Und ganz abwegig ist diese Vorstellung auch nicht. St.Gallen stellt mit 51 erzielten Toren den viertbesten Sturm der Super League, Winterthur die mit Abstand schlechteste Abwehr (75 Gegentreffer). Dennoch warnt Mittelfeldspieler Lukas Daschner vor dem Tabellenletzten. «Es ist sehr gefährlich. Manche denken sicher, dass es für uns so weitergeht gegen Winterthur. Aber jedes Spiel fängt bei 0:0 an und wir dürfen uns nicht in Sicherheit wiegen. Wir müssen konzentriert ins Spiel gehen», sagt der Westdeutsche zu den Tücken der Begegnung zwischen dem Liga-Zweiten und dem Schlusslicht.
Die Espen werden alles daransetzen, um auch das dritte Duell mit Winterthur zu gewinnen – und eventuell den Abstand auf Leader Thun (14 Punkte) zu verkürzen. Daschner macht aber klar, dass man «derzeit nicht nach oben schauen muss», sondern den zweiten Platz vor Lugano halten will. «Erst müssen wir vor Lugano bleiben und den Abstand auf Platz vier (Sion, sieben Zähler zurück, d. Red.) ausbauen. Denn wir wollen nächste Saison international spielen.»
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