Im Nachholspiel am Mittwoch ist es dem FC St. Gallen gelungen, durch einen 5:1-Sieg in Winterthur die Punkte 44 bis 46 einzufahren. In der Rangliste bedeutet dies weiterhin Platz zwei; der Rückstand auf Leader Thun beträgt zwölf Punkte, der Vorsprung auf den Verfolger aus Lugano drei. Das bedeutet: Die Ausgangslage ist nach 25 Runden sehr gut. Doch: Will der FCSG noch ein Wörtchen um den Meistertitel mitreden, helfen ab sofort nur noch Siege. Dies gilt auch für das Auswärtsspiel in Genf, das am Samstag, 18 Uhr, auf dem Programm steht, während Thun gleichzeitig bei Winterthur zu Gast ist.
Zumal das Team von Enrico Maassen mit den Genfern noch eine Rechnung offen hat. So verlor es das erste Super-League-Spiel des Jahres 2026 gegen die Grenats spektakulär mit 2:4. Dabei hatte St. Gallen zur Pause noch mit 2:0 geführt, danach das Spiel aber komplett aus den Händen gegeben, während die Genfer ihre ganze Offensivkraft entfalten konnten. Servettes Angriffsabteilung ist gut, hat mehr Treffer produziert als jene von Basel oder Lugano – an ihr liegt es wirklich nicht, dass die Genfer die Championship Round wohl verpassen werden. Dies ist vielmehr auf die zweitschwächste Abwehr der gesamten Liga zurückzuführen.
Verzichten müssen die Espen bei der Jagd auf die nächsten Zähler auf ihren Toptorschützen Alessandro Vogt. Der 21-Jährige, der in dieser Saison schon zwölfmal getroffen hat, sah in Winterthur seine vierte gelbe Karte und ist nun gesperrt. Vogt hatte zuvor – in seiner ersten Saison als Profi notabene – in jedem Spiel Einsatzzeit gesammelt.
Super League
Samstag: Servette – St. Gallen, Winterthur – Thun (18.00), GC – Zürich (20.30).
Sonntag: Sion – YB (14.00), Lugano – Lausanne, Luzern – Basel (16.30).
Rangliste (alle 25 Spiele): 1. Thun 58, 2. St. Gallen 46, 3. Lugano 43, 4. Basel 40, 5. Sion 37, 6. Young Boys 36, 7. Luzern 30, 8. Lausanne 30, 9. Zürich 28, 10. Servette 27, 11. Grasshoppers 21, 12. Winterthur 14.
FCSG trifft zum zweiten Mal in diesem Jahr auf Servette