Rorschach-Goldach hat in dieser Saison bisher mehr Spiele gewonnen und weniger verloren sowie mehr Tore erzielt und weniger kassiert als Altstätten. Und im Hinspiel sicherte sich das Team vom Bodensee gegen die Rheintaler einen 5:1-Sieg. Da stellt sich die Frage: Was spricht vor dem Spiel vom Sonntag für die Städtli-Elf?
Statistisch nur wenig. Doch: Die Altstätter haben beim ersten Spiel in Balzers gezeigt, es mit allen Gegnern aufnehmen zu können. Die Partie ging zwar 0:3 verloren, doch die Mannschaft von Spielertrainer Egzon Shabani und Co-Trainer Thomas Koller zeigte einen über weite Strecken positiven Auftritt. Sie tat, was sie am besten kann: als Team, als Einheit auftreten, kämpfen, Gras fressen – und Nadelstiche setzen. Ein solcher wurde nicht mit einem Penalty belohnt; hätte es Mitte zweiter Hälfte ein Tor gegeben, wäre das Spiel vielleicht anders ausgegangen.
So blieb eine 0:3-Niederlage und die Erkenntnis, dass ein harter Frühling bevorsteht. Denn trotz der guten Auftritte liegen die Altstätter weiter zwei Punkte hinter Dardania unter dem Strich, schon sieben Längen beträgt der Rückstand auf Wil II auf Platz zehn. Und diese beiden Mannschaften sind auf dem Papier keine Abstiegskandidaten.
Rorschach-Goldach belegt den für einen Aufsteiger starken sechsten Rang und wird mit der Abstiegsfrage wohl nichts mehr zu tun haben. Am letzten Samstag hatten die Seebuben mit dem ebenfalls abstiegsbedrohten FC Arbon aber ihre liebe Mühe. Lange lagen sie 0:1 zurück, ehe sie das Spiel in der Schlussphase durch Tore von Patrice Baumann (87.), Marco Lovric (89.) und Adrian Morina (94.) noch drehten. Einen Heimsieg feierte RoGo auch im Hinspiel gegen den Rheintaler FCA – am 23. August 2025 lautete das Schlussresultat 5:1. Nachdem Marcio Alder für die Gäste ausgeglichen hatte, entschieden die Tore kurz vor und kurz nach der Pause die Begegnung, die nicht so einseitig war, wie es das Resultat vermuten lässt.
FC Altstätten empfängt auf der Gesa einen starken Aufsteiger