Ex-Rhema-Chef Simon Büchel hat einen neuen Job | Der Rheintaler

Rüthi 06.11.2023

Ex-Rhema-Chef Simon Büchel hat einen neuen Job

Simon Büchel wird wieder Messeleiter. Ab dem 1. Januar übernimmt der Rüthner Aufgaben an der Siga, der Messe im Sarganserland. Er wird Nachfolger des zurückgetretenen Jürg Stopp.

Von pd
aktualisiert am 06.11.2023

Jürg Stopp hat die Siga, die in Mels durchgeführt wird, in den letzten Jahren geprägt. Nach seinem Rücktritt hat der Verwaltungsrat die Nachfolgeregelung an die Hand genommen. In die letzte Ausmarchung kamen drei Personen. Der Verwaltungsrat habe sich einstimmig für Simon Büchel entschieden, heisst es in einer Mitteilung.

Der 34-jährige Marketingfachmann und Betriebswirtschafter verfügt als langjähriger Geschäftsführer der Rheintal Messe und Event AG über fundierte Erfahrungen im Messe- und Eventbereich. Seit Juni ist Simon Büchel mit seiner eigenen Kommunikations- und Eventagentur selbständig und hat bereits aktive Mandate, unter anderem als Geschäftsführer des Nordostschweizer Jodlerfestes 2025 in Altstätten.

Simon Büchel bewegt sich seit den Jugendjahren im Eventbereich und war knapp neun Jahre für die Rhema Rheintalmesse in Altstätten im Einsatz, wovon acht Jahre in leitender Funktion. Er sammelte während der Coronapandemie und dem Wandel in der Messelandschaft auch Erfahrungen mit herausfordernden Situationen.

Seine Motivation zum Einstieg bei der Siga begründet Simon Büchel so:

Der Dreijahres-Rhythmus kommt für mich sehr gelegen, dazu reizt mich die Region Sarganserland.

Ausserdem könne er die Messeleitung der Siga auf Mandatsbasis im Rahmen seiner selbständigen Tätigkeit über seine Agentur wahrnehmen. Es bleibe Raum für weitere unternehmerische Aktivitäten und die verschiedenen Eventmandate, welche wiederum voneinander profitieren würden.

Der neue Siga-Messeleiter möchte sich aktiv einbringen und Veränderungen anstossen: «Die Sarganserländer Industrie- und Gewerbeausstellung muss sich dem Wandel anpassen und mit der Zeit gehen. Ich möchte alle Anspruchsgruppen miteinbeziehen.»

Identifikation mit der Siga erreichen

Zusammen mit dem Verwaltungsrat will der neue Messeleiter die Siga weiterentwickeln. Dabei sollen Regionalität und die Eigenheiten des Sarganserlands klar im Vordergrund sein. Im Layout des Messegeländes sollen neue Akzente gesetzt werden und eine gewisse Modernisierung stattfinden, immer mit Blick auf die finanziellen Möglichkeiten.

«Jede Sarganserländerin und jeder Sarganserländer soll sich mit der eigenen Messe identifizieren können. Miteinbezogen werden Wirtschaft, Politik, Kultur, Vereinswesen und Tourismus», so Büchel.

Das Ziel ist es, die Siga weiter zu stärken und als eine der führenden Regionalmessen der Schweiz zu etablieren. Die bestehenden Standbeine Ausstellung mit Gastgemeinde-Auftritt, Begleitveranstaltungen und Unterhaltung sollen erhalten bleiben.

Auch wenn der neue Messeleiter aus dem Rheintal komme, sei es klar, dass die Siga eine Sarganserländer Messe bleiben werde, heisst es in der Mitteilung. Simon Büchel sieht sich mit seiner Expertise und seinem Knowhow als Dienstleister für die Sarganserländer Wirtschaft, den Verwaltungsrat der Siga Ausstellung AG und das OK-Team.

Dreijahres-Rhythmus wird beibehalten

Für die Siga steht Simon Büchel ab 1. Januar im Einsatz und wird für die Messe im Frühling 2026 verantwortlich sein. Der Verwaltungsrat hat beschlossen, den Dreijahres-Rhythmus beizubehalten. Geschaffen werden professionelle Strukturen mit der Geschäftsstelle und dem Sekretariat sowie dem Projektmanagement, ergänzend dazu die bestehende OK-Struktur mit Personen aus der Region.

Miteinbezogen wird auch die Erfahrung des Verwaltungsrats. Siga Verwaltungsratspräsident Jürg Stopp freut sich auf seinen Nachfolger.

Für den Verwaltungsrat ist Simon Büchel die Idealbesetzung.

Man habe grosses Vertrauen in ihn, auch weil er einen guten Leistungsausweis aus seiner Rhema-Zeit mitbringe.