Wolfhalden vor 11 Stunden

Einziges Ortsmuseum in Ausserrhoden erfasste seine Sammlung systematisch

Das Projekt «Wissenserhalt Museum Wolfhalden» wurde abgeschlossen.

Von gk
aktualisiert vor 2 Stunden

Das Museum Wolfhalden bewahrt im Gebäude des ehemaligen Wirtshauses aus dem 17. Jahrhundert Alltagsobjekte aus dem Zeitraum zwischen 1650 und 1950, welche die Wohn- und Arbeitsverhältnisse von Wolfhalden und Umgebung dokumentieren.

Diese wertvollen Zeugnisse der Dorfgeschichte waren in Gefahr, denn weder die Objekte noch deren Geschichten waren schriftlich erfasst und drohten, verloren zu gehen.

In Zusammenarbeit mit dem kantonalen Amt für Kultur und dem Museumsverein Wolfhalden hat die Gemeinde im Jahr 2022 ein Projekt lanciert, damit die Objekte selbst, ihre Herkunft und Bedeutung digital erfasst sowie kulturhistorisch eingeordnet werden können.

Über 2000 Objekte systematisch erfasst

Zwischen 2022 und 2025 wurde der umfangreiche Sammlungsbestand systematisch erfasst. Über 2000 kulturhistorische Objekte aus dem 17. bis 20. Jahrhundert wurden inventarisiert, fotografiert und digital in der Datenbank «MuseumPlus» dokumentiert. Im zu Ende gegangenen Jahr konnte das Projekt nun zum Abschluss gebracht werden.

Die Realisierung war durch Beiträge des Museumsvereins, der Gemeinde, der Kulturförderung Appenzell Ausserrhoden, privater Stiftungen sowie Einsätze des Kulturgüterschutzes des Zivilschutzes möglich. Nathalie Büsser hat das Projekt fachlich konzipiert, umgesetzt und die Inventarisierung der Sammlung mit grossem Engagement durchgeführt, wie der Gemeinderat schreibt.

Einziges Ortsmuseum in Ausserrhoden

Mit dem Projektabschluss wurden wertvolles lokales Kulturerbe sowie das damit verbundene Wissen langfristig gesichert und eine fundierte Grundlage für die Weiterentwicklung des einzigen klassischen Ortsmuseums im Kanton Appenzell Ausserrhoden geschaffen.

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