«Lifetime Award for international Engagement» heisst die Auszeichnung, die Roger Willen, Vizepräsident des Verbandes Swiss Faustball, am Freitagabend nach Widnau mitbrachte. Mit dem Lebenspreis für internationales Engagement wird das Turnier für seinen langjährigen Einsatz zugunsten des Faustballsports geehrt. «Seit Jahrzehnten bringt das Grenzlandturnier die Faustballwelt zusammen. Ob Topteams aus Südamerika und Europa oder Teams aus dem Nachwuchs-, Frauen- oder Seniorenbereich, Widnau lebt die ganze Vielfalt unseres Sports», sagte Roger Willen.
Weiter ehrte er das Turnier und seine Veranstalter dafür, Massstäbe zu setzen. Das Turnier sei hervorragend und weitsichtig organisiert und es werde von vielen Helfern aus verschiedenen Generationen getragen. «Und es ist ein echter Brückenbauer für Freundschaften über alle Grenzen hinweg», so Willen weiter. Marco Nüesch, Präsident von Faustball Widnau, freute sich sehr über die Auszeichnung, gab die Rosen aber direkt weiter. «Sie gehört euch allen: den unzähligen Helferinnen und Helfern, dem OK, unseren treuen Vereinsmitgliedern, den Gönnern, Sponsoren und Partnern, die das Grenzlandturnier seit über sechs Jahrzehnten mit Herzblut möglich machen. Ihr seid es, die dieser Auszeichnung ihren Namen geben!»
Nach der feierlichen Eröffnung – wie immer durch einen umfangreichen und sehr gut besuchten Apéro umrahmt – betraten die Nationalteams der Schweiz und Österreichs den Aegeten-Rasen. Die Gastgeber wurden dabei gleich von drei Widnauern vertreten: Marco Bognar, Gian Kunz und Jun Heule. Das erfolgreiche Rheintaler Trio wurde auch von Swiss Faustball für die Europameisterschaft von nächster Woche in Dänemark aufgeboten.
Dass der Verein auf gutem Weg ist, beweist aber nicht nur diese Tatsache, sondern auch, dass sieben Nachwuchsspielerinnen und -spieler von Faustball Widnau international vertreten sind. Nico Frei, Luca Fontoura, Alexia Haas, Nevio Herzog, Lenia Kunz, Niklas Lenz und Cellina Walt wurden in den letzten Wochen und Monaten für verschiedene Nachwuchsauswahlen aus der Schweiz und Österreich (Lenz) aufgeboten. Kurt Sieber, Präsident der Gönnervereinigung von Faustball Widnau, überreichte ihnen einen Pizza-Gutschein und brachte seine Freude zum Ausdruck, dass der Verein auf so viele Internationale zählen darf.
Die Nachwuchskräfte sahen danach, wohin sie es bald schaffen möchten: in die Nati der Aktiven, die sich mit Österreich ein hochklassiges Duell lieferte. Doch zunächst stehen noch zwei Turniertage in Widnau auf dem Programm. «Mit 128 Teams in zehn Kategorien sowie 40 Wowball-Teams haben wir wieder ein sensationelles Teilnehmerfeld», freute sich Marco Nüesch.
FB Widnau erhält zur Eröffnung des Turniers einen grossen Award