns, dass wir mit diesem Projekt auch einen Beitrag für die Gemeinde Altstätten leisten können und dass hier bald Leben Einzug halten kann», sagte Armin Bossart. Die Aussenräume böten zudem Platz für viel Gemeinschaftliches.

Roman Kummer, der als Projektleiter bei der Halter AG das Baufeld 2 verantwortet, sprach von einem wichtigen Meilenstein. Die nun entstehenden Wohnbauten würden gemeinsam ein Quartier formen. Die Wohnungen sollen langfristige Wohnqualität bieten. «Wir werden Wohnraum schaffen, der nicht nur durch seine Architektur überzeugt, sondern den Menschen ein Zuhause bietet», so Roman Kummer. Die Leute sollen sich hier wohlfühlen und bleiben.

Für die ersten zwei Baufelder wird mit einer Bauzeit von rund zwei Jahren gerechnet, sodass anfangs 2028 die ersten Menschen im Quartier «Tres Terrae» einziehen können. Die Verantwortlichen beim Konfessionsteil sind überzeugt, dass sich der neue Wohnraum eignet für Familien, Paare, Rentnerinnen und Rentner sowie Personen, die bei Arbeitgebern in der Region eine neue Anstellung antreten.

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